Meine Haarpflege Routine – Gesunde Pflege, gesunde Haare.

Von Pusteblumenbaby. Abgelegt unter Kosmetik und Pflege für Mama und Baby  |   
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Ich hatte ja gestern einen Artikel geschrieben, in dem ich das Thema “Ist Naturkosmetik besser für Haut und Haare?” behandelt habe. Seit meiner Schwangerschaft und der Geburt meines Babys wollte ich ja auf mehr Natur umsteigen. Janina hatte ich mich hierzu gefragt und nun wollte ich euch etwas über meinen Pflegeplan erzählen. Vor allem geht es dabei um eines der wichtigsten Themen überhaupt: Haare. Haare, das kann eine Wissenschaft sein und ist unliebsamer Weise neben der Pädagogik und der Erziehung von meinem Kleinkind eines meiner notwendigen Hobby. Frau will und muss irgendwie gut aussehen (dazu schreibe ich gerade einen weiteren Beitrag) Die perfekte Pflege für meine Haare zu finden, ist eine Wissenschaft, über die ich lange debattieren kann und über die ich mich stundenlang informieren muss. Schon schlimm womit wir als Frauen geschlagen sind und was uns von den eigentlichen Karriereplänen abhält. Nun, wenn ich euch vielleicht hier etwas vorschlage, dann spart ihr Zeit und habt mehr Zeit für Kleinkind und Karriere ;) Fangen wir also mal ganz von vorne an, nämlich mit dem Haare waschen:

Meine Shampoos – Alverde: Babyshampoo und Sante: Family Shampoo mit Orange


Sante Glanz Shampoo Bio Orange und Coco und Baby Waschlotion und Shampoo von Alverde

Sante Glanz Shampoo Bio Orange und Coco und Baby Waschlotion und Shampoo von Alverde

Zuerst ist mir wichtig, dass zwischen meinen Haarwäschen so um die 3- 4 Tage liegen, somit haben ich das Gefühl, dass meine Haare nicht so schnell nachfetten und nicht so ausgetrocknet werden. Wenn nun also so 4 Tage um die letzte Haarwäsche liegen, dann benutze ich gerne das Kur Shampoo von Sante. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Spitzen und Lägen trotzdem zu trocken sind, dann wasche ich sie entweder mit dem Babyshampoo von Alverde oder ich verdünne das Shampoo von Sante. So werden die Haarlängen nicht so stark gereinigt und trockenen nicht so schnell aus. Muss ich aus irgendwelchen Gründen häufiger hintereinander waschen, dann benutze ich nur das Alverde Babyshampoo, da dieses die Haare ganz sanft reinigt und nicht austrocknet. Nachdem benutzen vom Babyshampoo habe ich teilweise das Gefühl, ich hätte eine Spülung verwendet, da meine Haare ganz weich davon werden.

Meine Haarkur – Lavera: Rosenmilch Haarkur und Alverde: Feuchtigkeits Haarkur

Alverde Feuchtigkeits - Haarkur
Alverde Feuchtigkeits – Haarkur


Ich benutze keine Spülungen mehr, da ich feines Haar habe und meine Haare dann immer so lustlos am Kopf rumhängen, verzichte ich seit kurzen darauf. Ich benutze je nach Bedarf eine Haarkur, wobei ich zwei Haarkuren besonders empfehlen kann, nämlich die  oben aufgeführten Haarkuren von Lavera und Alverde. Beide sind ohne Silikone, aber machen die Haare trotzdem sehr geschmeidig. Bei der Haarkur von Lavera habe ich allerdings das Gefühl,dass sie die Haare besser mit Feuchtigkeit versorgt und vor allem langanhaltender. Die Lavera Rosenmilch Haarkur benutze ich meistens nach einer Henna Anwendung, nachdem das Henna ausgewaschen ist, haben sich meine Haare nämlich zu einem Haarballen verknotet. Damit da dann wieder so etwas wie Entwirrung stattfinden kann, benutze ich die Lavera Haarkur, ich mische in die Kur häufig noch etwas Öl mit rein. Das soll helfen die Haare noch besser zu pflegen und die Feuchtigkeit besser einzuschließen.

Meine Öle – Brokkolisamenöl und Olivenöl

Brokkolisamenöl und Ölivenöl mag ich am liebsten

Brokkolisamenöl und Ölivenöl mag ich am liebsten


Ich benutze sehr gerne Öl für eine Haare, früher habe ich mein Öl häufig in die trockenen Haare gemacht und hab mich dann manchmal gewundert, das sie etwas strohig aussahen. Seit kurzem weiß ich: Öl nur ins nasse Haar einmassieren. So kann das Öl pflegen und dem Haar helfen, die Feuchtigkeit besser einzuschließen. Ich kann das wirklich nur empfehlen, es ist 1000 mal besser als alle GlissDoveGuhlLoreal- schmeiß- mich- tot- Spülungen zusammen. Am liebsten mag ich Brokkolisamenöl. Dieses bekommt ihr in der Apotheke oder bei Onlineshops, dieses Öl wird häufig auf für Anti- Aging Produkte verwendet, da es sehr gut pflegt. Das Brokkolisamenöl ist auch super gut als Hautpflege geeignet. Wenn mein Brokkoliöl nicht da ist, dann nehme ich auch gerne Olivenöl, dieses soll übrigens einen Stoff besitzen der Falten entgegen wirkt.

 

Meine Haarfarbe – natürliche Haarfarbe mit Sante Henna

Henna von Sante- Maronenbraun

Henna von Sante- Maronenbraun

Früher oder auch “damals als ich noch jung war”, habe ich mir meine Haare mit herkömmlichen Haarfarben gefärbt. An einen ersten Wechsel habe ich gedacht, als bekannt wurde das Chemiehaarfarben Blasenkrebs begünstigen. Endgültig bin ich dann nach der Schwangerschaft umgestiegen, als sowieso schon Hopfen und Malz verloren waren im Bezug auf meine Haare. Zu der Zeit hatten sie einen Ansatz und waren gefleckt in den Farben: Blond, Braun und Rot, sah richtig scheiße aus :D.
Henna passt sich dem Haar nur und die Farbpigmente legt sich wie um Schutzmantel um das Haar, deswegen sieht feines Haar mit Henna auch voluminöser aus, jedenfalls ist das bei mir so. Bei Henna sollte man jedoch aufpassen, welches man sich da so auf den  Kopf schmiert. In einigen Produkten wurden Chemikalien und chemische Farbstoffe nachgewiesen. Das kommt zum einen, weil günstiges Henna gepanscht wird und zum anderen hat das mit den Pflanzenschutzmitteln zu tun, die manche Hersteller verwenden. Am besten sind die Hennafarben von Logona und Sante. Diese sind rückstandsfrei, aus Bioanbau und von Ökotest mit sehr gut bewertet worden.
Ich lasse meine Hennafarbe so um die 6 – 10 Stunden einwirken, da ich nur so einen neuen Farbton in den Haaren habe. Wer das erste mal Henna auswäscht ist wahrscheinlich nicht so angetan, die Haare fühlen sich kurz danach rau und verknotet an. Aber mit etwas Öl und einer Kur bekommt man dies schnell in den Griff. Sind die Haare dann getrocknet glänzen sie, fühlen sich ganz weich und gepflegt an. Ich liebe meine Hennahaare kurz nach der Anwendung, ich streiche da dann dauernd mit meinen Fingern durch weil sie sich so schön anfühlen.

Nasse Haare kämmen?

Wenn eure Haare nass sind solltet ihr sie möglichst nicht kämmen. nasse Haare sind empfindlicher und können schneller brechen, um etwas Ordnung in die Frisur zu bringen könnt ihr einfach mit den Fingern etwas “kämmen”. Das funktioniert bei meinen Haaren sehr gut, danach lasse ich sie meistens Lufttrockenen.

Dies ist nun also meine Haarpflege Routine, demnächst kann ich auch nochmal die Hautpflege Routine vorstellen, die ist noch einfacher gehalten als die Routine für die Haare.

Eine Haarpflege- Empfehlung

Nachdem ich nun schon Brokkolisamenöl und Mandelöl in meine Haare geschmiert habe, kaufte ich mir vor kurzem das Haaröl von Weleda. Es versprach mir weiche und gepflegte Haare und auch meiner durch den Winter gestresste Kopfhaut, sollte es beruhigen und in eine neue Balance bringen. Nach den ersten Anwendungen muss ich sagen, dass mir dieses Öl sehr gut gefällt, es macht die Haare tatsächlich sehr weich und ich habe das Gefühl, dass sie besser mit Feuchtigkeit versorgt sind und selbst meine Kopfhaut juckt nicht mehr ganz doll und fühlt sich entspannter an. Ich kann das Weleda Öl nur empfehlen und werde es selbst auch weiterhin fleißig anwenden.

Wie handhabt ihr das mit der Haarpflege? Welche Produkte für die Haare könnt ihr empfehlen?

Alles Liebe

eure Maja

 

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  • dieumsteiger

    Wenn du wirklich etwas einzigartiges veganes  und ohne Konservierungsstoffe haben möchtest, sende mir per Mail ein paar Kontaktdaten, dann schicke ich dir was zu.

    Viele Grüße
    Peter

  • Peter

    also and dieumsteiger@live.de meinte ich :-)

  • Janina Lampe

    Sehr schön :)
    Da probiere ich doch gleich auch mal was aus. Besonders mit der Henna-Haarfarbe werde ich doch gerne auch mal experimentieren.

    Da ich gerade auf der Suche nach einer Zartcreme Alternative zu bebe bin, doch gleich mal die Frage an dich, ob du da einen Tipp weißt?

  • http://www.facebook.com/people/Maja-Mx/100002163270495 Maja Mx

    Falls du dein Henna dunkler möchtest kannst du auch ei bisschen schwarzes Henna (10%) unter deine eigentliche Hennafarbe mischen, habe ich allerdings zuspät gelesen, nun heißt es erstmal wieder warten bis zur nächsten Anwendung.

    Ich benutze im Moment die Tagescreme “My Age” von Lavera :D, ja ich habe etwas Angst vor frühzeitiger Hautalterung, aber diese Creme macht die Haut wirklich sehr geschmeidig und ist reichhaltig aber nicht zu reichhaltig, ich mag die sehr :). Außerdem kannst du etwas Olivenöl, ein paar Spritzer Zitrone und etwas Wasser mischen, für 10 Minuten einmassieren und dann abwaschen, das pflegt auch gut.

  • Janina Lampe

    Danke für den Tipp. :)
    Bin immer etwas begeistert, dass du so viele gute Tipps auf Lager hast.

    Ich wollte gerne mal etwas heller sein, dunkel hatte ich schon zu oft. Daher kein schwarzes Henna ;)

  • Pingback: 10 Tipps zur Henna-Anwendung – Wie Henna das Leben meiner Haare veränderte – Pusteblumenbaby erziehen

  • Melanie

    Kennst Du Lavaerde? Benutze es seit einiger Zeit zum Haare waschen und kann es total empfehlen.
    Anschließend ne saure Rinse als Spülung und gut ist es.

  • Franziska

    Gerade bei Natur-Shampoos ist die Versuchung groß zu viel zu nehmen, u.A. weil sie nur wenig schäumen und sich dann schlecht verteilen lassen. Als Ergebnis hat man dann vollentfettete, trockene Haare (über die Vorteile von Haarfett schreibst Du ja an anderer Stelle).

    Ich benutze gerne so wenig Shampoo wie möglich (ca. 1/2 Teelöffel für meine langen Haare, bei nicht-Naturprodukten oft noch weniger), das ich in einer leeren Flasche mit etwas Wasser (100-200ml) aufschüttele und dann über die Haare gieße. So bekommt man auch aus wenig Waschsubstanz relativ viel Schaum und die verdünnte Flüssigkeit verteilt sich besser als es konzentriertes Shampoo beim Einmassieren tut.

    Übrigens mache ich auch das nur noch ca. 1 Mal pro Woche. Selbst bei meinen ehemals fettigen Haaren reicht das – nach einer Umstellungsphase – völlig aus, Haarspülung und Kur brauche ich so übrigens auch nicht.

    Manchmal fast schade, wo es doch so viele schöne Haarprodukte gibt…