Schokobauch trifft Baby (Wie Sport und Mutterschaft vereinen?)

Von Pusteblumenbaby. Abgelegt unter Mama und Selbsterziehung  |   
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Mein Baby macht Sport

Mein Baby macht Sport

Mein Körper ohne Sport war das perfekte Heim für Faulheit. Da ich vor der Geburt eigentlich immer sehr schlank war (so schlank, dass mich jeder Dahergelaufene zu Macdonalds einlud und den Speck auf seinen Rippen mit mir teilen wollte), habe ich mir nie viele Gedanken gemacht, ob ich Sport machen sollte.

Kurz nach der Geburt fing ich dann mit Sport an. Es brachte Erfolge. Die Bauchmuskulatur entwickelte immer mehr Spannung. Mit der Totur aber kamen nach und nach angeblich wichtigere Dinge dazwischen. Nach einiger Zeit verschob ich das Sportprogramm auf 16 Uhr, dann auf 18 Uhr, dann auf 20 Uhr und um 22 Uhr war mir, dass ganze zu spät und ich habe den Sport und meine olympische Karriere still und heimlich an den Nagel gehängt.

Nun möchte ich wieder mit sportlichen Aktivitäten durchstarten, da ich Angst habe irgendwann mal einen “Winnie the Pooh”-Schokoladenbauch zu bekommen. Weil es nun aber im Muttialltag nicht immer einfach ist Baby und sportliche Aktivitäten zu vereinen, baue ich das Baby einfach in das Fitnesstraining mit ein. Es nennt sich “Baby Pilates”. Naja mal sehen wie mein Baby das finden wird.

Demnächst berichte ich euch also von meinen Erfolgen.Vielleicht bin ich ja dann mein Baby auch gleich ein gutes Beispiel.

Hier noch eine andere Form von Babysport

Gestern habe ich eine Reportage über eine Frau, die mit kleinen Babys EXTREME-Yoga durchführt, damit diese sich nach ihrer Auskunft besser entwickeln. Hier mal der Bericht:

Entsetzte Reporter wollten prüfen, ob das Video echt ist und es die Frau wirklich gibt und ja es gibt sie. Nach RTL führt sie in Ägypten ein “Yogalager” für russische Kinder. Auf dieses Video angesprochen erklärt die Yogaqueen, dass die Eltern sie gebeten haben, mit ihrem neugeborenen Baby diese “Übungen” durchzuführen. Sie habe hierzu eine “Ausbildung” absolviert und möchte durch diese eigenwilligen Übungen die Gesundheit und Entwicklung des Babys fördern. Beim Zuschauen frage ich mich, wie es mit der Gesundheit des Baby steht. Vor allem der Kopf macht mir sorgen.

“Der Kopf des Babys schlägt insbesondere beim Schütteln ungeschützt hin und her. Das Gehirn des kleinen Kindes ist sehr zart und verletzlich. Schon hastige Bewegungen ohne Halten des Kopfes können gefährlich sein. Durch das Schütteln kommt es zum Einriss von Blutgefäßen im Gehirn. Diese Blutungen können zu bleibenden Schäden des Gehirns führen” (Foto: Shaken Baby Syndrom).

Noch ein bisschen mehr Alltag von mir

Nun bist du gerade in einer neuen Welt angekommen, sehnst dich nach beständiger Nähe und Wärme einer Bezugsperson, doch plötzlich kommt ihr zur Yogadomina, die euch entkleidet Muttis Armen entreißt und schleudert euch von Rechts nach Links, dass euch die Milch wieder hoch kommt. Fühlt ihr euch nun gefördert, seid ihr nun gefestigt und fühlt euch gesünder als Baby? Nun gut die Frau beruft sich auf eine antiquierte Wissenschaft, die ein theoretisches Modell als Wahrheit ansehen, ich bezweifle aber, dass Studien eine stützen würden, dass dies zur seelischen und körperlichen Stabilität beiträgt.

Kennt ihr das auch diese Spielplätze die fürchterlich schmuddelig aussehen (Spritzbesteck, Hundereste und alte Damenbinden)? Wir haben einen bei uns in der Nähe und da es gestern regnerisch war und mein Babys Geduldsfaden den ganzen Tag über auf Maximum gespannt war, haben wir uns aus Sicherheitsgründen nicht weit von Zuhause entfernt und so blieb nur der Schmuddelspielplatz. mein Baby fand den Spielplatz trotz Müllbergen und Graffitis gut. Sie hat den Sandkasten umgegraben, auf dem Schaukelpferden geschaukelt und versucht die Rutsche zu erforschen. Leider teffe ich auf diesem Spielplatz immer nur türkische Muttis, die ich leider nicht wirklich verstehe oder die Assiclique, welche während der Schwangschaft ohne Anstand eine Zigarette nach der nächsten quarzen und nebenbei schlechte anzügliche Witz vor Jaqueline und Justin (so heißen die wirklich) machen. Gut, das Thema Namen ist kompliziert, aber, dass ich mit so verantwortungslosen Müttern nicht gerne zu tun habe, ist doch verständlich oder?

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ja, könnt ihr ihn ja auf Facebook oder sonst wo sharen.

Alles Liebe Maja

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