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Wieder Kind sein im Riesenhaus – Kindersicherheit im Haus

Girl (http://www.pusteblumenbaby.de/)

Über die Gefahren, denen Kinder im Haus begegnen können, schreibt Mama-Schlaflos und sogleich ist klar, warum sie schlaflos sein muss.

Als Mama können wir nicht immer unsere Kinder vollständig beaufsichtigen. Wir wollen mal kurz auf Toilette, wir sind mal unkonzentriert, träumen, kochen etwas. Dabei haben wir stets ein quengliges Kind an unserer Seite. Nun gibt es zwar auch Vertreter, die mal eben mit dem Auto davon fahren und ihre Kinder für eine halbe Stunde allein im Laufstall lassen, aber so etwas kommt für mich nicht in Frage. Um daher die Gesundheit unserer Kinder nicht durch Unaufmerksamkeit zu riskieren, sollten wir sehr vorsichtig und sogar penibel sein. Mir ist durch einen Vorfall mit meiner Tochter bewusst geworden, wie wichtig Sicherheit ist.

Als meine Tochter 16 Monate alt war,  stand ihre Mama eines morgens auf und geisterte noch etwas abwesend ins Bad. Ausnahmsweise mal ohne das Kind, denn das schlief augenscheinlich noch. Denkst du, Mama. Als ich schlaftrunken ins Schlafzimmer zurück schlurfte, klappte mir der Mundwinkel runter und ich gab bestimmt eine super Kopie von: “Der Schrei” ab. Mein aufgewecktes Kind hing an unserem Holzregal und spielte fröhlich gelaunt “kleines Äffchen”. Normalerweise weint sie immer, wenn ich nicht da bin, jetzt aber hat sie forsch ihren Entdeckerdrang ausgelebt. Ganz vorsichtig ging ich auf sie zu und hob sie runter. Ich hatte Angst sie würde mir noch todesmutig zuwinken wollen. Seitdem ist mir klar, dass kleine Kinder unberechenbar sind.

Um die Eltern also auf Gefahren aufmerksam zu machen, gibt es die Erlebnisausstellung Kinder im Haus!? Mama-Schlaflos hat mich hierauf gebracht und ich würde mir mal wirklich gern, diese Ausstellung ansehen. Es handelt sich um ein 15 Quadratmeter großes Haus, wo Erwachsene die Lebenswelt eines 18 Monate alten Kindes erfahren dürfen. Die Erwachsenen sehen auf den Fotos zu der Ausstellung wirklich wieder wie Kinder aus. Schaut mal rein: http://www.kindersicherheit.de/kih_bildergalerie/galerie.html

Hier also mal ein paar Dinge, die ich versuche zu vermeiden:

Tischdecken eignen sich natürlich zum Herunterziehen. Nicht weil unsere Kinder so böswillig sind, sondern weil es ein interessanter Gegenstand ist, der sich da in der Welt offenbart. Ich weiß noch, wie ich als Kind gerne unter Tischdecken verstecken spielte und irgendwann fasziniert mit Puppengeschirr den Tischdecken-Schnell-Wegzieh-Trick ausprobierte. Also Faszinosum Tischdecke vermeiden.

Auf diesen Tischdecken stehen dann übrigens vorzugsweise Heißgetränke. Auch hier verzichte ich lieber und mache mir eher selten etwas Heißes. So selten nun auch nicht, denn Mama ist ja kein Asket, aber wenn ich mir etwas mache, dann stelle ich es immer an die hinterste Ecke vom Tisch.

Ansonsten gibt es einige Stühle bei mir im Haushalt, die relativ wacklig daher kommen. Ein großer Hocker in der Küche, den mein Kleinkind neuerdings gerne erklimmt und sich dann zum offenen Fenster hangeln möchte.

In der Küche verwende ich vor allem die hinteren Herdplatten. Pfannenstiele drehe ich stilsicher nach hinten. Ansonsten steht Mama den halben Tag vor dem Ofen und erklärt ihrer Tochter “Herd Aua, Herd Aua, Herd Aua”.

Reinigungs- und Putzmittel habe ich in den Flurschrank nach ganz oben verbannt, so dass mein Kleinkind da auf keinen Fall rankommt, um am Klebstoff zu schnüffeln oder sich die Nieren wegzupfeifen. Eine Bekannte hat übrigens ihre Kinder mit zwei Jahren Zigaretten essen lassen. Konsequenz: Das eine Kind hat einen Nierenschaden und muss immer noch mit acht Jahren jede Woche zur Dialyse. Die Mutter zeigt übrigens keine Einsicht, da die Kinder mit zwei Jahren ja schließlich schon selbst verantwortlich waren. Allein wegen dieser Ansicht sollte ihr das Jugendamt die Kinder wegnehmen.

Bei den Regalen habe ich noch Nachholbedarf, da diese in der Wand verankert sein sollen. Mein Kleinkind fängt nun an, an einem leichten Holzregal zu klettern. Ich habe darin jetzt nur noch Kleidungsstücke und erkläre ihr auch dreimal am Tag (Regal Aua).

Der Ratschlag: Keine Süßigkeiten oder Spielsachen in den oberen Regalreihen aufzubewahren, ruft mir nun ins Gewissen (ähm, soll ich die etwa meinem Kleinkind zum Fraß vorwerfen?). Wo soll ich nur meine Süßigkeiten verstecken?

Wirklich wichtig ist, Kinder niemals bei offenen Fenster oder Balkon alleine zu lassen. Kleinkinder faszinieren sich für die Geschehnisse draußen und haben sich schnell einen Stuhl geholt (auch wenn sie dies noch nie gemacht haben). Mein Kleinkind steht liebend gerne am Fenster und träumt den Schuldkindern hinterher. Gerade Eltern, die im ersten Stock wohnen, unterschätzen hier die Gefahren, so dass es zu einer Häufung von Kindern kommt, die aus dem ersten, aber nicht aus dem fünften Stock fallen.

Seit dem ich meine Vorbildfunktion wahrnehme, sitze und schlafe ich übrigens auch nicht mehr auf dem Balkongeländer oder der Fensterbank. Ansonsten habe ich den ganzen Tag vor meinem Haushalt Angst. Wie ist das bei euch so, worauf sollten wir noch aufpassen? Oder seht ihr das locker?

Alles Liebe

eure Maja

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