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Mein Blog und meine Zukunftsvorstellungen

Ich präsentiere der neue Inhalt meines Blogs

Ich präsentiere der neue Inhalt meines Blogs: Mich

Geldsorgen, jeder hatte sie bestimmt schon mal. Ob es nun als Kind war, wo die zwei Euro Tacshengeld einfach nicht für genügend Süßkram reichten und wir so unseren ersten Kinderkredit, bei unseren Eltern aufgenommen haben oder als Erwachsener.Als ich beschloss mein Abi zu machen, sah der Plan rosig aus und ich dachte auch die Finanzierung ist gesichert. Aber dies war nicht so, ich bekam leider kein BAFöG und auch kein ALGII, da Schüler und Studenten nicht unterstützt werden. Ich saß also in der Schule und wusste nicht, wie es diesen Monat weiter gehen soll, ich fühlte mich sabortiert, denn ich wollte gerne diesen Abschluss, aber wie heißt es so schön: Ohne Moos nix los. Ich erlebte also zwei sehr sparsame Monate, in denen ich die Fixkosten mit Kindergeld und Elterngeld beglich.

Ich hatte absolut kein extra Geld, es reichte so gerade eben für die billigsten Aldi -Einkäufe. Da im Januar 2011 das Elterngeld für Hartzer abgestellt wurde, musste ich eine Alternative finden, denn ohne Elterngeld, hätten wir nicht überleben können. Ich habe wirklich alles versucht, aber es gab nur die Möglichkeit Bafög oder ALG II und beides bekam ich als Schülerin nicht. Also vertraute ich mich meinen Eltern an und bekam dann ab Dezember den vollen Bafögsatz von ihnen.

Arm, ärmer aber für Schokolade reicht es noch

Ich weiß allerdings noch nicht genau, wie ich da lange Artikel zu zusammenkriegen soll

Ich weiß allerdings noch nicht genau, wie ich da lange Artikel zu zusammenkriegen soll

Nun stehe ich wieder da und lebe an der Armutsgrenze, wobei die ALGII Armutsgrenze wirklich hochgesteckt ist im Vergleich zu dem, was ich als Schülerin hatte. Trotzdem hätte ich mir durch einen festen Arbeitsplatz gerne, etwas finanzielle Sicherheit aufgebaut, aber die Seifenblase ist geplatzt. Ich habe kein Bett und kein extra Schnickaschnack. Alles was ich jetzt bekomme und neu habe, ist mir geschenkt worden, wie zum Beispiel die Couch. Der Umzug nach Köln war teuer und mein PC ist auch kürzlich kaputt gegangen (Was ein Baby kostet brauche ich wohl nicht zu erwähnen).

Was bringt mir die Zukunft? Was wird aus meinem Blog?

Ich würde wirklich furchtbar gerne studieren. Mein Traum wäre es, dass mein Baby ab August in die Kindertagesstätte gehen könnte und ich ab Oktober studieren könnte. Aber das ist nur ein Traum. Stattdessen zittere ich ja schon wegen dem Kindergartenplatz. Ein Studium könnte ich nicht finanzieren, weil auch hier wieder das Problem bestehen würde, dass ich kein Bafög bekomme.

Was also tun? Viele Alternativen gibt es nicht. Ich bewerbe mich überall und versuche, meinem Blog aufzubauen in der Hoffnung, dass es mehr als eine handvoll Leser interessiert, was ich so denke. So würde ich die Zeit, in der mein Baby und ich Zuhause seinen müssen, wenigstens sinnvoll nutzen können und noch ein paar Qualifikationen erwerben und ganz sinnlose Texte schreibe ich ja auch nicht.

Bei meinem Blog ist es mir wichtig, dass er qualitativ lebt.  Ich möchte keinen reinen Verkaufsblog haben, in dem ich alles anpreise was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Damit will ich nun nicht die Produkttestblogs schecht machen, ich möchte nur erklären, dass dies für mich nicht unbedingt etwas ist. Ich möchte , dass mein Blog eine informative Plattform bleibt. Daher schlage ich Produkte aus, die nichts mit meinem Blog zu tun haben, aber mir in letzter Zeit angeboten werden. Ich will auch nicht jeden Shop bewerben, sondern allein ausgewählte Shops, denen ich auch mein Vertrauen schenken würde. Mal ein Beispiel: Für einen Linkplatz in der Leiste, könnte ich sicher 30 Euro im Jahr einnehmen. Was aber würde mir das langfristig bringen? Ich überlege, ob ich einen Affiliate-Banner von Windeln.de einbaue, da diese mich angesprochen haben, bin mir aber unsicher.

Worum geht es bei den gesamten Links? Nun es geht den Verkäufern darum, ihre Plattform nach oben zu bringen. Weil Google Links als entsprechenden Indikator für die Qualität der Plattform wertet, ist es für Firmen interessant, sich Links zu kaufen. Dies macht natürlich Google nicht zu einer guten Suchmaschine, aber ihr könntet ja auch zu anderen Suchformen (moderierte Verzeichnisse) ausweichen, die ohne Linkbewertung verfahren. Dies aber ist schwierig.

Aufgrund dieser Linkverkäufe steht letzten Endes im Web nicht die Qualität im Vordergrund. Sicher ich hätte jetzt die Möglichkeit, diesen Blog in einen reinen Produktblog umzuschmelzen, aber dies wird nicht passieren. Es wird natürlich Affiliatelinks von Produkten geben, von denen ich überzeugt bin. Sollte ich damit nicht erfolgreich sein (und dies ist abzusehen), dann bediene ich euch demnächst bei McDonalds.

Was wird es also in Zukunft geben? Neben den Informationen über natürliche und bedürfnisorientierte Erziehung, gesundheitsverträgliche Produkte und den anderen Kram werde ich auch immer wieder Gewinnspiele veranstalten, um meine Reichweiten zu erhöhen. Letztlich, aber werde ich die Einnahmen aus den Linkverkäufen nicht behalten, sondern in Gewinnspielen sponsern, so wie dies schon geschehen ist. Diese ist eine schöne Sache für euch und ich kann vielleicht die ein oder andere weitere, wirklich interessierte Leserin auf mich aufmerksam machen.

Die Ausrichtung meines Babyblogs

Mein Babyblog ist problematisch. Was als privater Blog begonnen hat, hat nun seit zwei Monaten fast 200 Besucher täglich. Dabei habe ich mich vor allem im Fotografieren stark verbessert und mein Modell ist hübscher und hübscher geworden. Nun habe ich länger darüber nachgedacht. Zunächst dachte ich immer, dass es euch vielleicht persönlich hilft, wenn ihr nicht nur leere Babytipps bekommt, sondern diese mit intensiven und schönen Geschichten aufgeladen sind. Mittlerweile aber habe ich bemerkt, dass mehr und mehr die Individualität meiner Tochter in den Vordergrund geraten ist. Ich habe hier wohl schon vieles falsch gemacht und kann das in Zukunft nicht mehr verantworten. In diesem Blog geht es ab sofort ganz egozentrisch um mich und nicht mehr um mein Baby. Natürlich begleitet sie mich und ihr werdet weiterhin viele Geschichten von ihr hören, aber dies wird anonymisiert sein. Ich habe den Namen meiner Tochter komplett entfernt und werde dies auch auf anderen Plattformen tun. Die Bilder von ihr, die jetzt online sind, werden nach und nach verschwinden, so dass spätestens mit ihrer Einschulung alle Informationen gelöscht sind. Eigentlich ist es schade, dass unsere Gesellschaft so perfide ist, dass wir uns um derlei Gedanken machen müssen, aus Naivität wohl habe ich dies lange Zeit nicht bemerkt. Was ihr in Zukunft von ihr noch sehen werdet, sind Bilder von ihrem wunderschönen Hinterkopf und ihren schönen Haaren. Außerdem wird ab und mal ein Bild von ihrem Fuß oder ihrer Hand zu sehen sein. Ansonsten aber präsentiere ich euch ganz eitel mich.

Ausrichtung auf Fotografie, Lifestyle und Phantasie

Ich hoffe ganz inständig, dass ihr mein Märchen zur Pusteblumenprinzessin ganz schön fandet, denn ich möchte dieses ausbauen. Das ist, was ich machen möchte: Schöne, emotionale Geschichten schreiben, die zum Lachen und Mitfühlen bringen. Zudem werde ich mehr Fotokunst wie auf meinem Tumblrblog produzieren und suche weiterhin ganz angestrengt nach Models.

Gewinnspielankündigung – Damit Babyträume wahr werden

Mit einer Gewinnspielankündigung möchte ich diesen Artikel abschließen. Gewinnspiele wird es weiterhin geben, da ich gerne mehr Leser für meine Märchen und meine Fotos erreichen möchte. Wir alle gehen gerne shoppen und seitdem ich Mutter geworden bin, gehe ich viel, viel lieber im Internet shoppen. Es ist einfach bequemer und stressfreier. Ich kann meinen Einkauf auch mal kurz unterbrechen, ich kann mir eine Ware 30 Minuten am Stück anschauen, wenn ich möchte. Ich kann nebenbei kochen und mit der Holzeisenbahn spielen und habe ein ausgeglichenes Kleinkind neben mir sitzen. Im Kaufhaus läuft die Einkaufgeschichte meisten so ab: Mama verliebt sich unsterblich in alle Sommersachen und kann sich nicht entscheiden zwischen T-shirt, Kleidchen und Röckchen. Mein Kleinkind findet alle Sachen ziemlich doof und langweilig und fängt an zu mosern. Das Mosern ist das inoffizielle Zeichen, eine schnelle Flucht aus dem Kaufhaus zu organisieren. Macht Mama das nicht, dann hat sie ein Kind am Hals, das sehr, sehr unzufrieden ist.

Damit ihr euch demnächst also ganz in Ruhe die Babykleidchen aussuchen könnt, sponsert mir Baby Walz für das nächste Gewinnspiel ein 50 Euro Gutschein und ein 20 Euro Gutschein. Ich denke da werden dann alle Babyträume mit wahr.
Also freut euch schon jetzt auf das nächste Gewinnspiel.

Alles Liebe

eure Maja

Umzug mit Kleinkind – Wie mich der Umzug nach Köln erzieht

Willkommen in Köln

Den Kölner Dom gibt es nicht ohne Baugerüst, ansonsten könnte ich durchaus Postkartengrüße versenden.

Der Kölner Dom ist für mein Baby genauso interessant wie ein gegessener Muffin. Erkenntnis Tages: Der Dom ist ganz schön kalt.

Der Kölner Dom ist für mein Baby genauso interessant wie ein gegessener Muffin. Erkenntnis Tages: Der Dom ist ganz schön kalt.

Nach dem wohl schwersten Umzug in der Menschheitsgeschichte haben mein Baby und ich es geschafft und sind endlich in Köln angekommen. Aufgrund der ungeheuren Strapazen habe ich beschlossen, dass ich in dieser Wohnung bis zur Rente durchhalte, bevor ich mich dann in die Südsee absetze. Südsee, ja denn hier in Köln ist es schweinekalt. Wenigstens weiß ich in der neuen Wohnung nun, dass es die Sonne gibt. Vorbei die Tage des Schattenkindes, denn ich bin nun vom Höhlenbewohner zum Stadtkind aufgestiegen und habe einen schönen Ausblick in Richtung Südsee. Dennoch da Köln eine der teuersten Städte in Deutschland ist, hat sich unsere Wohnsituation nicht unbedingt verbessert. Weniger Quadratmeter und nur ein Zimmer für mich und mein Kleinkind. Aber wenigstens sind die Wände hier schimmelfrei und meine anderen Mitbewohner musste ich auch nicht mitnehmen. Die Silberfischchen habe ich gegen 3 muntere Mitstudenten getauscht, über die ich euch bald noch berichten werde.

Streß beim Packen

Warum habe ich also so lange nichts geschrieben? Einerseits hatte ich kein Internet, war isoliert von der wirklichen Welt (haha – aber das ist mittlerweile wirklich so), andererseits war ich von vielen Dingen einfach hoffnungslos überfordert. Irgendwie dachte ich vor dem Packen, dass ich nicht viel mehr als ein armes Nomadenmädchen in Ägypten besitze und ich meinen Kram locker auf einem Kamel verstauen könnte. Leider habe ich meinen Kram-Sammel-Fetisch unterschätzt und muss nun nach Realtherapie eingestehen, dass ich ein Messi bin. Ihr glaubt überhaupt nicht aus welchen Ecken überall nochmal Deko und Kram hervorquillt, wenn man versucht zu packen. Dabei hatte ich mich beim letzten Umzug von mindestens einem Vorleben als Dekorateurin getrennt (dachte ich).  Ich weiß auch nicht, warum der Urmensch als Sammler so aktiv in mir ist, denn in der Regel leben viele Dinge bei mir nur im Schattenreich ohne eigene Bedeutung. Sie haben zwar eine Bedeutung, aber diese liegt in der Vergangenheit und so lagern sie dann nur wieder im Keller oder in einer dunklen Schublade. Dann kommen noch die Sachen, die man ja irgendwann mal (und wenn es erst im zukünftigen Leben sei) gebrauchen könnte. Es ist zudem erstaunlich, wieviel Babykram sich angesammelt hat, obwohl ich wirklich kaum etwas gekauft habe. Ich habe das Gefühl, wenn du nicht aufpasst explodiert dein Leben in Kram. Dabei halte ich die Wegwerfgesellschaft ja für verwerflich, aber einer bekommt an jeder Ecke soviel und ständig auch suggeriert, dass er das alles bräuchte.

Tapezieren mit Baby

Da wir im Oktober nicht mehr zum Tapezieren und Streichen kommen durften, sind wir in eine karge, unfreundliche Wohnung eingezogen. Das hieß von morgens bis abends Möbelrücken, um Wände zu tapezieren. Die Wohnung ist dabei aus fast allen Nähten geplatzt und bis jetzt stehen irgendwo noch Kartons und Bretter herum. Zumal wir zunächst keinen Keller hatten.

Leider gab es auch keine Maleranzüge für Kleinkinder. Während wir also tapezierten, hatte mein Baby großen Spaß daran, ihre Kleidung zu tapezieren. mein Baby ist ein Kind, das jedem helfe möchte und wenn einer von uns die Hilfe nicht annahm,  brach sie in Tränen der Verzweiflung aus. mein Baby musste natürlich den Pinsel halten, alles auspacken, putzen und insbesondere auf die Leiter klettern und sich freuen, wie die Welt von oben ausschaut. Dass das immer eine produktive Arbeitskraft absorbiert hat, versteht sich von selbst.

Mein Baby hilft mir beim streichen und tapezieren. Ihre Anziehsachen leiden allerdings ein bisschen darunter :P

Mein Baby hilft mir beim Streichen und Tapezieren. Ihre Anziehsachen leiden allerdings ein bisschen darunter :P

Es hieß also ein wochenlang: Nachts schlafen und Tags über tapezieren und streichen. Natürlich war es keine große Hilfe, dass von meinen hochgeschätzten Akademikern diese nur theoretisches Wissen übers Tapezieren hatten. In diesem Sinne ist die Wohnung jetzt auch fast schon theoretisch tapeziert. Praktisch kann ich wenigstens darin leben. Kraft Reinterpretation sind wir nun der Meinung, dass die Wohnung ein Kunstwerk sei, dem objektive Maßstäbe des Tapezierens nicht gerecht werden. Die Vermieterin hat hier allerdings auch noch ein Wörtchen mitzureden, weswegen wir wohl noch verschlimmbessern müssen.

Chaos Zimmer im Aufbau

Chaos Zimmer im Aufbau

Gut nachdem sich also alle Tapeten wieder lösen, weil wir doch diese nicht nur schief rangebracht haben, sondern auch noch falsch, bin ich der Meinung, dass ich unbedingt Maler in meinem Freundeskreis brauche (und damit meine ich nicht die, die mich malen oder bemalen wollen). Dennoch nach endlosem Auspacken und sortieren, haben sich nun die dunklen Kartonmauern etwas gelichtet und der Staub legt sich. Es wird wohnlich.

Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue sehe ich links die FH, geradeaus eine Berufsschule(ich kann nun Morgens immer pünktlich mit dem ersten Gong aufstehen)und rechts die Deutzer Brücke

Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, sehe ich links die FH, geradeaus eine Berufsschule (die mich natürlich fleißig beobachten)

Die Garderobe hinter der Tür, hängt noch etwas schief, aber immerhin hängt sie!

Die Garderobe hinter der Tür, hängt noch etwas schief, aber immerhin hängt sie!

Wie ihr seht bin ich noch am einräumen. Allerdings ist meine Motivation inzwischen verloren gegangen.

Wie ihr seht bin ich noch beim Einräumen. Allerdings habe ich wohl auch schon meine Motivation irgendwo darein geräumt.

mein Baby hat jetzt ihren eigenen kleinen Tisch mit Stuhl. Allerdings trägt sie den Tisch am liebsten von A nach B, anscheint gefällt ihr der Ort, den ich für IHREN Tisch ausgesucht habe nicht.

mein Baby hat jetzt ihren eigenen kleinen Tisch mit Stuhl. Allerdings trägt sie den Tisch am liebsten von A nach B.

Gut soviel also von unserem Einzug und ich hoffe, dass ich ab sofort wieder zum Bloggen komme. Wenn jemand aus Köln unter meinen Lesern ist, dann soll er sich mal für einen gemeinsamen Fotonachmittag melden.

Alles Liebe Maja

Mutter sein unter Feministen – Ein Leben für mein Kind?

Das Halstuch hat Mutti selbst genäht und ist ganz doll stolz auf sich :D.

Das Halstuch hat Mutti selbst genäht und ist ganz doll stolz auf sich :D.

Ahhh ich schaff das!Teppen-extem-hangeln

Ahhh ich schaff das!Teppen-extem-hangeln

So eine Treppe hat schon ihren Reiz und Mutti wird nun auch nicht mehr gebraucht. Immerhin ist mein Baby nun langsam in dem Alter, da sie das alles alleine kann. Als nächstes rangiert mein Kind dann  ihr erstes Lieblingsstofftier ausr und irgendwann kommt dann auch Mutti auf den Müll.

Und was macht Mutti dann, wenn ich ein halbes Leben für mein Kind gelebt habe?  Nun ganz so dramatisch ist die Frage nicht, da ich ja noch andere Dinge tue. Also heute mal ein Beitrag zu der Frage “Was machen Mütter eigentlich so im Alltag?” oder auch anders “Haben Mütter eigentlich nichts besseres zu tun, als den ganzen Tag Bilder von ihren Kindern zu posten und abzuwaschen?”

Zugegeben zur Zeit sieht der Alltag etwas unproduktiv aus. Ich bin im Umzugs-, Erziehungs- und Haushaltsstress. Ich wünschte, dass ich bis November in einen Schlaf fallen könnte und dann nach dem Umzug im November wie Dornröschen wieder aufwachen könnte. Aber trotz momentaner Flaute, ist es ja nicht gleich so, dass ich nichts zutun habe,  was nicht produktiv wäre. Ich erziehe nämlich nebenbei mein Kind. Ja nur eins, zu mehr bin ich bisher noch nicht gekommen. Manche behaupten ja, ein Kind wäre kein Kind, allerdings bin ich davon noch nicht so ganz überzeugt. Jedoch was wäre, wenn nun alle Muttis strikt ablehnen sich in die Muttirolle einzufinden? Sich nicht liebevoll, intensiv, erklärend, vielleicht zeitweise sogar aufopfernd kümmern würden, sondern lieber in der Weltgeschichte umher tingelten?

Gerade in anderen Blogs kritisieren FeministenInnen, dass wir uns nur noch über unsere Kinder definieren, wenn wir dann Mutter geworden sind. Dies geht so weit, dass sie sogar gelegentlichen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft befürworten, da die Mutter-Kind-Rolle ja schließlich die Frauenunabhängigkeit unterminieren würde. Merkwürdig denn ich denke Moral gegenüber anderen ist keine Frage von Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, sondern zwischen Menschen. Sein Frausein über das Menschsein eines anderen zu stellen, finde ich da von der Argumentation eher peinlich. Aber dennoch: Ist Mutter sein denn keine wertvolle und produktive Aufgabe, die ich unabhängig von meinem Geschlecht ausführen kann? Kindererziehen darf Menschen definieren, weil es eine Aufgabe ist, die wir als Menschheit benötigen. Aber dennoch möchte ich mich nicht nur darin verwirklichen.

Ich muss sagen seitdem mein Baby da ist, komme ich zu vielem nicht mehr. Kino? Tanzen? Konzerte? Theater? Lesen? Früher immer gerne, nur seit neustem ist das alles etwas schwieriger. Ich kann mein Kind nicht mal eben woanders lassen. Das findet sie (ausgenommen bei der Tagesmutti) nämlich nicht so prickelnd. Also geht es in meinem Alltag zur Zeit sehr viel um mein Kind. Ich kreise zwar nicht wie ein Mond um mein Baby, aber ich bin halt zu jeder Zeit da, wenn sie spielen will, stillen will, getragen werden will oder Zuspruch braucht.

In ein paar Jahren wird das wieder anders aussehen. Kinder werden größer und lösen sich nach und nach in vielen kleinen Schritten ab und werden zunehmend selbstständiger. Dann wird es bestimmt wieder andere Tätigkeiten geben, die man hier lesen kann und auch andere Bilder. Bis dahin poste ich gerne über Kinder, Kinder, Kinder, da ich mich im Alltag nun mal viel mit diesem Thema auseinandersetze. Dennoch aber halte ich auch unabhängig von meiner Mutterrolle die Frage nach der Erziehung für eine Frage, die die Menschheit betrifft und damit für eine Frage des Humanismus. Damit ist es nicht nur die Frage nach der Frau und daher bleibt es für mich immer ein wichtiges Thema.

Verkauf von Pusteblumenbaby

Picnik collage bizz3Ich wollte gestern gerne wissen, was Website-bewertungs-maschinen von meinem Baby-Blog halten und testete bei Bizz-information.de. Nun muss ich euch leider mitteilen, dass ich mich zur Ruhe setzten werde, jedenfalls für das nächste Jahr. Wenn der Shoppingrausch doch heftiger ausfällt als vermutet, dann komme ich vielleicht schon eher wieder und baue das Gänseblümchenkind.de auf. Ich bin eigentlich (mittlerweile) schon dafür sein Geld vernünftig zu verwalten und nicht alles in Anlagen bei H&M zu investieren. Aber wenn die nächste große Inflation kommt, dann lohnt sich das Sparen ja alles nicht. Also kann ich auch mal alle neuen Kollektionen von H&M, Zara und Mango aufkaufen, solange das Geld noch einen Wert hat. Oder ich gönne mir und mein Baby mal eine schönes Frühstück für 18.953,77 €.

Vielleicht testet ihr mal eure Websiten und sagt mir ob ihr auch fast 20.000 Euronen oder mehr einheimsen würdet mit eurem Blog? Dann könnten wir uns ja mal alle versammeln und gemeinsam shoppen gehen. Oder wir päppeln die Wirtschaft wieder auf und spenden Rettungspakete. Dazu müssen natürlich ein paar mehr kleine Blogger Muttis ihren Blog verkaufen.

 Dann noch Einladung zu GooglePlus

Google Plus hat mich wirklich überzeugt. Es hat so viele bessere Funktionen als Facebook. Bei Google Plus gibt es sehr anschauliche Kreise, in denen du dann Freunde, Familie, Bekannte oder Leute für einen selbst erstellten Kreis hinzufügen kannst. Das macht die Privatsphäre so etwas von einfach bestimmbar. Jedesmal wenn ihr nun Bilder oder andere Daten von euch veröffentlicht legt ihr fest, welcher Kreis das sehen darf. Das ist praktisch und mein Baby hat jetzt auch einen Account. Dann könnt ihr euch noch mit mehreren Freunden gleichzeitig im Video Chat unterhalten und dabei sogar You Tube Videos für alle sichtbar zeigen. Auch eure Picasa Webalben könnt ihr mit Google Plus verbinden. Ich habe mich da nun heute reingefuchst und bin schon ziemlich begeistert. Ich komme mit der Seite und den Einstellungen schneller zurecht als bei Facebook oder anderen Seiten, wo mir immer noch nicht alles so klar ist.

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