Archiv fü Kategorie Baby Tipps

Der Kindergeburtstag kann kommen, denn die Geschenkfrage wurde beantwortet =))

12. März 2012
Mein Kleinkind spart schon mal für die kommende Party

Mein Kleinkind spart schon mal für die kommende Party

Der erste Geburtstag meines Babys war so ziemlich das emotionalste Erlebnis nach ihrer Geburt. Es war hochauflösender als ein Foto von ihrem ersten mal Brei essen  oder ein Video von ihren ersten Schritten. Frau Mama war schon vier Wochen vorher nah am Wasser gebaut und plante die Überraschungstorte in allen Facetten. Am liebsten hätte ich eine mehrstöckige Wolkenkratzertorte mit hervorspringen Elfen und Feen gehabt, aber die war leider gerade ausverkauft.  Der erste Geburtstag fühlte sich an, als wenn sie nun erwachsen werden würde, als würde sie morgen schon das Haus verlassen und heiraten. Ganz ehrlich: Obwohl ich mich freue, dass meine Tochter zunehmend selbstständiger wird, wollte ich gerne, dass mein Geburtstagsbaby noch ein Jahr länger Baby bleibt.

Hilfe mein Kind hat Geburtstag, was schenken wir unserem Kleinkind? 

Das Baby gibt sich mit vielen einfachen Dingen zufrieden, eine Rassel, ein bunter Ballon, ein Schnürsenkel mit verschiedenen Knöpfen drauf. Einfacher und günstiger werden Eltern ihre Kinder nie wieder beschäftigen können. Mit jedem Kindergeburtstag wünschen sich Kinder komplexeres Spielzeug. Ob komplex nun pädagogisch wertvoll bedeutet ist eine andere Frage. Ich bin ja ohnehin der Auffassung, dass es kein pädagogisches Spielzeug gibt, wenn die Eltern oder andere Kinder mit ihrem Kind nicht gemeinsam spielen, dann lernen sie von Lerntafeln, Sesam Straße, Lerncomputern und Lernspielzeug recht wenig. Gestern waren wir zum Beispiel bei Freunden und mein Kleinkind spielte mit einer Katze. Siehe da, mit einem Schlag sagte sie, die ganze Zeit “Hallo”. Was sie heute übrigens nicht mehr sagt. Gemeinschaft ist das beste Spielzeug.

Zurück zum Thema: Zum ersten Geburtstag gab es noch viele einfache Dinge, wie eine Maltafel, ein Bobby Car oder Buntstifte. Zu Weihnachten hatte ich es schon schwieriger. Nun zum zweiten Geburtstag überlege ich schon intensiver, was mein Kleinkind sich zu ihrem nächsten Kindergeburtstag wünschen könnte und zwar so, dass ich beim Spielzeug mitspielen kann oder es auch andere Kinder dazu einlädt.

Ich habe einerseits das Gefühl, dass sie alles wichtige hat. Ich meine sie hat bestimmt mehr als ein Kind in der Steinzeit und die haben ja auch überlebt. Andererseits möchte ich gerne etwas, was ihr wirklich gefällt. Sie baut seit Neustem gerne mit Lego-Duplo-Steinen und möchte, dass ich dabei mitspiele. Wenn sie allerdings jetzt damit spielt, vielleicht hat sie es dann bald schon wieder abgelegt? Sie spielt außerdem gerne mit Puppen. Aber warum sollte ich ihr da eine neue Puppen schenken, sie haben ja schon ihr eigenständiges Leben im Kosmos meines Kleinkindes. Es ist schon ein richtiger Puppen -und Kuscheltierstaat. Daher möchte ich ihr gerne einen, kleinen Puppenbuggy schenken. Bei der Tagesmutter lief sie gerne mit einem solchen herum. Auf Spielplätzen klaut sie diesen gerne in unbeobachteten Momenten. Ich dachte lange Zeit, dass das nur eine Phase sei, aber da die Phase nun schon ein Jahr anhält schenke ich ihr zum Geburtstag einen Puppenbuggy. Was denkt ihr? Habt ihr noch andere Ideen? Wie beschenkt ihr eure Kinder? War der erste Geburtstag eurer Babys auch so emotional für euch?

Alles Liebe

eure Maja

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Mama Links der Woche – Stoppt die Ausbeutung von Kindern und teilt das Video Kony 2012

10. März 2012
Ein sonniges Wochenende :)

Ein sonniges Wochenende :)

Aktuelle Blog Gewinnspiele

Als erstes ein kleiner und feiner Wink mit einem großen Zaunpfahl: Ich habe ein noch aktuelles Gewinnspiel und der Spaß geht noch bis zum 15. März 2012, also nehmt fleißig daran teil. Ich würde mich auch freuen, wenn ihr Antwortartikel verfasst, denn dafür gibt es die meisten Lose.

Zu gewinnen gibt es:

  • 30€ Gutschein von Windeln.de Der wöchentliche Windelkauf gehört nicht zu meinen Lieblingsgängen und damit ihr ihn euch spart sponsert windeln.de euch einen Gutschein.
  • 3 personalisierte Bücher von unique-editions.de. Damit wird euer Kind nicht nur Held im Erdbeerfeld sondern auch in seinem eigenen Buch.
  • Schmuckkästchen und Muffinförmchen von Spiegelburg  Schöner Schmuck wird mit dem Kästchen noch schöner verpackt und leckere Muffins bekommen ein nettes, vorzeigbares Gewand.
  • 25€ Gutschein von Shopping for Kids.de Anti- Plastikspielzeug-Eltern sollten auf diesen Gutschein setzten und sich ein der schönen Kleinigkeiten aussuchen.
  • 20€ Gutschein von Babycards.de Karten, Kalender und mehr verspricht euch Babycards.de
  •  Ein kleines Stoffpaket Da ich nicht Nähgeeignet bin verschenke ich ein paar von meinen Stoffen.

Weitere Gewinnspiele:

Fashionette verlost eine luxoriöse Handtasche für die Frau ( oder Mama) von Welt, denn wenn ihr euer Baby im Tragetuch tragt, soll auch die Handtasche leben. Einfach gefällt mir klicken und Lieblingstasche aussuchen.

Annyxxx. de verlost eine praktische Wickeltasche von Britax-Römer. Ich habe ja stets nur Kramtaschen gehabt und war dann manchmal am Schwitzen, wenn ich zwischen Schlüsseln, Bürsten, Lipgloss, Puderdöschen, Büchern, Milchpumpe, Rasierer, Wäscheklammern, Toilettenpapier, Zollstock und Hammer den Schnuller für mein Baby nicht gefunden habe (fragt mich jetzt nicht, warum ich diese Dinge mit hatte). Wer also mehr Ordnung in Muttis Handtasche und im Mamaleben braucht, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen.

Hangout- Lifestyle.de für alle Kaffeemamas, die ohne Kaffeekick das Tageslicht nicht mehr ertragen können, verlost Hangout-Lifestyle sechs Motivationsbücher. Und für alle, bei denen diese Bücher nichts helfen hier noch ein Motivationsbild

Gesundheit ist wichtig und beginnt bei der richtigen Ernährung. Babyernährung .de verlost euch hier für kleine aber feine Bücher, die euch mit gut recherchierten Rezepten für das gesunde Babykochen versorgen. Da Ute von Babyernährung uns noch ein Exemplar für unser kommenden Gewinnspiel sponsert, erzähle ich mal dazu ein bisschen mehr.

Kunterbunte Familienküche- Das perfekte Rezeptbuch für alle Mamas

Ein handliches Kochbuch mit liebevoller Gestaltung, kleinen extra Tipps zur Beschäftigung für ungeduldige und hungrige Kinder und mit Gerichten, die Mamas Gesundheitsbewusstsein erfreuen und ein Gaumenschmaus für eure Kinder sind. Sowas kann ich immer gut gebrauchen.

Bei vielen Kochbücher hocken professionelle Verkausleute hinter dem Buch und orientieren sich vornehmlich auf die Umsatzzahlen. Es geht allerdings auch anders, Ute Hein, gelernte Kinderkrankenschwester mit jahrelanger Berufserfahrung hat ein Kochbüchlein entworfen, wo vor allem die Gesundheit der Kinder im Mittelpunkt steht. Das Buch ist mit bunten und liebevollen Illustrationen verschönert, die Rezepte darin sind einfach, aber erfolgsversprechend und selbst nörgelnde Esser werden die Mahlzeiten nicht ausschlagen. Morgen werde ich womöglich mal die Gemüsewaffeln mit einer Freundin nachkochen. Ich leiste nämlich meinen Dienst an der Waffel und wenn es dann noch gesund ist: Super. Wenn ihr mehr zum Thema Ernährung für Babys und Kinder lesen wollt, dann schnuppert euch durch die Webseite von Ute und erfahrt mehr über Stillen, Ernährung und Sorgenkinder.

Kony 2012 - Stoppt die Ausbeutung von Kindern! 

Kinder können sich schlechter gegen Gewalt und Missbrauch als Erwachsene wehren. Damit ihnen geholfen wird ist es wichtig, dass ihr dieses Video anschaut, es verbreitet und nicht die Augen vor dieser Gewalt verschließt.
In dem Video Kony 2012 geht es um Joseph Kony und seine brutalen Machenschaften. Kony, erpresst, verschleppt, missbraucht und verkauft Kinder. Er zwingt sie ihre eigenen Eltern zu töten und macht sie zu Kindersoldaten. Die Mädchen verkauft er in die Sexindustrie und die Jungen macht er zu Kindersoldaten.
Ihr könnt diesen Kindern helfen, indem ihr das Video verbreitet, nutzt die Synergien von Facebook, Twitter und Blogs und macht Kony und seine Taten bekannt. Die Leute, die auf unsere Stimmen angewiesen sind, müssen wissen, dass wir nicht vergessen, dass dies dort geschieht und das wir daran interessiert sind, dass er geschnappt wird. Nur so wird die Mission Kony zu suchen und ihn zu verhaften weitergehen. Das Video hat es schon weltweit zu einiger Verbreitung gebracht und daher poste ich es auch hier.

Zudem könnt ihr die Gute Sache unterstützen, indem ihr finanziell aushelft. Alles weiteres erfahrt ihr auf der Website von Kony 2012.

Farbstoff von Cola bedenklich - In den USA wird das Rezept verändert

Irgendwie hat mein innerer Gesundheitsgeist schon auf diese Neuigkeit gewartet und was lese ich heute morgen als Schlagzeile bei Focus online? Die Cola Rezeptur wird in den USA vorsorglich geändert, da nicht genau klar ist ob der Farbstof in der Cola gesundheitsschädlich ist. In Laborversuchen an (armen, armen, armen) Tieren wurde das sogenannte 4-Methylimidazol in großen Mengen verabreicht und führte zu Krämpfen und Krebs. Nun wurde dieses unerwünschte Nebenprodukt aus dem Farbstoff, welcher übrigens auch bei der Bräunung von Toast und ähnlichem entsteht, in sehr hohen Dosen gegeben, ob dies in geringeren Mengen auch Auswirkungen hat, ist unklar. Das Risiko zu vermeiden, ist auch nicht verkehrt.

Viel bedenklicher ist die Phosphorsäure in der Cola,  In der Framingham Osteoporosis Study von 2006 wurde festgestellt, dass bei regelmäßigen Genuss von Cola, dies zu einer deutlichen Schwächung der Knochendichte führt. Dieses wurde in Studien als nicht besonders mineralfreundlich eingestuft. Das Koffein verhindert die Aufnahme von Calcium in den Knochen und der Körper scheidet dann das Calcium ungenutzt aus. Die Forscher bringen das Koffein in der Cola ebenfalls mit fehlender Knochendichte in Zusammenhang. Probanden, die koffeinfreie Cola tranken, hatten einen nicht so starken Minralstoffverlust nachzuweisen.

So das waren meine Links der Woche, vergesst nicht das Kony 2012 Video zu teilen oder berichtet ebenfalls auf eurem Blog darüber. Wenn euch der Blog gefällt, dann shared ihn auf Facebook.

Alles Liebe

eure Maja

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Wie ich die richtige Wickelkommode für mein Baby fand – Ein Tipp zum Geld sparen

9. März 2012
Mein Kleinkind will hoch hinaus. Unsere Gefahrenquelle Nummer eins ist zur Zeit das Fensterbrett.

Mein Kleinkind will hoch hinaus. Unsere Gefahrenquelle Nummer eins ist zur Zeit das Fensterbrett.

Angeblich verletzt sich alle 18 Sekunden ein Kleinkind in deutschen Haushalt. Dieser Satz trifft durchaus auch auf mein Kleinkind zu, jedenfalls gemessen daran wie häufig mein Kleinkind “Aua” sagt. Darauf reagiere ich dann allerdings auch immer sofort. Ich möchte, dass sie weiß, dass sie auf meine Hilfe vertrauen kann, auch wenn sie das zunächst etwas verwöhnt.

Auch mir verhalf Mutter Natur bald zu Sorgenfalten, denn mein Kleines hatte seit jeher einen Hang zur Gefahr. Zunächst begann sie früh zu laufen und wollte stets überall hinauf. Die Kinder auf dem Spielplatz ahmte sie nach und nichts konnte ihr hoch genug sein. Für Messer und brennende Kerzen hat sie natürlich auch eine Vorliebe und ihr Lieblingsgetränk heißt “Spülmittel”. Neuerdings klettert mein Kleinkind gerne  selbstständig auf die Fensterbank und auch auf dem Fernseher möchte sie gerne sitzen. Mein Kind findet gefährliche Situationen auch überaus amüsant und mir rutschte das erste mal das Herz in die Hose als ich sie von der Fensterbank fröhlich winken sah. Ich wohne ja im fünften Stock, deswegen halte ich prinzipiell die Fenster geschlossen, aber ich kann mir vorstellen, dass Eltern im ersten Stock da nicht so häufig dran denken (jedenfalls glauben wir der Statistik).

Aber mein Kleinkind wurde nicht erst mit zunehmendem Alter mobil, schon damals als Baby lag sie nicht still auf der Wickelkommode. Das Risiko Nummer 1 der Babys im Haushalt ist der Sturz von der Wickelkommode. Davor hatte ich immer Angst. Der österreichische Kinderarzt Höllwarth hat in diesem Zusammenhang 150 Wickeltischunfälle untersucht. In der Hälfte der Fälle ist die Sturzrichtung der Babys unerwartet über das Fußende. Bei Stürzen aus über einem Meter sind die Verletzungen leider oftmals erheblich. Schädelfrakturen und Schädelhirntraumen sind nicht selten und die Folgen oftmals entsprechend kompliziert. Da ich das Risiko gerne komplett ausschalten wollte, suchte ich eine sichere Alternative zum herkömmlichen Wickeltisch.

Meine Wickeltischlösung

Ich stieß bei meiner Recherche auf  zwei Muttis aus Hamburg, die nicht auf den Kopf gefallen waren. Diese beiden Mütter haben lange über ihre Babys nachgedacht. Am Ende konstruierten sie eine Art Vogelnest, das es Kindern unmöglich machen soll, ihre Flugeigenschaften auszutesten. Von dieser Wickelkommode soll kein Kind in Zukunft mehr herunter fallen.

Anti-Wickeltischmama :)

Anti-Wickeltischmama :)

Diese kreative Lösung erscheint mir nun, trotz der gut gemeinten Idee, reichlich kompliziert, zudem können sich nur Eltern diese Sicherheit leisten, die das nötige Kleingeld besitzen. Am Anfang meiner Schwangerschaft hatte ich allerdings kein Geld. Ich hatte kein Bett, keinen Kinderwagen, kein separates Kinderbett, keine Nono-Federwiege und keine Angel-Care-Atemüberwachung. So wie ich dies alles nicht hatte, so hatte ich auch keine Wickelkommode. Zunächst habe ich mich dafür geschämt und weil alle Eltern diesen Gefahrenherd bei sich im Schlafzimmer hatten, dachte ich, dass es ungeheuer praktisch sein muss und zu einer guten Mutter dazugehört. Da ich unbedingt eine gute Mutter sein wollte, suchte ich einen Ersatz und wickelte meine Tochter zunächst auf der Waschmaschine. Dennoch die Sache war nie ganz schwindelfrei.

Ich entdeckte aber bald eine Lösung die wesentlich komfortabler und sicherer war. Ganz einfach: Ich wickelte meine Tochter auf dem Boden. Ich legte schlicht eine Wickelunterlage auf den Boden, kniete mich hin und fertig war die Sache. Stressfrei, ohne Ängste wickelte ich mein Baby, zog es an, suchte Sachen, wuselte im Zimmer rum, holte ihr Beschaftigungsspielzeug und machte Musik an. Dies tat ich alles ohne die Befürchtung, dass etwas schlimmes passieren könnte. Es gefiel auch meinem Baby ganz gut, denn mit zunehmender Mobilität, könnte sie sich so leichter vom Wickelacker machen, wenn sie gerade keine Lust hatte.

Und siehe da, selbst der Kinderarzt Höllwarth empfiehlt im Interview, dass Kind auf dem Boden zu wickeln. Das Wickeln war für mich damit viel entspannter und ich war befreit von der Angst, dass mein Baby zu Boden fallen könnte. Das Wickeln am Boden ist zudem nicht unbequemer. Ich habe mich immer hingekniet (so wie die Japaner) und da nach dem Wickeln meist noch gespielt wurde, konnte ich gleich sitzen bleiben. Mein Bodenwickelplatz hat mir und meinen Bandscheiben nicht geschadet und ich würde es immer wieder so machen, da ich es als stressfreier erlebt habe. Nun habe ich keine Geschichte wie mein Baby mal fast von der Wickelkommode geplumpst ist.

Habt ihr euch noch nie gefragt, warum Wickelkommoden so hoch sind? Ich meine dies ist nun wirklich schon eine dramatische Fallhöhe für so ein kleines zartes Geschöpf. Warum ermahnen so viele Kinderärzte, Eltern auf ihre Kinder in diesen Situationen so sorgsam aufzupassen? Warum empfehlen wir nicht einfach, auf Wickelkommoden zu verzichten? Dies hätte den Effekt, dass von derlei Unfällen nur noch kaum zu berichten wäre und wir würden die Unfallursache Nummer 1 bei Babys schlichtweg eliminieren.

Die Sache ist, dass das Ganze auch bei sehr sorgsamen Eltern schnell passieren kann. Selbst ein Kinderarzt im Krankenhaus erzählte mir, dass sein Sohn, obwohl er seine Frau 100 mal darauf hingewiesen hat, schon von der Wickelkomode gefallen ist. Wissen schütz also nicht unbedingt davor, manchmal ist Mama eine Sekunde unaufmerksam und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen. Wichtiger ist es also alle Gefahrenherde zu eliminieren und auf Prävention zu setzen.

Wie komme ich darauf? Nun, ich setze mich gerade wieder mit Kindersicherheit auseinander und es gibt einfach so viele Gefahrenquellen. Ich mache keinen Eltern Vorwürfe, denn ich glaube, diese machen sie sich schon zur Genüge selbst. Ich hoffe auch ganz inständig, dass ich selbst alle Gefahrenquellen im Haushalt eliminieren kann. Richtig schlecht wurde mir übrigens als ich folgenden Artikel bei meiner Recherche las. Ich habe jetzt wirklich wieder vor jedem Gegenstand im Haushalt Angst:  http://www.kidsgo.de/baby-kinder-sicherheit-04/gefahrenquellen-haus.php

Wie seht ihr das mit der Gefahrenquelle Wickelkommode? Wie habt ihr gewickelt?

Alles Liebe

eure Maja

 

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Warum dein Baby schreit – Schreiende Babys sind normal

22. Februar 2012
Auch Schreibabys werden groß. Mein Terrorzwerg sammelt zur Zeit leidenschaftlich gerne Motsche im Eimer.

Auch Schreibabys werden groß. Mein Terrorzwerg sammelt zur Zeit leidenschaftlich gerne Motsche im Eimer.

Bei manchen Müttern schlägt das Herz schneller, sie kommen ins Schwitzen und stehen mit leidvoller Miene neben dem Grund ihres desolaten Zustandes. So ein junges Baby hat es ganz schön in sich, es weint, wenn wir es wagen uns 5 Meter von ihm zu entfernen, es weint, weil es Blähungen hat, es weint, weil es Hunger hat, es weint, weil ihm die Welt zu fremd ist, die Geräusche zu unbekannt und ängstigend, es weint, weil es nicht verstanden wird und manchmal weint das Baby auch, weil seine Eltern seine doch so eindeutigen Zeichen nicht verstehen.
Ich erinnere mich noch an eine Situation, in der mein Baby  ungefähr 20 Tage alt war  und weinte. Es war allerdings ein besonderes Weinen, denn ich konnte sie nicht wie sonst schnell beruhigen. Ich trug sie auf Händen, ich stillte sie, ich massierte ihr das Bäuchlein mit Anti-aua-Bauchöl, ich versuchte ihre Aufmerksamkeit mit Babyblubbern und affigen Grimassen zu erregen. Aber nichts wollte den Fluch des schreienden Bündels in meinem Armen unterbrechen. Als junge Mutter geriet ich nach einer Stunde Babygeschrei an eine Grenze, ich war verzweifelt und hatte Angst, dass mein Baby ernsthaft krank ist. Ich dachte mir, wenn innerhalb von 15 Minuten keine deutliche Besserung eintritt, dann renne ich mit ihr zum Krankenhaus ( praktisch war, dass das Krankenhaus damals nur 10 Minuten entfernt war).

Zum Glück reduzierte sich bald die Lautstärke, das Schreien glich nicht mehr einer Kreissäge und nach weiteren 30 Minuten schlief mein Baby zufriedenen an der Brust nuckelnd ein. Vor einer Stunde dachte ich noch die Welt sei aus ihren Fugen geraten und durch das Schreien meines Babys droht der Ausbruch vom Vulkan im Yellowstone Nationalpark, nun lag mein Baby friedlich in meinen Armen und zuckte ein wenig mit den Mundwinkeln. Aber warum weinte mein Baby nur so?

Der lautstarke Auftritt der Schreibabys – Schreien ist normal

Mal ehrlich würdet ihr euch keine Sorgen machen, wenn euer Baby niemals mit Weinen, Meckern oder gar Schreien auf sich aufmerksam macht? Wie würdet ihr reagieren, wenn euer Baby euch gespenstisch immer nur durch wache Augen beobachten würde? Wäre es nicht komisch, wenn Babys ihr einziges Sprachrohr nicht benutzten würden? Manchmal erscheint uns das Schreien von unseren neuen Erdenbürgern bedeutungslos, weil wir keinen uns bekannten Grund finden können. Ich finde jedoch, dass wir die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachten müssen.

Wenn so ein Baby auf die Welt kommt, dann ist das ein  ziemlich einschneidendes Erlebnis , es kommt auf diese Welt, aber bis es wirklich angekommen ist, braucht es noch eine Weile. Da wir Menschen alle Frühchen sind, weil wir sonst mit unserm Dickschädel nicht mehr durch den Geburtskanal passen würden, sind wir Menschenkinder am Anfang besonders empfindlich und unsere Mütter brauchen viel wohlwollende Geduld. Zudem kommen wir aus einer Welt, in der es immer warm und geborgen war, im Bauch gab es niemals das Gefühl Hunger, es gab keine Kälte, kein grelles Licht und unsere Mama war immer da, wir mussten uns nie vor etwas fürchten.

Nun kommen wir viel zu früh auf diese Welt und sind hilflos, wir müssen darauf vertrauen, dass unsere Mama uns füttert, da wir nicht wie andere Säuger gleich selbstständig zur Milchbar gehen können. Wir müssen darauf vertrauen, dass wir mitgenommen werden, da wir nicht selbstständig laufen können und das Schwierigste an der Sache ist, dass Babys unsere Sprache noch nicht sprechen. Nun teilen sie ihrer Mama mit kleinem Schmatzen, unruhigen Stramplen und häufigen An- und Abdocken an der Brust mit, dass da etwas im Busch ist. Aber manchmal fällt einem das nicht auf und so müssen sich Babys mit Meckern, Weinen und Schreien bemerkbar machen.

Dieses zur Welt kommen ist also nicht sogleich der Zeitpunkt, bei dem euer Baby sich in einen voll angepassten Menschen verwandelt. Es braucht einiges an Zeit bis sich das neue Menschlein an seine Umwelt angepasst hat. Bis dahin wird gerade  das Alleinesein ein großes Problem sein. Babys finden alleine liegen genauso unschön wie ihr damals zur Schulzeiten den ersten Montag nach 6 Wochen Ferien fandet.  Euer Baby wird allerdings Vertrauen in die Umwelt aufbauen, wenn ihr es nicht alleine lasst und auch in auswegslosen Schreimomenten, in denen ihr kein Grund finden könnt, ist es besser für euer Baby, wenn ihr den Lärm ertragt und euer Baby tröstet. Wer weiß was es gerade hat, vielleicht verdaut es noch das Geburtstrauma und vermisst die 24/7 Geborgenheit, oder es arbeitet an seiner Verdauung, die ihm noch fremd ist. Es gibt nicht immer eine Lösung für ein weinendes Baby, manchmal ist es einfach wichtig da zu sein und das Schreibaby wird  mit der Zeit reifen und irgendwann geraten anstrengende Schreimarathons in Vergessenheit (aber keine Sorge dann kommt der Wutbürger auf den Plan um euch weiter zu unterhalten :).

So und nun gibt es noch ein bisschen Alltag, vergesst nicht bei Facebook zu sharen.

Heute haben wir ein paar Sachen eingekauft.

Heute haben wir ein paar Sachen eingekauft.

 

 

Alles Liebe

eure Maja

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Probleme beim Stillen: Mein dampfender Busenfreund – Der Vaporisator

16. Februar 2012
Oh Ha Hände sind so vielseitig :)

Oh Ha Hände sind so vielseitig :) Mein Kind hat die Strubbelkrankheit

Viele junge Mütter haben bei ihrem ersten Kind Probleme mit dem Stillen und geben dieses dann leider sehr schnell auf. Ich glaube allerdings, dass das Stillen viele positive Effekte für mein Kind hatte und das sich Durchhalten auszahlt. Dennoch: Auch ich habe vor allem mit wunden Brustwarzen zu knapsen gehabt. Jedes mal, wenn mein Baby andockte, war es als würde ich meine Brustwarze in eine Steckdose stecken und das ist wirklich nicht übertrieben. Deswegen hatte ich mir im Krankenhaus schon vorher eine Milchpumpe ausgeliehen. Diese wollte ich Zuhause benutzen, um über wirklich schmerzvolle Stunden hinweg zu kommen. Durch das Abpumpen haben meine Brustwarzen immer einen kurzen Wellnessurlaub bekommen. Die Milchpumpe war wirklich ein Segen. An eine Sache hatte ich in der Schwangerschaft allerdings gar nicht gedacht: saubere Fläschchen. Ich war also neben dem ganzen Stress vorrangig mit Abwaschen und Abkochen der vielen Fläschchen beschäftigt und das ist echt deprimierend.

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Als das Pusteblumenprinzesschen aufhörte zu weinen und die olle Zworgin

12. Februar 2012

 

Was bisher geschah…  (Fortsetzung vom Pusteblumenbaby)

Ein kleines Bündel gebunden an ein Pusteblumenschirmchen, das Pusteblumenprinzesschen flog durch die blauen Himmel über die Tage und Nächte in den Morgen.

Skeptizworg, der schlauste und zugleich bitterlichste Zworg empfahl Papa Zworg schließlich, dass Warten die beste Lösung sei. Er erklärte aus seinem Elfenbeinturm heraus, dass das Pusteblumenprinzesschen gerade erst neu in dieser Welt angekommen war und das Baby sich erst an die Bitterkeit der Welt gewöhnen müsse. Er hielt es für die angemessenste Weise Menschen zu begrüßen, indem sie warten bis sie endlich sprechen können. Papa Zworg blieb nichts anderes übrig, denn er wusste auch keine Lösung und so brauten die Zworgs dem Kind weiterhin die nahrhaftesten Säfte und nähten ihr die schönsten Kleider. Doch das Zworgenreich war seit diesen Tagen ein trauriges Reich und jeder sprach jederzeit über das kleine Pusteblumenbaby in ihrem Schloss auf ihrem Turm, das nicht aufhören konnte zu weinen.

Die Olle und der Aufbruch der Zworgen

Papa Zworg ließ sich einen Turm direkt neben dem Pusteblumenbabyturm bauen, setzte sich neben das Pusteblumenbaby in einen Schaukelstuhl und grübelte aus den Tiefen seines Herzens. Während vereinzelte Pusteblumensamen an seinen Gedanken vorbeiflogen, dachte er in die Abendstunden hinein. Die letzten Sonnenstrahlen nahmen seine Gedanken mit und er ballte sein Gehirn zu einer Faust. Ihn verfolgte ohnehin schon immer eine Gedankenwolke und regnete ihn voll, heute aber war es ein Unwetter und er konnte keinen klaren Gedanken fassen, denn das Pusteblumenbaby weinte forthin.

Wegen dieses Unwetters in seinem Kopf bemerkte er auch nicht, dass die Pusteblumensamen um ihn herum immer zahlreicher wirbelten. Die Vögel hörten schon auf zu zwitschern. Es wurde still, denn am Horizont türmte sich eine Pusteblumenschirmchenwand auf. Der Pusteblumensamenwirbel um sie beide wuchs und quoll. Papa Zworg aber verfiel ganz seiner Art tiefer und tiefer in die wirren Gedankengrübeleien. Die Zworgs beobachten das Geschehen von unten, längst war aber der Sturm zu dicht geworden, als dass sie mit den Vögeln zu den beiden Türmen hätten hinauf fliegen können.

Mit der verschwindenden Sonne legte sich der Sturm um das Pusteblumenprinzesschen und Papa Zworg, der seinen Körper schon lange in Richtung Gedanken verlassen hatte. Er merkte nicht, dass die Samen ihn und das Mädchen schon an den Abgrund des Turmes gedrängt hatten. Das Pusteblumenbaby weinte umso bitterlicher, während Papa Zworg in sich gekehrt, diese Welt verlassen hatte. Der Pusteblumensturm blies stärker und stärker, sein Schaukelstuhl neigte sich und auch das Pusteblumenprinzesschen war nur noch ein Hauch vom Abgrund entfernt. Die Zworgs gerieten alle in Aufregung, aber der Sturm war zu stark und so verloren sie sich in Panik und liefen alle durchaneinander und schrien. Da sammelte sich der Pusteblumenwind und stürmte wie ein gewaltiger Arm auf den wehrlosen Papa Zworg und das Pusteblumenbaby zu und fegte sie von ihren Türmen über die Brüstung. Papa Zworg von dem Schlag des Sturmes wieder in sich zurück gerissen, griff sofort nach dem Pusteblumenbaby, aber stürzte schon in die Tiefe. Die Zworgs starrten angewurzelt nach oben, wie der große Zwergenriese in die Tiefe stürzte. Wie aus dem Nichts aber sprang die alte Zworgin Urula  aus den Wolken und griff nach dem langen Zopf von Papa Zworg. Sogleich schleuderte sie ihn mit Lässigkeit auf den Turm zurück. Schon atmete das Volk der Zworgs auf, doch da stürmte der Pusteblumenwirbel auf die drei wieder los, Urula aber nahm ihre überirdischen Butterblumenzigarre aus dem  Mundwinkel und holte tief, tief, tief Luft. Mit einem monströsen Lachen atmete sie den Pusteblumensturm weg und blies alle Pusteblumenschirmchen zurück in die Wolken.

Ein Glück, auch wenn Papa Zworg es normalerweise nicht als Glück bezeichnen mochte, war seine Ex-Frau Urula nach vielen Jahren nach Hause zurückgekehrt. Die Zauberzworgin war nur kurz Zigaretten holen und hatte Papa Zworg mit den 2432 Zworgs alleine gelassen. Mit einem abgehalfterten Hanfbeutel von 1932 in der Hand und einem selbstgestrickten Hippieturban auf dem Kopf blickte sie nun durch ihr große Bille auf den verdatterten Großfuß Papa Zworg und herrschte ihn an:

“Ein ganzes Volk von trottligen Trollen, sieht nicht, dass das Kleine weint, weil es sich schlicht allein fühlt und nur auf den Arm genommen werden muss.”

Papa Zworg schaute auf das stille, schlafende Bündel in seinen Armen, dass in seinem Armen nun ruhig und sanft schlief. Er war wütend über seine dumme Grübelei, blaffte jedoch zurück:

“Wir sind Zworge und keine Trolle.”

Urula zauberte unberührt das Kleine auf ihren Arm, doch das Prinzesschen begann leicht zu schluchzen. Papa Zworg, innerlich noch angefressen aber wieder Herr der Lage, erkannte das Problem und schlug seiner Ex-Frau die rauchende Zigarre aus dem Mund. Diese schaute ihn mit einem feurigen Blick an, der jeden anderen in ein Aschehäufchen verwandelt hätte, doch das kleine Pusteblumenprinzesschen hörte auf zu weinen. Urula Zworg steckte sich eine neue, noch größere Zigarre in den Mund, zündete diese aber einsichtig wie ein Schaf nicht an.

“Sieh an, was der Zworg mir wieder für ein Kuchkucksei ins Nest gelegt hat. Ein Menschenkind und dann noch viel zu klein.”

Auch wenn Papa Zworgs herrische Ex-Frau auf häusliche Gewalt verzichtete, holte sie aus Gewohnheit eine Bratpfanne aus ihrem Hanfbeutel und hielt diese drohend in der linken Hand. Papa Zworg gänzlich unbeeindruckt, nahm das schlafende Pusteblumenprinzesschen von ihr zurück auf den Arm und setzte sich in seinen Schaukelstuhl. Urula Zworg setzte fort:

“Menschen, mein lieber Zworg, sind böse und schließlich finden sie uns. Sie machen alles kaputt und glaubst du im Ernst, du könntest ein Menschenkind groß ziehen, das am Ende nicht auch die ganze Natur um sich herum schändet und verkauft?”

Urula schwärmte von ihrem guten Stück Urwald, was sie sich in fernen Ländern erobert hatte, wo nun aber alle Bäume gerodet wären und die Zworgen die Natur nicht mehr zum Blühen bringen könnten. Bei dem ganzen Gerede starrte Papa Zworg leer als hätte er sich zurück seine innere Traumwelt aus Gedanken begeben. Er wirkte auch schüchtern wie ein Glas Milch, denn seine Ex-Frau erklärte die Welt:

“Woher soll ich denn da noch meine biologischen Zigarren bekommen? Alles andere ist doch ungesund!”

Papa Zworg, der plüschig wie ein Teddy das Pusteblumenprinzesschen auf seinem Arm wiegte, war noch nie ganz grün mit der urigen Alten. Nach endlosem Gebrabbel über die Gefahren für das Zworgenreich, fragte Urula Papa Zworg schließlich:

“Wo ist das kleine Pusteblumenprinzesschen denn überhaupt entsprungen?

Papa Zworg zuckte mit den Schultern, gab aber zu verstehen, dass das Pusteblumenprinzesschen vom Himmel gefallen wäre. Urula lachte Papa Zworg aus. Sie stellte fest, dass er schon immer ein Lügner gewesen wäre. Als Papa Zworg aber keine Miene verzog und hinter seinem großen Bart mit den Butterblumen darin Urula unberührt in die Augen schaute, wusste Urula, dass er nicht log. Sie sagte:

“Ein Kind an einer Pusteblume in ein fremdes Land geschwebt. Das kann nichts Gutes bedeuten.”

Urula kramte in ihrem Hanfbeutel und hielt bald ihre mobile Glaskugel in Händen. Als Papa Zworg dies sah, zog er bereits ahnend die Augenbrauchen nach oben. Urula aber legte die Glaskugel vor sich und Papa Zworg. Keine Sekunde verging schon suchte sie in den flackernden Bildern ihrer Kugel die Zukunft. Dabei murmelte sie unverständliche Phrasen vor sich hin. Papa Zworg konnte nur mit dem Kopf schütteln.

Je länger Urula zu Gange war, desto mehr schüttelte er mit dem Kopf. Die Kugel glühte derweil immer heller und Urulas Augen wurden größer. Mit einem Male sprudelten bunte Feuerwerke aus der Kugel in den Himmel, Blumenmeere funkelten in die Nacht und kleine Glitzersternchen flogen in das ganze Land. Die Zworgs standen unten vor dem Turm und staunten hoch in die Luft. All die schwirrenden Feuer und Lichterketten riefen allerlei Ohs und Ahs aus den Mündern. Ein großer Zauber war über sie gekommen und es war als würden die Blumen aus dem Himmel blühen. Die Bilder wurden mit jeder Minute schöner und schöner. Der Himmel bei Nacht war hell erleuchtet und es schien als würde ein Gott den Himmel bemalen. Aus all den Feuern und schwirrenden Lichtern stieg ein Lichtdrachen hervor.

“Wie schön!”

riefen die Zworgs, doch plötzlich stand der Himmel in Flammen und Feuertropfen vielen in die Wälder und Wiesen. Der Drache wurde begleitet von grell leuchtenden Reitern. Alle Zworgen schauten furchtsam zu dem Turm hinauf, auf dem Urula, Papa Zworg und das Pusteblumenbaby plötzlich von einer ganzen Armee von leuchtenden Geistern umgeben waren. Da flog der Lichtdrache auf Papa Zworg zu und blickte ihm tief in die Augen. Papa Zworg mit dem schlafenden Pusteblumenbaby erstarrte und auch Urula bekam es mit der Angst zu tun, ihr Mund öffnete sich und ihre Zigarre fiel zu Boden. Sofort deckte Urula die Kugel ab. Da donnerten alle Lichtfunken, Lichtwesen, Lichtbilder und Feuer und brachen in sich zusammen. Bei all dem lauten Geräuschgeröll der Lichtexplosionen, stand Urula auf und rief mit zittriger Stimme zu den Zworgs:

“Packt alle Sachen, wir müssen so schnell wie möglich weg.”

 

Wenn ihr das Märchen ganz interessant, hübsch oder spannend findet, dann hinterlasst doch einen Kommentar, schreibt mir wie es weitergehen soll. Wenn ihr es bei Facebook weitersharen würde, dann würde mich das sicher auch motivieren, damit weiterzumachen ;)

Ein Pusteblumenbaby im Aufbruch :)

Ein Pusteblumenbaby im Aufbruch :)

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5 Einschlaftipps für den besseren Babyschlaf – Erholsame Nächte mit Co-Sleeping

8. Februar 2012
Mein kleines Bettmonster, schläft fast immer durch.

Mein kleines Bettmonster, schläft fast immer durch.

Der Babyschlaf ist eigentlich Mamas Feierabend. Nachdem sich mein ganzer Tag als junge Mutti um Babybrei, Babytragen, Babywickeln, Babybespaßen drehte, wollte ich mich eigentlich nur noch am Abend gemütlich auf das Sofa zu kuscheln und entspannen. Ruhe am Abend setzt jedoch den schlafenden Nachwuchs voraus. Beim Babyschlaf hört dann der Spaß und die Freundschaft auf. Einige Eltern versuchen dann die Methode des kontrollierten Schreien-Lassens. Dieses aber schädigt das Urvertrauen des Baby, da es im wesentlichen nur lernt, allein zu sein.

Es ist schwer, sein Kind zum Schlaf zu bewegen und eine Bewährungsprobe für Eltern. Ich hatte immer verschiedene Konzepte, wie ich mein Kind zum Schlafen brachte. Mal bin ich stundenlang mit ihr auf dem Rücken durch den Sommerabend gewandert, dann habe ich mich mit ihr ins Bett gelegt oder ich habe sie so lange aufbleiben lassen, bis sie einschlief und dann noch die Nacht genutzt. Letztlich ist sie dem Alter und den Problemen des Einschlafens dann entwachsen. Im Grund bin ich jedoch der Meinung, dass viele Methoden hilfreich sein können und keine Methode perfekt ist. Ihr solltet nur darauf achten, dass ihr euer Baby nicht mit Angstgefühlen im dunklen Zimmer allein lasst. Dies ist auch ein wesentlicher Schlüssel zum Babyschlaf. Das heißt: Damit dein Baby schläft, muss es sich sicher fühlen. Dies ist gar nicht so leicht zu erreichen, denn bei deinem Baby läuft noch der Urzeitfilm ab. Sobald du es alleine im liebevoll eingerichteten Bettchen lässt, machen der Urzeitschalter im Kopf deines Babys “klick” und dein Baby schaltet auf folgende Kettenreaktion um: Alleine gelassen -> verlassen-> schutzlos-> sicherer Tod. Es kommt also darauf an, dass du deinem Baby Sicherheit gibst. Wie erreichst du das aber?

Um mir nun den ganzen Ärger mit Gugu, Gaga, 30 Vorlesebüchern, gute Nachtbad, gute Nachtbrei, Orchester voll Spieluhren und dem Teddy, der meine Herzgeräusche nachahmt, zu sparen, habe ich mein Baby gleich von Anfang an bei mir schlafen lassen. Für alle die bei dieser Handhabung einen Schock bekommen und befürchten, dass Kind nun bis es 30 Jahre alt ist, in eurem Bett schläft, denen sei gesagt: Es wird es wieder verlassen, ganz ganz sicher. Es wird zwar ab und an zurück kommen, um ein wenig von eurem Schutz zu tanken, aber es wird größer und eigenständiger und es will irgendwann auch ein eigenes Bett haben, da es ja schon groß ist.

Wer du dir nun über die Sicherheit deines Babys Sorgen machst, weil du dich nachts zur gefährlichen Mamawalze verwandelst, so kannst du dich gerne auch auf meinem Artikel : “Wo schläft mein Baby“, informieren.

Mit einem Baby in deinem Bett, nennt sich dein Bett nun übrigens ab sofort Familienbett und ihr schlaft nicht einfach nur, nein ihr betreibt Co- Sleeping. Ein Familienbett ist wirklich eine wunderbare Sache, ihr legt euch mit dem kleinen Menschen zusammen hin, kuschelt euch aneinander und stillt, wenn ihr stillt oder schaut eurem Kleinen zu beim Einschlafen zu. Es ist die meiste Zeit über wirklich friedlich, euer Baby hat keine Angst, ihr schlaft gut, euer Baby schläft schnell und gut ein.

Für alle, die sich nun nach der Ruheinsel auf dem Sofa sehnen, heißt es nachdem das Baby starke Anzeichen von Schläfrigkeit zeigt, einfach hinlegen, ungefähr 20 Minuten warten, raus schleichen und dann könnt ihr die restlichen Stunden des Abends nutzen und müsst nicht stundenlang gebeutelt am Bettchen stehen. Ihr könnt auch früher aufstehen, wenn ihr meint euer Baby schläft schon fest genug, allerdings ist die tiefere Schlafphase meistens erst nach 20 Minuten erreicht.

Es gibt selbstverständlich auch andere Methoden das Baby zum Schlafen zu bringen, aber die besten Erfahrungen habe ich mit Co-Sleeping gemacht.

 

Nun noch mal ein paar Tipps für das Einschlafen:

1. Dem Baby Sicherheit beim Einschlafen vermitteln. Dies gelingt am besten und einfachsten, wenn ihr euer Baby wissen lasst, dass ihr nicht geht, sondern dass ihr da seid.

2. Am leichtesten gebt ihr eurem Baby die Sicherheit, wenn es bei euch schlafen kann. Bei euch fühlt sich euer Baby nicht verlassen und fühlt sich durch den Körperkontakt geborgen.

3. Wenn euer Baby aufwacht, lasst es nicht lange schreien, bevor ihr zu ihm geht, dann hat es sich meistens schon wach geschrien und ihr müsst euch bemühen, das aufgelöste Baby wieder zu beruhigen.

4. Wer sich unsicher ist, ob das Baby sich im Elternbett nicht verletzt, der kann einen Babybalkon ( Beistellbett)  anschaffen. Dieses Bett ist an einer Seite offen, ihr könnt so wieder ruhig schlafen ohne Angst, euer Baby zu gefährden.

5. Ganz kleine Babys sind häufig nicht sonderlich erfreut über den Babybalkon, selbst direkt neben der Mama schlafen reicht manchmal nicht aus. Ihr müsst euch einfach nur vorstellen, dass eure Babys gerade aus dem Bauch kommen. Dort waren sie ständig im Körperkontakt mit der Mama. Falls sich euer Baby also gar nicht auf Schlafkompromisse einlassen will, dann legt euch euer Baby einfach auf den Bauch und schlaft so. Dies beruhigt die Kleinen sehr und ihr werdet endlich mal wieder Erholung bekommen.

Wenn euch die Tipps gefallen haben, dann freue mich über ein “like” :).

Alles Liebe
Eure Maja

Noch ein bisschen Bildmaterial von heute:

Ich wollte meinen Baby mal Diamanten Augen zaubern :D, wie waren heute auf Entdeckungsreise,aber mein Baby und ich sind uns einig: Wir wollen gerne Schnee liebe Frau Holle.

Ich wollte meinen Baby mal Diamanten Augen zaubern :D, wie waren heute auf Entdeckungsreise,aber mein Baby und ich sind uns einig: Wir wollen gerne Schnee liebe Frau Holle.

Oh man Mama, das weißt doch jedes Baby

Oh man Mama, das weißt doch jedes Baby

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Mein Baby schläft nicht – Vielleicht hat dein Baby Hunger?

31. Januar 2012
Gesunder Babyschlaf macht groß und stark

Gesunder Babyschlaf macht groß und stark

Als Schwangere glaubt ich tatsächlich, dass ich nach der Geburt erstmal Ruhe hätte. Denn angeblich schlafen ja frisch geborene Babys 16 bis 19 Stunden. Gar ein Kinderarzt in unserem Krankenhaus verbreitete diese Ansicht. Babys wären also am Anfang ganz pflegeleicht, so als würdet ihr das Püppchen in euren Puppenwagen legen. Er sagte wörtlich: “Die ersten Wochen schlafen Babys ohnehin fast nur”. Zufrieden watschelte ich also mit meiner Kugel nach Hause in dem Glauben, dass mein Baby ohne Schmerzmittel aus mir herausflutscht und dann mit ihrem zufriedenem Gesicht in ihrer Wiege liegt und mich anlächelt. Ich dachte, ich bräuchte da nur im weißen Sommerkleid daneben stehen und glücklich sein. Ab und an würde ich sie dann vorsichtig wecken und sie würde seicht an meine Brust andocken, um zufrieden gestillt danach weiter zu schlafen. Nun ja, die Muttis unter euch kennen die Realität (ich frage mich, ob der Kinderarzt jemals ein Kind hatte oder ob er von Kindern nur mal im Studium gehört hat). Als mein Baby 3 Tage alt war, hatte ich von 72 Stunden ungefähr 10 Stunden Schlaf bekommen und meine Augenringe hingen bis zum Bauchnabel und ihr hättet sie durchaus auch der Reifenindustrie spenden können. Zudem verfolgten mich Albträume, dass die Mafia, im Schrank vom Krankenhauszimmer wohnt (warum auch immer?) und eines nachts mein Baby entführen wollen). Als Mutti war ich ohnehin schon unter Stress und der wenige Schlaf, den ich fortan bekam, hat es nicht besser gemacht, aber was ich mir einbildete, war, dass ich ein Anti-Baby-Schlaf-Baby zur Welt gebracht hatte. Vielleicht war ich der erste Mensch, der einen Menschen zur Welt gebracht, der nicht mehr schlafen musste?

Anti- Schlaf- Babys

Ich dachte ich mache alles richtig, ich dachte ich wäre informiert und vorbereitet. Ich schlief mit meinem Baby in einem Bett, ich hielt sie stundenlang im Arm und schaukelte sie. Es war zum Verzweifeln. Was hatte es mit dem Babyschlaf nur auf sich? Warum wollte das kleine Würmcheen nicht schlafen? Ich gab ihr doch die beste, sicherste und stylischte Umgebung (ihr wisst meine rosa Strampler), zudem versorgte ich sie mit viel Nähe. Sie “durfte” sogar bei mir im Bett schlafen. Aber sie schlief dennoch nicht. Manchmal befand sich mein Baby in einer trügerischen Stille, welche es sofort unterbrach, wenn sich Mutti auch nur 2 Millimeter aus dem Bett bewegte oder mal die fast abgestorbenen Gliedmaßen in eine andere Position bringen musste. Die ersten Nächte lag ich also neben meinem Baby wie ein tiefgefrorener Fisch. mein Baby ließ mich nicht schlafen, sie ließ mich nicht essen, sie ließ mich nicht mal auf die Toilette. Der Geburtsschock war bei ihr wohl besonders groß und die Welt nicht schön (noch heute muss mein Kleinkind erstmal 10 Minuten weinen, nachdem sie aufgewacht ist.)

Die zweite Nacht saß ich auf meinem Bettchen hielt mein Baby im Arm und weinte. “Ich muss schlafen Baby “, dachte ich. Mein Baby suchte währenddessen die Milchbar. Im war mittlerweile völlig übermüdet, konnte nicht sitzen, konnte nicht auf Toilette und das Anlegen zum Stillen war jedesmal ein Qual. Es fühlte sich an als, wenn jemand meine Brust angezündet hätte.

Dies war also mein Anti-Schlaf-Baby, es war gierig, überwachte mich und schlief augenscheinlich so gut wie nie. Big Brother is watching you. Das schlimmste stand mir jedoch noch bevor, denn ich musste mit meinem Baby bald allein zurecht kommen. Niemand würde mir dann beim Stillen helfen oder wenn mein Baby mal wieder schreit. Es musste eine Lösung her, warum schläft mein Baby nicht mal für 2 Stunden durch?

Die Anti-Schlaf-Baby Lösung

Babyschlaf lässt müde Mamas aufatmen

In der dritten Nacht,  hatte eine Schwester wohl etwas Zeit übrig und setzte sich zu mir an das Bett (wohl auch ein Vorteil, dass ich mich für ein anthroposophisches Krankenhaus entschied). Sie gab mir lustige kleine Silikongitter die meine blutigen Brustwarzen schnell zum Heilen bringen sollten. Dann hatte sie noch die Idee, dass wir mein Baby ja mal ein bisschen Stutenmilch geben könnten, damit sie satt ist und länger schlafen kann. Das Problem war nämlich, dass ich zu wenig Milch hatte und durch die große Angst vor den Schmerzen beim Stillen, mein Baby nicht oft genug stillen konnte. Mein Baby verdaute das bisschen Muttermilch sehr rasch und wollte dann schnell neue Nahrung. So kam es das sie nie richtig “durchschlafen” konnte und mich immer zu wachhielt.

Die Stutenmilch ist der Menschenmilch sehr viel ähnlicher als Kuhmilch oder andere Tiermilch. Ich war eigentlich gegen das Zufüttern, aber eine Pulle Pferdemilch hörte sich für mich okay an. Damit ich mich langsam an das Stillen gewöhnen konnte, schlug die Schwester mir vor einfach mal Stillhütchen zu verwenden. Dies war meine Rettung vor dem Schlafkoma und dem sicheren Tod meiner Brüste.

Durch die Stillhütchen konnten sich meine Brustwarzen erholen. Ich wusste, dass ich die Hütchen nicht dauerhaft anwenden kann, da sonst die Milch immer weniger wird. So traute ich mich nach und nach immer öfter mein Baby ohne Stillhütchen anzulegen. Ich meine nach gut einer Woche stillte ich nur noch im Liegen mit Hütchen und nach zwei Wochen ließ ich das Hütchen ganz weg.

Es war wirklich eine Erleichterung für den Anfang, ich musste das Stillen nicht aufgeben und konnte mich langsam an die neue Belastung als Milchbar gewöhnen. Ich kann nur jeder Mama empfehlen sicherheitshalber Stillhütchen zu kaufen. Und das Wunder schlechthin, seitdem mein Baby sich dank Stillhütchen satt trinken konnte, hat sie fünf Stunden am Stück durch geschlafen.

Meine Tipps

1. Wenn dein Baby nicht lange schläft, kann es daran liegen, dass es Hunger hat. Wenn du nun schon komplett entzündete Brustwarzen hast und dich vor jedem Stillen fürchtest, können dir Stillhütchen eine Erleichterrung verschaffen. Ich wollte mein Baby immer selber stillen und wollte trotz Schmerzen nicht zufüttern, aber ich entschloss mich für die Stillhütchen. So konnte ich meine Brustwarzen schonen bis sie wieder einigermaßen heil waren und dann habe ich sie nach und nach ganz weggelassen.

2. Meistens macht sich euer Baby schon bevor es ganz aufwacht bemerkbar, es schmatzt sucht nach der Milchquelle und fängt langsam an zu knöttern. In dieser Phase könnt ihr ohne viel Licht und Hektik eurem Baby die Flasche oder Brust geben und es wird schnell zurück in den Schlaf finden (ein Vorteil von Co-Sleeping). So habt ihr vielmehr Erholung. Nachdem ich wusste, das mein Baby vor allem wegen Hunger aufwacht, konnte ich Dank Stillhütchen immer schnell und problemlos stillen. Da mein Baby und ich zusammen in einem Bett schlafen, musste ich auch nicht aufstehen oder sonst irgendwelche störenden Unternehmungen beim Füttern veranstalten. So wurden wir gar nicht erst groß wach und schliefen immer 4- 5 Stunden am Stück durch.

3. Stillen macht den Alltag mit dem Baby generell leicht und ich würde es jeder Mutter trotz Widerständen empfehlen, denn es hat unglaublich viele Vorteile (wenn ihr es dennoch nicht könnt, so wird euer Baby deswegen später nicht in der Gosse landen, ihr könnt immer alles, was ihr nicht schafft auch ausgleichen, aber macht nicht zu schnell Kompromisse).

Wenn euch der Artikel geholfen hat, würde ich mich über Feedback freuen. Vielen Dank übrigens für die Kommentare in den letzten Artikeln, die beantworte ich noch. Ich habe dafür immer nicht so meine Zeit eingeplant. Wenn euch dieser Artikel gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr ihn liked oder mich sogar added.

Alles liebe Maja

 Was haben wir heute noch gemacht?

mein Baby malt sich am liebsten selber an, damit sie das in Zukunft machen kann gab es freundliche Farben :) (Ich befürchte sie wird sich später mal komplett tätowieren )

Wir haben heute Grießbrei mit Apfel gegessen, mit Bert dem freundlichen Löffel :)

Wir haben heute Grießbrei mit Apfel gegessen, mit Bert dem freundlichen Löffel :)


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5 Beschäftigungsmaßnahmen für euer Kleinkind, damit Mutti Zeit für sich hat

26. Januar 2012
Kunterbunter Zeitvertreib und wenn dem Kleinkind dann langweilig wird, klettert es auf den Küchentisch um die Aussicht zu genießen.

Kunterbunter Zeitvertreib und wenn dem Kleinkind dann langweilig wird, klettert es auf den Küchentisch um die Aussicht zu genießen.

Nach anderthalb Jahren ständigen Begluckens meines Babys, kam die Zeit, in der ich mir Zeit wünschte. Ich wollte ein wenig Zeit für ein paar Seiten im neusten Bestseller und Zeit für eine gemütliche Tasse Tee dazu. Seit der Geburt meines Babys war ich Mutti nonstop im Einsatz, rund um die Uhr zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dies bin ich natürlich auch jetzt noch, denn der Einsatz für Helden endet ja nie, wenn du erstmal Mama bist. Mittlerweile jedoch kann ich wieder mit Büchern liebäugeln. Ich darf mal einen Film schauen, ein leckeres Backrezept ausprobieren und mich anderen kleinen zeitfressenden Dingen widmen. Kinder werden älter und entdecken, dass man auch ohne Mama im Nacken viel mehr Blödsinn machen kann und Mama entdeckt,  dass glücklich spielende Kinder, die Zeit vergessen. Hier kommen nun also meine Kinderbeschäftigungs Tipps, alle selber getestet, für pädagogisch wertvoll und auch vom Kleinkind für gut befunden. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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3 Tipps für den Babyschlaf und ein Geheimtipp (Mein Kleinkind / Baby will nicht schlafen)

24. Januar 2012
Auch harte Kerle müssen schlafen

Auch harte Kerle müssen schlafen

 

Mein Baby (11 Monate) braucht seit neustem weniger Schlaf als ich und vor allem möchte sie auch nicht, vor 0 Uhr schlafen gehen. Ach was, ich habe das Gefühl, dass mein Baby am liebsten gar nicht schlafen möchte, sondern lieber die Nacht auf dem Balkon verspielen will. Sie ist ein Partymonster.

Nun bin ich als Mama natürlich erwachsen und halte mich für besonders schlau, daher wollte ich mich besonders trickreich zeigen und habe meinem Baby eines Abends, als sie mal wieder nicht schlafen wollte, in die Manduca (meine Tragehilfe) gepackt und bin mit ihr spazieren gegangen. Die ersten zwei Abende hat das auch sehr gut funktioniert ein kurzer Gang und mein Baby schlief. Doch am dritten Abend konnte ich gehen, wo lang und wie lange ich wollte, mein Baby glotzte mit großen Augen die nächtlichen Gestalten an, die uns über den Weg liefen. Auf alles zeigte sie mit ihrem Finger und sagte: “Da”, nach dem Motto “Guten Tag, lieber Herr Räuber, überfallen sie uns doch bitte!” Der schöne Park mit seinen zwitschernden Vögel, die ruhigen Schleichwege und die belebte Hauptstraße, keine Strecke konnte mein Baby zum Schlafen animieren.

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