Warum ihr ein Shampoo ohne Silikone wählen solltet

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Wir denken über das richtige Shampoo zur Haarfpflege nach

Wir denken über das richtige Shampoo zur Haarfpflege nach

Heutzutage möchte jeder schönes und gesundes Haar haben. Die Industrie hat sich darauf eingestellt und produziert Shampoos und Spülungen unseren Wünschen entsprechend. Die Haarmodels aus der Werbung mit ihren – dank Extensions und Photoshop extrem gepimten – Haaren lassen uns da vor Neid regelrecht erblassen. Seitdem es Kosmetikindustrie gibt, entwickeln Pseudowissenschafter in weißen Kitteln das neue Supershampoo, wobei ich mich dann frage, womit ich mir früher wohl die Haare gewaschen haben muss, wenn nun die neue Supergeneration an Shampoos auf den Markt kommt? War das etwas das, was heute Schuhcreme ist?

Viele Shampoos werden heutzutage mit Silikonen genährt. Es gibt kaum Shampoos, die keine Silikone enthalten. Der Erfolg spricht ja auch für sich, denn Silikone machen die Haare geschmeidig. Sie glänzen gesund und lassen sich gut kämmen. Im Prinzip ist nichts gegen Silikone in Pflegeprodukten einzuwenden, da durch die Silikone, das Haare nicht geschädigt wird. Verzichtet man eine Zeit lang auf Silikon- Shampoos dann lassen sich diese auch wieder auswaschen. Das dauert allerdings eine Weile (1-2 Monate). Ausgenommen ihr verwendet spezielle Shampoos die dafür entwickelt wurden, Silikone aus den Haaren zu waschen. Diese sind jedoch auch besonders aggressiv und trocknen das Haar aus.

Doch warum sind Shampoos mit Silikonen so in Verruf gekommen?
Das Problem bei diesen Shampoos ist, dass das Silikon die die Haare abdichtet. Es legt sich wie eine Zementschicht um die Haare und füllt dabei alle Risse auf (das was man ja möchte). Dadurch sehen die Haare so schön aus. Doch mit jeder Silikonwäsche reichern sich immer mehr Partikel der Kittsubstanz im Haar an, beschweren die Haaren und lassen sie platt herunterhängen. Hinzu kommt, dass die Haare selbst unter der Schicht Silikone porös werden, die Wiederstandsschicht lässt nach und die Haare trocknen unbemerkt aus. Ihr versiegelt das Haar. So kommt es, dass selbst durch diese Supershampoos die Haare an Haarbruch und Spliss erkranken.
Dasselbe erleidet die Kopfhaut: sie wird durch die Silikonshampoos trocken und schuppig. Wer also an Schuppen leidet sollte mal überlegen auf Silikonfreie Shampoos umzusteigen.

Damit ihr die Fugenverdichtung (wird ja auch gerne auf dem Bau benutzt) wieder los werdet, müsst ihr einiges an Aufwand betreiben und das silikonfreie Resultat ist erstmal nicht besonders schön. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Falls euch 1- 2 Monate auswaschen zu lange dauert, könnt ihr auch farblosem Henna nachhelfen. Das wird genauso zubereitet wie jenes, das ihr zum färben benutzt. Meistens findet ihr das Farblose Henna im Bioladen oder Reformhaus.

In Haarforen wird auch gerne der Tipp gegeben die Haare mit einem 1:1 Gemisch aus silikonfreiem Shampoo und Natron zu reinigen. Das trocknet die Haare aber sehr aus und hat im Gegensatz zum Henna keine positiven Eigenschaften für Haare:

Was das richtige Shampoo nach der silkonfreiheit angeht, dazu habe ich hier schon mal etwas geschrieben.

Und falls ihr euch fragt wie ihr diesen erdigen Klumpen Namens Henna ordentlich auf eure Haare beommt, dann schaut mal hier vorbei.

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