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Etwas für die Nähtanten unter euch – Gastbeitrag von Gretels Werke

Blog Header Gretels Werke

Heute mal ein Gastbeitrag von der Frau vom Ostwestfalen, der ja hier schon einiges an Zeit verbracht hat und mich auch vielfach unterstützte. Daher freue ich mich, heute mal den Shop seiner Gattin und Mutter seiner zwei Söhne vorstellen zu dürfen.

Gastbeitrag von Gretels Werke

Hallo ihr Lieben mein Name ist Annegret, ich bin 38 Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei fünf und acht Jahre alten Söhnen und blogge auf Gretels Werke (www.gretels-werke.de) über meine Leidenschaft Nähen und Filzen.

Als gelernte Bankkauffrau stand ich nach zwei Elternzeiten vor der Frage, ob ich in meinen Beruf als Wertpapier-Sachbearbeiterin in einem hiesigen Kreditinstitut zurückkehre oder ob ich anderweitig eine Beschäftigung finde. Weil ich vor knapp fünfzehn Jahren berufsbedingt von Ostwestfalen ins Rheinland gezogen bin, ist es ohne Familie (Eltern oder Schwiegereltern) sehr schwierig, eine Kinderbetreuung dauerhaft sicherzustellen. Insbesondere Eltern von Kindergartenkindern wissen nur zu gut, wie schnell ein Infekt eingefangen ist, der die Kids ans Bett fesselt und ein Arbeiten der Mutter unmöglich macht. Darüber hinaus ist mein großer Sohn in der dritten Klasse der Grundschule und benötigt eine Hausaufgabenbetreuung. Von den weiteren Verpflichtungen wie Gitarrenunterricht, Schwimmsportverein und Handballmannschaft möchte ich erst gar nicht anfangen…

Die fehlende Kinderbetreuung war für mich ein gewichtiger Grund, die Rückkehr in meinen bisherigen Beruf vorerst hinten an zu stellen. Dank einer großzügigen Familienzeitregelung meines Arbeitgebers pausiert mein Arbeitsverhältnis derzeit und ich kann mich meiner neuen alten Leidenschaft widmen und quasi mein Hobby zum Zweitberuf machen. Es ist ungefähr zwei bis drei Jahre her, dass ich mich intensiv um das kreative Kunsthandwerk Nähen und Filzen gekümmert habe und mit viel Leidenschaft kleine Kunstwerke gestalte.

Maja hat mir als Vorbereitung für diesen Gastbeitrag einige Fragen gestellt, die ich gern beantworte, weil sie einen schönen Einblick in mein künstlerisches Schaffen geben:

  1. Welchen Anfängerfehler hast du häufig beim Nähen gemacht?
    Weil ich schon seit Kindes an Spaß am Nähen hatte, kann ich mich an klassische Fehler nicht erinnern. Vielleicht gelte ich in dieser Hinsicht als Autodidakt ;-)
    Anfängerfehler beim Nähen beginnen meist schon bei der Auswahl der passenden Nähmaschine. Ich kann empfehlen, nicht das günstigste Angebot im Internet zu nutzen, sondern lieber ein Ladengeschäft mit kompetenter Beratung und Service auch nach dem Kauf zu wählen. Das ist vielleicht ein wenig teurer, aber die Investition lohnt sich.
  2. Selbstgenähte Sachen sind ja neuerdings in jedem guten Elternhaus zu finden. Der Kreativtrend hat voll eingesetzt. Nach 25-jähriger Pause bist du nun auch wieder dabei. Was hat dich dazu bewogen?
    Ich bin in Thüringen in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Wenn die Wende nicht dazwischen gekommen wäre, hätte ich eine Schneiderausbildung gemacht. Der Ausbildungsvertrag lag mir bereits vor und die Lehre hätte im August 1989 in Erfurt begonnen.
    Die Motivation zum Wiederbeginn kam im Mai 2010, als ich für meinen Sohn und meinen Mann die Reissverschlüsse an den Jacken gewechselt habe. Dabei habe ich Blut geleckt und bin mit einer Freundin kurze Zeit später das erste Mal zum Stoffmarkt nach Venlo gefahren. Von da an war meine Leidenschaft geweckt.
  3. Gibt es Dinge die du beim Nähen noch lernen möchtest/musst?
    Das Nähen ist so ein weites Feld, dass ich niemals auslerne. Mein Tag könnte 48 Stunden habe – denn ich strotze vor Ideen, habe aber oftmals viel zu wenig Zeit, um alles umzusetzen und neue Projekte anzugehen.
  4. Für meine Tochter habe ich einmal ein Kleid genäht, das letztlich wie eine Wurstpelle an ihr saß. Gut habe ich das nicht gemacht. Welche Tipps würdest du also Nähanfängern wie mir geben?
    Spart nicht an dem Garn. Ordentliches Markengarn ist Pflicht für schöne Ergebnisse. Gleiches gilt für die Nähmaschine. Nicht das billigste Angebot ist das Beste – und am Ende zahlt man teures Lehrgeld.
  5. Passend zum Trend bietest du nun speziell genähte Produkte in deinem DaWanda-Shop für Mütter an. Orientierst du dich hier an Trends? Wie würdest du dich selbst in der Nählandschaft “Internet” und den neueren Trends verorten?
    Ich laufe nicht jedem Trend hinterher. Meist kommen mir die Ideen für neue Produkte plötzlich und unerwartet in den Sinn. So wie bei diversen Smartphone-Taschen, eine Hülle für mein iPad (weil mich die erhältlichen Hüllen auf dem Markt gar nicht angesprochen haben) und auch wie bei der Einsteckhülle für den Mutterpass. Darüber hinaus entwickeln sich manche Ideen auch, wenn Kunden auf mich mit speziellen Sonderaufträgen zukommen wie beispielsweise der Filz-Engel. Die Geschichte hat allerdings einen traurigen Hintergrund.
Übrigens: meine Produkte (Motto: “Schönes für mich”) stelle ich nicht nur im Blog (viel Spaß beim Stöbern!), sondern auch in meinem DaWanda-Lädchen zum Verkauf. Ich freue mich über Euren virtuellen Besuch im Blog und bei DaWanda und bedanke mich bei Maja für die Möglichkeit zu diesem Gastbeitrag.

 

Blogmamas ab in die Blogroll – für bessere Vernetzung der Blogger

Mein Baby will nicht mehr alleine spielen

Mein Baby will nicht mehr alleine spielen

Als ich ins “Bloggeschäft” eingestiegen bin, war es anfangs nicht sonderlich einfach andere BlogMamas zu finden. Zwar findet man über Google schon den ein oder anderen Blog, doch viele davon sind schon im Jahre 2004 stillgelegt worden. Richtigen  Zugang zu aktiven Mamablogs fand ich erst, als ich längere Zeit dafür investierte und das finde ich schade, denn ich lese immer gerne bei anderen mit. Ich lese gerne, wie andere Muttitage so aussehen, lese auch gerne Tipps, schaue mir Bilder an und verlinke gerne auf diese.

Da es nun auch automatisierte und gleichsam von Roboterameen (wahlweise Redakteure, die die Artikel verwalten) aufgestellte Muttiblogs gibt, die gleich Null (in Zahlen “0″) Persönlichkeit besitzen, gerät gerade die Erfahrung der Mutter in den Hintergrund. Die Ratschläge  der allgemein-gehaltenen Ratgeber helfen oftmals nicht weiter. Was hilft es mir zum Beispiel, wenn ich weiß, dass mein Baby in meinem Tragetuch in der Spreiz-Anhockhaltung sitzen soll, wenn das aus irgendeinem Archiv hervorgekramte Bild, diese Stellung garnicht zeigt? (Zu finden unter http://www.stern.de/kinderkrankheiten/tipps/schreiende-babys). Blind gepostete Beiträge von irgendwelchen Redakteueren, die sich vielleicht nicht mal mit den Themen beschäftigen. Hinzu kommt, dass die großen Seiten einen selbst auch nicht wirklich haben wollen. So wurde mir im Forum www.familie.de untersagt, meine Signatur unter Forumsbeiträgen zu veröffentlichen. Wir sollen uns also aktiv beteiligen und qualitativ da was aufbauen, aber dürfen nicht mal einen Link setzen?

Neben der angeblichen Konkurrenz, die Blogmamas im Netz darstellen, sind wir für die anonymen Konzerne auch lebende Konkurrenz, die natürlich für eine Industrie, die alles absetzen möchte, auch schon mal eine Gefahr darstellt. Gerade das Internet macht es Firmen schwierig, Pseudobabyhilfen anzupreisen. Schnell meldet sich vor allem in Blogs Widerstand. Diese ehrliche Kritik will ein Unternehmen natürlich auch nicht wirklich helfen, obwohl es den Markt nicht-staatlich gut regulieren könnte. Gut vernetzte Blogger würden dazu erheblich beitragen, Produkte zu kontrollieren und für bessere Standards sorgen. Kinderschokolade oder Fruchtzwerge sind dabei ja schon als reine Süßigkeiten bekannt:

 

 Kinderschokolade und Fruchtzwerge, die ich als Süßigkeiten garnicht verurteile, sind keineswegs ein großes Problem. Ein weitreicherendes Problem tritt auf, wenn Konzerne vor allem Profit mit Babys ohne Rücksicht auf die Babys machen wollen. Das klingt zwar nicht immer vorstellbar, doch es gibt solcherlei Fälle wie zum Beispiel hier der Verkauf von Pulvermilch in der dritten Welt. Der Verkauf von Pulermilch führte zu einem dramatischen Anstieg der Kindersterblichkeit in der dritten Welt, was die Konzerne in Ansehung der Profite billigend in Kauf nahmen. Natürlich gibt es bei Blogs auch schwarze Schafe, aber im Gegensatz zu den großen Konzernen leben diese vor allem durch Authentizität. Nicht Werbung bringt uns nach vorne, sondern qualitativer, ehrlicher Content. Nirgendwo seid ihr näher dran als bei einer Mutti, die sich mit den Problemen der Erziehung selbstkritisch auseinandersetzt oder das zumindest versucht. Daher findet ihr auch dort eine ehrliche Auseinandersetzung mit Erziehungsratgebern und Produkten und damit verändert sich auch die Industrie.

Nun habe ich bereits viele Muttiblogs gesucht, allerdings treffe ich bei meinen Google-Suchen immer wieder nur auf die großen Portale, die Automatenkinder beschreiben. Google wird von großen Firmen beherrscht, weil die kleinen Mutti-Blogs kaum Vernetzung aufweisen und somit nicht höher von Google gerankt werden. Aus diesem Grund möchte ich eine Blogliste mit vielen bloggenden Muttis aufstellen und hier aufnehmen. Vielleicht schreibt ihr ja in eurem Blog einen ähnlichen Beitrag und verlinkt hierher zurück. Dann nehme ich euch in die Liste auf. Außerdem habe ich bei Facebook eine Gruppe gegründet, wo wir uns einfach vernetzen können:

Blogging Mamas (mach mit! :D)

Warum aber vernetzen? Im Gegensatz zur amerikanischen Szene ist in Deutschland der Linkgeiz und Klickgeiz sehr verbreitet. Blogger gönnen anderen Bloggern nicht unbedingt den Erfolg und mögen sich pauschal nicht, deswegen wird zwar beäugt, aber seltener der Post weiterverbreitet und geshared. Dies führt nun allerdings dazu, dass die Bloggerszene sich untereinander weniger supported (unterstützt) und durch die mangelnde Vernetzung den großen Anbietern nur wenig Konkurrenz entgegen setzen können. Blogs setzen sich in Deutschland nicht so gut durch wie in Amerika. Je größer die Vernetzung aber untereinander, desto stärker wachsen auch die Möglichkeiten, Besucher zu bekommen und andere Muttis mitzunehmen, deswegen hoffe ich auf diesem Wege andere ansprechen zu können und ich würde mich freuen, wenn ihr diesen Beitrag so vielen wie möglich weiterempfehlt und vor allem mitmacht :) Ich möchte mehr auf andere Muttiblogs verlinken und nicht immer auf die anonymen Großseiten und euch damit von meinen Besuchern abgegeben, als auch euer Google-Ranking erhöhen, umgekehrt profitiere ich aber auch von einer stärkeren Bloggerszene in Deutschland.

Und noch eins: Ist das nicht gruselig zu wissen,  dass Computer schon richtig lesenswerte Artikel selbst produzieren, einfach indem Textschnipsel aus anderen Beiträgen zusammengesetzt werden? Zwar ist es im Moment nur eine Tendenz, wird sich aber in den nächsten Jahren zu einem starken Trend entwickeln und das Internet wandeln. Das Stichwort heißt Blogautomatisierung. Eines können die Computer aber nicht, das echte Leben kopieren.

Es sieht zwar nicht so aus, aber so schlimm war es für mein Baby auch nicht. Es hat gestern ein wenig genieselt und es war grau und kühl. Das lässt die Stimmung auch bei Babys nicht gerade aufleben oder sie vor Freude in die Luft springen. Wir haben sogar eine andere nette Familie getroffen und mein Baby hat ein paar Salzstangen geschnorrt. Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein paar Kastanien gefunden. Was soll’s, ich bin der Meinung das Kind muss nach draußen :). Und so schlimm wie auf den Fotos empfand mein Baby es nicht, aber sie sehen lustig aus :)

Nun gut, ich hoffe, das Thema überzeugt ich und ihr macht mit: Also bei Facebook und überall sharen. Liebe Grüße Maja

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