Archiv fü Kategorie Mamas Erziehung

Wie erziehe ich meine Eltern? Fünf weise Ratschläge meines Babys (Gastbeitrag)

4. Februar 2012
Erziehung ist das A und O

Erziehung ist das A und O, dazu erzähle ich euch heute etwas

Hallo heute schreibt hier mal mein Baby, sonst halte ich mich ja eher im Hintergrund und ziehe die Fäden. Gestern habe ich bei Fräulein Moon einen kleinen Bericht über die Verständnislosigkeit meiner Mama geschrieben und ich bin mir sicher: Viele andere Kinder haben auch zu kämpfen mit der eingeengetn Sichtweise ihrrer Eltern. Um dem Abhilfe zu schaffen, gebe ich euch heute exklusive Tipps in der Kategorie Elternerziehung. Es ist sehr wichtig, dass ihr beginnt, eure Eltern so früh wie möglich zu erziehen. Nur so könnt ihr maximalen Erfolg erwarten. Also los geht’s mit meinen fünf Tipps in diesem Gastbeitrag:

1. Deine Eltern nicht schlagen

Zunächst es bringt nichts eure Eltern zu schlagen. Eltern schlagen schädigt sie in ihrer Entwicklung und häufig werden sie rational nicht verstehen, was ihr überhaupt meint. Da sie bereits so viel mit Worten hantieren, sind sie nicht mehr in der Lage eure Handlungen richtig zu deuten, dennoch ist Eltern schlagen ein absolutes NoGo

2. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Kürzlich wieder: Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber meine Mama hat überhaupt keine Ahnung von Mode. Viel zu altmodisch, ich bin doch keine alte Omacouch, die ihr mit hässlichen Bezügen bespannen könnt. Na gut, aber wir haben nicht viel Geld, dann muss ich halt auch mal ihre selbstgenähten Kartoffelsäcke tragen. Was aber garnich’ geht, ist wenn sie versucht zu meinem Outfit unpassende Schuhe zu kombinieren. Meine rosa Sommerballetschuhe passen meines Erachtens super zu meinem kakigrünen Schneeanzug. Meine Mama aber schnallt das überhaupt nicht. Was also tun?

Der richtige Moment eurer erzieherischen Maßnahmen muss stimmen. Es nützt wenig, wenn ihr den Machtkampf Zuhause im stillen Kämmerlein austragt, ihr werdet am Ende mit hässerlichen Winterbotten an den Füßen enden. Natürlich wenn es wirklich überhaupt nicht anders geht, dann sind Wutanfälle der Extraklasse geboten, aber meistens verlaufen diese erzieherischen Maßnahmen im Sande. Am besten ihr spart euch diese Energien, in denen möglichst viele Akteure involviert sind. Ich empfehle draußen an der Ampel, in der Warteschlange im Supermarkt oder das Non-Plus-Ultra auf dem Kinderspielplatz, wo möglichst viele Augen auf euch gerichtet sind. Kurz: Ihr müsst die Öffentlichkeit wollen. Dort zieht ihr dann eure Schuhe aus und werft sie auf die Straße, legt sie in fremde Einkaufskörber oder werft sie anderen Eltern vor die Füße. So werden eure Eltern Schweißausbrüche, erhöhten Blutdruck und Angstpickel bekommen, vor allem aber ihre Lektion lernen. Auf langfristige Sicht könnt ihr eure Eltern sogar konditionieren, sie werden vor lauter Panikattaken den Supermarkt meiden und immer Verwandte losschicken, um Dinge zu kaufen. Vor allem aber werden sie irgendwann die Schuhe im Schrank lassen und euch neue kaufen (bei mir hat das funktionier. Ich habe kein Schuhwerk länger als 3 Monate an gehabt).

3. Den Willen brechen

Am meisten Aufmerksamkeit bringt euch eine eskalierende gesellschaft-erschütternde  Szene. Ihr müsst viel Körpereinsatz mitbringen und es ist nichts für schwache Nerven. Zudem braucht ihr Selbstbewusstsein, euch muss es egal sein, ob da nun wir kürzlich Mr. Traumbaby neben euch im Sandkasten steht und euch ganz verschreckt mit seinen großen blauen Augen anschaut. Ihr müsst alles geben. Zuerst legt ihr euch auf den Boden und dann trommelt ihr mit Händen und Füßen (Schreien wie am Spieß nicht vergessen). Wenn dann eure Erziehungsberechtigte euch hochnehmen möchte, um schnell zu flüchten, müsst ihr bereit sein: Windet euch wie eine Raupe und werdet zum explosiven Gefahrengut. So bekommt ihr eure Eltern weich wie Butter und ihr könnt später mit ihrer Liebe Brot schmieren. So bekomme ich regelmäßig Schokolade, Nachtisch und Caillou so viel ihr wollt. Immer der Devise nach: Erst den Willen brechen und dann nach eigenen Vorstellungen neu aufbauen.

4.  Baby bleiben – Komfort genießen

Um höchsten Komfort zu genießen, müsst ihr so lange es geht Baby bleiben. Das heißt, wenn ihr bereits Laufen könnt, dann habt ihr schon ein Nachteil, da eure Erwachsenen nun immer erwarten werden, dass ihr eure Beine benutzt. Seitdem ich das weiß, falle ich so häufig wie möglich um und sage “Aua”. Ihr könnt alsoversuchen, euren Babystatus zurückzugewinnen. Zum Beispiel könnt ihr euch wieder füttern lassen, wie ich gestern. Einfach sitzen, nichts essen und den Mund aufmachen. So sichert ihr nach und nach eure Babyrechte zurück. Ich frage mich, warum in Zeiten der unbewussten Entwicklung wir so darauf pochen erwachsenen zu werden.

5. Ein Sonnenschein sein

Eltern mögen herzerwärmendes Kindergelächter und tolpatschige Kinderunternehmungen. Da schmelzen sie wie ein Schneemann in der Sonne und sie glauben in solchen Momenten, sie hätten das liebste Kinder der Welt bekommen. Das muss ja nicht so sein, aber wir können sie in dem Glauben lassen, das es so wäre. Ihr habt dadurch viele Vorteile, ihr werdet mehr beschenkt, bekommt großzügige Freiheitsangebote und werdet ausgiebig beknuddelt. Immer gut kommen gemalte Sachen. Wenn ihr versucht, eure Eltern bei einer Tätigkeit nachzumachen, finden Erwachsenen das auch immer süß. Sie freuen sich auch über plötzlich dahergesagte Wörter, die furchtbar niedlich klingen. Aber Achtung das darf nicht zu häufig vorkommen. Prinzipiell empfehle ich eher das Wort “Aua”. Sprecht nicht so viel andernfalls glauben sie hinterher noch, dass ihr sprechen lernen wollt. Das wäre kontraproduktiv und würde uns zu Punkt vier zurück bringen.

So dies waren also nun ein paar kinderleichte Tipps die Erwachsenen Welt zu rocken, wenn ihr damit Erfolg habt, dann würde ich mich sehr über ein Feedback freuen. Meine Mama freut sich übrigens immer sehr, wenn die Blogartikel geliked werden, dann bekomme ich immer Schokolade, also wenn ihr so nett wärt…

Zudem könnt ihr immer noch Bücher gewinnen und ich habe das nun oben in die Seitenleiste gelegt.

Alles Liebe

Eure mein Baby

 

Mein Baby macht sich schon mal warm für Karneval und plündert meine Glittervorräte :)

Mein Baby macht sich schon mal warm für Karneval und plündert meine Glittervorräte :)

Und ein weiteres Teil aus dem Gewinnspiel :), welches nächste Woche startet.

Und ein weiteres Teil aus dem Gewinnspiel :), welches nächste Woche startet.

 

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Die perfekte Erziehung? Streng oder altivernativ, wo stehe ich?

30. Januar 2012
Diese zarten Geschöpfe wollt ihr schlagen?

Diese zarten Geschöpfe wollt ihr schlagen?

Ich habe diesen Artikel hier zur Frage nach der richtigen Erziehung im Artikelarchiv gefunden und fand den eigentlich ganz gut (Selbstlob). Ich muss den einfach nochmal auf die Startseite setzen, weil ich glaube, dass wir noch viel über unsere eigene Erziehung nachdenken müssen. (Nebenbei habe ich auch gesehen, dass ich meine Tableiste oben mal erweitern und ergänzen muss. Für alle, die schon länger meinen Blog lesen: Ich habe mal die Über-Mich-Seite ergänzt). Hier also der Artikel zur Erziehung der Kinder und zu der Frage, was ich unter meinen Erziehungsidealen begreife:

Eltern wollen für ihre Stammesbaumhüter nur das Beste. Häufig stehen sie dabei allerdings im Konflikt mit den eigenen Erfahrungen, die sie als Kind gemacht haben, das heißt, sie glauben an ein gewisses Weltkonstrukt, das sich durch ihre Biographie begründet. Viele Eltern kombinieren dabei schnell ihre neuen Ideale mit dem alten Erziehungsstil ihrer Eltern. Das Beste wollen und alles anders machen und dann doch an sich und seiner Geschichte scheitern. Wie kann das sein?

Eltern aus Stahl
Manche Eltern sind sehr autoritär und “herrschen” über ihre Kinder sowie über deren Entwicklung. Das fängt häufig schon damit an, dass diese Eltern ihre Babys für kleine Erwachsene halten. Ihr Baby muss lernen, alleine zu sein, ihr Baby muss lernen, dass Schreien – dessen einzige Art sich mitzuteilen – nichts nützt, ihr Baby muss aushalten. Ein Faden, ach was ein Stahlband der Strenge durchzieht daher die gesamte Kindheit, immer nur fremdbestimmt durch den größeren Anderen (der von seiner Größe und Intelligenz autorisierte Bestimmer). Werden aus diesen Kindern tatsächlich Bürger mit Rückgrat? Werden sie glücklich? Ich weiß es nicht, aber ich glaube es auch nicht.

Alternative Eltern
Demgegenüber stehen die alternativen Eltern. Hier differenziert sich das gesamte Feld der Elternschaft in ein buntes Allerlei aus Glaubensgemeinschaften. Es gibt die sorgsamen Eltern. Sie umsorgen ihre Kinder zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ihre Babys müssen nicht einmal mit der Wimper zucken, bevor Mama oder Papa kommt. Dann gibt es dabei die Babys, die mit ihren Eltern im Ehebett liegen, die Babys, die die Brust wie einen sicheren Hafen bei jeder Stimmerhebung anfahren dürfen. Dann gibt es die Babys, die keinesfalls in das dunkle Windelverlies sollen und mit denen die Mutter ganz natürlich über ihre Ausscheidungsbedürfnisse kommuniziert. Es gibt Eltern, die ihr Kind niemals in den Kinderwagen (dieses Produkt unserer konsumistischen Automobilgesellschaft) legen würden.  Es gibt Eltern, die lassen ihre Kinder alles machen; es gibt Eltern, die geben ihren Kindern nur Liebe; es gibt Eltern, die reden den ganzen Tag über Gefühle; es gibt Eltern, die reden nur über Esoterik und entscheiden nach dem Horoskop.

Was alles noch in gewisser Weise verschmerzbar wäre, wird dann problematisch, wenn diese Babys mal aus der Nestwärme eine kältere Welt spüren. Dann liegen manche Eltern den Lehrern in den Ohren, haben ihre Privatnummer und lassen ihr Kind kaum mit anderen Kindern spielen. Das Kind wird komplett umsorgt als hätte es den Bauch niemals verlassen und als wäre die Wohnung nur eine Erweiterung von Muttis Bauch. Dann gibt es Eltern, die geben den Kindern noch das Spritzbesteck mit auf den Weg nach St. Pauli. Was wird also aus allen ihren Kindern? Ich weiß es auch nicht, glaube aber, dass sie verwöhnt, verhätschelt, vernachlässigt, misshandelt werden.

Extreme Erziehung
Es ist sehr schwierig Erziehungsstile zu differenzieren. Jeder macht es für sich richtig. Es gibt ja keine Wahrheit, lautet zumindest die postmoderne Annahme (fragt sich, ob die Annahme wahr sein soll). Was wisssen wir schon? Dem angeblich alternativen Erziehungsstil aber entspricht meiner Meinung nur ein neues Spießbürgertum, allein mit dem Unterschied, dass die neuen Spießbürger wie Punks aussehen und nicht mehr Biedermeiermöbel in der Wohnung zu stehen haben. Strenger und alternativer Erziehungsstil unterscheiden sich nicht unbedingt. Was ich allerdings oftmals problematisch finde: Vielen Eltern steht leider ihr eigener Idealismus häufig im Weg. Auch mir. Vor kurzem dachte ich noch, mein Baby dürfte ins Bett, wann sie wolle. Das dachte ich solange bis sich ihr gesamter Biorhythmus zerschossen hat und sie irgendwann mal die ganze Nacht wie eine eins im Bett stand oder mich morgens um 4 aus dem Schlaf holte. Das war nicht clever von mir. Getrau nach dem alten Bioelternmotto dachte ich, dass Kinder, ach was, dass unser Körper in der Natur schon wüsste, was gut sei (so wird ja auch bei der Ernährung argumentiert). Allerdings glaube ich, dass wenn ich auf meinen Körper hören würde, vor Schokoladensucht irgendwann nicht mehr lebensfähig wäre.) Natur, was sollte das schon sein? Erziehen wir uns nicht gegenseitig, weil wir der Natur auch ein Stück weit entkommen wollen? Weil wir in unserer Gesellschaft zum Beispiel keine gewaltsamen Emotionen mehr haben wollen?

Erziehungsstil
Erziehungsstil ist daher auch nur eine Idee, wie wir uns eine zukünftige Gesellschaft vorstellen. Dabei unterscheide ich mich natürlich von denen, die aus ihrem Kind den Einzelkämpfer machen wollen. Ich unterscheide mich von den Eltern, die ihr Kind zum Besten machen wollen, indem es gegen andere gewinnt. Ich hoffe auch, dass mein Baby intelligent, schlau und kluck wird, allerdings hoffe ich, dass sie das in einer besseren Welt erreicht; in einer moralischen Welt.

Das ist sehr schwer. Es ist schwer für mich, den richtigen Erziehungsstil zu finden, die richtige Lebensweise. Es ist auch schwer für mich bei Kritik nicht mit Ablehnung des Gegenübers zu reagieren. Bei vielen Eltern ist es, dass, wenn jemand ihre Meinung nicht teilt, nicht ihr Freund sein kann. Damit aber stehen sie sich und ihrer Entwicklung oftmals selbst im Wege. Sie verbleiben in ihrem Kreis und wenn bei anderen etwas schief läuft dann wird das auf zu wenig tragen , zu wenig stillen, zu wenig Fürsorge oder zu wenig positives Feng Shui zurückgeführt. Natürlich gibt es dabei aber auch bei mir Grenzen: Die Debatte um das Schreien-lassen von Kindern sei noch dahin gestellt, was ich aber absolut ablehne, sind Eltern, die ihre Kinder schlagen. Vielleicht kann ich noch verschmerzen, dass Eltern so verzweifelt sind, dass ihnen mal die Hand ausrutscht. Wenn sie dann aber im Nachhinein rechtfertigen, dass das schon mal in Ordnung sei, dann bin ich etwas stur. Ich bin stur, denn ich möchte eine Welt ohne Gewalt und das mag für den einen oder anderen kindlich naiv klingen, aber ich glaube daran.

Das Konzept der Übereltern
Das Konzept der Übereltern ist eigentlich gut, denn Übereltern wollen einfach das Beste für ihr Kind. Alle Aktivitäten, seien es Strenge, Konsequenz, Nachgiebigkeit, Tragen oder Co-Sleeping, Ernährung, sind allerdings verhandelbare Optionen für die Entwicklung von Babys. Der Fehler aber hier ist oftmals die dogmatische Einstellung zu den Dingen. Dabei gibt es Kindererziehung noch garnicht so lange und wir wissen noch sehr wenig darüber. Erst mit der Aufklärung zum Beispiel gilt die Kindheit überhaupt als schützenswertes Entwicklungsstadium, davor waren Kinder einfach nur Arbeitskräfte, die auch entsprechend behandelt wurden. Sobald das Kind laufen konnte, hat es gearbeitet. Heute wird das Kind erzogen. Erzogen aber wohin? Hier gibt es viele offene Fragen und den Diskurs darüber haben wir erst gerade begonnen. Wir müssen also offen sein und das versuche ich auch zu sein. Denn oftmals ist es so, dass ich oftmals einfach nicht weiter weiß. Anstatt aber mit Strenge gegenüber dem Kind zu reagieren und vielleicht so Freiheiten für mich selbst zu erreichen, gehe ich einen schweren Weg, ich hinterfrage mich. Das ist vielleicht etwas selbstlobend, aber dieses Hinterfragen ist auch mit Selbstzweifeln verbunden, die schwer für einen selbst sind, denn eigentlich möchte ich es ja richtig machen.

Die autoritären Eltern
Im Kontrast dazu stehen nun tatsächlich die autoritären Eltern, denn sie übersehen wie schwer es ist den richtigen Erziehungsstil zu finden. Sie sind so feinfühlig wie ein Bagger und behandeln ihre Kinder wie groben Sand, der nur noch seine Form finden müsse. Als müssten die wertvollen Erze aus ihnen mit Gewalt hervorgeprügelt werden? Regeln und Verbote aber sind in unserer Gesellschaft nicht von Autoritäten gegeben, sondern die höchste Autorität ist der Mensch selbst. Gesetze bestehen nicht, weil der Staat das so möchte (wie vielleicht ein Killer aus Oslo mutmaßen würde), sondern weil wir frei sind. Und so sind auch alle Regeln und Verbote, die Eltern geben, nicht für die Kinder gemacht, die frei werden wollen. Wie entwickeln sich Kinder, die sich in dieser Hinsicht nie entwickeln durften? Sie lernen zu funktionieren wie Erwachsene sie gerne haben wollen, jedoch ohne dabei ihre Freiheiten zu besitzen. Meiner Meinung können Kinder daher diese Regeln und Verbote niemals schätzen lernen. Es muss gewaltlos gehen und das ist mein Ziel, wo ich tatsächlich starrsinnig bin.

Extreme
Selten mag jemand sein Essen nur salzig oder süß. Extreme sind immer schwierig, da der Extreme andere Menschen und Meinungen ausschließt. Eine Mischung aus positiven Erfahrungen aus der eigenen Kindheit und neuen Idealen bringt häufig eine entspannte Erziehungshaltung mit sich, denn wer nicht im Extrem lebt, muss auch nicht ständig auf der Hut vor einer Gegenmeinung sein. Er kann sich anhören, was andere zu sagen haben und kann abwägen, wie nützlich oder unnütz die Information ist. Die Welt ist entspannter und einfacher, wenn einer nicht alle Grenzen ummauert, sondern sich Freiräume lässt, um sich selber weiter zu entfalten und dazu zu lernen. Natürlich mischen sich hier Zweifel an sich selbst, aber die bringen uns im Idealfall weiter. In einer Hinsicht bin ich allerdings streng und autoritär: Keine Gewalt in der Erziehung (weder physisch noch psychisch).

Das muss doch möglich sein oder?

Wenn ihr die Ansicht teilt, dann unterstützt mich, teilt den Artikel mit anderen bei Facebook und kommentiert.

Nun noch ein paar Ausflugsimpressionen

Baby

Ein Waldausflug macht auch kleine Waldkobolde müde

Baby

Ein bisschen Modder an der Schnute :)

Shoes

I Love My Converse All-Stars

Warum sollten wir Schaufel und Eimer eigentlich nur für den Sandkasten benutzen? Wir haben das Zeug einfach mal zum Umgraben des Waldes benutzt. mein Baby ist jedenfalls auf den Geschmack von Waldboden gekommen, was ihr deutlich an mein Babys Schmoddermund sehen könnt xD. Ansonsten fühlt mein Baby sich, so glaube ich, seitdem sie nicht mehr zur Tagesmutter geht und regelmäßig mit anderen Kindern spielt, etwas gelangweilt. Wir haben jetzt jedoch eine kleine Gruppe von anderen Muttis mit Kids gefunden und wollen nun regelmäßig freitags Frühstücken. Ach, wenn nur das Wetter mal wieder besser werden würde.

Alles Liebe

Maja

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Sünden meiner Kindheit: Ich war jung und brauchte den Kitsch (Testmamas Blogparade)

28. Januar 2012

Sandkasten

Die Blogparade von der Testmama geht in die nächste Runde und diesmal geht es um die Bücher aus unserer Kindheit und die Bücher für unsere Babys.

Bücher, die meine Kindheit und Jugend gerockt haben

Die Highland- Saga von Diana Gabaldon hat meine Kindheit definitiv gerockt. Ein Mauerblümchen, kurz vor der Hochzeit, flieht, um Männern in Schottland beim Baumstammweitwurf zuzuschauen und fühlt sich vor allem inspiriert von dem Hauch an Nichts, das die Herren unter ihren Röcken tragen. Nun die Autorin war natürlich sehr kreativ, denn wie kommt eine Hausfrau aus dem England der 50er Jahre nach Schottland? Richtig: Durch eine Zeitspalte, die in einer Felsenspalte direkt vor ihrer Haustür verborgen war. Was die Zeitverschiebung sollte, habe ich nie wirklich verstanden, aber das war auch egal, denn die Dame fiel durch die Zeit direkt in die starken Arme eines Schotten. Mit 13 Jahren war mir danach sofort klar: Ich werde einen muskulösen, aber sanftmütigen Schotten heiraten, mit dem ich dann eine Scheune voll rothaariger Kinder produziere. Achja in dieser Welt reimt sich noch Herz auf Schmerz und den Verstand solltet ihr beim Lesen wohl besser abschalten (hach-ja).

Nach dem Buch wollte ich erstmal natürlich (wie alle kleinen Mädchen) als Au-Pair nach Schottland, denne meine Leidenschaft für Helden war mit dem Buch noch lange nicht verbraucht. Es folgten die Bücher von Juliet Marillier. Meiner Vorliebe für den hohen Norden und für starke Helden mit roten Haaren bin ich damit treu geblieben, denn es ging nach Irland. Ein junges Mädchen muss 1000 Seiten Enthaltsamkeit erdulden, um den Bann ihrer verzauberten Brüder zu brechen.  Ich weiß auch nicht, was mich daran interessiert, dass ein schrulliges Mädchen allein im Wald lebt und auf Ökotripp sieben Brennnesselpullover für ihre sieben Schwandbrüder stricken muss. Auch hier gilt Gehirn einmal mehr ausschalten. Warum habe ich mich da nur nachts um den Schlaf geweint?

Mit Enthaltsamkeit ging es weiter und ich muss eine meiner Jugendsünden gestehen: Ich war “Hanny und Nanny”-Groupie. Zwei Zwillinge, die Partys im Internat feiern, die so wild sind, dass ich selbst 30 Jahre nach Erscheinen nicht glaube, dass Hanny und Nanny ihre Jungfräulichkeit jemals verloren haben. Die Bücher sind schon debil brav, aber ich kann mich noch heute nicht von ihnen trennen. Ich habe gar in der Schulbank von ihnen regelmäßig mit sehnsuchtsverlorenem Blick geträumt und ich freue mich jetzt schon, wenn mein Baby, die vielleicht mal liest.

Bücher, die ich mit meinem Kleinkind lese

Als Hanny und Nanny-Jünger habe ich am Anfang meiner Schwangerschaft beschlossen, meinem Baby jeden Abend aus der Bibel vorzulesen. Zwar bin ich nicht religiös, aber der Love-Spirit, der sich um die Bibel wie ein Nebel rankt, hat mich fasziniert und in der Schwangerschaft ist alles mit Love erstmal gut. Als ich dann eine Stelle in der Bibel las, wo so ein Typ einem anderen Typen exakt 100 Vorhäute aus der Schlacht mitbringen soll, war ich irgendwie irritiert. So ein Beutel mit Vorhäuten, wer denkt sich denn sowas aus?

Stattdessen habe ich dann mit richtiger Literatur für mein Kleinkind begonnen. Glorreiche Bücher wie “Hörst du’s rascheln kleiner Bär” oder “Tuut wir fahren”, das allerdings als Fühlbuch nur für ganz sensible Finger gemacht ist (meine Kritik zu dem Fühlbuch findet ihr hier). Als mein Baby da war hatte ich ohnehin keine Zeit mehr für den Bibelkitsch  und war froh, wenn ich mal den Beipackzettel vom Hustensaft oder die Anleitung für das Tragetuch durchlesen durfte. So warf ich meine glorreichen Ideen über Bord und blieb bis jetzt bei kleinen, bunten Kinderbüchern hängen.

BuchIch hätte lieber das Märchenliederbuch ausleihen sollen, darauf steht mein Baby mehr, aber das kommt noch

Ich hätte lieber das Märchenliederbuch ausleihen sollen, darauf steht mein Baby mehr, aber das kommt noch

Da ich finde, dass zu einer richtigen Prinzessinenkindheit auch Märchen gehören, stehen natürlich diese auch auf dem Programm, allerdings finde ich, dass es mittlerweile auch nicht so brutale Alternativen zu den grimmigen Grimms Märchen gibt (z.B. Rumo und die Wolpertinger, die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blauär). Dennoch möchte ich natürlich nicht, dass mein Baby nachher im Kindergarten als einzige nicht weiß, wer Dornröschen war, wie sie gelebt und wie sie gelitten hat. Vorm Einschlafen gibt es die Storys also, aber unpassende Passagen werden durch Kreativität ersetzt.

Ein Buch über ein Thema, das wir häufiger für uns zulassen sollten

Bücher in meinen Regalen (Erziehungsratgeber und Kochbücher)

Bücher habe ich ja eigentlich aus meinen Regalen verbannt, weil diese vor allem ungeheuer viel Platz nahmen. Bücher gibt es ab sofort aus der Bibliothek. Ansonsten gibt es eine Erziehungsbibel, die ich ab und an nach Rat durchsuche: “Auf der Suche nach dem verlorenen Glück”. Eine Moraltrommel, wo es um die harmonische Beziehung zwischen Mutter und Kind nach dem Kontinuum Konzept geht. Leider steht mir das Wasser oftmals bis zum Hals und ich komme viel zu selten dazu, darin zu lesen.

Ich lese außerdem sehr gerne Erfahrungsberichte. Das Buch “Splitterfasernackt” hat mich vor allem aus meiner rosaroten Welt befreit: Ein Mädchen, das jahrelang von ihrem Nachbarn missbrauch wird und damit traumatische Erinnerung ohne Ende in sich trägt. Das schlimme ist, dass dies leider nicht selten in unserer Gesellschaft ist, sondern nach Ärzteblatt wohl bis zu 10% der Bevölkerung betroffen sind. Das sind Millionen allein in Deutschland. Ein Thema, das wir berücksichtigen sollten. Norman arbeitet hierfür als Beirat bei netzwerkB. Ihr könnt da ja mal reinschauen.

Soviel also zu dem kleinen Bücherexkurs in der Blogparade von der Testmama. Es gibt dort viel zu gewinnen und vielleicht wollt ihr auch noch teilnehmen. Wenn euch der Beitrag gefällt, dann liked bitte, bitte das Ganze oder abonniert doch meinen Blog. Wenn ihr Themen habt, zu denen ich mal, was schreiben soll, dann könnt ihr das ja auch gerne in den Kommentaren anmerken.

Alles Liebe Maja.

 

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Wieviel Regel braucht das Kind? Wie Mama ohne Regeln besser erzieht

27. Januar 2012
Auto

mein Babys Leidenschaft sind Autos und nicht Puppen

Worum geht es im “Leitfaden für faule Eltern” 

BuchKinder sind kleine Wilde und wir werden alle eine glücklichere Elternschaft haben, wenn wir dies akzeptieren. Der Autor Tom Hodgkinson beschreibt nun passend wie wir am besten mit den Wilden in einer Wohnung leben und zwar ohne dass sie unsere Nerven zum Frühstück verspeisen. Es geht ihm dabei um unabhängige Kinder, Kinder die Verantwortung bekommen und Eltern, die glücklich sind und den Dingen auch mal ihren Lauf lassen. Dabei geht es nicht um einen Laisse-faire Erziehungsstil, sondern nur um mehr Freiheit für unsere Kinder und wie diese Freiheit Kinder erzieht.

Freiheit entfaltet Kreativität, Selbstvertrauen und Unabhängigkeit. Alles Potential, das wir unseren Kindern mit teuren Nachhilfestunden, Kreativitätsspielzeug, Frühförderung und besseren Elternratgebern antrainieren wollen. Dieses Potential aber liegt schon längst in ihnen. Ihr könnt da eurem kleinen Schatz ruhig vertrauen. Damit sie ihr Potential richtig nutzen können, brauchen sie die Freiheit von euch und ihr müsst ihnen helfen, dieses Potential zu entdecken. Aber glückliche Eltern, die zufrieden ihre Tasse Kaffee schlürfen, während die Kinder, das Haus auseinander nehmen, die Blumen köpfen und die Wände anmalen gibt es nicht. Es geht nicht darum, dass eure Kinder ohne Regeln groß werden, sondern wie ihr es schafft, ihnen innerhalb der Regeln die Freiheit zu zeigen. Dies ist der schwerste Job überhaupt und ich zweifle auch immer, wie ich dies schaffen soll. Vor allem zweifle ich, wenn mein Baby wieder einen Tag hat, wo jede Muttiregel als Aufruf zur Revolution gewertet wird. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Wie ihr wilden Kindern Freiheit gebt – Großstadtmami möchte zurück auf’s Land

25. Januar 2012
mein Baby mampft ein Container Brötchen, auch wenn es nicht so aussieht, es macht ihr nichts aus;)

mein Baby mampft ein Container Brötchen, auch wenn es nicht so aussieht, es macht ihr nichts aus ;)

Mama und Kleinkind leben nun in der Großstadt mitten zwischen Betonburgen, Kilometer weiten Ampelstrecken, schnellen Autos, hektischen Monstermenschen und minimalen Grüninseln (die in der Regel von Hunden und ihren Exkrementen belagert werden). Wenn mein Baby und ich zum Supermarkt gehen, dann verbringen wir mindestens 10 Minuten damit an roten Ampeln zu stehen, versuchen uns gut zu benehmen, um in der grauen Menschenmasse nicht unangenehm aufzufallen, wir gehen über in monotones Grau, so grau wie die riesigen Häuser um uns herum. Wenn mein Kleinkind dann mal einen Stock am Straßenrand findet, dann denke ich nicht: “Oh toll Natur”, sondern: ” Oh nee lieber nicht, da haben bestimmt schon 50 Hunde daraufgepinkelt”. Ja wir sind Großstädter geworden, ich wollte immer Großstädter sein, doch manchmal überlege ich, bin ich nicht tief im inneren doch ein Landei? Und kann eine Großstadt eine gute Umgebung für ein Kind sein? Ich glaube nicht, denn Kinder brauchen Freiheit.

Sind Kinder gute Großstädter?

Meiner Meinung sind Kinder anpassungsfähig, allerdings sind sie dennoch keine guten Großstädter. Kinder sind ganz einfache Landleute, die viel Platz brauchen und nicht ständig von Verkehrsinsel zu Verkehrsinsel hüpfen möchten. Kinder sind Landleute, nein, das hängt nun nicht nur mit der Natur, den zwitschernden Vögeln und der ganzen anderen Idylle zusammen, sondern mit dem Platz und dem sicheren Raum, der ihnen auf dem Land zur Verfügung steht.

Der Gang zum Supermarkt in Hagen (und Hagen ist auch irgendwie ein größeres Dorf auch wenn dort 200.000 Menschen leben) war beispielsweise ein entspanntest miteinander. Es galt eine Straße zu überqueren und dann waren wir relativ sicher von Autos und anderem fahrbaren Ungetümen. Mein damals noch kleinstes Kleinkind  lief freudig zum Supermarkt, auf den Straßen war nicht viel los, keine potentiellen Entführer oder grimmige, graubärtige Opis kreuzten unseren Weg. Der Supermarkt war klein, sehr überschaubar, die Kassiererinnen kannten mein Kleinkind schon vor der Geburt, als ich noch mit Kugel durch die Straßen lief. Wenn wir in den Supermarkt kamen, war es okay, wenn wir den Einkaufstrolly am Eingang stehen ließen, das machten dort viele so. Wir gingen durch die Gänge und es war okay, dass mein Kleinkind den Kaffee und Tee von A nach B räumte, es war okay, dass sie die Gänge lang lief und anderen  Leuten beim Einkaufen zuschaute. Der Weg zurück war nicht weit und ich konnte mein Baby etwas laufen lassen, sie konnte sich in einigen Eingängen beim Treppensteigen ausprobieren und wir kamen sicher Zuhause an, ohne dass ich zuviel von folgenden Warnrufen: “Halt, Stop, rote Ampel, stehen bleiben, nicht da lang, Achtung da kommt ein Fahrradfahrer” aussprechen musste. Mittlerweile ist es das genaue Gegenteil, mein Kleinkind verliert mich im XXL Supermarkt, die Kassiererinnen sind unfreundlich, die Menschen schauen mich blöd an, wenn mein Kind nicht spurt, wenn sie Kaffee und Tee umräumt. Der Weg nach Hause ist ein Spießrutenlauf und mein Kind ist am Ende sehr gefrustet, da es sehr wenig Freiraum hat. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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3 Tipps für den Babyschlaf und ein Geheimtipp (Mein Kleinkind / Baby will nicht schlafen)

24. Januar 2012
Auch harte Kerle müssen schlafen

Auch harte Kerle müssen schlafen

 

Mein Baby (11 Monate) braucht seit neustem weniger Schlaf als ich und vor allem möchte sie auch nicht, vor 0 Uhr schlafen gehen. Ach was, ich habe das Gefühl, dass mein Baby am liebsten gar nicht schlafen möchte, sondern lieber die Nacht auf dem Balkon verspielen will. Sie ist ein Partymonster.

Nun bin ich als Mama natürlich erwachsen und halte mich für besonders schlau, daher wollte ich mich besonders trickreich zeigen und habe meinem Baby eines Abends, als sie mal wieder nicht schlafen wollte, in die Manduca (meine Tragehilfe) gepackt und bin mit ihr spazieren gegangen. Die ersten zwei Abende hat das auch sehr gut funktioniert ein kurzer Gang und mein Baby schlief. Doch am dritten Abend konnte ich gehen, wo lang und wie lange ich wollte, mein Baby glotzte mit großen Augen die nächtlichen Gestalten an, die uns über den Weg liefen. Auf alles zeigte sie mit ihrem Finger und sagte: “Da”, nach dem Motto “Guten Tag, lieber Herr Räuber, überfallen sie uns doch bitte!” Der schöne Park mit seinen zwitschernden Vögel, die ruhigen Schleichwege und die belebte Hauptstraße, keine Strecke konnte mein Baby zum Schlafen animieren.

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Was bringt es Kinder zu schlagen? (Die Folgen von gewaltloser Erziehung)

23. Januar 2012
Mein Baby wurde als Rennfahrer geboren

Mein Baby wurde als Rennfahrer geboren

Mein Kind soll gut aufwachsen, glücklich werden, es soll die Möglichkeit haben, ein ausgeglichenes Wesen zu werden. Dabei ist der Umgang mit Kleinkindern allerdings äußerst schwierig, denn unsere Anliegen verstehen Kinder sehr selten. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Die Herrschaft der faulen Eltern (3 Besserwisserregeln aus meinem, neuen Buch)

18. Januar 2012
Window Baby

Chillen erlaubt, mein Kleinkind macht es sich gemütlich

Vielleicht hat es der eine oder andere es schon geahnt, die Mama dieses Blogs hier neigt manchmal zur “Gemütlichkeit”. Früher dachte ich immer dies sei etwas schlechtes, aber mittlerweile gibt es sogar schon  den “Leitfaden für faule Eltern” von Tom Hodgkinson. Entspannung ist wichtig, um für die anderen Momente im Leben wieder Kraft und Energie zu tanken, aber was tun, wenn einer beständig einen kleinen Wutengel bei sich trägt. Das Buch jedenfalls muss ich lesen, da es ja anscheinend für mich geschrieben wurde. Nun vorab es geht zwar um faule Eltern, aber nicht um vernachlässigende und ignorierende Eltern. Faule Eltern sind in dem Sinne vom Buch eher freiheitsgebend und kreativ. Nichts ist entspannender als wenn euer Kind seine Freiheit entdeckt und minutenlang etwas für sich allein malt oder für sich spielt.

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Wo schläft mein Baby am besten? Das Familienbett und Co-Sleeping

2. Januar 2012

Zwei Kuschelmäuse

Menschen, die mich zum ersten mal besuchen, fragen mich häufig, wo das Bettchen von meinem Kleinkind ist. Tatsächlich hatte ich mal ein schönes Babybettchen für mein Baby. Dort lag sie auch, wenn ich richtig gezählt habe, ganze zwei mal drin. Die Anschaffung zielte eher auf ihr gehobenes Alter, leider schimmelte das Bettchen an der Wand vor sich her, da meine vormaligen Vermieter mir ein durchgeschimmeltes Schlafzimmer ohne Wissen vermieteten (aber darüber berichte ich noch, wenn ich endlich die Kaution zurück habe).

Nun das Bett brauchte ich nicht, da mein Baby bei mir schlief. Anfangs machte ich mir sehr wohl Gedanken, ob es gut sei, dass mein Baby eigentlich rund um die Uhr an mir hängt. Ich ging zwar schon immer in die Richtung: “Ein Baby kann man nicht verwöhnen”, allerdings ist ja auch nichts in Stein gemeißelt und wir machen alle Fehler. Zudem sind Kinder individuell und es kann sein, dass für die Mehrheit bestimmte Dinge richtig sind, ich aber genau die Ausnahme erwischt habe (davon sind ja in der Regel alle Muttis überzeugt).

Es ist daher nicht schlimm, wenn Leute deine Erziehung kritisieren und deine felsenfesten Überzeugung  ins Wanken gerät, denn wir müssen bereit sein, uns zu korrigieren. Ist es wirklich gut für die Entwicklung von meinem Baby, dass es 24/7 an mir hängt?

Nun gut mit der Frage setze ich mich demnächst mal auseinander, diese lässt sich nämlich individuell schwierig beantworten, da ich immer nur selektiv auf die Vorzüge schauen würde. Co-Sleeping hat aber einen ganz praktischen Grund, dennoch stellen viele zunächst die Frage, ob Co-Sleeping sicher ist. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Meine 3 besten Kindersendungen – Mediale Erziehung muss nicht schlecht sein

29. Dezember 2011
Cartoons werden einem selbst als Erwachsener nicht langweilig, aber ist es draußen nicht schöner?

Cartoons werden einem selbst als Erwachsener nicht langweilig, aber ist es draußen nicht schöner?

Der Kinderabstellplatz war schon immer verrufen. Da möchte man sein Kind mal ruhig stellen und setzt es vor den Fernseher, da werden die Stimmen der anderen Muttis laut und platzen in die himmlische Ruhe, die der Fernseher einem eigentlich bescheren sollte. Ganz so schlimm ist es bei uns nun mit dem Fernsehkonsum nicht. Allerdings ist mein Kleindkind seit neustem ganz verliebt in eine ganz spezielle Kindersendung, die mir tatsächlich Ruhe verschafft.

Nun ist natürlich die Frage, ob es richtig ist, seine Kinder vor den Fernseher zu setzen und sie dem passiven Konsum zu übergeben, um ein bisschen Ruhe zu haben. Ich denke allerdings, dass Kinder durchaus etwas im Fernsehen lernen, auch wenn das nicht komplett die Erziehung ersetzt oder eine gute Schulbildung, so denke ich, dass die Geschichten doch auch die kindliche Phantasie auf eine andere Art anregen. Das Maß ist das Maß aller Dinge.

Eigentlich hat mein Kleinkind sich nie sonderlich für den Fernsehr interessiert. Ich habe ihr dann allerdings mal die Kindersendung ”Caillou” auf Youtube gezeigt. Bei der ersten Folge hat mein Baby noch kritisch auf den Bildschirm geschaut. Am nächsten Tag zerrte sie mich jedoch zum Bildschirm und sagte dauernd: “Da, Da..”, als ich dann fragte ob sie Caillou sehen will, da nickte sie ganz eifrig. So kam es dann mein Kleinkind zu einem Fernsehkind wurde. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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