Frauen zurück an den Herd!

Von Pusteblumenbaby. Abgelegt unter Mama und Selbsterziehung  |   
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Frauen haben zwei Lebensfragen. Zwei Fragen, die ihr Leben vollständig bestimmen und lenken. Bei diesen Fragen geht es natürlich nicht um den Sinn des Lebens etwa (in gewisser Hinsicht allerdings dann doch). Welche Fragen sind das also? Nun die Fragen sind: “Was ziehe ich an?” und “Was koche ich?”

Wie das glaubt ihr nicht? Dann schaut euch mal das folgende Video an:

Ich kann mir schon vorstellen, das irgendeine hysterische Femministin jetzt vor ihrem Notebook hockt und sich die Kurzhaarfrisur rauft. In diesem Falle empfehle ich folgendes Video:

*lach* Frauen also unter Drogen setzen und dann sind wir auch glücklich in der Küche und bedienen den Mann. Und eigentlich haben wir es ja viel besser, denn wir dürfen ja Backen (wie es im ersten Video heißt). Okay, schauen wir mal in Wikipedia, was Frauengold eigentlich ist. Dort heißt es, dass Frauengold, den echt „Kölnisch-Wasser-Alkoholismus“ aus dem 19. Jahrhundert fortsetzte. Frauen ist ja schließlich weniger erlaubt alkohlabhängig zu sein (selbst dort werden wir diskriminiert). Da Frauengold dann in den 80ern verboten worden ist, gibt dann Klosterfrau Melissengeist den entsprechenden Ersatz. Frauengold ist einfach nur Alkohol (16Prozent)

Der Claim heißt: „Nimm Frauengold und Du blühst auf!“. Besser gefällt mir aber der Claim gegen Menstruationsbeschwerden „Frauengold schafft Wohlbehagen, wohlgemerkt – an allen Tagen.“ In einem weiteren Frauengoldspot dürfen wir dann sehen, wie die Frau freudig erregt mit ihrem Mann in die Kiste hopst.

Mother’s Little Helper sollte dann auch dabei helfen die Doppelbelastung zwischen Kind und Beruf in den 50er Jahren auszugleichen. Und auch wenn wir glauben, dass diese Ära der Frauenberuhigung aufgrund von Emanzipation hinter uns liegt, so heißt es nach einer Studie des Gong-Verlages aus dem Jahr 2003, dass immer noch Frauengold-ähnliche Produkte vorwiegend “Frauen ab 40 Jahren mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 2.000 Euro” erheblich verkonsumieren. Also ich hebe dann mal einen Klosterfrau Melissengeist darauf.

Die Belastung durch Kinder vor allem, wenn du sie fair erziehen willst, ist natürlich groß. Das musste ich auch spüren, als ich nebenbei zur Schule ging und neben einem schreienden Kind für meine Prüfungen lernen musste. Beruhigen und lernen im Wechsel, da bleibt leider nicht viel hängen. Dass Erziehung sich dann auch nicht im Lebenslauf positiv auswirkt, ist das schon ein Skandal, schließlich erwerben Frauen hier auch durch einen nahezug 24 Stunden 7 Tage die Woche Job einiges an Führungspotenzial. Aber egal, immer rein mit den Drogen, dann müssen sich die Herren aber auch nicht wundern, dass sie vor unseren Fahrkünsten warnen müssen:

Nun gut, so viel Beitrag zum Femminismus. Natürlich muss ich mir auch Vorwürfe gefallen lassen, da ich vorrangig über Babys blogge und mich damit mit einem typischen Frauenthema auseinandersetze. Es tut mir leid für das Mathematikstudium hat es einfach nicht gereicht, dennoch glaube ich, dass ich einiges an Mehrwert produzieren kann. Besonders zu dem Thema Gewaltlosigkeit. Ich würde allerdings doch hoffen, dass Frauen nicht nur über Mode, Erziehung und Kochen bloggen, sondern sich auch in die Männerdomänen vorwagen. Für mich ist nun Mode und Kochen nicht das wichtigste im Leben, sondern eher mich zu entwickeln :) Für euch?

Bis dann erstmal Maja

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  • Sureli

    Ach Gott, was für ein dümmlicher Beitrag. Feministen tragen natürlich kurze Haare, sind hysterisch und kriegen keine Kinder -.- Ich bin selbst werdende Mutter und verstehe mich selbstverständlich als Feministin. Dafür brauche ich auch kein Mathematikstudium, es reicht ein typisches Frauenstudium der Pädagogik. Und trotzdem bin ich Feministin – weil ich nämlich weiß, was genau Feminismus bedeutet und wofür er steht.