Wo sich der Geist vom Nicht-Geist trennt – Pourty, das Töpfchen ist da

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Vom Beruf her bin ich Philosoph mit Schwerpunkt Wissenschaftstheorie und arbeite ab August an der renommierten Duquesne University in Pittsburgh, daher ist es mir heute eine besondere Freude über das preisgekrönte Töpfchen von Pourty zu berichten. Kinder, Kinder, kommen wir also zum Geschäft, wo sich der Geist vom Nichtgeist trennt (Sloterdijk), dem Moment in dem etwas unmittelbar nicht mehr zu uns gehört, was vorher doch irgendwie noch ein Teil von uns war, also irgendwie. Worum geht es?

Ein Geschenk? (www.pusteblumenbaby.de)

Ein Geschenk?

Ein ganz besonderes Geschenk (www.pusteblumenbaby.de)

Äh - Juhu - Es ist ein Töpfchen - äh

Freuen wir uns aus Höflichkeit? (www.pusteblumenbaby.de)

Naja, ich freue mich mal für die Kamera

Pourty, das Töpfchen soll uns also dabei helfen, dieses schwierige Gefilde, der Abtrennung von Geist und Nichtgeist zu beherrschen. Klar Kinder haben über ihre Ausscheidungsbedürfnisse noch eine andere Meinung und sind dabei auch deutlich ungenierter. Offenbar würden Sie sich wohl auch noch im Erwachsenenalter windeln lassen, wenn wir ihnen nicht heimlich das Töpfchen unterjubeln würden. Glaubt ihr nicht? Beim Kinderdoc gibt es dazu eine wunderbare Geschichte wie ein acht und Zehnjähriger noch regelmäßig einnässen:

“wissen sie, herr dokter, was mich am meisten ärgert? inzwischen sind die zwei ja schon etwas älter, und oft halten die windeln dann nachts nicht mehr die gesamte menge. aber am ärgerlichsten finde ich, dass sie regelmäßig nachts rufen, und wenn ich dann in der tür stehe, werfen sie mir schon die vollen windeln entgegen.” http://kinderdoc.wordpress.com/2012/05/11/bettnassen-fortgeschritten/

Ich habe hier schon irgendwie am Rande mitbekommen, dass Kinder angeblich irgendwie ihre kindliche Freiheit genießen, wenn sie noch nicht so früh sauber sind. Der Leistungsdruck des Toilettengangs soll ihnen noch nicht aufgezwungen werden. Dann aber habe ich auch von Leuten gelesen, die ihre Kinder aus dem Popogefängnis “Windel” befreien wollen und schon im Säuglingsalter mit ihnen beginnen, über Ausscheidungsbedürfnisse zu kommunizieren. Windelfrei ist das Stichwort, leider aber fehlt uns hier in unserem müßigen in den Tag Hineingelebe schlichtweg die Disziplin. Aber es geht auch anders: Nun komme ich zum Beispiel aus dem Land, wo wir uns überhaupt nichts leisten konnten und so hatten wir natürlich auch keine Windeln (Gibt es dein Heimatland auch nicht mehr?). Zum Glück hatte die Regierung Geld für Plaste (das ist Ostslang und soll “Plastik” heißen), so dass wir die Wohnung nicht mit Zeitungspapier auslegen mussten. Wir hatten also (man mag es kaum glauben) Töpfchen und sind tatsächlich alle schon ohne große Probleme auf die Töpfchen, die die Welt bedeuten gegangen und das im zarten Alter gleich nachdem wir das Laufen gelernt haben. In den Kinderkrippen sind dann alle Kinder einheitlich (jaja dieses böse Einheitlich der sozialistischen Ossis) aufs Töpfchen gegangen. Gerade der kapitalistische Westen kritisiert hier wohl, dass wir uns doch noch nicht so früh an die Leistungsgesellschaft gewöhnen sollen. Aber Leute, wir haben doch überhaupt nicht gearbeitet in der DDR, wir haben doch nur gejammert ;)

Nein, wir freuen uns (www.pusteblumenbaby.de)

Nein, ich freue mich wirklich :)

Okay, ihr merkt ich schweife gerne ab, vielleicht schleiche ich aber auch um den heißen Brei also eher um das, was es jetzt nicht mehr ist (okay bevor ich die Bilder bei dem Thema weiter ausbaue und mir ein Fettnäpfchen nach dem nächsten aufstelle, mir schließlich auch den Hunger auf das Abendbrot verderbe, mal zur Sache Schätzchen).

Pourty, das Töpfchen, kommt zu euch nach Hause, wenn euer Kind trocken werden soll. Durch den speziell geformten Sitz ist auch das wildeste Rodeo möglich, euer Kind bleibt auf dem Töpfchen egal wie hart es zur Sache geht (Ihr mögt lachen, aber in meiner Kindheit sind ja einige auf dem Töpfchen eingeschlafen und dann zur Seite gekippt – mir ist mindestens ein Fall bekannt, wobei ich die Person hier nicht bloß stellen will – äh ja). Das Pourtytöpfchen hat außerdem einen Griff und ihr könnt es schlicht ausgießen, ohne dass alles am Rand in irgendeine Richtung schwappt. Keine Panik auf der überfüllten Titanic also.

Das Pourty-Töpfchen Glück (www.pusteblumenbaby.de)

Vielleicht hat Norman, aber auch nur wieder einen flachen Witz gemacht?

Was interessiert Frauen in der Regel auch noch, wofür wir Männer kein Auge haben? Ja richtig, das Pourty-Töpfchen gibt es in verschiedenen Farben, passend zur Einrichtung oder zu dem was dort passiert oder passieren soll… Welche Farben das sind, weiß ich jetzt nicht, weil ich als Mann sowieso nicht Lila, Pink und Rosa auseinanderhalten kann, aber ihr könnt ja mal auf der Facebookseite nachschauen und mit Sicherheit könnt ihr die Farbauswahl auch auf der Fanpage auf Facebook diskutieren. Versteht mich nicht falsch, aber als Mann bin ich dazu übergangen alles in Schwarz zu kaufen, weil ich so jeden Tag nur noch schwarz mit schwarz kombinieren  muss (und rosa Hemden sind an mir glücklicherweise als Trend vorbeigegangen).

Nagut, jetzt habe ich das doch mal nachgeschlagen: Das Töpfchen ist in vier Farben erhältlich: rosa, weiß, lila und hellblau (die kann sogar ich unterscheiden). 12,95 Euro sind ein Preis, den ihr noch bis zu vier Jahren aufbringen könnt, wenn es euch begeistert. Pourty das Töpfchen erscheint mir mit dem Ausgießen jedenfalls sinnvoll. So war schließlich auch Majas Einschätzung, aber hey ansonsten ist es auch nur ein Töpfchen mit Ausguss. Mich wundert eher, dass es das nicht schon früher gab.

Pourty, das Töpfchen, Bondolinos und viele Gutscheine gibt es bei Maja zu gewinnen. Bis Donnerstag Abend habt ihr noch Zeit. Also mal rechts in der Seitenleiste auf Gewinnspiel klicken oder im Pusteblumenland teilnehmen.

Bis zum nächsten Mal

Norman.

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  • http://margareteaudrey.wordpress.com/ margarete

    Norman du bist eine würdige Vertretung für Maja – wirklich witzig, was du so fabrizierst!
    Du solltest auch einen Babyblog anlegen :-D Bloggen zu Kinderthemen mal ganz neutral…

  • Rosalinde

    bei dieser werbung hab ich ja fast schon das bedürfnis ein pourty für mich zu kaufen… oh weh

    • Norman_Schultz

      haha echt? Der geht aber nur bis Vier! ;)

      • caro_mad

        Offiziell, inoffiziell passt auch ein kleiner Erwachsenen-Hintern drauf ;)

  • http://unsereemma.wordpress.com/ pueppi

    Du hättest mich fast überzeugt, aber auch nur fast. Wir haben ja schon einen. Grün, ohne Henkel oder was auch immer. 

    • Norman_Schultz

      Pah! Dann überzeuge ich dich halt nächstes mal O_o :)

  • Lotte

    Lol ^^ echt witziger artikel über so ein ernstes thema! windelfrei habe ich anfangs auch recht erfolgreich praktiziert (bzw mein baby) aber irgendwann ruft dann ja doch der alltag und so ne windel ist einfach schon ne praktische sache -.- 

    • Norman_Schultz

      Ja Windelfrei braucht echt Zeit und Disziplin.

  • Katrin

    Lieber Norman,
    ich habe viel geschmunzelt und sehr häufig mit dem Kopf genickt. Eine wirklich sehr gelungene Töpfchen-Vorstellung. Im Übrigen sage ich immer noch Plaste! Ich dachte das wäre mittlerweile gesamteingedeutscht *lach* und zweitens wurden wir Kinder in der DDR bereits mit 6 Monaten aufs Töpfchen GESCHNALLT! Jaja wir konnten noch nicht einmal sitzen, aber da mussten wir schon ruff (habe ich letztens bei einem Mütter-Gespräch im Park gehört *lol*).
    Liebe Grüße
    Katrin