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Meine Spiegelreflexkamera Revolution – von berauschender Bildqualität ohne Rauschen

Wald

Eine Kamera für alle kunterbunten Lebenslagen

Wer ein Baby bekommt, beginnt Fotos zu knipsen. In allen Lebens-, Rücken- und Bauchlagen fotografiert die Mami mit viel Liebe ihr Kleines. Jeden Gesichtsausdruck soll die Kamera nahezu biometrisch erfassen. Muttis werden dabei meist nicht nur Muttis, sondern nach drei Kindern sind sie fast schon ausgebildete Fotografen. So war das Fotos knipsen auch von Anfang an für mich ein Vergnügen. Doch wer so freudig erregt durch die Lüfte knipst, der möchte auch beständig besser werden und sich nicht mit durchschnittlichen Fotos zufrieden geben. Zwar konnte ich beispielsweise ein paar schöne Fotos von meinem Baby machen, doch weil die Kamera keineswegs farbecht war, schien es oftmals so, als würde ich Leichen in einer Staublandschaft fotografieren. Meine alte Digital-Kamera hatte zudem eine von diesen grell blitzenden Flitzepiepen , wobei der Blitzschlag in jedem Foto meine Motive erschlug.

Als wäre das nicht schon Handycap  genug gewesen, fiel meine Kamera während mein Baby noch sehr jung war, dann bald in alle Einzelteile zusammen. Zunächst funktionierte sie überhaupt nicht, nach mehrfachen Auf- und Zusammenschrauben aber aktivierte sie sich wieder. Da ich während der fachmännischen “Reperatur” natürlich alle Schrauben verloren hatte, umwicklete ich sie mit einigen Bahnen Tesafilm und ging mit diesem Teil auf Reisen. Es gelangen mir doch ein paar schöne Fotos.

Zwar sind dies alles sehr schöne Motive, aber sie bleiben matt, da ich vor allem die die Bildqualität nicht verbessern kann. Trotz vieler Millionen Megapixel (ich weiß überhaupt nicht, was das bedeutet) blieben meine Bilder etwas trist und waren keineswegs so farbintensiv und detailgetreu.

Meine schlechten Bilder und ich

Da so ein Baby ganz schön schnell strampeln kann und meine Digicam nicht über die Funktion schnell auslösende Reihenaufnahme verfügte, produzierte ich zudem ziemlich viel Ausschuß. Sobald das Licht nicht mehr ausreichend vorhanden war, fotografierte ich Bilder wie Gemälde von Gerhard Richter (ihr wisst schon, schön verschwommen, allerdings mit dem Unterschied, dass Richter damit Millionen verdient und ich den Spott der Halbamateure ernte). Ich erinnere mich an ein paar Fotos, die ich für Ebay eines Nachts machte. Die Bilder, mit Blitz fotografiert, enthielten genau das Gefühl, dass im zweiten Weltkrieg kurz vor Kriegsende im Führerbunker geherrscht haben muss. Ich stellte sie trotzdem bei Ebay rein und wunderte mich, warum sich die Sachen so schlecht verkauften. Wahrscheinlich dachten die Leute, die meine Bilder sahen, dass der Verkäufer Osama Bin Laden sei, der seine letzten Möbel aus seiner  Höhle verhökern will.

Da ich nun viele andere Fotos auf anderen Blogs auskundschaftete und ich dort immer sehr fasziniert war, wollte ich selbst bessere Fotos machen. Ich träumte davon genauso schöne Bilder zu machen und dafür wollte ich nicht extra eine Ausbildung zur Fotografin beginnen (obwohl die Fotoblogs von ausgebildeten Fotografen manchmal auch zum Wegschmeißen sind).

Ich fragte also in einigen Foren nach, was ich verbessern könnte, ich versuchte es mit etwas mehr Sättigung und mit externen Lichtquellen. Aber meine Bilder rauschten irgendwie immer viel mehr und sahen nie so ansprechend aus wie auf den Fotoblogs. Ich meldete mich bei der Modelkartei als Fotografin an, ich dachte, dass mir vielleicht ein Model fehlt, welches meine Bilder mit rotem Lippenstift und 10 cm Highheels den nötigen Glamour verleihen würde. Bei der Modelkartei wollte mich aber niemand haben. Der Grund: Meine Bilder waren zu schlecht und man sagte mir, ich bräuchte eine bessere Kamera. Etwas stimmte mit meinen Bildern nicht, obwohl sie eigentlich sehr schön waren. War ich dazu verdonnert ein Leben lang in der grauen Flitzpiepenwelt festzustecken?

Hier seht ihr ein paar Bilder die ich mit meiner alten Digital Kamera gemacht habe. Trotz des schönen Lichts, der bunten Farben und der schönen Motive sehen sie etwas fahl aus.

Hier gefällt mir besonders gut die Motive und das Abendlicht, welches ein paar schöne Schatten zeichnet. Aber ihr seht auch wie sehr das Bild rauscht und wie unscharf die Motive wirken.

Hier gefällt mir besonders gut wie das Miniauto aus der Garage kommt und wie mein Kleinkind davor sitzt und das Abendlicht, welches ein paar schöne Schatten zeichnet. Aber ihr seht auch wie sehr das Bild rauscht und wie unscharf die Motive wirken.

Ich liebe dieses Bild. mein Baby steht so süß auf ihren Zehenspitzen und das Licht fällt hinten sehr schön auch der etwas unscharfe Boden im Vordergrund gefällt mir, aber auch hier ist die Bildqualität nicht sonderlich gut.

Ich liebe dieses Bild. mein Baby steht so süß auf ihren Zehenspitzen und das Licht fällt hinten sehr schön. Auch der etwas unscharfe Boden im Vordergrund entfaltet seine Wirkung, aber auch hier ist die Bildqualität nicht sonderlich gut.

Mein Baby beim modeln :)

Mein Baby beim Modeln :), mit meiner Nikon wäre das Ergebnis allerdings qualitativer ausgefallen.

Die Lösung meiner tristen Fotos 

Ich versuchte mein Glück noch einmal in einem Forum. Bei “Wer Weiß Was” schlug mir jemand vor, doch mal etwas Geld in eine bessere Kamera zu investieren. Ich war nicht sonderlich angetan, denn ich hatte mir meine kleine Digitalkamera in derSchwangerschaft besorgt und gedacht, die wäre super (ich meine hey 12 MillionenMegaPixel sind doch wohl nicht von schlechten Eltern). Meine Kamera war also schon recht neu und sie hatte auch 12 Megapixel, also warum sollte ich nochmal investieren?

In vielen, vielen Nachtschichten  las ich mich in die große, weite Welt der Kameras ein und ich erkannte, dass es dort einen kleinen aber feinen Unterschied gibt. Der Unterschied nennt sich Spiegelreflexkamera und sie war das, worauf ich solange hingesucht hatte. Als absoluter Neuling hing ich also im Dschungel voller Kameras und fragte mich, welche Kamera denn nun am besten für mich geeignet sei. Ich wollte eine Kamera, die ich leicht bedienen konnte, die eine gute Videofunktion hat, die meine Fotos schon beim Schießen mit Filtern pimpen kann und die den coolen Tiefenschärfe Effekt erzeugen kann. Nun das wollte ich als kompaktes Paket in einer Kamera. Sucht das mal als Neuling, da wird einem schwarz vor Augen. Ich meine so eine Kamera kostet locker mal um die 800 Euro (mit einem guten Objektiv).

Schließlich blieb ich bei der Nikon 5100 D hängen und endschloss mich, nach gründlicher Recherche und einigen Überlegungen gegen eine Canon EOS 600 D (die Konkurenz zur Nikon 5100D), da die Nikon ein Quäntchen mehr Ausstattung hat und auch in bestimmten Situation weniger Rausch erzeugt, außerdem passte sie gut in mein Budget (800 Euro). Bei soviel Geld, willst du dein Geld nicht sinnlos verprassen.

Fazit 

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Kamera. Schaut euch mal die Fotos an:

Als erstes fällt mir hier auf, dass die farben viel intensiver sind und das liegt nicht daran, dass ich erst da den Sättigungsregler entdeckt habe ;)

Als erstes fällt mir hier auf, dass die Farben viel intensiver sind und das liegt nicht daran, dass ich erst da den Sättigungsregler entdeckt habe ;) Außerdem ist der Bildsensor für das Licht wesentlich sensibler.

Auch hier kein Rauschen und der beliebte Tiefenschärfeeffekt

Auch hier kein Rauschen und ich bekomme den beliebten Tiefenschärfeeffekt

Im Gegesatz zu meinen alten Portiats ist das Bildrauschen verschwunden und die Details sind viel schärfer und naturgetreuer.

Im Gegesatz zu meinen alten Portiats ist das Bildrauschen verschwunden und die Details sind viel schärfer und naturgetreuer.

Baby
Solche Bilder sahen mit meiner Digitalkamera nie sonderlich gut
aus, da dort viel zu viel Rauschen drin war und die Motive nie so klar wie hier wie wurden. Zudem habt ihr bei einer Spiegelreflex den Vorteil, dass ihr die Bilder zuschneiden könnt und selbst bei kleiner Größe noch große Bildqualität habt.

Am Anfang ist es etwas ungewohnt mit einer schweren Kamera durch die Gegend zu rennen, aber ich habe schnell Gefallen daran gefunden (Frau sieht ja auch auf einmal wichtig aus). Auch die Anwendung ist bei einer SpiegelreflexKamera erstmal etwas anders als bei einer kleinen Digicam, da es viel mehr Funktionen gibt. Aber die Nikon ist sehr verständlich aufgebaut und so verstand sogar ich als Neuling, wo ich drehen und drücken musste. Die Bildqualität beeindruckte mich sehr, die ersten Fotos machte ich wieder Nachts bei Kunstlicht und mit Blitz, aber selbst diese sonst so grauenvollen Fotos sahen bedeutend qualitativer aus. Ich fotografierte Kissen, Teller und Klopapier. Jedes Foto kam mir vor wie ein Kunstwerk. Die höhere Bildqualität ist ein gravierender Unterschied, den ich unterschätzt hatte, so kann ich nun immer sehr große Fotos posten, was den Blog schöner macht. Ich mache zwar Fotos, die im RAW-Format teilweise über 60 Megabyte groß sind, dafür habe ich für die Bearbeitung nun extrem weiten Spielraum. Ich kann zudem nun rauschfreie Videos aufnehmen und bei Selbstportrais ist das schwenkbare Display von großem Vorteil. Sogar die gewünschte Tiefenschärfe konnte auf meinen Fotos entdecken und ich wurde auch endlich in der Modelkartei als Fotograf zugelassen, wodurch ich schon einige Modelanfrage hatte.

Eine Sache habe ich allerdings erst hinterher erfahren und zwar das mein 55mm Objektiv auch gerne Joghurtbecher genannt wird, da es zu den schlechteren Objektiven gehört. Nun spare ich auf ein besseres Objektiv, damit meine Fotos noch mehr Tiefenschärfe haben und noch detailgenauer werden. Wenn ich dieses habe, informiere ich euch (insofern Interesse besteht).

Die Kamera hat übrigens bei Stiftung Warentest mit gut (klar wenn ihr noch höher im Preis geht, bekommt ihr ein “sehr gut”, aber dies ist eine qualitative Mittelklassekamera, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach stimmt; (http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d5100), daher hat sie auch bei Testern wie Chip oder Fotomagazin mit sehr gut abgeschnitten (http://www.chip.de/artikel/Nikon-D5100-DSLR-bis-1.000-Euro-Test_44515555.html). Falls ihr euch unsicher seid, ob es eine Canon oder eine Nikon sein soll, so könnt ihr euch ja mal beide anschauen.

Liebe Grüße

eure Maja

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