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5 Einschlaftipps für den besseren Babyschlaf – Erholsame Nächte mit Co-Sleeping

Mein kleines Bettmonster, schläft fast immer durch.

Mein kleines Bettmonster, schläft fast immer durch.

Der Babyschlaf ist eigentlich Mamas Feierabend. Nachdem sich mein ganzer Tag als junge Mutti um Babybrei, Babytragen, Babywickeln, Babybespaßen drehte, wollte ich mich eigentlich nur noch am Abend gemütlich auf das Sofa zu kuscheln und entspannen. Ruhe am Abend setzt jedoch den schlafenden Nachwuchs voraus. Beim Babyschlaf hört dann der Spaß und die Freundschaft auf. Einige Eltern versuchen dann die Methode des kontrollierten Schreien-Lassens. Dieses aber schädigt das Urvertrauen des Baby, da es im wesentlichen nur lernt, allein zu sein.

Es ist schwer, sein Kind zum Schlaf zu bewegen und eine Bewährungsprobe für Eltern. Ich hatte immer verschiedene Konzepte, wie ich mein Kind zum Schlafen brachte. Mal bin ich stundenlang mit ihr auf dem Rücken durch den Sommerabend gewandert, dann habe ich mich mit ihr ins Bett gelegt oder ich habe sie so lange aufbleiben lassen, bis sie einschlief und dann noch die Nacht genutzt. Letztlich ist sie dem Alter und den Problemen des Einschlafens dann entwachsen. Im Grund bin ich jedoch der Meinung, dass viele Methoden hilfreich sein können und keine Methode perfekt ist. Ihr solltet nur darauf achten, dass ihr euer Baby nicht mit Angstgefühlen im dunklen Zimmer allein lasst. Dies ist auch ein wesentlicher Schlüssel zum Babyschlaf. Das heißt: Damit dein Baby schläft, muss es sich sicher fühlen. Dies ist gar nicht so leicht zu erreichen, denn bei deinem Baby läuft noch der Urzeitfilm ab. Sobald du es alleine im liebevoll eingerichteten Bettchen lässt, machen der Urzeitschalter im Kopf deines Babys “klick” und dein Baby schaltet auf folgende Kettenreaktion um: Alleine gelassen -> verlassen-> schutzlos-> sicherer Tod. Es kommt also darauf an, dass du deinem Baby Sicherheit gibst. Wie erreichst du das aber?

Um mir nun den ganzen Ärger mit Gugu, Gaga, 30 Vorlesebüchern, gute Nachtbad, gute Nachtbrei, Orchester voll Spieluhren und dem Teddy, der meine Herzgeräusche nachahmt, zu sparen, habe ich mein Baby gleich von Anfang an bei mir schlafen lassen. Für alle die bei dieser Handhabung einen Schock bekommen und befürchten, dass Kind nun bis es 30 Jahre alt ist, in eurem Bett schläft, denen sei gesagt: Es wird es wieder verlassen, ganz ganz sicher. Es wird zwar ab und an zurück kommen, um ein wenig von eurem Schutz zu tanken, aber es wird größer und eigenständiger und es will irgendwann auch ein eigenes Bett haben, da es ja schon groß ist.

Wer du dir nun über die Sicherheit deines Babys Sorgen machst, weil du dich nachts zur gefährlichen Mamawalze verwandelst, so kannst du dich gerne auch auf meinem Artikel : “Wo schläft mein Baby“, informieren.

Mit einem Baby in deinem Bett, nennt sich dein Bett nun übrigens ab sofort Familienbett und ihr schlaft nicht einfach nur, nein ihr betreibt Co- Sleeping. Ein Familienbett ist wirklich eine wunderbare Sache, ihr legt euch mit dem kleinen Menschen zusammen hin, kuschelt euch aneinander und stillt, wenn ihr stillt oder schaut eurem Kleinen zu beim Einschlafen zu. Es ist die meiste Zeit über wirklich friedlich, euer Baby hat keine Angst, ihr schlaft gut, euer Baby schläft schnell und gut ein.

Für alle, die sich nun nach der Ruheinsel auf dem Sofa sehnen, heißt es nachdem das Baby starke Anzeichen von Schläfrigkeit zeigt, einfach hinlegen, ungefähr 20 Minuten warten, raus schleichen und dann könnt ihr die restlichen Stunden des Abends nutzen und müsst nicht stundenlang gebeutelt am Bettchen stehen. Ihr könnt auch früher aufstehen, wenn ihr meint euer Baby schläft schon fest genug, allerdings ist die tiefere Schlafphase meistens erst nach 20 Minuten erreicht.

Es gibt selbstverständlich auch andere Methoden das Baby zum Schlafen zu bringen, aber die besten Erfahrungen habe ich mit Co-Sleeping gemacht.

 

Nun noch mal ein paar Tipps für das Einschlafen:

1. Dem Baby Sicherheit beim Einschlafen vermitteln. Dies gelingt am besten und einfachsten, wenn ihr euer Baby wissen lasst, dass ihr nicht geht, sondern dass ihr da seid.

2. Am leichtesten gebt ihr eurem Baby die Sicherheit, wenn es bei euch schlafen kann. Bei euch fühlt sich euer Baby nicht verlassen und fühlt sich durch den Körperkontakt geborgen.

3. Wenn euer Baby aufwacht, lasst es nicht lange schreien, bevor ihr zu ihm geht, dann hat es sich meistens schon wach geschrien und ihr müsst euch bemühen, das aufgelöste Baby wieder zu beruhigen.

4. Wer sich unsicher ist, ob das Baby sich im Elternbett nicht verletzt, der kann einen Babybalkon ( Beistellbett)  anschaffen. Dieses Bett ist an einer Seite offen, ihr könnt so wieder ruhig schlafen ohne Angst, euer Baby zu gefährden.

5. Ganz kleine Babys sind häufig nicht sonderlich erfreut über den Babybalkon, selbst direkt neben der Mama schlafen reicht manchmal nicht aus. Ihr müsst euch einfach nur vorstellen, dass eure Babys gerade aus dem Bauch kommen. Dort waren sie ständig im Körperkontakt mit der Mama. Falls sich euer Baby also gar nicht auf Schlafkompromisse einlassen will, dann legt euch euer Baby einfach auf den Bauch und schlaft so. Dies beruhigt die Kleinen sehr und ihr werdet endlich mal wieder Erholung bekommen.

Wenn euch die Tipps gefallen haben, dann freue mich über ein “like” :).

Alles Liebe
Eure Maja

Noch ein bisschen Bildmaterial von heute:

Ich wollte meinen Baby mal Diamanten Augen zaubern :D, wie waren heute auf Entdeckungsreise,aber mein Baby und ich sind uns einig: Wir wollen gerne Schnee liebe Frau Holle.

Ich wollte meinen Baby mal Diamanten Augen zaubern :D, wie waren heute auf Entdeckungsreise,aber mein Baby und ich sind uns einig: Wir wollen gerne Schnee liebe Frau Holle.

Oh man Mama, das weißt doch jedes Baby

Oh man Mama, das weißt doch jedes Baby

Mein Baby schläft nicht – Vielleicht hat dein Baby Hunger?

Gesunder Babyschlaf macht groß und stark

Gesunder Babyschlaf macht groß und stark

Als Schwangere glaubt ich tatsächlich, dass ich nach der Geburt erstmal Ruhe hätte. Denn angeblich schlafen ja frisch geborene Babys 16 bis 19 Stunden. Gar ein Kinderarzt in unserem Krankenhaus verbreitete diese Ansicht. Babys wären also am Anfang ganz pflegeleicht, so als würdet ihr das Püppchen in euren Puppenwagen legen. Er sagte wörtlich: “Die ersten Wochen schlafen Babys ohnehin fast nur”. Zufrieden watschelte ich also mit meiner Kugel nach Hause in dem Glauben, dass mein Baby ohne Schmerzmittel aus mir herausflutscht und dann mit ihrem zufriedenem Gesicht in ihrer Wiege liegt und mich anlächelt. Ich dachte, ich bräuchte da nur im weißen Sommerkleid daneben stehen und glücklich sein. Ab und an würde ich sie dann vorsichtig wecken und sie würde seicht an meine Brust andocken, um zufrieden gestillt danach weiter zu schlafen. Nun ja, die Muttis unter euch kennen die Realität (ich frage mich, ob der Kinderarzt jemals ein Kind hatte oder ob er von Kindern nur mal im Studium gehört hat). Als mein Baby 3 Tage alt war, hatte ich von 72 Stunden ungefähr 10 Stunden Schlaf bekommen und meine Augenringe hingen bis zum Bauchnabel und ihr hättet sie durchaus auch der Reifenindustrie spenden können. Zudem verfolgten mich Albträume, dass die Mafia, im Schrank vom Krankenhauszimmer wohnt (warum auch immer?) und eines nachts mein Baby entführen wollen). Als Mutti war ich ohnehin schon unter Stress und der wenige Schlaf, den ich fortan bekam, hat es nicht besser gemacht, aber was ich mir einbildete, war, dass ich ein Anti-Baby-Schlaf-Baby zur Welt gebracht hatte. Vielleicht war ich der erste Mensch, der einen Menschen zur Welt gebracht, der nicht mehr schlafen musste?

Anti- Schlaf- Babys

Ich dachte ich mache alles richtig, ich dachte ich wäre informiert und vorbereitet. Ich schlief mit meinem Baby in einem Bett, ich hielt sie stundenlang im Arm und schaukelte sie. Es war zum Verzweifeln. Was hatte es mit dem Babyschlaf nur auf sich? Warum wollte das kleine Würmcheen nicht schlafen? Ich gab ihr doch die beste, sicherste und stylischte Umgebung (ihr wisst meine rosa Strampler), zudem versorgte ich sie mit viel Nähe. Sie “durfte” sogar bei mir im Bett schlafen. Aber sie schlief dennoch nicht. Manchmal befand sich mein Baby in einer trügerischen Stille, welche es sofort unterbrach, wenn sich Mutti auch nur 2 Millimeter aus dem Bett bewegte oder mal die fast abgestorbenen Gliedmaßen in eine andere Position bringen musste. Die ersten Nächte lag ich also neben meinem Baby wie ein tiefgefrorener Fisch. mein Baby ließ mich nicht schlafen, sie ließ mich nicht essen, sie ließ mich nicht mal auf die Toilette. Der Geburtsschock war bei ihr wohl besonders groß und die Welt nicht schön (noch heute muss mein Kleinkind erstmal 10 Minuten weinen, nachdem sie aufgewacht ist.)

Die zweite Nacht saß ich auf meinem Bettchen hielt mein Baby im Arm und weinte. “Ich muss schlafen Baby “, dachte ich. Mein Baby suchte währenddessen die Milchbar. Im war mittlerweile völlig übermüdet, konnte nicht sitzen, konnte nicht auf Toilette und das Anlegen zum Stillen war jedesmal ein Qual. Es fühlte sich an als, wenn jemand meine Brust angezündet hätte.

Dies war also mein Anti-Schlaf-Baby, es war gierig, überwachte mich und schlief augenscheinlich so gut wie nie. Big Brother is watching you. Das schlimmste stand mir jedoch noch bevor, denn ich musste mit meinem Baby bald allein zurecht kommen. Niemand würde mir dann beim Stillen helfen oder wenn mein Baby mal wieder schreit. Es musste eine Lösung her, warum schläft mein Baby nicht mal für 2 Stunden durch?

Die Anti-Schlaf-Baby Lösung

Babyschlaf lässt müde Mamas aufatmen

In der dritten Nacht,  hatte eine Schwester wohl etwas Zeit übrig und setzte sich zu mir an das Bett (wohl auch ein Vorteil, dass ich mich für ein anthroposophisches Krankenhaus entschied). Sie gab mir lustige kleine Silikongitter die meine blutigen Brustwarzen schnell zum Heilen bringen sollten. Dann hatte sie noch die Idee, dass wir mein Baby ja mal ein bisschen Stutenmilch geben könnten, damit sie satt ist und länger schlafen kann. Das Problem war nämlich, dass ich zu wenig Milch hatte und durch die große Angst vor den Schmerzen beim Stillen, mein Baby nicht oft genug stillen konnte. Mein Baby verdaute das bisschen Muttermilch sehr rasch und wollte dann schnell neue Nahrung. So kam es das sie nie richtig “durchschlafen” konnte und mich immer zu wachhielt.

Die Stutenmilch ist der Menschenmilch sehr viel ähnlicher als Kuhmilch oder andere Tiermilch. Ich war eigentlich gegen das Zufüttern, aber eine Pulle Pferdemilch hörte sich für mich okay an. Damit ich mich langsam an das Stillen gewöhnen konnte, schlug die Schwester mir vor einfach mal Stillhütchen zu verwenden. Dies war meine Rettung vor dem Schlafkoma und dem sicheren Tod meiner Brüste.

Durch die Stillhütchen konnten sich meine Brustwarzen erholen. Ich wusste, dass ich die Hütchen nicht dauerhaft anwenden kann, da sonst die Milch immer weniger wird. So traute ich mich nach und nach immer öfter mein Baby ohne Stillhütchen anzulegen. Ich meine nach gut einer Woche stillte ich nur noch im Liegen mit Hütchen und nach zwei Wochen ließ ich das Hütchen ganz weg.

Es war wirklich eine Erleichterung für den Anfang, ich musste das Stillen nicht aufgeben und konnte mich langsam an die neue Belastung als Milchbar gewöhnen. Ich kann nur jeder Mama empfehlen sicherheitshalber Stillhütchen zu kaufen. Und das Wunder schlechthin, seitdem mein Baby sich dank Stillhütchen satt trinken konnte, hat sie fünf Stunden am Stück durch geschlafen.

Meine Tipps

1. Wenn dein Baby nicht lange schläft, kann es daran liegen, dass es Hunger hat. Wenn du nun schon komplett entzündete Brustwarzen hast und dich vor jedem Stillen fürchtest, können dir Stillhütchen eine Erleichterrung verschaffen. Ich wollte mein Baby immer selber stillen und wollte trotz Schmerzen nicht zufüttern, aber ich entschloss mich für die Stillhütchen. So konnte ich meine Brustwarzen schonen bis sie wieder einigermaßen heil waren und dann habe ich sie nach und nach ganz weggelassen.

2. Meistens macht sich euer Baby schon bevor es ganz aufwacht bemerkbar, es schmatzt sucht nach der Milchquelle und fängt langsam an zu knöttern. In dieser Phase könnt ihr ohne viel Licht und Hektik eurem Baby die Flasche oder Brust geben und es wird schnell zurück in den Schlaf finden (ein Vorteil von Co-Sleeping). So habt ihr vielmehr Erholung. Nachdem ich wusste, das mein Baby vor allem wegen Hunger aufwacht, konnte ich Dank Stillhütchen immer schnell und problemlos stillen. Da mein Baby und ich zusammen in einem Bett schlafen, musste ich auch nicht aufstehen oder sonst irgendwelche störenden Unternehmungen beim Füttern veranstalten. So wurden wir gar nicht erst groß wach und schliefen immer 4- 5 Stunden am Stück durch.

3. Stillen macht den Alltag mit dem Baby generell leicht und ich würde es jeder Mutter trotz Widerständen empfehlen, denn es hat unglaublich viele Vorteile (wenn ihr es dennoch nicht könnt, so wird euer Baby deswegen später nicht in der Gosse landen, ihr könnt immer alles, was ihr nicht schafft auch ausgleichen, aber macht nicht zu schnell Kompromisse).

Wenn euch der Artikel geholfen hat, würde ich mich über Feedback freuen. Vielen Dank übrigens für die Kommentare in den letzten Artikeln, die beantworte ich noch. Ich habe dafür immer nicht so meine Zeit eingeplant. Wenn euch dieser Artikel gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr ihn liked oder mich sogar added.

Alles liebe Maja

 Was haben wir heute noch gemacht?

mein Baby malt sich am liebsten selber an, damit sie das in Zukunft machen kann gab es freundliche Farben :) (Ich befürchte sie wird sich später mal komplett tätowieren )

Wir haben heute Grießbrei mit Apfel gegessen, mit Bert dem freundlichen Löffel :)

Wir haben heute Grießbrei mit Apfel gegessen, mit Bert dem freundlichen Löffel :)


3 Tipps für den Babyschlaf und ein Geheimtipp (Mein Kleinkind / Baby will nicht schlafen)

Auch harte Kerle müssen schlafen

Auch harte Kerle müssen schlafen

 

Mein Baby (11 Monate) braucht seit neustem weniger Schlaf als ich und vor allem möchte sie auch nicht, vor 0 Uhr schlafen gehen. Ach was, ich habe das Gefühl, dass mein Baby am liebsten gar nicht schlafen möchte, sondern lieber die Nacht auf dem Balkon verspielen will. Sie ist ein Partymonster.

Nun bin ich als Mama natürlich erwachsen und halte mich für besonders schlau, daher wollte ich mich besonders trickreich zeigen und habe meinem Baby eines Abends, als sie mal wieder nicht schlafen wollte, in die Manduca (meine Tragehilfe) gepackt und bin mit ihr spazieren gegangen. Die ersten zwei Abende hat das auch sehr gut funktioniert ein kurzer Gang und mein Baby schlief. Doch am dritten Abend konnte ich gehen, wo lang und wie lange ich wollte, mein Baby glotzte mit großen Augen die nächtlichen Gestalten an, die uns über den Weg liefen. Auf alles zeigte sie mit ihrem Finger und sagte: “Da”, nach dem Motto “Guten Tag, lieber Herr Räuber, überfallen sie uns doch bitte!” Der schöne Park mit seinen zwitschernden Vögel, die ruhigen Schleichwege und die belebte Hauptstraße, keine Strecke konnte mein Baby zum Schlafen animieren.

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Tipps zum Durchschlafen für euer Baby – Das beste Mittel gegen Augenringe

Habt ihr kein Durchschlaf-Baby Zuhause? Schlaft ihr schon oder stillt ihr noch?

Habt ihr kein Durchschlaf-Baby Zuhause? Schlaft ihr schon oder stillt ihr noch?

Ab wann schlafen Babys durch? Ab wann verschwinden die Augenringe im Spiegel? Ihr glaubt es bestimmt nicht, aber beide Fragen hängen miteinander zusammen. Wie könnt ihr euer Baby also dabei unterstützen, durchzuschlafen? Ich denke das fragen sich viele Eltern. In Foren lese ich häufig Fragen zum Durchschlafen.

Neugeborene und Babys bis 3 Monate genießen häufig noch ein Nestschutz. Es ist selbstverständlich für alle Beteiligten, dass das kleine Kind Nachts Hunger hat und viel umsorgt werden möchte. Elternratgeber sprechen auch nicht mehr vom Verwöhnen wie noch vor einigen Jahrzehnten und Neugeborene müssen das Durchschlafen auch noch nicht lernen. Aber dann wird das Kind langsam älter, das Kind wird 4 und 5 Monate alt und dann 6 Monate alt. Nun müsste es aber langsam doch mal durchschlafen oder? Oder nicht?

Um dem Rätsel des Durchschlafens auf die Spur zu kommen habe ich mal meine Erfahrungen zusammgefasst und ein paar Tipps formuliert:

Euer Baby steht sehr früh auf oder schläft sehr spät ein?

Im Laufe der Zeit ändert sich das Schlafbedürfnis eures Babys. Legt ihr dann zu früh am Abend euer Kind ins Bett, dann steht es entsprechend früh am Morgen auf. Die meisten Kinder schlafen nachts nicht mehr als 11 Stunden. Schläft es zu spät ein kann es sein, dass der Mittagsschlaf zu spät beginnt oder endet. Zwischen dem Mittagsschlaf und dem Gute- Nachtkuss sollten nicht weniger als 4 Stunden liegen. Ich hatte mit meinem Baby ja kürzlich die gleiche Probleme. Sie stand zu spät auf und ging zu spät ins Bett. Nun steht sie um 8:30 Uhr auf, macht um 13 Uhr nach dem Mittagessen ein Nickerchen bis 15 Uhr und geht dann am Abend um 21 Uhr schlafen. Dieser Rhythmus ist für mein Baby ganz passend im, da es draußen ja auch noch so lange hell ist.

Euer Baby liegt Abends lange wach im Bett bevor es schläft?

Um das Ding “Schlafrhythmus” wieder zu optimieren. Legt euer Kind Abends ins Bett wenn es müde ist, auch wenn es schon sehr spät ist. Aber weckt es Morgens ume ine frühere Uhrzeit als sonst. Sein Schlafrhythmus wird sich wieder anpassen und es wird früher schlafen gehen.

Euer Baby wacht trotz allem mehrmals Nachts auf?

Durchschlafen ist nicht per Knopfdruck (oder ab dem 1. Geburtstag) zu erreichen. Das Schlafverhalten reift mit eurem Kind (und mit seinem Gehirn) da könnt ihr nicht dran ziehen, um es zu beschleunigen, da müsst ihr durch. Aufregende Erlebnisse am Tag verarbeitet euer Baby nachts, dann kommt es auch mal zu einem Albtraum, der nächste Zahn drückt, plötzlicher Durst oder ein auftretendes Nähebedürfnis machen sich bemerkbar und schon macht euer Baby die Nacht zum Tag. Ich sag’ euch mein Baby ist da ein richtiges Partymonster und fängt nachts an für Olympia im Bodenturnen zu trainieren. Besonders gerne Nachts. Wann denn auch sonst?

Ihr könnt es euch und eurem Kind noch etwas vereinfachen indem ihr kurz vordem Schlafen:

- nochmals etwas Wasser anbietet

- euch versichert, dass es wirklich satt ist

- störende Geräusche eliminiert

- störende Lichtquellen löscht

- kontrolliert, ob eurem kleinem zu warm oder vielleicht zu kalt ist

- es zur Ruhe kommt (sprecht ruhiger, seit nicht hektisch, dreht euer Baby kurz vor dem Schlafen nicht nochmal auf)

- manche Babys sind es von klein auf gewöhnt, mit Geräuschen oder Licht einzuschlafen, manchmal ändern sich aber diese Vorlieben, ohne dass ihr es “gesagt” bekommt

 

Okay alles probiert und euer Baby wehrt sich mit Händen und Füßen gegen eure lächerlichen Versuche, es an einen Schlafrhythmus zu gewöhnen?

Tja die lieben Kleinen. Die erste Hälfte von eurer wohlverdienten Abendruhe nimmt es mit Wehrversuchen in Anspruch und ihr müsst 2 Stunden Händchen halten bevor das Stehaufmännchen dann schläft. Die zweite Hälfte der Nacht beginnt für euren Liebling zu dem Zeitpunkt, an dem ihr dann eigentlich schlafen wollt. Aber nichts da, jetzt wird gespielt! Ist ja auch voll lustig Nachts zu spielen, wo Mama und Papa so richtig schön müde sind und in Trance die Schokolade aus der Küche kramen. Wenn der Ton der übermüdeten Eltern dann etwas strenger in Richtung Bett deutet, öffnet sich das apokalyptische Tränenmeer und ihr bekommt wie am Tag des jüngsten Gerichts erstmal ein so richtig schlechtes Gewissen. Irgendwann (wenn nicht schon früher) darf das Kind dann auch bei seinen Eltern schlafen. Aber so richtig zum Schlafen kommt die Familie trotzdem nicht. Plötzlich muss in den Betten getobt werden. Bei den tollen großen Decken und Kopfkissen muss das einfach genutzt werden.

So nach zwei weiteren Stunden gibt es dann einen langsamen Einbruch der Aktivität zu verzeichnen und die erschöpften Eltern schöpfen Hoffnung. Nun nur nicht den Fehler begehen und zwanghaft an Schlaf denken. Denn zu strenge Richtungsangaben können euer Baby nochmal Energie geben und plötzlich ist es in der Ich-Findungsphase und trotzt wie der Held vom Erdbeerfeld gegen dieses und jenes und besonders gegen nicht gedachte Gedanken. Irgendeinen Grund findet dein Baby jedenfalls für den nächtlichen Trotzanfall, auch wenn ihr bis jetzt brav mitgespielt habt.

Es ist schon nicht leicht als Mama oder Papa zu leben. Aber auch diese Nacht geht vorbei. Auch ein besonders hartnäckiger Nichtschläfer muss mal schlafen, um dann irgendwann wieder nichtschlafen zu können. Sagt euch: Auch der jetzt verlorene Schlaf lässt sich nachholen. Mit der Zeit wird es besser. Nur nicht aufgeben.

Wichtig ist, daran zu denken, dass euer Baby euch nicht ernsthaft ärgern will. Es wird seine Gründe haben. Wirklich ändern kann sich diese Problematik nicht. Mit 16 Jahren dürft ihr euch dann zum Beispiel ärgern, dass euer Nachwuchs bis 12 Uhr und länger schläft, also haltet noch die paar Jahre durch, bis euer Kind dann endlich auszieht und ihr ihr euren Schlaf nachholen könnt.

Noch ein bisschen Alltag:

Mama malt vor und mein Baby malt nach
mein Baby hat “Bautz” gemacht und sich eine Schramme zugezogen
mein Baby träumt von noch mehr Schoko
Wir sind immer noch mit Jacke und langer Hose unterwegs. Es möchte einfach nicht so richtig warm und trocken werden. Ein ungemütlicher Sommer hat sich da in meinen Garten gesetzt.
Dennoch hält uns der Herr, der aussieht wie drei Tage Regenwetter, nich davon ab, nach draußen zu gehen. Regen findet mein Baby sowieso nicht so schlimm. Sie schaut immer ganz unbeeindruckt, während Mama panisch in ihrer Tasche rumwühlt und den Regenschirm sucht.
Genauso fand mein Baby den Unfall, der zu der Schramme an der Nase führte, nicht sonderlich schlimm, während Mama mit gesenktem Blick durch die Straßen lief, weil die anderen Obermuttis wit vorwurfsvollen Blick die Schmuddelmutti anschauten…
so es wird langsam stiller hier, da mein Blogumzug so viel Arbeit macht :)
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