Zeitfresserbabys – Wie ihr mit eurem Baby Dinge erledigt bekommt

Von Pusteblumenbaby. Abgelegt unter Mama und Selbsterziehung  |   
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Mein Baby dreht an der Zeit

Mein Baby dreht an der Zeit, die ich nicht habe

Ich habe die Blogparade bei Peer Wandiger entdeckt und würde euch gerne erzählen wich Dinge schaffe (Getting Things Done). Nun bin ich natürlich nicht beruflich selbstständig wie Peer, sondern “nur” alleinerziehende Mutter einer Tochter von 15 Monaten. Dennoch möchte ich nebenbei gerne meinen Blog aufbauen und auch leicht monetarisieren (eine kleine Belohnung am Rande, wie das Stückchen Schokolade im Hotel). Es ist allerdings sehr schwer mein Privatleben, das heißt die Erziehung meiner Tochter sowie ihre Versorgung und meine Blogaktivitäten unter einen Hut zu bekommen. Hinzu kommt, dass ich noch bis zum Juli “nebenbei” mein Abi gemacht habe, damit ich in Zukunft studieren kann.

Das mag dem ein oder anderen wenig erscheinen (denn das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann), dennoch gehörte hierzu ein gut durchgeplanter Alltag. Auf die “Getting Things Done“-Methode kann ich dabei weniger zurückgreifen. Da es bei mir kein Einteilungsproblem gibt, sondern vor allem die Frage aussteht, wie ich bei der Erziehungs”arbeit” überhaupt Zeit zum Bloggen finde. Wie ich das mache möchte ich euch gerne zeigen. In Zukunft werde ich allerdings (da ich diese GettingThingsDone-Methode erst jetzt kennengelernt habe) versuchen, diese Methode zur Anwendung bringen.

Ziele

In der Schule müssen wir ja bekanntlich wenig Ziele festlegen, irgendwie rollen einfach nur die Prüfungen wie ein schwerer Stein den Berg hinunter auf einen zu. Ich habe schnell gemerkt, dass dies bei einem eigenen Blog anders ist und hier einiges an Selbstmotivation nötig ist, vor allem wenn selten mal ein Besucher sich auf die Seite verirrt und vielleicht mal einen Kommentar gibt. Hinzu kommt, dass die starke Belastung durch Erziehung und Schule es schwierig macht, regelmäßig zu bloggen. Dies lässt sich meiner Erfahrung nach nur erreichen, indem ich mir feste Ziele setze. Diese Ziele erreiche ich zwar häufig nicht, aber dennoch schaffe ich mehr als hätte ich mir keine Ziele gesetzt. Meine Ziele für den Blog waren daher oftmals jeden Tag einen oder sogar 2 Artikel zu veröffentlichen und ein bisschen am Design herumzuschrauben. Abgesehen von diesen kurzfristigen Zielen, wollte ich mittelfristig viele Leser erreichen und andere Mütter kennenlernen. Langfristig und das war eigentlich immer nur ein Traum, der mich motiviert hat, wollte ich gerne mit dem Blog Geld verdienen (im Moment ist das aber immer noch nur ein Traum und ich weiß nicht, wie es möglich sein sollte). Aus meiner Erfahrung jedenfalls kann ich sagen, dass es aus allen Träumen nichts wird, wenn ich mir keine Ziele konkret setze und seitdem ich diese auch jeden Tag aufschreibe, realisiere ich immer mehr von davon. Deswegen mag die “GettingThingsDone-Methode für mich attraktiv sein. Da ich im Moment aber wenige Ziele habe, gibt es da nicht so viele Mappen anzulegen. Für mich steht einfach der Sinn in Frage, wenn ich eigentlich nur Content produzieren möchte. Für andere Dinge habe ich einfach wenig Zeit.

Schwierigkeiten

Nun bin ich mit dem Blog nicht erfolgreich und kann auch nicht mal ein Brötchen davon bezahlen. Leser gibt es wenige, die schätze ich allerdings sehr. Es macht mir jedoch großen Spaß einen Baby-Blog aufzubauen. Die größte Schwierigkeiten dabei aber ist (und was ich so nicht erwartet hätte), dass der Blog enorm viel Zeit verbraucht. Einen Artikel zu schreiben, der qualitativ sein soll, ist für mich nicht mal eben in einer Stunde getan, vor allem dann nicht, wenn mein Baby (meine 1-jährige Tochter) häufig etwas braucht. mein Baby hat natürlich Priorität und wenn sie Aufmerksamkeit braucht, dann gebe ich ihr diese sofort. Das macht es ungeheuer schwierig, überhaupt etwas auf die Reihe zu bekommen. Mein Ratschlag ist daher, dass wenn ihr etwas auf die Reihe bekommen wollt, wirklich keine Ablenkung habt. Das kann ich natürlich nicht realisieren, aber ans Telefon gehe ich nur zu bestimmten Zeiten und E-mails, so wie andere Profile checke ich auch nur einmal am Tag und nicht minütlich wie früher. Würde mir GTD dabei helfen? Nun ich will doch “nur bloggen”, das heißt erstmal Artikel schreiben.

Da der Blog nun sehr viel Zeit verbraucht, ist im Weiteren problematisch, dass ich damit kein Geld verdiene. Die Tätigkeit wird in meinem Umfeld daher eher als sinnloses Hobby erachtet. Nun weiß ich allerdings, dass so ein erfolgreicher Blog eigentlich viel Vorlauf benötigt und eigentlich meiner gesamten Aufmerksamkeit bedürfte, damit diese Tätigkeit schließlich anerkannt werden würde. Es bedürfte einer effektiveren Methode, das heißt ich müsste mehr als nur Artikel produzieren. Dieses kann ich allerdings nicht erreichen, da es für mich keine Fördermöglichkeiten gibt und ich mein Baby zu Hause habe. Ich muss also irgendwie beides in einem lösen können. Daher schreibe ich auch über Babys. Leider reicht die Zeit dennoch nicht, um wirklich wirklich produktiv zu arbeiten. Eine Zeiteinteilung ist so gut wie garnicht möglich. Ziele notiere ich mir schon immer, vielleicht betreibe ich daher schon GTD?

Während ich zur Schule ging, ist mein Baby morgens immer zur Tagesmutter gekommen. Nun sind wir beide den ganzen Tag Zuhause. Effektiv habe ich damit genauso viel Zeit für den Blog wie vorher, allerdings kann ich nun nicht mehr in der Schule schlafen. In der Regel arbeite ich nachts an dem Blog und wenn mein Baby Mittagsschlaf hält. Nun ist das natürlich nicht wirklich eine Lösung, aber eine Strategie um überhaupt etwas auf die Reihe zu bekommen. Der Blog ist mir einfach wichtig. Ich habe vor kurzem das Interview mit Bill Gates bei Markus Lanz gesehen, wo rauskam, dass Bill Gates tagsüber oftmals in Kundengesprächen eingeschlafen ist, weil er die ganze Nacht programmiert hat. Heute steckt mir auch die letzte Nacht wie das größte Elend der Welt in den Knochen; dabei bin ich leider keineswegs so genial wie Bill Gates und schreibe nur diesen Artikel. Was sollte mir GTD jetzt helfen? Für Selbstständige ist es wahrscheinlich zu empfehlen für die Kombination aus Privatleben und Blog leider nicht. Jetzt schreit zum Beispiel mein Baby, was heißt, dass ich mich erstmal wieder mindestens 20 Minuten um sie kümmern muss und mit ihr rausgehen werde.

Meine Lösungsstrategie

Die Lösung ist eigentlich ganz simpel: Ich mache mir vor dem Schlafengehen einen Plan für den nächsten Tag. In diesem schreibe ich auf, was und wann ich etwas schaffen möchte. Zum Beispiel möchte ich immer um 11 Uhr anfangen Mittag zu kochen und spätestens um 12 Uhr damit fertig sein. So plane ich meinen Tag, indem ich alles aufschreibe und abends auch kontrolliere, was davon gut lief und was nicht. Mache ich dies nicht, kann es durchaus mal passieren, dass mir der ganze Tag durcheinander gerät und dann schaffe ich mit unter nicht einmal in den Blog zu schauen. Sich einen Tagesplan zu machen, ist also unerlässlich. Die Frage ist schließlich, wie dieser eigentlich aussehen soll. Vielleicht kann mir GTD in Zukunft dabei helfen? Mich würde wirklcih interessieren, was ihr für Ratschläge habt oder mir diese Methode in Kommentaren vielleicht näher bringen könntet.

Ein großes Problem ist für mich, dass sich kleine Kinder nicht immer an fest vorgegebene Zeiten halten und ich häufig etwas verschieben muss, weil mein Baby Aufmerksamkeit einfordert. Ein anderes mal verschiebe ich etwas weil ich für sie das Mittagessen um 30 Minuten ausgedehnt habe. Zeit vertrödle ich natürlich auch immer dann, wenn ich nicht genau auf die Uhr schaue und mich nicht dazu ermahne jetzt fertig zu werden. Ein konkrete Zeitvorstellung, so ist meine Erfahrung, ist bei einer effizienten Tagesplanung unerlässlich, mit mein Baby allerdings so gut wie unmöglich.

Anders als Selbstständige, die kein Baby haben, kann ich aufgrund von mein Baby niemals meinen Plan einhalten, daher verstehe ich meinen Plan immer als ein Regulativ, ein Ideal. Aus diesem Grund schreibe ich euch mal, wie mein perfekter Tag aussehen sollte:

 

8 Uhr: Aufstehen, Zähne putzen, waschen, mein Baby anziehen, windeln, Essen vorbereiten, frühstücken

 9 Uhr: meinen Artikel beginnen und einmal in einem Mamaforum kommentieren (diese Zeit muss ich effizient nutzen, da mein Baby hier viel alleine spielt)

10 Uhr: mit mein Baby spielen und nebenbei etwas im Haushalt machen (oftmals spiele ich mit mein Baby dann putzen, um beides zu vereinen, insofern nebenbei etwas Zeit ist, mache ich unerledigte Dinge am Blog)

 11 Uhr: Essen machen (es ist mir wichtig, gesund zu kochen –> das dauert, dann wasche ich nebenbei ab und wenn es mit mein Baby garnicht mehr geht, schnalle ich sie in einer Tragehilfe auf den Rücken)

12 Uhr: essen

12:30 Uhr: mit mein Baby spielen, ein bisschen den Wohnzimmer aufräumen und abwischen

Von 13 – 13:30 Uhr mit mein Baby hinlegen, mein Baby zum Mittagsschlaf bringen (das ist mitunter garnicht so einfach)

 Bis 15 Uhr schläft mein Baby in der Regel. In dieser Zeit versuche ich meinen Artikel vom Vormittag zu überarbeiten und einen zweiten zu schreiben, ein bisschen will ich auch immer twittern

16 Uhr gehe ich dann mit mein Baby raus und mache nebenbei immer Fotos für meinen Blog

 Zwischen 18 und 19 Uhr  kommen wir zurück und dann gibt es Abendessen (je nachdem wie schön das Wetter ist)

Ab (spätestens) 19:30 Uhr kommentiere ich noch etwas, bearbeite Bilder, mache meinen Blog “berühmt” (immer in der Hoffnung das mein Baby damit genädig ist)

20:30 Uhr mache ich mein Baby bettfertig

21 Uhr sollte mein Baby dann im Bett liegen, was mir selten gelingt

 Bis 00 Uhr schraube ich dann an meinem Blog rum, was für mich unglaublich schwierig ist, da ich von HTML eigentlich 0 Ahnung habe und mit WordPress nicht klar komme. (Ich bin gerade von Blogger www.pusteblumenland.blogspot.com auf www.pusteblumenbaby.de umgestiegen und das verschlingt mehr Zeit als auf die Bahn warten)

Das ist natürlich alles sehr grob und von oben betrachtet, scheine ich wirklich sehr wenig zu schaffen. Ohne dass ich viel Freizeit habe, schaffe ich vielleicht 5 Stunden maximal in den Blog zu investieren (wenn es ganz optimal läuft, zumeist bin ich nach 9 Uhr auch müde und möchte nochmal entspannen, duschen muss ich auch mal oder mich um mich kümmern). Das frustriert mich, allerdings glaube ich nicht, dass es besser möglich ist, auch nicht mit GTD. Vielleicht sollte ich in Zukunft kleinere Zeiteinheiten planen und Ziele genauer festlegen? Es ist allerdings so, dass ich als alleinerziehende Mutter meiner Meinung schon viel erreiche. Es ist unglaublich zeitfressend, die ganzen Kleinigkeiten mit einem Kind zu bewältigen. Spielen, umziehen, windeln, rausgehen, Schuhe anziehen, waschen, baden, zähne putzen, für es dasein, stillen, das nimmt Zeit und vor allem deswegen, weil es alle kleine Zeiteinheiten sind, die schnell die Routinen durchbrechen. Dann ist sie manchmal wütend, bekommt einen Weinanfall und hopps ist eine Stunde weg. Zumindest lerne ich dabei viel für eine zukünftige Tätigkeit. Im Grunde sollte diese Tätigkeit auch im Lebenslauf entsprechend gewürdigt werden. Leider aber wird es eher einen Nachteil darstellen, dass ich ein Kind habe.

Haushalt und Kind in dieser Kombination sind schon fast ein Vollzeitjob, wenn dann noch Arztbesuche, Behördengänge, Freunde und Einkaufen hinzukommen, wird es sehr schwierig viel für den Blog zu schaffen und oftmals habe ich abends auch einige Durchhänger.

Getting Thins Done ist nun das Thema. Mein Rat, auch wenn ich nicht viel zu schaffen scheine, ist es, seine Arbeit immer zu dokumentieren, um eigene Schwachstellen ausloten zu können und es den nächsten Tag besser zu machen. Natürlich könnte Getting Things Done mir dabei helfen, meines Erachtens wäre es aber nur ein Dokumentationsaufwand, der sich bei mir nicht lohnt, für Ratschläge und die erhoffe ich mir hier tatsächlich, bin ich allerdings sehr offen. Vielleicht von Selbstständigen, aber auch von anderen Müttern :)

Liebe Grüße Maja

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  • http://schloertenaehtwas.wordpress.com Schloerte

    Liebe Maja,

    HUT AB! Mit jeder Zeile Deines Blog-Artikels habe ich mehr Respekt bekommen! Ich finde es beachtlich, wie dizipliniert Du die Dinge in die Hand nimmst. Das mit Deinem Blog wird schon werden. Du weißt ja: bloggen, bloggen und weiterbloggen, dann kommen auch die Leser. ;-)
    Ich wünsche Dir viel Kraft, und lese fleißig jeden Tag Deine Artikel.

    Liebe Grüße
    Schlörte

    • Anonymous

      Hallo Schlörte,

      vielen Dank für deine warmen Worte. So diszipliniert bin ich dann leider nicht, sondern es ist ein perfekter Tag. Oftmals durchkreuzt mein Baby meine Pläne. Das ist nciht schlimm, ich weiß aber, dass ich mehr Zeit für sie hätte, wenn ich sie in dieser Zeit zu einer Tagesmutter geben könnte und dann effektiver arbeiten könnte. Bloggen, bloggen, bloggen, das werde ich auf jeden Fall versuchen und ich bin sehr froh, dass es so treue Leser wie euch gibt, das gibt mir ein schönes Gefühl.

      Liebe Grüße Maja…

  • http://margareteaudrey.wordpress.com margarete_audrey

    liebe maja. ich mag deinen blog wirklich sehr sehr gerne udn lese auch jeden tag und mache mir durch dich viele gedanken über kindererziehung, attachment parenting, etc, obwohl ich gar keine kinder habe.
    ich verstehe auch, dass dir dein blog wichtig ist, aber wirklich so wichtig, dass du deinen halben tag da hinein investierst und dich so davon lenken lässt?
    ich denke die chancen, durch einen blog geld zu verdienen, sind sehr gering.
    aber mach trotzdem weiter wie bisher und erzähle uns von deiner ava und gib weiter viele hilfreiche (und sehr interessante!) elterntipps-
    liebe grüße, margarete_audrey

    • Anonymous

      Hallo Margarete,
      Danke für deinen lieben Worte und ehrlichen Worte :).
      Ich freue mich immer sehr wenn ich auch kinderlose anspreche mit meinen Artikeln.

      Mein Blog ist mir natürlich wichtig, jedoch investiere ich effektiv nur 5 Stunden am Tag ins schreiben. Das klingt auf einmal viel jedoch sind das nicht 5 Stunden am Stück. Ich möchte halt etwas sinnvolles tun und wenn ich blogge habe ich das Gefühl, dass ich auch etwas für mich tue als Ausgleich. :))

      Ich suche jetzt auch eine Arbeitsstelle. Wenn man jedoch arbeitet hat so ein Tag gut und gerne 8 Stunden am Stück und es heißt dann noch nicht einmal das es einem Spaß macht :P. Also warum nicht das erfolgreiche bloggen probieren.

      Liebe Grüße Maja

  • Pingback: 40 x “Getting Things Done” Tipps und Tricks – Teil 1 > Existenzgründung, Planung, Tipps > Getting Things done, GTD, Tipps, Aufgaben, Selbständig, Blogparade, Auswertung

  • Tina

    Hallo Maja,
    ich bin gerade über Peers Artikel hier gelandet und finde deinen Blog wirklich toll und dieser Artikel erinnert mich an so einiges :-) Meine drei Kinder sind mittlerweile 21, 17 und 13 und ich kann dir versichern…es wird nicht besser, nur anders aber es macht immer noch viel Spaß zu sehen, was aus krähenden, quengelnden Kleinkindern so wird :-)
    Ich weiß nicht ob man effektiver wird, wenn man seine Arbeiten dokumentiert, aber mir hat es geholfen dieses abendliche “was zum Teufel hast du heute eigentlich geschafft”-Gefühl zu überwinden. Tatsächlich organisiert zu arbeiten habe ich aber erst mit Beginn der Kita-Zeit wieder angefangen. Allerdings hat mein Chef schnell zu schätzen gewusst, dass ich drei Leuten gleichzeitig zuhören kann, nebenbei telefonieren kann und trotzdem die Post pünktlich rausgeht…als Mutter nicht wirklich ein Problem.
    LG
    Tina

  • Pingback: Die Krux mit dem Zeitmanagement » Intern » Erziehungsarbeit, Getting-Things-Done, Prioritäten, Zeitmanagement

  • Philipp

    Hallo Maja,

    dein Beitrag kommt ja sehr passend. Als Hausmann seit jetzt neun Jahren und Vater zweier Kinder kann ich dir wirklich beipflichten, dass die üblichen GTD-Tipps nicht viel weiterhelfen. Planen lässt sich wenig und Zeit am Stück ist ein seltenes Gut.

    Leider muss ich auch Tina recht geben, es wird tatsächlich nicht besser, eher im Gegenteil. Mit einem Kind, vor allem als Baby, konnte ich noch deutlich besser arbeiten als jetzt.

    Sorry, dass ich das so sagen muss ;-) .

    Eine gute Freundin hatte mir auch mit fehlendem Zeitmanagement kommen wollen, gestern habe ich ihr mit einem allumfassenden Beitrag geantwortet. Deinen Beitrag habe ich als Trackback eingesetzt, da sie sich gut ergänzen.

    Es würde mich interessieren wie du meine Sicht der Dinge siehst. Den Link füge ich aber erst ein, wenn es ok für dich ist.

    Ansonsten gilt: bloggen, bloggen, bloggen ;-)

    LG

    Philipp

    • Anonymous

      Hallo :),

      wie ist das gemeint es wird nicht leichter?
      Ich habe das Gefühl das ich seit dem mein Baby älter ist wieder mehr Zeit habe. Als sie noch jünger war sah mein Tagesplan noch anders aus und ich war manchmal 24/7 im Babyeinsatz.

      Ich würde mir gerne deinen Artikel durchlesen ..also immer her mit dem Link :).

      Liebe Grüße Maja

  • http://haustiger.info Anika Abel

    Hallo Maja,

    ich bin gerade über Peers Blog auf diesen Artikel gestoßen und finde wirklich, dass du stolz auf dich sein kannst. Ob mit Kindern oder ohne, man hat oft das Gefühl, das man an einem Tag eigentlich nichts erreicht hat, was aber meist nicht stimmt, wenn man genau hinsieht.

    Wenn dir das Bloggen Spaß macht, dann lass dich nicht davon abhalten. Irgendjemandem dem nicht gefällt, was man tut, wird es immer geben, aber wen kümmert das. Vordergründig musst du glücklich mit deinem Leben sein und niemand sonst.

    Vielleicht könntest du dir noch irgendwie einen Tag freiräumen, an dem du keine Artikel schreibst, sondern dich z. B. mit Programmierung beschäftigst, das spart dir dann auf lange Sicht auch wieder Zeit, wenn du Änderungen am Blog schneller und effektiver durchführen kannst, wobei man auch vieles nebenbei lernt.

    lg

    Anika

  • LiamsMama

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es etwas seltsam finde, dass du deinen Tag als so stressig darstellst. Du darfst nicht vergessen, dass Bloggen dein Hobby ist und nichts, was wirklich gemacht werden muss. ;) Ich bin auch alleinerziehende Mutter und arbeite “nebenbei”… und der Haushalt macht sich auch bei mir nicht von alleine. Irgendwie wird mir nicht so ganz klar, wie man nur von Kindererziehung und Hobby (und das ist das Bloggen in meinen Augen) so gestresst sein kann. Vielleicht solltest du das Bloggen ein bisschen in den Hintergrund rücken und es nicht so viel wichtiger nehmen, als es ist. Klar, dir ist es vielleicht wichtig, aber dann sollte man es doch unter “Freizeit” verbuchen und nicht als Pflicht sehen, oder? So kommt es mir aber vor, als ob es eine Pflicht für dich wäre… und wenn es dich so stresst, kannst du ja jederzeit damit aufhören. :)

    Liebe Grüße von einer Frau, die diesen Blogeintrag leider so rein gar nicht verstehen kann…