Archiv fü Kategorie Alltagsgeschichten

Stillen undercover- Wie die Amerikaner in der Öffentlichkeit stillen

18. Juni 2012
"Mamaa da"!

"Mamaa da"!

Mein Kind ist nun die Milchbar gewöhnt und behandelt meine sekundäre Intimzone wie ihren Privatbesitz. Da ich nun nur noch morgens und abends stille, heißt dies nun vor allem Wut mindern. Ja, auch ich als Langzeitstillerin möchte langsam abstillen. Natürlich weiß mein Kleinkind dies nicht richtig zu interpretieren und ist von der ganz unverschämten Sorte. Mit viel Elan versucht sie mich täglich auszuziehen. Dies macht sie schon eine ganze Weile mit einer Selbstverständlichkeit und einem Selbstbewusstsein, das wohl nicht mal Casanova hätte. Besonders heikel ist dies in der Öffentlichkeit, denn irgendwie empfand ich das Stillen in der Öffentlichkeit immer als zu offensiv. Habt ihr in der Öffentlichkeit gestillt?

Mein Kleinkind schleppt diesen Zoo übrigens freiwillig mit und es durfte auch niemand tragen helfen :D

Mein Kleinkind schleppt diesen Zoo übrigens freiwillig mit und es durfte auch niemand tragen helfen :D

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Spielplätze in Köln Kalk – Zu welchem Spielplatz wir in Zukunft nicht mehr gehen

9. Mai 2012
Kleinkind Mama

Kleinkind Mama

Der Sommer steht vor der Tür und daher gehen wir auch regelmäßig mit dem Herr Sommer aus. Meistens zum Spielplatz, damit mein Kind auch Kontakt zu anderen Kindern bekommt, denn einen Kindergartenplatz dürfen wir ja nicht haben. Ich hatte ja in Köln gar eine Arbeitsstelle, doch da ich keinen Kindergartenplatz hatte, konnte ich diese Stelle nicht antreten. Gestern traf ich gar eine Frau, die eine Arbeitsstelle nach Babypause nicht mehr antreten konnte, weil sie trotz Arbeitsplatz keinen Platz bekam. Wo leben wir eigentlich? Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Veganer Brunch in Köln – Wer kommt beim nächsten mal mit?

8. Mai 2012
Ich finde die Wolkenburg im Hintergrund ziemlich beeindruckend.

Ich finde die Wolkenburg im Hintergrund ziemlich beeindruckend.

Nach dem regenreichen Samstag und dem Besuch des “Spielplatz” im Einkaufscenter weiß mein Kleinkind ja nun wie diese blöden Spielautomaten funktionieren. Sie zeigt jetzt immer mit strahlenden Augen auf jede billige Autosimulation. Aus diesem Grund kann ich nun nicht mehr in die Elterfalle im Einkaufszentrum, denn andernfalls habe ich entweder ein wütendes Kind oder einen leeren Geldbeute und ein ebenso wütendes Kind, das nochmal möchte. Ich musste mir also für den regenreichen Sonntag etwas anderes einfallen lassen. Es passte also super in meinen Zeitplan, dass Louise, meine Mitbewohnerin, mich fragte, ob wir nicht mit zum veganen Brunch an der Uni Köln wollen. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Elternfallen im Kinderparadies – Wo unsere Kinder nicht sicher sind

7. Mai 2012
Wenn Wolkendecken den Himmel besetzten, dann möchte man am liebsten Zuhause beleiben :P

Wenn Wolkendecken den Himmel besetzten, dann möchte man am liebsten Zuhause bleiben :P

Heute morgen bin ich mit verschlafenen Augen ans Fenster getreten und habe den Regengott gefragt, warum er ausgerechnet am Wochenende die graue Wolkendecke auspackt. Vielleicht liegt das an den Regentänzen, die mein Kleinkind jetzt immer aufführt. Sie läuft durch das Zimmer von A nach B und von B nach C und von C nach D und ruft “Öjahualaaaaaöööööööööööööö”. Wenn mein Kind aktiv ist, ist sie aktiv, aktiv ist sie. Aber ich kann das gerne zulassen, denn sie stört damit schließlich niemanden. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Wie ich auf meinem Balkon fast erfror – Mittwoch beim Balkonfegen

25. April 2012
Mit meinem Kleinkind überlebe ich immer wieder Überraschungen :)

Mit meinem Kleinkind überlebe ich immer wieder Überraschungen :)

Mein Kleinkind wäscht sich gerne mit Sand. Mein Kleinkind kann die Badewann überhaupt nicht leiden, also hockt sie gerne im Sand und wartet bis der Schmutz von ihr abgerieben ist. Im Sommer knirscht unsere Wohnung ohnehin nur unter unseren Füßen und auch abends im Bett schleppt meine Tochter immer mehr Sand ins Bett.

Ich kann schon verstehen, dass unsere Nachbarn sich beklagen, dass der Sand fein in ihren Balkon rieselt. Wir haben unseren Sandkasten nämlich auch auf unserem Balkon, worin mein Kleinkind furchtbar gerne spielt. Damit es nicht ganz so schlimm wird, fege ich nun nach jedem Sandkastenbesuch die Sandhäuflein weg. Mein Kleinkind hat dabei das Prinzip des Fegens noch nicht ganz verstanden und hilft mir gerne extra, indem sie die Sanddünen dann schnell runter zu unseren Nachbarn fegt. Letzten Donnerstag baute mein Kleinkind also wieder Burgen und backte kleine Krokodilkuchen. Nach einer Stunde fleißigem Backen entscheid sie dann, dass sie für heute genug hat und stolperte mit Schuhen, an denen mindesten fünf Kilo Sand hingen, zur Tür herrein.

Damit die Kälte nicht in die Wohnung huscht, huschte ich schnell nach draußen und zog die Balkontür hinter mir zu. Ich weiß ja auch nicht, warum die warme Heizungsluft immer nach draußen will (dort ist es doch so kalt O_o).Mein Kleinkind war drinnen wohlig warm. Als ich mich umdrehte, sah ich, wie sie die Jacke von sich warf und sich begeistert ihrem sprechenden Bauernhof zu wandte.

Nun kann ich euch über etwas Tolles berichten. Nicht nur, dass mein Kleinkind nun auch schon allerlei Farben wie blau, oange und gün bezeichnet, nein sie hat noch etwas anderes Wunderbares erlernt.

Auf einmal stand ich auf dem Balkon

Mein Kleinkind schien die Sache mit der ausgesperrten Mama, gleich sehr lustig zu finden und quietschte vor der Glastür ganz vergnügt. Ich lachte auch, denn ich dachte, wenn meien Kind mich aussperren kann dann kann sie mich auch wieder reinlassen. Blöde war nur, dass mein Kleinkind sich auf Zehenspitzen an den Griff gehangen hat. Die ganze Sache nun aber andersrum zu machen, gehört einfach noch nicht zu ihrem biologischen Reportraire. Nachdem mein Kleinkind also ordentlich gelacht hatte, erkannte sie, dass Mama nun nicht wieder so schnell nach drinnen kommen würde.

Babyzeichensprache

Ich versuchte mein Kleinkind zu beruhigen und deutete auf den kleinen Kinderstuhl am Tisch. Mein Kleinkind löste sich schon in Tränen auf, weil ich nicht wieder hereinkam. Holte aber den Stuhl, war aber einfach nicht stark genug, um den Henkel wieder nach oben zu drücken.

Mein Kleinkind schob also drinnen vor der Balkontür eine Krise und schrie, dass die Blumentöpfe auf der Fensterbank wackelten. Mir war draußen ähnlich zu Mute und es wurde langsam verdammt kalt.

Baby und Mama bekommen Hilfe

Nach der Tortur, brauchten wir erstmal eine Stärkung :)

Nach der Tortur, brauchten wir erstmal eine Stärkung :)

Nach ungefär einer Stunde kindlicher Verzweiflung und Kälte kam Gott sei Dank meine Mitbewohnerin nach Hause. Mein Kleinkind öffnete die Zimmertür (hier funktionier das Prinzip runter drücken und öffnen ja wesentlich besser als bei der Balkontür) und lief weinend zu ihr und sie folgte dem armen, aufgelösten Kind.

Was soll ich sagen, ich war wirklich froh, dass wir in einer WG leben und ich als Rabenmutter nicht die Feuerwehr rufen musste. Ich saß dann noch lange mit einem Tee in einer kuschligen Decke auf meinem Sofa, neben mir das eingeschlafene Kleinkindchen, und schaute fern.

Alle Liebe

eure Maja

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Von unserem Ausflug an den Rhein und auf die Kirmes (Tasche von Boden gewinnen)

24. April 2012
Mit meinem Kleinkind und unseren Taschen auf der Brücke

Mit meinem Kleinkind und unseren Taschen auf der Brücke

Sonntag war es bitterkalt und wir haben schön gefroren. Dafür hat sich die Sonne nochmal gezeigt und wir konnten schöne Fotos machen. Hinten seht ihr die Severinsbrücke, den Dom und vorne stehe ich mit der Tasche von Boden, die es in meinem Gewinnspiel noch zu gewinnen gibt.

Boden Tasche http://www.pusteblumenbaby.de/

Unterwegs am Rhein

Boden-Tasche

Mit Tasche unterwegs

Gegen die Tüte Popcorn konnte ich mich nicht wehren

Gegen die Tüte Popcorn konnte ich mich nicht wehren

Es war übrigens eine Tortur erstmal überhaupt nach draußen zu kommen. Meine Tochter hat nun immer ihr kleines Täschchen. Heute lief sie damit wieder durch die Wohnung und versuchte alles hineinzustopfen, was sie auch nur irgendwo finden konnte. Wenn wir dann losgehen, brauche ich immer Stunden, weil sie versucht noch alles in ihrer Tasche zu verstauen. Vor allem die Kuscheltiere sollen ihren Platz in der Tasche finden und sie wird regelmäßig wütend, weil nicht alle reinpassen. Das heißt, heute musste auch der Eimer mit, wo auch noch Kuscheltiere ihren Platz drin fanden. Den Eimer musste Mama dann übrigens irgendwann alleine tragen, aber erstmal musste alles mit.

Mein Kleinkind belud sich dann neben Eimer und Tasche noch mit einem Berg an Kuscheltieren, so dass sie nicht mehr sah, wo sie hintrat. Sie stolpert dann über den Flur mit den vielen Kuscheltieren im Arm und wenn eines herunterfiel, stöhnte sie herzzerreißend: “Oh nein!”

Mit der Tasche von Boden im Park

Mit der Tasche von Boden im Park

Eines aber beobachte ich an meinem Kleinkind mit Sorge: Nicht nur dass meine Tochter gerne meine High Heels und meine Schminke ausprobiert, auch meine Leidenschaft für Taschen hat sie anscheinend geerbt. Wenn ich da an meine wilden Jahre zurückdenke, so hatte mindestens genauso viele Taschen wie meine Tochter Kuscheltiere hat. Ich habe diese Taschen wie wild geshopped und dort ist auch vieles von meinem Geld hingeflossen. Das wird bei meinem Kleinkind wohl nicht anders sein. Sie krallt sich jetzt schon jede Tasche, die sie finden kann.

Aber klar eine Frau lebt erst richtig mit ihrer Tasche. Mein Leben verstaute sich in den Taschen, die die Welt bedeuten. Die intimsten Details offenbarten sich aus der Möle meiner Taschen. Ich möchte sie jedenfalls nicht in aller Öffentlichkeit ausschütten (das übernimmt mein Kleinkind dafür gerne, wenn ich nicht aufpasse). Taschen repräsentieren und beherbergen innere Seelenzustände.

Ich weiß, Frauen und Taschen das ist ein Klischee, aber irgendwie können wir uns auch nicht immer zu 100 Prozent gegen unsere Biologie wehren und so entspricht das Klischee zumeist der Wahrheit. Eine Tasche erweckt eine Frau zum Leben und so können wir wie auch Schuhe niemals genug Taschen haben.

Noch ein Bild von der Tasche und mir am Rhein

Noch ein Bild von der Tasche und mir am Rhein

 

So hoffe ich nun, dass eure Biologie auch bei der Tasche von Boden anspringt. Das gute Stück ist so gut wie babysicher, denn es ist aus wasserabweisenden Stoff. Schokolodanespuren perlen an ihr ab und auch Babyk… ist keine Gefahr mehr. Zwar ist der Sommer noch nicht ganz in Deutschland angekommen, aber an den Bildern seht ihr, dass die Tasche zu einer Dame im Sommerkleid gehört. Ich hoffe der Retrolook passt einfach in euer Repertoire an Old-School-Sachen und ihr gebt dieser Tasche bald ein neues Zuhause.

Damit ihr nicht das ganze Geld sogleich verprassen müsst und noch Geld für noch mehr Taschen habt, könnt ihr diese Tasche noch bis zum 02. Mai bei mir gewinnen. Wenn ihr sie gewinnen wollt, dann braucht ihr eigentlich nur Freund von mir sein und diesen Artikel bei Facebook sharen. Ihr nehmt damit bei meinem Hauptgewinnspiel teil (die Bedingungen könnt ihr dort nachlesen – einfach in der Seitenleiste nachschauen). Es gibt außerdem noch eine Wickeltasche, eine Bentobox, ein Hemd und ein Kleid für den Sommer, ein Nachteulenlicht, eine Petitebox sowie ein paar Alva Produktpröbchen für eure Haut. Das Gewinnspiel endet am 02. Mai um 23:59:59 Uhr. Also schwingt die Hufen.

Alles liebe

Maja

P.S. Ihr könnt auch gerne mal auf dem Shop von Boden nachschauen. Vielen Dank an die Sponsoren, dass sie uns die Tasche im Wert von 60 Euro zur Verfügung gestellt haben.

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Thementag: Menstruation (Menstruationsattacken gegen Abtreibungsgegner)

16. April 2012
Unbequemes Thema? Schnell weg :D

Unbequemes Thema? Schnell weg :D

Ich habe ja heute vor allem unsere männlichen Mitleser mit dem weiblichsten Thema überhaupt schockiert. Meine Menstruationsattacke gab einiges von den gewöhnlichen, aber doch auch intimen Details der Frauen preis. Eine Menstruationsattacke ähnlicher Art findet gerade auf den Obama-Herausforderer Rick Perry statt. Der konservative Politiker muss sich mit allerlei Kommentaren zur Menstruation auf seiner Facebook-Fanpage auseinander setzen.

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Warum gerade kleine Trotzkinder Kindergruppen brauchen

20. März 2012
Der Eimer ist ein geduldiger Spielkamerad

Der Eimer ist ein geduldiger Spielkamerad

Gibt es etwas schöneres als ein kleines Kind, das auf alle deine Fragen mit einem entschlossenen: “Nein” antwortet? Haben Trotzkinder eigentlich auch Erbarmen für die zersägten Nerven ihrer Eltern? Ich frage mich das die letzten Tage mal wieder. Es ist kein Geheimnis: Mein Kleinkind hat den Trotz eimerweise gefuttert. Gestern wollte ich ein Sozialisierungsversuch starten und habe einen Spielenachmittag mit einer anderen Mama verabredet. Da meine Tochter normalerweise einigermaßen gesellschaftsfähig ist, dachte ich, dass es ein entspannter Nachmittag wird und sie sich bestimmt freut.

Leider habe ich mich getäuscht. Die Sozialkompetenz meiner Tochter hat sich anscheinend in Luft aufgelöst und so begann die Freundschaft der beiden Mädchen recht holprig. Was macht Mama dann, wenn das eigene Kind nicht bereit ist, sich an die Regeln aus dem Knigge zu halten. Ich stand mit roten Kopf, neben meinem Wuttroll der aus dem Häuschen war und versuchte ihr, die Gepflogenheiten unserer Gesellschaft näher zu bringen. Aber versuch mal bei einem kleinen Wuttroll einen Vernunftsapell hinzulegen, das geht nicht gut aus.

Hilfe mein Kind ist so sozialkompatibel wie ein heißer Stein

Wir saßen alle in dem schönen flauschigen Prinzessinenzimmer des andernen Mädchens: Mama, Tochter, andere Tochter, andere Mama. Wir wühlten gemeinsam in der großen Spielzeugtonne und  fischten Puppen, Bälle und blinkendes Spielzeug aus dem Eimer. Aber von einer Sekunde auf die nächste wurde mein Kleinkind eifersüchtig. Es lagen zwar vier Puppen zum spielen bereit, aber mein wohlerzogenes Kleinkind musste natürlich immer genau die Puppe bespielen, die das andere Mädchen gerade hatte. Sobald die Puppe dann stibitzt wurde und die andere Kleine hinter meiner Tochter herlief, um sich ihr Spielzeug wiederzuholen, lief meine Tochter kreischend und in einem Wortschwall aus: ” Nein, nein, nein” zu mir. Mama entschuldigte sich zum ersten Mal für ihre, aus den Fugen geratene Tochter. Das Spielen gestaltete sich aber weiterhin schwierig, meine Tochter lief jedesmal panisch weg, wenn das andere kleine Mädchen ihr näher kam, um sie ins Spielzimmer zu ziehen. Ich glaube es war ganz schön frustirierend für das andere Kleinkind, das meine Tochter so gar nicht mit ihr spielen wollte, sondern nur ihr Spielzeug bei Mama bunkern ging.

Der Höhepunkt war , als wir alle brav auf der Couch saßen, das andere Mädchen knabberte neben mir friedlich ihre Cornflakes und wir beobachteten mein Trotzkind. Mein Kleinkind alias Wuttroll hatte sich den Ball erobert, den sie nun durchs Wohnzimmer warf und dabei laut lachend den Kopf zurück warf. Dies sah ungefähr so aus wie die Bösewichte das im Film immer machen, selbst die Lache klang irgendwie gemein und das “Nein” preschte fortwährend aus ihrem Mund.

Als wir gingen, hatte das kleine Mädchen, bei dem wir zu Besuch waren ein Paradebeispiel im wahren Sinne des Wortes bekommen. Das andere Mädchen war so artig und schüchtern, lieb und dennoch aufgeschlossen. Ich wurde leicht rot, als ich dann auf den Treppenabsätzen nur noch hörte, wie sie zu ihrer Mutter nein sagte. Hilfe mein Kind hat schlechten Einfluss auf andere Kinder.

Mehr soziale Kontakte für ein trotzfreies Leben

Genau aus den oben genannten Gründen, wäre es toll gewsen, wenn mein Kleinkind in die Kindertagesstätte gekommen wäre. Wir haben leider keinen Platz bekommen, da dies in Köln sehr schwer ist. Mein Kleinkind hat Zuhause recht viele Freiheiten und bekommt viel Aufmerksamkeit, als sie allerdings noch zur Tagesmutter ging, war sie wesentlich ausgeglichener und war auch an gemeinsamen Spiel interessiert. So langsam verliert sich diese Angewohnheit, da sie nun nicht mehr jeden Tag in einer Kindergruppe einfügen muss. Sie genießt also sowas wie Narrenfreiheit.

An dem Beispiel meiner Tochter kann ich ziemlich gut erkennen, wie wichtig Kindergruppen auch für kleine Kinder sind. In der Kindergruppe hat sie sich damals niemals so benommen. Ich denke dort wäre sie ziemlich schnell mit ihrem Benehmen zum Außenseiter geworden. Auch kleine Kinder passen sich an und lernen durch die Gruppe, dass nicht nur ihr Wille zählt, sondern dass auch andere ihren Willen haben und dass  sie Kompromisse wie tauschen oder zusammenspielen eingehen müssen.

Damit der Trotzzwerg nun wieder gruppenkompatibel wird, suche ich nun tägliche Spielkontakte für meine Tochter, ich hoffe dass sie sich so ihren Größenwahn wieder ablegt und auch die Trotzreaktionen nachlassen, wenn sie merkt, dass sie damit bei den anderen Kindern keine Freunde macht. Die andere Mutti meldet sich nun leider nicht bei mir und meinem Bad Girl, vielleicht ist sie mit dem “Nein” ihrer Tochter nun beschäftigt?

So am Freitag steigt eine kleine Blogger-Fressorgie bei mir. Ihr seid gerne mit Sack und Pack eingeladen, meldet euch einfach an und sagt mir Bescheid. Die liebe Romy kommt auch schon vorbei.

Alles Liebe

Eure Maja

Mein Kleinkind ist traurig, denn wir bekommen keinen Kindergartenplatz in Köln – Suche BetreuungsTandempartner

7. März 2012
Anstatt zu arbeiten, turne ich zusammen mit meinen Baby in den Parks von Köln rum.

Anstatt zu arbeiten, turne ich zusammen mit meinen Baby in den Parks von Köln rum.

Was macht ihr eigentlich den ganzen Tag mit euren Kindern? Wenn ihr zu Hause seid, könnt ihr dann den ganzen Tag für sie da sein? Ich habe das Gefühl, ich kann meine Tochter intellektuell nicht stimulieren. Ich bin einfach nicht die kleine Spielkameradin, die auf Augenhöhe die Probleme versteht, wenn sie Schienen in meinem Wohnzimmer verlegen muss oder sorgsam ihre Puppen zum Schlaf in einen kleinen, runden Sockenbehälter quetscht und sie mit einem Tuch abdeckt, damit sie es schön warm haben. Ich kann zwar mit ihr mitlachen und sie abkitzeln, aber ich kann niemals auf gleicher Ebene mit ihr sein. Dann bin ich natürlich auch ein ganz anderer Verhandlungspartner als es ihre Vertragspartner in einem Kindergarten wären. Ich glaube intellektuell kann ich meine Tochter tatsächlich nicht ernst nehmen, auch wenn ich mir alle Mühe gebe. Meine Tochter braucht Freunde.

Ich habe also ein Problem. Global betrachtet ist mein Problem zwar Jammern auf hohem Niveau, aber ich messe mein Problem an der kleinen heilen Welt, die wir in Deutschland haben könnten. Erstmal darf ich hier nicht arbeiten und zum zweiten darf mein Kind nicht in den Kindergarten. Das heißt, eigentlich darf ich arbeiten, aber die Möglichkeiten dazu sind nicht gegeben. Das ganze klingt dann schön paradox:

Im Kindergarten bekomme ich nur einen Platz, wenn ich Arbeit habe. Arbeit bekomme ich nur, wenn ich einen Kindergartenplatz vorweisen kann.

Was soll das? Ich frage mich, was meine Glücksfee im Moment eigentlich so treibt. Gemessen an dem, was bei mir alles nicht klappt, hat sie mir mein Glück geklaut und liegt jetzt an Stelle von mir an einem wunderbaren Sandstrand und schlürft in Gegenwart von braungebrannten Tanzlehrern, die den ganzen Tag ihr Six-Pack trainieren, einen Bananencocktail nach dem anderen. Ich  würde die Dame an ihrem Glitzerzauberstab gerne höchstpersönlich zurück nach Köln schleifen.

Kein Kindergartenplatz in Köln

Als ich nach Köln zog, dachte ich, ich suche für mein Kleinkind schnell einen Kindergartenplatz und gehe zu der Arbeitsstelle, die ich bereits sicher hatte. Damit wollte ich vieles finanzieren. Außerdem wollte ich nach 3 Jahren Arbeit elternunabhängiges Bafög beantragen. Doch dann war es unmöglich, auf die Schnelle einen Kindergartenplatz zu bekommen. Und mein Kind stand auf der Straße. Warum muss das so in Deutschland sein? Das war ja nicht mal in der DDR so, dafür würde ich sogar auf Bananen verzichten. Das wichtigste, was ich wollte, war ein Kindergartenplatz für mein Kleinkind. Ich hatte bereits einen Platz bei einer Tagesmutter in Hagen. Im Alter von vier Monaten kam mein Baby dorthin und ich machte mein Abitur nach. Dies tat dem Nachwuchs sehr gut, denn sie lernte schnell und immer wenn ich kam, war sie im Spiel mit den anderen Kindern vertieft, was meistens daraus bestand, Sachen zu tauschen (ich glaube mein Kind hat richtig das Zeug zur Geschäftsfrau und vielleicht lasse ich sie in drei Jahren diesen Blog leiten).

Was soll ich nun machen. Ich habe das Gefühl, meine Tochter ist sehr traurig, denn immer nur mit Mama spielen, kann auch nicht auf Dauer glücklich machen. Wie stellt sich das unsere Gesellschaft eigentlich vor? Soll ich mit meinem stillenden Kleinkind Burger braten oder an der Kasse im Supermarkt sitzen? Soll ich die Toiletten mit Kleinkind am Rockzipfel schrubben, oder soll ich als Call Center Agenten neben den Kunden auch meine Tochter betreuen?

Was ist passiert? Ich hatte mich in gefühlt einer Milliarden Kitas angemeldet und entsprechend elternmäßig prostituiert. Ich war von morgens bis abends da und habe die interessierte Mutti gespielt, mich aufgeopfert, Kindern die Rotznasen poliert, habe mich in der Grippehochsaison in den Gefahrenherd Nummer eins “Kita” begeben, habe mich sogar erklärt, freiwillig mitzuarbeiten und alles zu machen, was mir die Erzieherinnen sagen, ich habe Kuchen mitgebracht und anderen Kindern Geschichten vorgelesen. Meine Tochter hat brav mitgespielt und alle ihre Sozialkompetenzen zum Tragen gebracht. Sie hat mit anderen Kindern Spielzeuge getauscht und gezeigt, dass es ihr um mehr als Bananen geht. Manchmal hat sie sogar auf den Bewerbungen mit unterschrieben. Und was hat es gebracht?

Ich sitze zu Hause und stille mein Kind den ganzen Tag. Als ich sie gestern gefragt habe, ob sie traurig, hat sie “Ja” gesagt. Das hat mich auch traurig gemacht, weil ich gebe mir viel Mühe, dass ihr nicht langweilig ist und sie alles Gute bekommt. Ich glaube mein Kind ist ein Gesellschaftskind und ich überlege schon bei mir zu Hause für sie einen kostenlosen Kindergarten zu eröffnen, den ich dann von Hartz IV bezahle. Wahrscheinlich aber ist sie noch bis sie 30 Jahre alt ist bei mir und schaut “Lauras Stern” und “Caillou”. Ich hänge dann für den Rest meines Lebens auf Spielplätzen und esse Sandkuchen und freue mich über neue Kuchenförmchen. Das ist alles so frustrierend und verletzend, dass ich wohl mit 80 Jahren, im Alzheimerwahn dann beginne mein Traum aufzuarbeiten und von Kindergarten zu Kindergarten renne, um mein Kind noch anzumelden.

Ich überlege echt, ob ich in den Osten ziehe, auf Bananen verzichte, da habe ich dann zwar auch keine Arbeit, aber wenigsten hat mein Kind dann einen Kindergartenplatz. Übrigens habe ich hier an einem wunderbaren Kindergarten mit meinem Kleinkind schonmal schnuppern dürfen (Kita Kunterbunt), aber leider wollte mich auch da niemand, obwohl ich mit meinem Kleinkind den gesamten Tag dort war und ich das Gefühl hatte, mich super mit den Erzieherinnen zu verstehen (ich bin ja auch eine).

Licht am Ende des Tunnels

Glücksfaden verloren?

Glücksfaden verloren?

Nachdem ich nach allen Absagen nochmals nach unbesetzten oder gekündigten Plätzen erkundigt habe, habe ich tatsächlich noch einen Termin zur Besichtigung bekommen. Als die Stimme aus dem Telefon mir einen Terminvorschlag anbot, dachte ich erst ich hätte mich verhört. Ich habe dann nochmal nachdem Kindergarten gegooglet nur um sicher zugehen, dass es auch wirklich ein Kindergarten ist und keine Sammelstation für Bettler, die mit den Kindern dann an irgendeiner Häuserecke stehen und erzählen ihr Kind hätte Leukämie.

Der Kindergarten ist sehr schön: Er liegt direkt an einer Hauptstraße im Herzen vom wunderschönen Kalk. Zwischen Jugendgangs und Drogenberatungsstelle grenzt der Spielplatz direkt an das Industriegebiet. Wenn es also mal ganz langweilig ist, gibt es da sicher viel zu erkunden und Mama darf schöne Industriefotos machen. Der Ausländeranteil ist sehr hoch, aber das macht nichts, ich wollte ohnehin türkisch lernen und mein Kind zweisprachig aufwachsen lassen. Nein, ganz ehrlich mit ausländischen Kindern habe ich absolut kein Problem, aber ich frage mich, ob dies umgekehrt auch so gilt. Dennoch würde ich auch dort gerne den Platz annehmen. Leider aber will man mich dort nicht.

Kindergruppen tun auch kleinen Kindern gut

Eine Kindergruppe, gleich wo sie liegt, würde meinem Kleinkind sehr gut tun. Mein Kleinkind stellt sich neuerdings immer einen Stuhl ans Fenster und zeigt ganz begeistert auf vorbeilaufende Grundschulkinder. Auch Kleinkinder sind soziale Wesen, die sich gerne in ihrer Peer Group über die neuesten Spielzeugtrends austauschen wollen. Eine daher wohl nicht überraschende Studie aus Norwegen widerlegt neuerdings auch den Glauben, dass Fremdbetreuung unter drei Jahren Kindern schädigt. Die Groß-Langzeitstudie aus Norwegen belegt sogar, dass Kinder, die die Möglichkeit hatten, in eine Kindertagesstätte zu gehen, mit 30 Jahren besser verdienen, höher gebildet und gesünder sind. Die statistischen Zusammenhänge werden als signifikant hoch gedeutet.

Da mein Kleinkind nun also nicht in den Genuss von einem Kindergartenplatz kommt, suche ich also nun Mütter für die Tandembetreuung. Tandembetreuung funktioniert ungefähr nach dem Model: Einen Tag nimmst du beide Kinder, den anderen Tag nehme ich beide Kinder. Ich denke, das ist eine Alternative, die den Kindern Abwechslung bringt und natürlich mit Regelmäßigkeit einen Spielpartner. Ich denke mir würde es zudem viel Spaß machen zwei Kinder zu betreuen, immerhin bin ich Kindergartentante  und nebenbei gewinnt Mama ein wenig Freizeit.

Falls ihr also in Köln wohnt, ebenfalls keinen Kita Platz ergattern konntet, aber trotzdem nicht auf die Vorteile von regelmäßigen Spielkontakt und Fremdbetreuung für euer Kind verzichten wollt, dann meldet euch bei mir :). Wenn ihr jemanden kennt, der das gerne möchte, dann leitet dies bitte an ihn weiter.

Alles Liebe

eure Maja

 

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Mein Blog und meine Zukunftsvorstellungen

1. März 2012
Ich präsentiere der neue Inhalt meines Blogs

Ich präsentiere der neue Inhalt meines Blogs: Mich

Geldsorgen, jeder hatte sie bestimmt schon mal. Ob es nun als Kind war, wo die zwei Euro Tacshengeld einfach nicht für genügend Süßkram reichten und wir so unseren ersten Kinderkredit, bei unseren Eltern aufgenommen haben oder als Erwachsener.Als ich beschloss mein Abi zu machen, sah der Plan rosig aus und ich dachte auch die Finanzierung ist gesichert. Aber dies war nicht so, ich bekam leider kein BAFöG und auch kein ALGII, da Schüler und Studenten nicht unterstützt werden. Ich saß also in der Schule und wusste nicht, wie es diesen Monat weiter gehen soll, ich fühlte mich sabortiert, denn ich wollte gerne diesen Abschluss, aber wie heißt es so schön: Ohne Moos nix los. Ich erlebte also zwei sehr sparsame Monate, in denen ich die Fixkosten mit Kindergeld und Elterngeld beglich.

Ich hatte absolut kein extra Geld, es reichte so gerade eben für die billigsten Aldi -Einkäufe. Da im Januar 2011 das Elterngeld für Hartzer abgestellt wurde, musste ich eine Alternative finden, denn ohne Elterngeld, hätten wir nicht überleben können. Ich habe wirklich alles versucht, aber es gab nur die Möglichkeit Bafög oder ALG II und beides bekam ich als Schülerin nicht. Also vertraute ich mich meinen Eltern an und bekam dann ab Dezember den vollen Bafögsatz von ihnen.

Arm, ärmer aber für Schokolade reicht es noch

Ich weiß allerdings noch nicht genau, wie ich da lange Artikel zu zusammenkriegen soll

Ich weiß allerdings noch nicht genau, wie ich da lange Artikel zu zusammenkriegen soll

Nun stehe ich wieder da und lebe an der Armutsgrenze, wobei die ALGII Armutsgrenze wirklich hochgesteckt ist im Vergleich zu dem, was ich als Schülerin hatte. Trotzdem hätte ich mir durch einen festen Arbeitsplatz gerne, etwas finanzielle Sicherheit aufgebaut, aber die Seifenblase ist geplatzt. Ich habe kein Bett und kein extra Schnickaschnack. Alles was ich jetzt bekomme und neu habe, ist mir geschenkt worden, wie zum Beispiel die Couch. Der Umzug nach Köln war teuer und mein PC ist auch kürzlich kaputt gegangen (Was ein Baby kostet brauche ich wohl nicht zu erwähnen).

Was bringt mir die Zukunft? Was wird aus meinem Blog?

Ich würde wirklich furchtbar gerne studieren. Mein Traum wäre es, dass mein Baby ab August in die Kindertagesstätte gehen könnte und ich ab Oktober studieren könnte. Aber das ist nur ein Traum. Stattdessen zittere ich ja schon wegen dem Kindergartenplatz. Ein Studium könnte ich nicht finanzieren, weil auch hier wieder das Problem bestehen würde, dass ich kein Bafög bekomme.

Was also tun? Viele Alternativen gibt es nicht. Ich bewerbe mich überall und versuche, meinem Blog aufzubauen in der Hoffnung, dass es mehr als eine handvoll Leser interessiert, was ich so denke. So würde ich die Zeit, in der mein Baby und ich Zuhause seinen müssen, wenigstens sinnvoll nutzen können und noch ein paar Qualifikationen erwerben und ganz sinnlose Texte schreibe ich ja auch nicht.

Bei meinem Blog ist es mir wichtig, dass er qualitativ lebt.  Ich möchte keinen reinen Verkaufsblog haben, in dem ich alles anpreise was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Damit will ich nun nicht die Produkttestblogs schecht machen, ich möchte nur erklären, dass dies für mich nicht unbedingt etwas ist. Ich möchte , dass mein Blog eine informative Plattform bleibt. Daher schlage ich Produkte aus, die nichts mit meinem Blog zu tun haben, aber mir in letzter Zeit angeboten werden. Ich will auch nicht jeden Shop bewerben, sondern allein ausgewählte Shops, denen ich auch mein Vertrauen schenken würde. Mal ein Beispiel: Für einen Linkplatz in der Leiste, könnte ich sicher 30 Euro im Jahr einnehmen. Was aber würde mir das langfristig bringen? Ich überlege, ob ich einen Affiliate-Banner von Windeln.de einbaue, da diese mich angesprochen haben, bin mir aber unsicher.

Worum geht es bei den gesamten Links? Nun es geht den Verkäufern darum, ihre Plattform nach oben zu bringen. Weil Google Links als entsprechenden Indikator für die Qualität der Plattform wertet, ist es für Firmen interessant, sich Links zu kaufen. Dies macht natürlich Google nicht zu einer guten Suchmaschine, aber ihr könntet ja auch zu anderen Suchformen (moderierte Verzeichnisse) ausweichen, die ohne Linkbewertung verfahren. Dies aber ist schwierig.

Aufgrund dieser Linkverkäufe steht letzten Endes im Web nicht die Qualität im Vordergrund. Sicher ich hätte jetzt die Möglichkeit, diesen Blog in einen reinen Produktblog umzuschmelzen, aber dies wird nicht passieren. Es wird natürlich Affiliatelinks von Produkten geben, von denen ich überzeugt bin. Sollte ich damit nicht erfolgreich sein (und dies ist abzusehen), dann bediene ich euch demnächst bei McDonalds.

Was wird es also in Zukunft geben? Neben den Informationen über natürliche und bedürfnisorientierte Erziehung, gesundheitsverträgliche Produkte und den anderen Kram werde ich auch immer wieder Gewinnspiele veranstalten, um meine Reichweiten zu erhöhen. Letztlich, aber werde ich die Einnahmen aus den Linkverkäufen nicht behalten, sondern in Gewinnspielen sponsern, so wie dies schon geschehen ist. Diese ist eine schöne Sache für euch und ich kann vielleicht die ein oder andere weitere, wirklich interessierte Leserin auf mich aufmerksam machen.

Die Ausrichtung meines Babyblogs

Mein Babyblog ist problematisch. Was als privater Blog begonnen hat, hat nun seit zwei Monaten fast 200 Besucher täglich. Dabei habe ich mich vor allem im Fotografieren stark verbessert und mein Modell ist hübscher und hübscher geworden. Nun habe ich länger darüber nachgedacht. Zunächst dachte ich immer, dass es euch vielleicht persönlich hilft, wenn ihr nicht nur leere Babytipps bekommt, sondern diese mit intensiven und schönen Geschichten aufgeladen sind. Mittlerweile aber habe ich bemerkt, dass mehr und mehr die Individualität meiner Tochter in den Vordergrund geraten ist. Ich habe hier wohl schon vieles falsch gemacht und kann das in Zukunft nicht mehr verantworten. In diesem Blog geht es ab sofort ganz egozentrisch um mich und nicht mehr um mein Baby. Natürlich begleitet sie mich und ihr werdet weiterhin viele Geschichten von ihr hören, aber dies wird anonymisiert sein. Ich habe den Namen meiner Tochter komplett entfernt und werde dies auch auf anderen Plattformen tun. Die Bilder von ihr, die jetzt online sind, werden nach und nach verschwinden, so dass spätestens mit ihrer Einschulung alle Informationen gelöscht sind. Eigentlich ist es schade, dass unsere Gesellschaft so perfide ist, dass wir uns um derlei Gedanken machen müssen, aus Naivität wohl habe ich dies lange Zeit nicht bemerkt. Was ihr in Zukunft von ihr noch sehen werdet, sind Bilder von ihrem wunderschönen Hinterkopf und ihren schönen Haaren. Außerdem wird ab und mal ein Bild von ihrem Fuß oder ihrer Hand zu sehen sein. Ansonsten aber präsentiere ich euch ganz eitel mich.

Ausrichtung auf Fotografie, Lifestyle und Phantasie

Ich hoffe ganz inständig, dass ihr mein Märchen zur Pusteblumenprinzessin ganz schön fandet, denn ich möchte dieses ausbauen. Das ist, was ich machen möchte: Schöne, emotionale Geschichten schreiben, die zum Lachen und Mitfühlen bringen. Zudem werde ich mehr Fotokunst wie auf meinem Tumblrblog produzieren und suche weiterhin ganz angestrengt nach Models.

Gewinnspielankündigung – Damit Babyträume wahr werden

Mit einer Gewinnspielankündigung möchte ich diesen Artikel abschließen. Gewinnspiele wird es weiterhin geben, da ich gerne mehr Leser für meine Märchen und meine Fotos erreichen möchte. Wir alle gehen gerne shoppen und seitdem ich Mutter geworden bin, gehe ich viel, viel lieber im Internet shoppen. Es ist einfach bequemer und stressfreier. Ich kann meinen Einkauf auch mal kurz unterbrechen, ich kann mir eine Ware 30 Minuten am Stück anschauen, wenn ich möchte. Ich kann nebenbei kochen und mit der Holzeisenbahn spielen und habe ein ausgeglichenes Kleinkind neben mir sitzen. Im Kaufhaus läuft die Einkaufgeschichte meisten so ab: Mama verliebt sich unsterblich in alle Sommersachen und kann sich nicht entscheiden zwischen T-shirt, Kleidchen und Röckchen. Mein Kleinkind findet alle Sachen ziemlich doof und langweilig und fängt an zu mosern. Das Mosern ist das inoffizielle Zeichen, eine schnelle Flucht aus dem Kaufhaus zu organisieren. Macht Mama das nicht, dann hat sie ein Kind am Hals, das sehr, sehr unzufrieden ist.

Damit ihr euch demnächst also ganz in Ruhe die Babykleidchen aussuchen könnt, sponsert mir Baby Walz für das nächste Gewinnspiel ein 50 Euro Gutschein und ein 20 Euro Gutschein. Ich denke da werden dann alle Babyträume mit wahr.
Also freut euch schon jetzt auf das nächste Gewinnspiel.

Alles Liebe

eure Maja

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