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Wie du deine Kinder richtig schlägst – Die richtige Erziehung für mein Kind

Schreien hilft Kindern besser zu verstehen

Schreien hilft Kindern besser zu verstehen

Dank dem netten Kommentar von Janina zu meinem Artikel der SuperNanny und ihrer äußerst ausgefeilten Argumentation habe ich meine faire-laissez Erziehungsansichten nochmal überdacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass sie Recht hat und ich dringend etwas ändern muss. Von nun an wird mein Kind “richtig” gemein erzogen und nicht mehr nach ihrer Aussage “Laissez fair”. Das mache ich für mein Kind. Und so wird mein Blog auch bald heißen: “Für mein Kind“. Hier also ein paar “Für-mein-Kind-Tipps“, wenn ihr der Meinung seid, dass auch euer Kind zu viel Freiheiten hat, die Kindheit ist schließlich nicht zum genießen da, so wie überhaupt nichts:

1. Ignoriere dein Baby oder wahlweise dein Kind 

Von nun an wird mein Kind erstmal ignoriert. Bisher bin ich immer gesprungen, wenn sie nach mir gerufen hat. Ich habe aber eingesehen, dass das unnötig ist und nicht gut ist für mein Kind. Kleine Kinder wissen einfach noch nicht, dass sie nicht immer an erster Stelle kommen können, also schreien sie bei jedem bisschen sofort los. Damit mein Kind also lernt, dass sie von nun an wichtige von unwichtigen Dingen unterscheiden muss, werde ich erstmal gar nicht mehr auf sie reagieren. Irgendwann wird  sie dann schon lernen, dass sie sich präziser ausdrücken muss, wenn sie etwas von mir möchte und dass sie sich nicht so wichtig nehmen soll. Die Sprache wurde ja nicht nur aus Jux erfunden, sondern damit wir uns untereinander verständigen können, dass muss mein Kind lernen und ich helfe ihr von nun an dabei durch die strenge Hand meiner Erziehung.

2. Fördere die Selbstständigkeit deines Babys (bzw. deines Kindes)

Ich habe einen großen Fehler gemacht! Ich dachte, ich tue meiner Tochter etwas Gutes, wenn ich sie viel trage und sie immer bei mir im Bett schlafen darf. Von nun an ist unser Bett aber tabu und wieder mein Bett. Ich habe für mein Kind einen schönen Teppichläufer ausgerollt (ganz herzlos bin ich ja nicht und sie muss es ja auch erst noch lernen). Sie wird auch  nicht mehr getragen. Selbstständigkeit baut sich ja nicht auf, nur weil mein Kind einen sicheren Background erfährt. Selbstständigkeit baut sich auf, wenn das Kind sich selbst überlassen wird und von nun an alles machen muss wie die Großen. Und da sage ich nur: “Wenn sie sich in dreckigen Wäsche wohl fühlt.” Nur so kann mein Kind erfahren, was es heißt, selbstständig zu sein.

Auf das Tragen verzichte ich für mein Kind, denn so lernt sie, dass ihre Füße zum Laufen da sind. Nachts muss sie alleine sein. Ich denke die Angst alleine zu sein, kann man auch ganz schnell bei Kindern abbauen, wenn ich sie einfach immer wieder mit der Angstsituation konfrontiert werden (schon Nietzsche wusste: “Was uns nicht umbringt, macht uns hart”).

Mein Kind wird nun Abends pünktlich um 18 Uhr schlafen gelegt. Kleine Kinder wissen einfach nicht, was gut für sie ist deswegen bestimme ich von nun an, was gut für mein Kind ist. Der Vorteil liegt hier auch ganz offensichtlich an der Zeit, die ich dann am Kind spare und die ich fortan für mich habe. Falls mein Kind dann mal Nachts aufwacht und schreit, wähle ich einfach die “dreh mich zu andere Seite” Methode und befolge Punkt 1: Ignorieren. Wird sich schon wieder beruhigen das Kind.

Aber versteht mich nicht falsch: Ich habe zwar Vorteile davon, aber ich mache das doch nur für mein Kind. Wenn mein Kind dann bald schon die Selbstständigkeit erlernt haben wird, ist es glücklicher, denn es wird nicht mehr meckern, weil ich sie sowieso ignoriere. Außerdem bin ich dann nicht eine von den nervigen Müttern, die ständig rumpalavern und erklären. Und es ist ja für mein Kind auch ganz klar: Ich erwarte einfach das selbe von ihr, wie sie von mir erwarten würde. Perfekt!

3. Bestrafe dein Kind (bzw. dein Baby)

Strafe muss sein. Die Selbstständigkeit kommt leider nicht über Nacht, da ich mein Kind zuvor ja gründlich verzogen habe. Damit mein Kind merkt, wenn sie etwas nicht richtig gemacht hat, wird sie fortan bestraft. Bisher habe ich mich in langwierige Erklärungsversuche verstricken lassen, um meinem Kind zu zeigen, wo das Problem liegt, vor allem damit sie versteht. Das ist nun unnötig geworden. Ich bestrafe sie jetzt einfach immer. Klappt gut, kostet wenig Zeit und spart mir Mühen, da mein Kind ja intelligent ist, checkt es bald, warum ich das so mache.

Beim Bestrafen gibt es einige Punkte, die man als Anfänger für sein Kind beachten sollte:

Ich weiß, das klingt jetzt altklug, aber ich glaube, ich bin schon ein guter Bestrafer:

a) Böse gucken! Du musst dein Kind ganz böse anschauen, damit es auch merkt, das es selbst ganz böse ist. Du Reflektierst dein Kind also. Kind merkt Mama guckt böse, ergo ich bin böse. Damit wird es lernen, dass es gut sein muss.

b) Wenn du dein Kind gerne schlagen möchtest, ist es ganz wichtig, dass du schon geübt bist in den Punkten 1. und 2., da du sonst Gefahr läufst dich von dem jämmerlichen Weinen deines Kindes anstecken zu lassen und dich entschuldigst. Außerdem ist es wichtig, dein Kind auch beim Schlagen zu ignorieren, andernfalls nimmt es das als negative Aufmerksamkeit wahr und wir wissen ja alle, dass Kinder die ignoriert werden, dann negative Aufmerksamkeit wollen. Nun ganz schon verdreht die Pädagogik oder? Aber wenn du ihm solche Aufmerksamkeit gibst, wäre dann dein Ignorieren verfehlt und du hättest deinem Kind, obwohl du es schlägst, etwas Gutes getan. Damit wäre der Lerneffekt dann hinfällig, deswegen merke: Es ist für den Lerneffekt ganz wichtig, ignorieren und keinesfalls entschuldigen. Sonst ist dein Kind ja ganz verwirrt.

c) Am Anfang wir dein Kind überrascht sein, über die nun plötzlich einkehrende Ordnung der Dinge. Es wird bei jedem Pups gleich losschreien. Aber auch hier musst du vorsichtig sein, das heißt, erstmal sachte beginnen. Je öfter dein Kind lernen muss, also je öfter du es schlagen musst, desto fester muss der Hieb werden, wenn du gleich im Extremen anfängst, hast du ja keine Steigerungsmöglichkeiten mehr. Da es ja mit der Zeit abstumpft und da wir ja immer die gleichen Effekte erzielen wollen, müssen wir uns Kräfte mäßig anpassen. Dies mache ich vor allem für mein Kind.

d) Zudem musst du darauf achten, dass dein Kind nie erfährt warum es geschlagen wurde. Das hat den positiven Effekt, dass es sich gleich viele verschiedene Gründe denkt und so schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe, weil es so Verantwortung für viele seiner Handlungen übernimmt.

Wenn du nun alle Regeln erfolgreich einhältst, also dein Kind in seine Schranken verweißt, wirst du schon bald Erfolge bemerken (davon bin ich mit meinen jungen Jahren überzeugt). Kein Nächtliches Aufstehen mehr, kein Gejammere, kein Herumtragen, kein dauerndes Mama hier und Mama dort, du wirst mehr Zeit haben und du wirst dich fühlen, als wenn du nie ein Kind bekommen hättest, so lieb wird dein Kind von nun an sein.

Ach und wenn dein Kind dich später dann mal nicht richtig liebt, dann hast du wohl, was falsch gemacht. Vielleicht einen der Punkte nicht richtig verfolgt? Also vielen Dank Janina für deine hilfreichen Ratschläge.

Und noch etwas, wer das hier liest und nicht versteht, dass das Ironie ist, der lebt wohl in der tragischen Welt, die Realität ist. Es gibt Menschen, die derart mit ihren Kindern umgehen. Aber nur, weil wir auf ein paar dieser Maßnahmen verzichten, heißt nicht, dass wir mit unseren Kindern richtig umgehen. Vielleicht versteht einer, dass Ironie und Satire zeigen, was falsch läuft. Wer aber tatsächlich glaubt, dass derartige Eltern sich diesen Artikel durchlesen, um sich zu informieren, was sie richtig machen müssen, sieht nicht, dass die Gewalt nicht von den informierten kommt, die sich versuchen zu informieren, was gut für ihre Kinder ist. Gewalt kommt daher, dass die Folgen dieser Gewalt im Kopf nicht durchgespielt werden. Ich glaube, dass (natürlich von vielen Ausnahmen) vielen das beste für Kind wollen und dabei unreflektiert das Schlimmste ihren Kindern antun.

Die härteste Mutti der Welt alles Hass Maja.

Nun gut noch ein bisschen Alltag :)

“Ich kann auch ganz ernst gucken”
“Aber lachen ist mir lieber”
Probier auch mal was Ungewöhnliches

mein Babys Essensplan ist sehr vielseitig. Das geht über Scharfes, Süßes und Saures bis hin zu Stöckchen, Steinen und Laub. Sand, Erde oder Käfer dürfen es auch sein.

Es gibt allerdings Leute, die mein Baby gerne ihr Stöckchen wegnehmen, wenn sie sehen, dass sie sowas in den Mund steckt. Was heißt das aber? Ich bin da zwiespältig.

Einerseits soll das Kind ja sein Immunsystem trainieren, mit dem Leben im Schmutz Allergierisiken minimieren. Es sollte auch lernen, dass Stöckchen gar nicht so gut schmecken; seine Geschmackssinne vielfältig entwickeln. Andererseits aber sind wir auch deswegen immer älter geworden, weil wir mit unserer modernen Hygiene viele Infektionsrisiken eliminieren. EHEC macht uns ja schon Angst vor den Flüssen und im Boden verstecken sich nun mal viele Parasiten. Ich bin also zwiegespalten. Was denkt ihr dazu?

P.S. Mein Blogumzug geht in die nächste Phase. Langsam verschönert sich mein neuer Blog. Aber er sieht noch recht trist aus. Dennoch übertrage ich jetzt jeden Tag 2 Artikel von hier nach dort und überarbeite diese dabei nochmal. Hier mein Artikel über die Frage, was ich werden soll. Der mir im übrigen immer noch aktuell erscheint.

Bitte sharen wenn es geht :)

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