Haben Schwestern oder Ärzte euch zu einem Kaiserschnitt überreden wollen?

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Mein großes Baby hat auf dem Spielplatz alles im Griff ;)

Mein großes Baby hat auf dem Spielplatz alles im Griff ;)

Meine Geburt war ein kleines Desaster. Blauäugig und freimütig wie ich war, dachte ich, dass mein Kind einfach aus mir in die Welt herausflutschen würde und sie glücklich in Mamas Arm die Welt beäugen könnte. Aus diesem Grund entschied ich mich, auch als die Wehen eintraten, nochmal zur Bibliothek zu laufen. Wehen, dachte ich, müsste ich ohnehin nicht so ernst nehmen, da sich das Baby ohnehin noch viel, viel Zeit auf seinem Weg in die Freiheit nimmt. Dann aber stand ich in der Bibliothek und ich hatte plötzlich eine Wehe, dass ich dachte die Welt würde genau an einer gewissen Stelle bei mir in zwei Hälften gerissen werden. Ich lies also alle Bücher in der Bibliothek stehen und liegen und machte mich auf den Heimweg, wobei ich immer wieder auf dem Boden hockte und vor Schmerzen nicht weiter konnte. Nach diesem Hürdenlauf also kam ich zu Hause an und rief das Taxi.

Ihr liebstes Accessoire, die Halskette die wir bei Frau Unkreatiiv gemacht haben.

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Ein grummliger Taxifahrer fuhr mich dann ins Krankenhaus und hoffte wohl, dass ich ihm meine Eingeweide nicht auf den Sitz gebäre oder ein glitschiges Baby auf seinen Polstern abtrockne. “Eine Geburt plant man doch früher” raunte er zu mir rüber, als mich eine weitere Schmerzattacke zerriss. Kaum war ich im Krankenhaus hatte ich dann einen Wehensturm und ich dachte tatsächlich die Welt würde zusammenbrechen. Der Muttermund  ging innerhalb einer Stunde von 5cm auf 10cm  auf. Nun machen wir es mal kurz. Die Schwestern gaben mir bald eine PDA, wonach ich bald nichts mehr empfand und so war es mit den Schmerzen vorbei mit dem Babykriegen allerdings erstmal auch. Ich fühlte mich fast als könnte ich wieder nach Hause gehen, abgesehen davon, dass da ein halbes Baby in meinem Geburtskanal hängt war alles paletti. Angesichts der Schmerzen hätte ich mein Baby am liebsten in meinem Bauch groß gezogen. Ihr hätte es sicher gefallen und ich wäre mit ihr auch überall hingegangen.

Schwestern sehen dies grundsätzlich anders und prinzipiell wollte mich jeder die ganze Zeit von Schmerzmitteln überzeugen. Aufgrund dieser schwachen Momente wundert es mich nun keinesfalls, dass die Anzahl der Kaiserschnitte pro Jahr steigt und steigt. Was aber sind die Gründe?

Nun es könnte viele Gründe haben. Aber betrachten wir es doch mal von Seiten der Klinik her:

  1. Ein Kaiserschnitt geht flott. Ratz fatz, schnipp schnapp ist das Kind raus und dir verbleibt eine kleine Narbe. Das Krankenhaus freut sich, denn sie kriegen für einen Kaiserschnitt wohl mehr Geld als für eine natürliche Geburt und das tolle ist, der Kaiserschnitt nimmt viel weniger Zeit in Anspruch.
  2. Kaiserschnitte können genauer geplant werden. Dadurch entfallen Nachtzuschläge und Ärzte mit Augenringen auf Abruf.
  3. Auch zu bedenken ist, dass Verfahrensfehler bei einer natürlich Geburt, die deutlich komplexer ist, auch tatsächlich häufiger passieren. Für das Krankenhaus bedeutet dies, dass sie natürlich schneller verklagt werden können
Ich kann mir vorstellen, dass die Krankenschwestern in “gewöhnlichen” Krankenhäusern, die Option auf einen Kaiserschnitt gerne in Aussicht stellen. Mich würde das tatsächlich mal interessieren. Da ich in einem anthroposophischen Krankenhaus war, war auch vielen Schwestern klar, dass dies für mich nicht so schnell in Frage käme.
Ein Problem war, dass ich tierisch Angst vor den Schmerzen hatte. Ich presste, aber dann bekam ich das Gefühl, dass die Geburt meinen ganzen Unterleib wegreißen würde und so gab ich immer wieder auf. Ich fühlte mich dabei nicht sonderlich gut, weil ich wusste, dass mein Baby irgendwie wartete und die Schwestern meinten sie würden schon die Haare sehen. Hätte ich mich also gleich zusammengerissen, hätte die Geburt nicht 6 Stunden gedauert, sondern wäre wesentlich schneller von statten gegangen. Als mein Baby dann so in meinem Geburtskanal hockte und die Schwestern erste Überlegungen eines  Dammschnittes anstellten, nahm ich mich zusammen und drückte schließlich eine Minute vor 12 Uhr nachts mein Kind in die Welt.
Rückblickend hätte ich auf die PDA verzichten sollen und schneller mein Kind mit einem Ruck in die Welt schießen sollen. Ein Kaiserschnitt wäre auch in Anbetracht der Schmerzen nicht in Frage kommen. Kam bei euch der Kaiserschnitte in Betracht? Hatten ihr das Gefühl die Schwestern oder Ärzte würden euch dazu drängen?

Haben euch die Schwestern einen Kaiserschnitt angeboten, obwohl alles in Ordnung war?
Nein
Ja
Schon bei kleinen Komplikationen
Nein, ich hatte einen Wunschkaiserschnitt
Auswertung

 

 


Alles Liebe
eure Maja
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  • Ricarda

    bei der Umfrage passt bei mir leider keine Antwort. Nach Riss in der Fruchtblase und 2 Tagen Wehen (immer mit Pause) bekam ich wegen starken Entzündungswerten im Blut und hohem Fieber einen Notkaiserschnitt. Wurde dann für´s Baby gefährlich. Ging nicht anders, aber es war der HORROR! Ich würde es immer wieder normal versuchen, um einen Kaiserschnitt irgendwie zu vermeiden!

    • Maja Mummer

      Ja stimmt ich hätte so eine Antwort noch vorgeben müssen. 2 Tage Wehen damit hatte ich auch irgendwie in irgendeiner Weise gerechnet, aber bei mir gings glücklicherweise schneller.  Warum war der Kaiserschnitt schließlich Horror? Ich dachte es wäre ganz okay?

      • Christine

        Ich fand meinen Kaiserschnitt okay ( natürlich hatte ich danach wahnsinnige Schmerzen aber ich konnte mich psychisch damit ganz gut abfinden wo es bei vielen ja Probleme gibt) vielleicht verwechselst du uns ;-)

      • Ricarda

        Hallo Maja… also der Kaiserschnitt an sich war für mich erst ok, ich war froh, dass es voran ging. Aber danach hatte ich ganz arg Probleme, 2 Kreislaufzusammenbrüche und war ewig im Krankenhaus und das schlimmste für mich war einfach, dass ich mich selbst nicht um mein Kind richtig kümmern konnte. Dazu musste er wegen Herzproblemen an Geräte und musste dort im Zimmer bleiben, ich durfte nicht aus meinem und er durfte nicht zu mir… das war das Schlimmste für mich. 

  • Jenny Burdinski

    Sorry aber du stellst den Kaiserschnitt gerade sehr falsch dar! Kaum ein Krankenhaus empfiehlt diese Op da es ein Risiko für Mutter und Kind ist und diese Op mal eben einen Schnitt durch sieben Schichten bis zum Kind voraussetzt! Und KEINER bekommt mehr Geld dafür! Ganz sicher nicht! Ich weiß das es Mütter gibt die meinen es sind weniger Schmerzen bei einem KS…ebenfalls Blödsinn… während der Geburt gibt es vielleicht keine…aber es ist sehr unangenehm und nach der Op geht es einem tagelang bis sogar wochenlang nicht wirklich gut. Ein Kaiserschnit hat nunmal wie eine natürlich Geburt Vor und Nachteile. Ich hatte einen Kaiserschnitt… und ja ich wollte auch erst keinen. Ich wurde aber nicht dazu überredet sondern es war quasi lebensnotwendig in diesem Moment…sonst würde es mich und meine Tochter heute nicht mehr geben!  Also sollte man einfach vorher mal nachdenken warum jemandem ein kaiserschnitt empfohlen wird und warum nicht…normalerweise wird eher davon abgeraten! Es sei denn es geht nicht anders… Da kann man froh sein das es sowas heute gibt! Gruß Jenny

    • Ricarda

      Hallo Jenny, bei mir war´s wohl so wie bei dir… es war absolut notwendig… die haben bei mir auch so lange gewartet, bis es nicht mehr anders ging und die Schmerzen danach waren der Horror. Und das schlimmste für mich, dass ich mich nicht richtig selbst um mein Kind kümmern konnte. Gruß Ricarda

      • Jenny Burdinski

        Ja manchmal geht es eben nicht anders…dafür gibt es ihn ja auch… Was ich absolut nicht nachvollziehen kann sind sogenannte WUNSCH Kaiserschnitte… oder das einem nachgesagt wird ” ach du hattest doch bloß kein Bock auf Wehen” Soclhen Leuten wünsche ich manchmal einen Kaiserschnitt und die Zeit danach damit sie wissen was das bedeutet :-) Ich wollte eigentlich eine Hausgeburt…wenn ich das gemacht hätte würde wie gesagt mein Baby heute nicht leben und ich wohl auch nicht mehr. Und ja auch ein Kaiserschnitt Kind wird groß!!! Aber das Krankehaus das einen “überredet” das möchte ich gerne mal sehen…hier gibt es sowas nirgendwo und ich bin sogar mit einigen Ärtzten  bfreundet :-)

        • Maja Mummer

          Naja wenn es Krankenhäuser machen würden oder einen dazu drängen, dann wäre es jedenfalls ein Skandal. Es gibt übrigens Hebammen, die Kinder noch aus den unmöglichsten Lagen herausdrehen etc. die verzichten natürlich auch nicht auf Kaiserschnitt. Wunschkaiserschnitt überrascht mich auch, ich würde es aber auch nicht vollkommen verurteilen, weil die eine oder andere vielleicht Angst vor der Geburt hat und dann lieber plant

          • Jenny Burdinski

            Ich verurteile auch niemanden mit Wunschkaiserschnitt…muss jeder selbst entscheiden…aber freiwillig würde ich das nicht mehr wollen. Was ich eher schlimm finde sind halt diejenigen die jemandem nach einem Notkaiserschnitt noch Vorhaltungen machen, von wegen “meine Güte, früher sind die Kinder auch so raus gekommen…” usw.

          • Maja Mummer

            Oh Gott also die Leute sind ja wohl wirklich merkwürdig… Früher sind die Kinder und die Mütter einfach verendet…

          • Stéphanie Rauch

            schrecklich aber wahr!
            Hätte man meiner Mutter damals nicht geholfen, so wäre zumindest ich heute nicht da…

        • Ricarda

          Also wer sich nen Kaiserschnitt wünscht, den kann ich auch absolut NICHT verstehen. Vielleicht denken die Leute, die haben dann dabei keine Schmerzen, dabei ist das danach viel schlimmer, wenn du dich nicht richtig um deine eigenes Kind kümmern kannst. Glücklicherweise ist das bei dir auch alles so gut gegangen…

    • Epiphanie Salome

      Also sorry Jenny (um mal deine Redeweise zu kopieren), aber du erzaehlst auch nicht gerade die Wahrheiten vom Himmel. Ich kann zwar sehr gut verstehen, dass du einen Kaiserschnitt machen musstest und das ist auch so bei Ricarda und ich glaube Maja argumentiert weiss Gott nicht dagegen, dass das Baby eher sterben soll als einen Kaiserschnitt zu machen, aber seien wir mal ehrlich die Kaiserschnittraten sind auf fast ein Drittel in bestimmten Bundeslaendern angestiegen. Das kann ja nicht nur mit eitlen Frauen zusammenhaengen, die keine Schwangerschaftsstreifen wollen oder mit nur mit Komplikationen. Also fragt Maja mal schlicht, ob es vielleicht an den Krankenhaeusern liegt. Diese Frage ist mehr als berechtigt und sie interessiert mich. Im Uebrigen kann ich einen Kaiserschnitt machen lassen, wenn ich bereit bin, den Differenzbetrag zur normalen Geburt bei der Krankenkasse auszugleichen, also muss da ja doch ein preislicher Unterschied sein. Ich frage mich da wirklich was die Faktoren sind, dass es immer mehr Kaiserscchnitte gibt. Eines aber muss ich sagen, Maja schreibt keinen Bloedsinn und ich finde es nicht fair, wie du es ihr vor den Kopf knallst. Und noch eins versteh das nicht falsch, du musstest einen Kaiserschnitt machen, denn es war einfach lebensnotwendig.

      • Jenny Burdinski

        Ähm…das ist hier eine offene Diskussion…und da darf ich also was dazu sagen…Persönlich habe ich niemanden angegriffen aber es ist eben falsch das einem ohne Grund ein KS empfohlen wird wegen irgendwelchen Kosten oder dergleichen. Die Ärtzte haben nämlich garnichts davon…da gibts am Ende des Monats mit Sicherheit nicht mehr Geld auf der Lohnabrechnung :-) 

        • Norman_Schultz

          Hallo Jenny, klar die Diskussion ist grundsätzlich offen, ich sehe auch, dass es für dich absolut lebensnotwendig war, einen Kaiserschnitt durchzuführen. Da gibt es überhaupt keine diskussion. Du schreibst allerdings zunächst, dass Maja alles sehr falsch darstellt und später wechselst du in Großschreibweise (was ja in der Regel als laut werden interpretiert wird), dass eine bestimmte Aussage dann von dir als Blödsinn tituliert wird (Auch wenn es sich nicht direkt auf Maja bezieht) macht es schon etwas hart und macht es auch schwerer deinen Argumenten zu folgen.

          Ich habe mal ein bisschen gegoogelt und konnte finden, dass ein KS doppelt so teuer ist (http://eltern.t-online.de/kaiserschnitt-ein-schnitt-fuers-leben/id_19351840/index) Noch keine seriöse Quelle. Dennoch hört es sich auch nicht erfunden an. Für Krankenhäuser ist dass dann erstmal ein Umsatzplus, was nicht unerheblich ist. Deswegen würde mich die Frage von Maja tatsächlich interessieren, ob Ärzte und Schwestern tatsächlich zum Kaiserschnitt drängen, denn ohne Weiteres steigen die Zahlen auch nicht auf ein Drittel.

          • Jenny Burdinski

            Ich habe überhaupt nichts auf Maja bezogen :-) Sehr lustig das ganze! Ich finde bloß die allgemeine Aussage blöde zu sagen man hat dann keine Schmerzen!!! Leutes…bitte erstmal genau lesen was ich geschrieben habe bevor ich angegriffen werde. Und wenn man nur positives oder Befürwortungen hören möchte darf man sowas nicht öffentlich fragen… wie oben erwähnt, haben Ärzte und Schwestern nichts von höheren OP Kosten… deren Gehalt bleibt dasselbe.  Mir hat sogar der Chefarzt ständig gesagt das erstmal alles versucht wird um einen KS zu übergehen… Na ja…ich habe lediglich was dazu gesagt da ich nunmal Erfahrungen damit gemacht habe und jetzt auch noch zufällig mit einem Klinik-Kinderarzt darüber gesprochen habe mit dem ich sehr gut befreundet bin.

          • Stéphanie Rauch

            Ich muss gestehen, dass ich eine Geburt (abgesehen von der eigenen ;-) ) noch nicht miterlebt habe, mich hat allerdings die Diskussion interessiert. Ich denke, dass diese auch wirklich offen ist, nur macht der Ton die Musik und da es hier keinen Ton gibt, betrachtet man den Schreibstil und dieser wirkt im ersten Moment etwas barsch, wenn auch nicht so gemeint.
            Für meinen Teil verurteile ich niemanden, wieso auch? Ich habe keinerlei Erfahrungen, eine Freundin hat ihren Sohn natürlich und mit extremen Wehen zur Welt gebracht, eine andere hatte einen Kaiserschnitt ohne schlimme “Nachschmerzen”, aber beides muss nicht die Regel sein.
            Was ich jedoch ohne wenn und aber sagen möchte, ist dass ein (Not-)Kaiserschnitt immer zu befürworten ist, wenn es das Kindes/die werdenden Mutter in Gefahr sind.
            Liebe Grüße

        • Maja Mummer

          Hallo Jenny, ich stimme Norman zu: Es war schon ein bisschen hart, aber wir sind ja auch nicht aus immer aus Watte. Ich würde nur gerne wissen, ob Krankenschwestern dazu drängen, die Umfrage scheint eher auf nein zu deuten. Obwohl einer schon ja angekreuzt hat. 

  • Lotte

    haha das kenne ich von wegen “die wehen sind ja noch nicht soo schlimm” Ich war auch erst noch auf dem geburtstag meines dads und sass dann dort schweissüberströmt und entschied mich nach 5minuten dann doch lieber wieder heim zu fahren ^^ hatte dann auch noch nen  ziemlich langen weg vor mir bis ins KH aber im endeffekt hat alles gut gepasst :) ich bin sehr glücklich dass ich die Geburt auf natürlichem wege hingekriegt habe, habe auch alle schmerzmittel abgelehnt und war zwischendurch einfach nur noch ein zitterndes bündel ^^ liebe grüsse

    • Lotte

       achso ich glaube bei mir ging alles so schnell dass gar keiner zeit hatte an nen kaiserschnitt zu denken ^^ es war auch die ganze zeit nur eine einzige hebamme dabei und später dann eine ärztin, aber von nem kaiserschnitt war nie die rede, weil es halt wirklich kaum 2 stunden gedauert hat!

  • Christine

    Hmmm… Ich denke das hängt auch wirklich viel von dem Krankenhaus ab. Ich hatte NACH einem Blasensprung noch 40 Stunden Wehen. Und erst dann hat die Ärztin gesagt wir sollten uns mal Gedanken über einen Kaiserschnitt machen. Wäre weiterhin alles okay gewesen hätte ich also noch sagen können ich warte. Da dann aber die Herztöne schnell den Bach runter gegangen sind war einfach für alle klar das jetzt das Wohl des Kindes vor geht und deshalb wurde der Kaiserschnitt dann gemacht. Beim zweiten wollte ich es trotzdem nochmal probieren. Nach 12 Stunden waren da aber noch nicht mal Wehen in Sicht so das ich mich selber für den KS entschieden habe. Die richtige Entscheidung wie die Ärztin im nachhinein gesagt hatte da ich wohl kein Kind auf normalem Wege auf die Welt bringen kann ( zu starke Muskeln Muttermund geht nicht mal Fingerdurchlässig auf)

    Liebe Grüße Christine

  • Jenny Burdinski

    Sorry aber ich habe einige Ärtzte im Freundeskreis…und NEIN die Kliniken bekommen NICHT mehr Geld dafür!!! Dann würde ja keiner mehr “normale” Geburten empfehlen! Und da das ja hier eine Umfrage oder Diskussion ist werde ich wohl auch dagegen argumentieren dürfen!

  • Christine

    Zum Thema Geld könnte ich mir schon vorstellen das es dafür etwas mehr gibt. Denn bei einer normalen Geburt sind ja meistens nur die Hebamme und wenn man Glück hat der Arzt da. Bei einem Kaiserschnitt wiederum sind mind. 10 Leute anwesend ( ich habe nicht gezählt aber es waren viele:) also muss es rein theoretisch ja “teurer” sein.

    • Maja Mummer

      Ich weiß auch nicht genau, ich glaube einerseits vergüten es die Krankenkasse besser, andererseits könnte das Krankenhaus dies günstiger planen… würde mal gerne einen experten befragen.

  • Nina

    Bei mir trifft leider auch keine Antwort zu. Beim 1. Kind hatte ich einen Notkaiserschnitt in der 32. Schwangerschaftswoche, wegen einer schweren Schwangerschaftsvergiftung und ausbleibenden Herztönen meiner Tochter. Das war die Hölle für mich!
    Beim 2. Kind wurde ich quasi dazu gedrungen 2 Wochen vor Termin eine Einleitung machen zu lassen, wegen meiner Vorgeschichte und wegen einer Schwangerschaftsdiabetes. 3 Einleitungen wurden versucht wo NICHTS passierte (logisch, mein Sohn war einfach noch nicht geburtsreif) und es endete dann wieder im Kaiserschnitt … Dieser war diesmal nicht ganz so schlimm, aber trotzdem hätte ich eine normale Geburt vorgezogen … Ich ärgere mich heute sehr, dass ich nicht drauf bestanden habe bis Termin abzuwarten. Und ich habe mächtig dran zu knabbern, dass ich nie eine normale Geburt und die damit verbundenen Schmerzen erleben durfte und nie erleben werde. Ich habe das Gefühl dadurch “unvollkommen” zu sein :-(

  • http://elfe-klitzeklein.blogspot.com/ Sarah

    Kaiserschnitt ist was , das wollte ich vermeiden egal wie … hatte soo angst davor dass ich zum KS muss .. aber zum Glück lief alles gut . Meine beiden Mädels , kamen so schnell , dass ein drängen auf einen Kaiserschnitt garnicht möglich war ;-) 

  • Pingback: Warum eine natürliche Geburt im Gegensatz zum Kaiserschnitt die Bindung zwischen Mutter und Baby unterstützen kann – Pusteblumenbaby erziehen

  • http://art-lovin.blogspot.de/ Janina Lampe

    Huhu! Hier auch Kaiserschnitt-Mutti! 

    Nach Einleitung und 48 Stunden unkontrollierbaren Wehen, PDA, Schmerzmittel en masse und einem Muttermund von 5 cm seit 24 Stunden, wurde dann mal endlich der Notkaiserschnitt gemacht. Leider hat die PDA bei mir nur 1 Stunde angeschlagen, danach konnten sie aufspritzen was sie wollten. Also musste ich unter Vollnarkose gesetzt werden.
    Ich hoffe beim nächsten Kind bekomme ich es auch ohne hin!

  • Lubi

    Hallo Maja ich habe ja drei Kinder, die zwei ersten sind alle auf natürlichem Weg auf die Welt gekommen, bei der Alice wollten sie mir auch einen Dammschnitt machen…ich war aber voll dagegen…habe vorher auf Grund meiner Ausbildung die Möglichkeit gehabt bei mehreren Geburten dabei zu sein…komischerweise waren alle mit Komplikationen verbunden…was mir aber keine Angst gemacht hat, dadurch wusste ich ganz genau was ich nicht will.
    Das Geräusch als würde man mit einer scharfen Schere Papier schneiden beim Dammschnitt habe ich heute noch in den Ohren.  Die Geburt meiner mittleren Tochter verlief eigentlich natürlich, unterstützt mit Akupunktur, aber ohne Chemie ….kann ich nur empfehlen… ja und bei Joshua war es dann ein Kaiserschnitt da er 2 Wochen vor der Geburt noch nicht im Becken lag und sich bei der letzten Untersuchung komplett querlegte…
    Ich war sehr enttäuscht weil ich ( was ein Fehler war, weil ich mich  nicht vorbereiten konnte) den Kaiserschnitt während der Schwangerschaft zur Gänze ausgeblendet habe. Ich hatte extreme Angst als ich nach der Untersuchung  4 stunden drauf operiert wurde…ich zitterte so sehr das sich die Anästhesistin beim Kreuzstich zwei mal verstochen hat…war so schrecklich für mich, für Joshua aber auch er hat die Angst von mir übernommen…nach der Geburt schlief er nur an meinem Herz sobald ich versucht habe Ihn wegzulegen schrie er wie am Spies…ich konnte Monatelang die Narbe nicht ansehen…ich war unterbewusst so enttäuscht von mir …ich habe lange gebraucht das ganze zu verarbeiten…ich kann die Frauen die sich so etwas freiwillig antun nicht verstehen…ein Baby natürlich auf die Welt zu bringen ist das schönste was es auf der Welt gibt….Angst vor Schmerzen ist ja noch Ok, aber aus Schönheitsgründen???  Da hätten sie nicht schwanger werden sollen, tut mir leid….
    Ganz liebe Grüße 
    und danke für deine tollen Themen
    auch wenn ich nicht immer meinen Senf dazugebe bin ich bei Dir :)
    Lubi

  • Maren

    Ricarda, dir kann ich nur zustimmen. Ich hatte auch einen unfreiwilligen Kaiserschnitt :-(. Ebenfalls geplatzte Fruchtblase, und dann ist mein Baby aber trotz Wehen nicht nach unten gerutscht, die Herztöne waren schlecht und irgendwann auch die Sauerstoffsättigung im Blut…und dann wurde nach ca. 8 Stunden geschnitten…ich fand’s auch doof, ich wollte sooo gern natürlich entbinden. Besonders blöd waren halt die Schmerzen 2 Wochen lang und dass ich mich nicht gleich um’s Baby kümmern konnte, während die meisten anderen Frauen auf der Wochenbettstation ganz locker flockig rumgehüpft sind (so kam’s mir da zumindest vor ;-)).