Muttigewinnspiele, Erziehung, aktive Sterbehilfe für Computer – Meine Mamas Links der Woche

Von Pusteblumenbaby. Abgelegt unter Mamalinks der Woche  |   
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Alternative Erziehung – Attachment Parenting

Lesern meines Blogs dürfte mittlerweile klar sein: Ich bin kein Anhänger von konventioneller Erziehung. Zu oft rechtfertigen mir die Anhänger ihre Theorie mit: “Mir hat es auch nicht geschadet”, “Meine Kinder sind trotzdem gesund” oder “Ich bin Mutter und kein Sklave”. Ich frage mich, wie diese Eltern ihre Erziehung später vor ihren Kindern rechtfertigen, ohne dass sich ihre Kinder verletzt fühlen. Sind diese Eltern vielleicht wirklich der Meinung, dass sie ihren Kindern das Leben ganz großzügig geschenkt haben? Ein einfaches Beispiel ist der Verzicht von Alkohol und Zigaretten in der Schwangerschaft. Einige Frauen argumentieren da gerne mal mit: “Meine Kinder sind trotz Alkohol dennoch gesund geworden”. Dieses ist zwar durchaus richtig (obwohl sich da schon die ein oder andere Studie diskutieren ließe), aber wie hätte die Mutter es rechtfertigen sollen, wenn aufgrund ihrer Fahrlässigkeit ihr Kind krank geworden wäre? Es ist ja nicht ihr Risiko, welches sie da auf den Russisch-Roulette-Tisch wirft. Es ist das Risiko ihres Kindes, mit dem sie spielt. Es fragt sich, ob sich die Kinder später nicht verletzt fühlen, wenn sie erfahren, dass ihre Mutter ohne Sorgen Risiken eingegangen ist, auch wenn ja überhaupt nichts passiert ist. Gerade diese unreflektierte, gesellschaftsfähige Risikofreudigkeit stört mich und ich freue mich immer, wenn ich von Eltern höre, die hier ganz anders denken und einen alternativen Erziehungsstil haben. So etwas findet ihr bei “Attachment Paranting”:

Beim Attachment Parenting zum Beispiel legen Eltern viel mehr Wert auf eine glückliche und gesunde Entwicklung der Kinder und versuchen, Risiken zu vermeiden, auch wenn es dabei für sie selbst schwieriger ist. Damit sich Eltern und solche, die es werden wollen, auch über andere Formen der Erziehung informieren können, gibt es nun diese “neue” Attachment Parenting Website. Diese Website ist nicht wirklich neu, aber sie wurde neu überarbeitet und startet nun mit einem Gewinnspiel zur Wiedereröffnung, wobei es als Hauptpreis Tragetücher zu gewinnen gibt (Ich habe schließlich auch eins und weiß, die sind echt teuer).

 Film Tipp – Das Meer in mir

“Das Meer in mir” ist ein Film, der auf einer wahren Geschichte basiert. Der Seemann Ramòn erleidet mit 25 Jahren einen Badeunfall, bei dem er sich das Genick bricht und ist seitdem vom Hals an gelähmt. Seit mehreren Jahrzehnten ist Ramòns Wunsch fortan in Würde zu sterben, denn obwohl er tiefsinnig und ein feines Gespür für Kunst hat, ein lebendiges Leben besitzt, glücklich kann er nicht sein. Seine Todessehnsucht stößt bei seiner Familie verständlicherweise auf taube Ohren. Würdet ihr jemanden töten können, auch wenn er es wünscht? Der innerlich-zerrüttete und liebenswürdige Ramòn  begibt sich also auf die Suche nach Menschen, die bereit sind, ihn zu töten, doch findet nur Menschen, die bereit sind, ihn zu lieben.

Der Film hat mich sehr berührt. Ich kann mir immer nicht vorstellen, wie es sein muss aktiv sterben zu wollen, aber ich bin sicher, dass kein gesunder Mensch diesen Wunsch aus einer fixen Idee heraus gewinnt. Es ist eine Gratwanderung, denn jeder möchte ein selbstbestimmtes Leben führen. Warum sollte ein selbstbestimmter Tod falsch sein? Ich bin mir etwas unschlüssig, wo genau ich wirklich stehe, aber ich denke, ich tendiere zu einem: “Für aktive Sterbehilfe”.

Gewinne eine Kleinigkeit, die du dir aussuchen kannst

Eine  nette kleine Aufmerksamkeit im grauen, regnerischen Alltag, wer wünscht sich das nicht? Ich wünsche mir das zur Zeit ganz dringend. Ich könnte zum Beispiel eins von den vorgestellten Glückskissen gut gebrauchen. Wenn ihr also auch einen externen Glücksbringer in Kissenform braucht, dann schaut mal rein bei Panilin.

Wenn ihr auf das Bild klickt kommt ihr direkt zum Gewinnspiel von Panilin.

Weitere Gewinnspiele gibt es hier:

Punkelmunkel verlost ein freundliches Buch für nähambitionierte Frauen.
Kreativkäfer verlost drei Dawanda Gutscheine im Wert von 10 Euro pro Gutschein.
Kirschblütenzeit verlost zwei Gewinnerpakete die Beauty, Aufbewahrungsbeutel und weitere schöne Kleinigkeiten enthalten.

Achtsamkeit im Umgang mit Menschen

Ganz besonders schön bei Tatiis Tattoo finde ich, dass das ganze vegan ist, denn wer will schon eine Erdbeere auf seinem Körper, die eigentlich aus Fleisch ist. Zudem finde ich, müssen wir uns die Tiere nicht auch noch unter die Haut spritzen. Ich finde auch, dass die Tatoos gut zu Tatiis buntem Lifestyle passen und wirklich genau das richtige für sie sind. Die Erdbeere steht für die vielen Erdbeeren, von denen sie sich in ihrer Schwangerschaft ernährt hat und der Regenschirm steht für das erste Treffen mit ihrem Verlobten.

Ich finde es übrigens schade und taktlos, dass Leute ohne nachzudenken in den Kommentaren schreiben, dass sie das Tattoo Scheiße finden. Das hat niemand verdient und vor allem nicht jemand wie Tatii, die sich darüber so viele Gedanken gemacht hat. Ich würde beispielsweise niemanden auf der Straße sagen, dass er Scheiße aussieht, selbst wenn er komplett als Leopard tätowiert wäre. Ich erachte Kleidung und Tatoos als Ausdruck der eigenen, individuellen Lebensweise und jeder hat das Recht hierin respektiert zu werden, ohne unnötige Kommentare von anderen befürchten zu müssen. Das hat auch nichts mit ”Wahrheit” zu tun, sondern der andere Lebensstil geht uns in dieser Weise so lange nicht an, so lange das ganze niemanden schadet. Wenn mir jemand auf der Straße sagen würde, dass meine Jacke Scheiße ist, würde ich ihn fragen, worin eigentlich genau sein Problem besteht und so sehe ich das auch bei anderen Dingen, die den Leuten persönlich etwas bedeuten.

Tatis neue Tatoos: Schirmchen und Erdbeere

Tatis neue Tatoos: Schirmchen und Erdbeere

Ein Kunstwerk in weniger als 2 Minuten?

Ich bewundere grundsätzlich alle, die besser malen können als ich (ich bewundere euch alle). Ich habe schon oft gefragt, was mein Kleinkind später werden soll. Da sie aber viel mit den Fingern Wände, Tische und alles mögliche bemalt, weiß ich es nun:

Bilder mit “Ahh” Effekt

Ich bin ja auf dem Weg mein Fotohobby auszubauen. Dabei gehe ich gerne im Web auf Entdeckungstour. Von nun an werde ich die Woche immer schöne Bilder, die ich die Woche auf anderen Blogs finden konnte, präsentieren.

The open Gate

Ein sehr melancholisches Bild und am Ende des Tunnels ist doch Licht. CC Foto von: h-k-d

Dawn bliss

Wer hier lebt, der braucht keinen Spiegel mehr. CC Foto von: Memeflux

Say you will

Ob mir jemand aus den Tropfen eine Halskette machen könnte? CC Foto von: mightyboybrian

Ankor Wat Eyegasm

Ihr seht Licht ist für den Fotografen, was für den Maler die Farbe ist. CC Foto von: mikebehnken

 

Mein Fail der Woche

Ich hatte das drohende Ende meines alten Notebooks schon geahnt. Diese Woche ist es dann leider von mir gegangen, da ich ungefähr 500 GB Bildmaterial auf dem Computer gespeichert hatte (ich kann mich schlecht von Bildern trennen), bin ich nach dem ersten richtigen Ausfall losgerannt und habe mir eine tragbare Festplatte geholt. zum Glück habe ich meinen alten Computer nochmal anbekommen und konnte so alle Bilder retten. Nach zwei weiteren Tagen ist der Geist von meinem alten Computer leider von ihm gegangen. Er hatte ohnehin schon Rheuma (viele Tasten funktioniert), Arthrose (die Programme liefen echt langsam), Alzheimer (manchmal verschwanden Bilder auf Festplattenpartitionen, die nicht mehr ansprechbar waren), er hatte schon mehrere Herzinfarkte und nun hat ihn sein Megaherz ganz verlassen. Kurz gesagt: Ohne Computer ist Bloggen einfach mal Scheiße. Auf Papier bloggen rockt ganz und gar nicht (ich könnte es ja als Flugblatt aus dem Fenster werfen). Also habe ich mir diese Woche schnell einen neuen Schatz gekauft und bin höchst zufrieden mit  meinen neuen Freund, der mir Tür und Tor zu Informationen und zu euch öffnet.

Dies waren meine Muttilinks der Woche

Alles Liebe

Eure Maja.

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  • http://www.facebook.com/people/Lotte-Gotalotof-Power/100002205737034 Lotte Gotalotof Power

    finde ich total toll deine Meinung zu den Tatoos von Tatii und dass Aussagen wie “das sieht aber scheisse aus” echt fehl am platz sind :) Ohh und die Bilder…echt total schööön! Ja und von AP bin ich auch ein Fan! Toller Artikel wieder mal, bei der Beschreibung der Wehwehchen deines Laptops musste ich echt lachen :D
    Liebe Grüsse!

  • Shiva

    Schöne Links! Die AP-Seite kenn ich natürlich schon. *gg*

    Der Film scheint gut und tiefgründig zu sein, doch nehm ich momentan lieber Abstand von sowas weil´s leider zu nah an meiner Realität liegt.

    Zum Thema Tati´s Tatoo.
    Es ist schon ein gewaltiger Unterschied ob mir jemand auf der Straße entgegen kommt und ich ihm plötzlich ungefragt sage wie ich ihn optisch finde oder ob sich jemand im Internet präsentiert und sämtliche intime Details preis gibt und auch immer wieder fragt “Wie findet ihr das?” Schließlich lebt der Blog von Kommentaren und wieso sollte man da nur  positive äußern dürfen? Im Blog werden die Leute um ihre Meinung gebeten, auf der Straße nicht, also muß ich auch damit rechnen das es etlichen nun mal nicht gefällt.
    Es allerdings als “Scheiße” zu betiteln ist natürlich nicht der richtige Weg, etwas stilvoller hätte man es schon formulieren können. Wenn es uns allerdings wie Du sagst nichts angehen würde, warum wird es uns dann so freizügig präsentiert? Wer soetwas tut muß auch mit den Konsequenzen rechnen und niveaulose Spinner welche die Etikette gern vergessen gibts leider immer.
    Ich muß dazu sagen, ich habe die Kommentare nicht gelesen und wie gesagt, es sollte alles höflich ablaufen, aber Kritik halte ich durchaus für akzeptabel im Blog oder dient er nur für Lobhudelei und Egostärkung? Da sollte man doch eigentlich drüber stehen oder?

    Liebe Grüße Shiva

    • http://www.facebook.com/people/Maja-Mx/100002163270495 Maja Mx

      Falls ein Blogpost veröffentlicht wird, der direkt zur Meinungsäußerung auffordert, dann ist durchaus richtig, was du sagst und dann geht es natürlich auch um Etikette (Scheiße ist dann immer noch ein zu übertriebenes Wort). Allerdings denke ich, dass für die Öffentlichkeit, die durch Blogs erzeugt wird, gleiches wie für die Öffentlichkeit draußen auf der Straße gilt. Blogs sind zwar ein Medium, das bestimmten Zwecken dienen kann, mal ist es zur Erbauung, mal zur Representation, mal zur Einholung von Meinungen, mal zur Darstellung von Information, mal zur Diskussion von provokanten Themen und mal zur Kommunikation von politischen Inhalten, der Zweck ist aber ist abhängig von der gewählten Form und keineswegs eindeutig. Bei den meisten Blogs handelt es sich um Selbstdarstellungsblogs, was ich nicht problematisch finde. Dann mixen sich aber andere Themen hinein. Ich denke auch, dass hier bei solchen Beleidigungen womöglich gar gerichtlich einiges durchgesetzt werden könnte. Eigentlich wäre es gar ein super Geschäftsmodell: Provokant auf unsachliche Meinungen warten, die in den Persönlichkeitsrechten verletzen, um dann mit einem Abmahnanwalt die Kosten abzuschöpfen. Dies würde ich natürlich niemals machen. 

      Es ist wohl nicht ersichtlich, was ich meine. Es könnte ja auch jemand hier unter einen meiner Blogs posten, dass ich Scheiße aussehe und dies in aller Etikette darlegen. Ich denke es zeigt sich, dass da was bei den Leuten nicht funktioniert. Wir müssen unterscheiden: Wird zu Kommentaren aufgerufen oder nicht. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass ich schon Kommentare hier zu stehen hatte, die mich deutlich verletzt haben und genau die wunden Punkte trafen über die ich immer nachgedacht habe. Diese Kritik wollte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht haben. Natürlich gehe ich dieses Risiko mit einem Blog ein, aber dies ist keine Rechtfertigung für denjenigen, der mich beleidigt. Ich glaube auch, dass Tatii sowas verschmerzen kann, weil sie eine starke Persönlichkeit ist, aber der ein oder andere macht sich dann über so etwas Wochen lang Gedanken. Versteh, da springt einfach mein Mitgefühl an, und dann weiß ich innerlich, dass wir im Gegenzug nicht das Risiko eingehen sollten, Leute womöglich zu verletzen. Vielleicht brauchen sie Egostärkung und Lobhuddelei, vielleicht wollen sie nur einen Blog führen (dafür kann ja das Internet auch genutzt werden) und genau in dem Moment kommt mein Vergleich mit dem öffentlichen Leben. Jeder muss das Recht haben, ohne die Gefahr, sanktioniert zu werden, sein individuelles Leben multikulturell präsentieren zu dürfen. Einschränkungen gelten nur, insofern er mit seinem Lebensstil gegen den Anstand verstößt. Das heißt: Ich darf in die Öffentlichkeit gehen, wie es mir gefällt, ohne dass ich befürchten muss, dass mich jemand beleidigt. Wenn also nicht zu einer Meinung aufgerufen wird, enthalte ich mich, um nicht zu verletzen. (Nun weiß ich aber nicht mehr, ob bei Tatii so etwas stand wie: Kommentiert oder wie findet ihr dies.)

  • TaTii

    Shiva: Ich bin deiner Meinung!
    Leider habe ich bzw die Tattoowiererin diese Kritik nicht auf meinem Blog bekommen, sondern auf der Seite der Tattoowiererin, wo sie ihre Werke und so auch meines zeigt.
    Ich kann Kritik vertragen und bin auch sehr erwachsen damit umgegangen.
    Ich selbst habe mich nicht angegriffen gefühlt und fands auch egal für mich, was diese Person darüber sagt und denkt.
    Ich fand es der Tattoowiererin gegenüber unfair einfach auf der Page, wo es viele Kunden oder auch Potentielle Kunden lesen, zu schreiben, dass sie es scheiße findet.
    Mir sebst ist das Latte. Die Motive müssen ja mir gefallen und keinem anderen. Und sie bedeuten etwas für mich. Das ist mir das wichtigste :)