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Blogparade: 5 Dinge, die dein Kind darf, andere aber nicht

5 dinge die eure kinder dürfen, andere aber nicht (http://www.pusteblumenbaby.de/)

Kinder wollen mitkochen, sie wollen alleine auf der Straße laufen, sie wollen nicht auf das Klettergerüst, sondern auf die Baugeräte, sie wollen alleine Fahrradfahren, sie wollen das Auto lenken, sie wollen lange aufbleiben, sie wollen Süßigkeiten, sie wollen klettern, stecken Stecker überall hin, sie wollen alles, was ihr auch könnt. Kinder wollen selbstständig und frei sein. Das Problem aber ist bekannt, Kinder können noch nicht alles und Erwachsene müssen sie schützen. Wenn wir es dann aber Kindern verwehren begegnen wir oftmals einem ausgekochten Wutanfall. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Regeln sind was für Bequeme – Wie wir vor allem durch Vorleben erziehen

See Pusteblumenbaby

Die bedürfnisorientierte Säuglingspflege räumte mit einem eisernen Erziehungsgesetz auf. In dem Glauben aufgewachsen, dass wir nur unbedruckte Seelenplatten wären, hatten moderne Gesellschaften versucht, ihre Kinder zu prägen. Ohne viel Verständnis für die Psyche und die Folgen der dramatischen Einwirkungen auf die Seele, begannen Eltern bald schon ihre Kinder zu Zucht und Ordnung prügeln zu wollen. Schlagen war stets eine Abkürzung, die kurzfristige Erfolge versprach. Gleichsam aber entwickelte sich die Pädagogik. Bald wurde dem Lehrer das Züchtigungsrecht in den Schulen entzogen. Lehrer mussten bald ohne dieses “Erziehungsmittel” auskommen. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Pippi Langstrumpf und die Machtphantasien

Als Kind hörte ich besonders gerne Pippi Langstrumpf Kassetten  :).

Als Kind hörte ich besonders gerne Pippi Langstrumpf Kassetten :).

Ich halte Schweden ja immer noch für ein fortschrittliches Land. In Sachen Kindererziehung schützen sie ihre Kleinen wohl am besten. Das streng durchgeführte Verbot, Kinder zu schlagen, lässt hoffen und Eltern dort können sich überhaupt nicht vorstellen, dass ihnen überhaupt mal die Hand ausrutscht. Diese Wende im Denken wurde nicht etwa durch ewiges Lamentieren eingeleitet, sondern hat auch zu einem großen Teil die Literaturnobelpreisträgerin Astrid Lindgren durch ihre bildhaften Geschichten mit auf den Weg gebracht. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Brauchen wir starke Typen in der Erziehung? Zur Initiative “Mehr Männer in den Kitas”

Brauchen wir starke Typen?

Brauchen wir starke Typen?

Männer haben irgendwie schon für Kinder eine andere Rolle. Deswegen sind schon für Kindergartenkinder Männer immer irgendwie ein Mysterium. Auch Mama-Schlaflos verweist darauf, dass sie ihre Kinder ja eigentlich nur den Briefträger und den Bauarbeiter wirklich kennen. Jungs umschwärmen Bauarbeiter, da  Bauarbeiter etwas bauen und Jungs bauen gerne. Weiter geht es in der Grundschule, wo dann Lehrerinnen immer mal gleich den Morgenkreis einberaumen, weil Leon und Kèvin sich wieder gerauft haben. Unser Erziehungssystem ist tatsächlich mit Frauen überschwemmt. Nun könnten wir vermuten, wo sollen eigentlich unsere Jungs lernen, was es bedeutet ein richtiger Mann zu sein?

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Was haltet ihr von autoritärer Erziehung (An Kindern herumziehen)

Wie streng sollten wir sein?

Wie streng sollten wir sein?

Glücklicherweise hat mein Kleinkind nun seinen 24-stündigen Wutanfall so gut wie hinter sich gelassen. Sie lacht und freut sich wieder auf den Spielplätzen oder bei Ausflügen in den Wald. Das ist ganz schön, weil ich nicht mehr einen schreienden Schlagbolzen durch Köln tragen muss und die Leute mich nicht mehr für ein herzloses Miststück halten. Dennoch kam kürzlich wieder eine alte Dame auf mich zu und erklärte, dass mein Kind überhaupt nicht erzogen sei. Mein Kind staunte sie mit großen Augen an und ich hatte das Gefühl, sie wollte mir eigentlich erklären wie ich mein Kind richtig schlage.

Natürlich ich bin relativ antiautoritär und mittlerweile setzt sich ja wieder die Regelauffassung durch, so dass ich nach Auffassung vieler mein Kind natürlich völlig falsch erziehe. ”Kinder erziehen” aber ist schon eine merkwürdige Wortkombination. Es hört sich an als würde ich an meinem Kind herumziehen, so lange bis es groß ist. Leider allerdings bin ich mir häufig ziemlich unsicher und selbst nicht genug erzogen, um meinem Kind zu viel zu befehlen.

Das Problem ist, es gibt viele Meinungen zur Erziehung, aber sie sind oftmals nur Meinungen. Aus diesem Grund versuche ich meine Meinungen immer mit persönlichen Erfahrungen zu verknüpfen, ohne dass ich dabei meine Erfahrungen überhöhe. Ich verstehe meine Texte als Denkanstösse auch für mich selbst. Ich glaube es ist wichtig, dass wir uns mit Erziehung und unseren Erfahrungen auseinandersetzen und vor allem darüber nachdenken und dabei erziehen auch uns selbst. Ganz ehrlich seitdem mein Kind schnell mal aus Mücken Wutelefanten zaubert, bin ich viel ruhiger geworden, so dass mich selbst ein Banküberfall nicht mehr aus der Ruhe bringen würde. Wahrscheinlich würde ich den Bankräuber streicheln wollen und seine fehlende Mutterliebe ausgleichen wollen.

Andere Internetseiten geben im Gegenzug recht eindeutig wieder, was sie unter artgerechter Kindshaltung verstehen. Dabei geht oftmals einiges an Argumenten schief und am Ende hat man nicht mehr als eine Meinung getankt, die einen vielleicht bei dem, was wir falsch machen bestärkt. Ich denke es liegt daran, dass viele andere Seiten schlicht Content (das ist verkaufsfähiger Inhalt) produzieren. Mit journalistischen Phrasen zur Kindererziehung beginnt es zumeist:

“Wer Kinder erzieht, braucht gute Nerven, einen großen Rucksack voller Liebe und den Mut, auch in den so genannten modernen Zeiten ohne Scheu Vorbild und Leithammel zu sein. Kindern Regeln zu geben, ist keine Bevormundung, sondern ein sinnvoller Akt. Kinder sind weder kleine Erwachsene noch Partnerersatz. Mit liebevoller Konsequenz gibt man ihnen ein gutes Rüstzeug fürs Leben. (http://sigrid-stephenson.suite101.de/konsequente-erziehung-kinder-brauchen-regeln-a47674)”

Hier lullt die Argumentation schon geschmeidig den Leser ein. Natürlich es ist immer einfach, mit seinen Kindern schlicht streng zu sein und Regeln aufzustellen, die Kinder befolgen müssen. Für mich hat es allerdings weniger mit Liebe zu tun, wenn ich jemanden anderen sage, was er tun soll.

Wie sollen wir unsere Kinder erziehen?

Mit Pippi Langstrumpf sieht die Vision von unseren Kindern und ihrer Erziehung allerdings anders aus. Pippi ist das alternative Erziehungsmodell. Sie wandert durch alle Gesellschaften und gefällt den Kindern, aber selten autoritären Eltern. Astrid Lindgren ging es darum, dass wir uns als Eltern oft in ein enges Regelkorsett einschnüren und glauben, dass bestimmte Regeln die richtigen sind.

Vielleicht aber lernen Kinder, die nötigen Regeln, wenn sie im Spiel mit anderen erfahren, was es heißt, mit der Welt umzugehen. Ich lehne also nicht sogleich ab, was oben im Zitat steht, aber es stellen sich Fragen und es ist nicht die erste Auffassung von Erziehung. Doch mit diesem Zitat eingeleitet, setzt sich die elterliche Verbohrtheit der Autorin fort:

“Wenn Ihr Kind den Computer ausschalten soll, reagiert es nicht auf Bemerkungen wie: “Hab ich dir nicht schon tausend Mal gesagt, dass du nicht so lange vor dem Ding sitzen sollst?” Sagen Sie stattdessen: “Leon, mach bitte den Computer aus. Jetzt. (http://sigrid-stephenson.suite101.de/konsequente-erziehung-kinder-brauchen-regeln-a47674)”

Die Mutter ist offensichtlich etwas angefressen, weil ihr Kind nicht hört. Bemerkt der Autor aber eigentlich, dass die Mutter womöglich den Satz “Leon, mach bitte den Computer aus.” schon ein paar mal gesagt haben muss, bevor sie sich dazu hinreißen lässt, ihn in dieser Weise zu belehren? Der Autor macht es sich theoretisch einfach und empfiehlt mit Richter-Gnadenlos-Mentalität zu befehlen. Was aber wenn die Kinder nicht folgen und Eltern schlicht genervt sind, weil Kinder so schnell Reglen ohne Gewalt nicht erlernen? Wie wäre es denn mit dem Versuch Kinder als schon denkende Wesen anzunehmen oder die zumindest lernen sollen, in die Welt unserer denkenden Wesen anzukommen? Doch auch hierzu hat der Erzieher “Gnadenlos” eine eindeutige Position:

“Diskussionen bringen nichts – Kinder mit Ruhe und ohne Machtspielchen erziehen” Natürlich müssen Sie Ihre Kinder ernst nehmen. Mit größeren Kindern lässt sich auch trefflich diskutieren, über die Wichtigkeit von Tatoos ebenso wie über das Schicksal der Welt an sich. Aber wenn Sie etwas durchsetzen wollen, weil es sinnvoll ist und nicht weil Sie es auf Machtspielchen anlegen, bringen Diskussionen nichts. (http://sigrid-stephenson.suite101.de/konsequente-erziehung-kinder-brauchen-regeln-a47674)”

Erzieher “Gnadenlos” ist also der Auffassung, dass wir mit aller diktatorischen Liebe, die wir haben, unsere Kinder vor allem dazu nötigen, das zu tun, was wir wollen. Das wir vielleicht vernünftige Gründe haben, bestimmte Dinge zu tun, spielt keine Rolle. Vielleicht, so meine ich, kommt es aber überhaupt nicht darauf an, dass wir uns durchsetzen? Im Weiteren verrät der Autor, warum er glaubt, dass wir das Recht auf Durchsetzung haben:

“Sie sind der “Chef”, nicht Ihr Kind. Schreien Sie nicht, denn das tun nur verunsicherte Chefs, die niemand ernst nimmt. Sagen Sie mit ruhiger und fester Stimme, was Sache ist. (http://sigrid-stephenson.suite101.de/konsequente-erziehung-kinder-brauchen-regeln-a47674)”

Viel erklären und wenige aber wichtige Regeln bestimmen zur Zeit unseren Alltag

Viel erklären und wenige aber wichtige Regeln bestimmen zur Zeit unseren Alltag

Ihr seid also keine Eltern, die ihre Kinder offen und beherzt an die Welt führen wollen, sondern ihr führt eine Mutti-Corporation, wo es darum geht eure Kinder zu managen. Ihr seid der Chef, der Chef, der Chef, in Fachkreisen auch der Boss genannt (das heißt eigentlich seid ihr das so gut wie nie, außer zu Hause, denn da kann euch ja niemand so richtig in Frage stellen, denn andernfalls gibt es abends kein Essen oder das Wetter wird nicht gut).

Nun ich bin nicht der Chef meines Babys, meines Kleinkindes. Natürlich tut sie Dinge, die nicht gut sind und darauf muss ich sie hinweisen, ob allerdings diese plakative autoritäre Erziehung des Autors weiterbringt, wage ich zu bezweifeln. Mit all den hohlen Phrasen bestätigt der Autor nur Eltern, die gerne wieder strenger sein möchten. Über die positiven Tätigkeiten der Kinder aber berichtet der Autor kaum. Kinder spielen und geben sich gerne selbst Regeln, sie versuchen mit uns auf eine Ebene zu kommen. Ich bin der Meinung Kinder brauchen keine Regeln von uns, sondern diese kommen von allein im sozialen Miteinander. Das heißt nun nicht, dass ich bei meiner Tochter alles durchgehen lasse, aber ich will, dass sie selbst die Regeln lernt, die in der Gesellschaft nötig sind.

Alles Liebe

Eure Maja

 

Vom Unsinn des Betreuungsgeldes – Frühkindliche Betreuung erhöht die Intelligenz

Ich bin gegen das Betreuungsgeld und ihr?

Ich bin gegen das Betreuungsgeld und ihr?

Geld ist irgendwie wichtig, aber einer Mutter ist schnell bewusst, dass Geld oftmals wenig bedeutet. Ich komme tatsächlich mit sehr wenig Geld klar und HartzIV plus Kindergeld ist für mich ein purer Luxus. Dennoch würde ich lieber das Kindergeld abgeben und meinem Kind davon einen Kindergartenplatz kaufen. Ich denke es wäre so wichtig, dass sie jeden Morgen freudig in den Kindergarten geht, dass ich ihr morgens Frühstück mache, sie einen Schluck Orangensaft nimmt, ich ein paar Gurken serviere, das Pausenbrot mit Herzchenförmchen aussteche (das mache ich wirklich irgendwann), sie anziehe und sie schließlich im Hoppsalauf zum Kindergarten bringe. Ich würde gar ans Ende der Welt gehen, um sie unter andere Kinder und zwar regelmäßig zu bringen. Daher würde ich das Betreuungsgeld der CDU, was jetzt in der Debatte ist, auch überhaupt nicht haben wollen. Ganz ehrlich: Was ich mir wirklich wünsche, ist ein Kitaplatz für meine Tochter und nicht noch mehr Geld, um ruhig gestellt zu sein. Aber wie das so ist als HartzIV-Empfängerin würde ich auch das Betreuungsgeld nicht bekommen. Um es nochmal zu sagen, falls tatsächlich jemand von den Abgeordneten das hier liest: Ich würde gerne arbeiten.

Kitas machen Kinder reich und schlau

Das Betreuungsgeld zeigt mir nun wieder an, dass viele Eltern ihre Kinder lieber zu Hause halten, als sie unter andere Kinder zu bringen. Warum aber wollen Eltern ihre Kinder eigentlich so gerne zu Hause beschützen? Sollten unsere Kinder nicht so schnell wie möglich das Soziale erlernen? Ich erzählte ja schon wie meine Tochter mit mir nur durch Nein-Sagen interagiert. Dies macht sie, weil sie keine andere Wahl hat als sich durch konsequentes Nörgeln durchzusetzen. Andere Kinder aber kooperieren nicht so herrlich wie Mutti, da müsste das Wutkind schnell eine gleichwertige Form des Umgangs finden.

Nun gut, bis hierhin ist alles Spekulation. Studien aus Norwegen belegen nun aber, dass sich Kinder in Kitas besser in unsere Gesellschaft integrieren und so auch eher Erfolg haben. Die ZEIT legte dies einst sehr deutlich dar. Diese Studien aus Norwegen sind wohl ein Schlag ins Gesicht von Eva Herrmann, für sie war schließlich eins klar, dass Mutti auf Arbeit ihre Kinder dem seelischen Lotterleben übergibt. Hermann richtete sich damals auch gegen die Pläne der Bundesregierung, mehr Kinderkrippen zu bauen. So zitiert sie die Zeit: “Jedes schon früh fremdbetreute Kleinkind ist eines zu viel.” Diesen Menschen wie Hermann ist es wohl zu verdanken, dass ich hier immer noch den ganzen Tag Spielkameradin meiner Tochter bin und sie nicht genügend Abwechslung bekommt.

Ich glaube durchaus, dass wir mit dieser Mama-Kind-Kombination eher Sozialkrüppel züchten. Während mein Baby bei der Tagesmutter noch sehr aufgeschlossen mit anderen Kindern spielte, so sieht ein Jahr später ihr Sozialverhalten gänzlich anders aus. Sie hat es schwer mit anderen Kindern Kontakt aufzunehmen. Dies gilt auch für so viele Kinder auf dem Kinderspielplatz. Gestern erst lief meinem Kleinkind ein gleichaltriger Junge über den Weg, der pauschal mal Angst vor meiner Tochter hatte (vielleicht hatte er aber auch schon von meinem Kind aus Dynamit gehört). Ein anderes mal sprach ich mit einer Mutter, die mir erklärte, dass ihr Kleinkind so schüchtern sei, weil es noch nie mit anderen Kindern Kontakt hatte. Als mein Kleinkind von einem anderen Planeten, so staunte der junge Mann mit großen Augen meine einjährige Tochter an:

“Was ist denn das? Es gibt andere kleine Menschen? Ich bin nicht allein?”

Nur nicht die Hoffnung verlieren ;)

Nur nicht die Hoffnung verlieren ;)

Weniger Schulabbrecher, mehr Akademiker

Nach dem Artikel der ZEIT ist das Fazit nun eindeutig: ”Staatlich subventionierte Kinderbetreuung hat starken positiven Einfluss auf das spätere Erwachsenenleben der Kinder”. Wer demnach in einer staatlich finanzierten Kindertagesstätte gewesen sei, habe im Alter von 30 eine bessere Bildung und ein höheres Einkommen. Da der Staat ab 1975 die Kinderbetreuung stark ausbaute, ließt sich dies hervorragend anhand der Daten verfolgen.

Schulabbrecher waren unter den betreuten Kindern wesentlich seltener. Die Wahrscheinlichkeit eine Universität zu besuchen erhöhte sich um sieben Prozent. Bessere Ausbildung bedeutet schließlich besseres Einkommen. Besonders stark war dieser Effekt übrigens bei Kindern aus Unterschichten-Familien (zu diesen gehöre ich ja mit meiner HartzIV-Pauschale auch).

Die einen behaupten also Fremdbetreuung mache depressiv, fördere Alkoholismus und Gewaltbereitschaft, ziehe unsere Kinder in den Abgrund, die Daten aber sprechen klar dagegen. Dies denke ich auch und deswegen finde ich, dass wen wir unseren Kindern das beste tun wollen, sie möglichst früh regelmäßig mit anderen Kindern spielen lassen sollten. Was denkt ihr?

 

Wünscht ihr euch für eure Kinder einen KITA Platz?
Nein, bis zum dritten Lebensjahr nicht!
Ja!
Ich bin mir noch unsicher.
Auswertung

 

Alles Liebe

Eure Maja

Mein Kleinkind hat jetzt einen Garten – ein kleines pädagogisch-wertvolles Buch =))

Deckblatt mit Foto und (weg retuschiertem) Namen

Deckblatt mit Foto und ( von mir weg retuschiertem) Namen

Vorhin klingelte es und der Postbote brachte uns ein kleines Päckchen, welches mein Kleinkind sofort in Empfang nahm. Ich darf das dann in der Regel auch nicht mehr anfassen. Mein Kleinkind ist seit Weihnachten gut trainiert und ist immer schon sehr aufgeregt, wenn irgendwo auch nur etwas, das wie ein Paket aussieht, rumliegt. Zumeist ist es ja auch etwas, das ihr zu Gute kommt. Entweder ist etwas zum Spielen, Schokolade oder es sind neue Anziehsachen, die sofort angezogen werden müssen.

Diesmal war es unser personalisiertes Kinderbuch, welches wir von Unique Editions zum Testen bekommen haben. Mama musste natürlich erst eine Schere holen, was das kleine Kind nicht gerade ruhiger werden ließ. Es dauerte wie immer alles viel zu lange. Ich glaube, dass es die große Lebensaufgabe meines Kleinkindes ist, Geduld zu lernen. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

5 Beschäftigungsmaßnahmen für euer Kleinkind, damit Mutti Zeit für sich hat

Kunterbunter Zeitvertreib und wenn dem Kleinkind dann langweilig wird, klettert es auf den Küchentisch um die Aussicht zu genießen.

Kunterbunter Zeitvertreib und wenn dem Kleinkind dann langweilig wird, klettert es auf den Küchentisch um die Aussicht zu genießen.

Nach anderthalb Jahren ständigen Begluckens meines Babys, kam die Zeit, in der ich mir Zeit wünschte. Ich wollte ein wenig Zeit für ein paar Seiten im neusten Bestseller und Zeit für eine gemütliche Tasse Tee dazu. Seit der Geburt meines Babys war ich Mutti nonstop im Einsatz, rund um die Uhr zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dies bin ich natürlich auch jetzt noch, denn der Einsatz für Helden endet ja nie, wenn du erstmal Mama bist. Mittlerweile jedoch kann ich wieder mit Büchern liebäugeln. Ich darf mal einen Film schauen, ein leckeres Backrezept ausprobieren und mich anderen kleinen zeitfressenden Dingen widmen. Kinder werden älter und entdecken, dass man auch ohne Mama im Nacken viel mehr Blödsinn machen kann und Mama entdeckt,  dass glücklich spielende Kinder, die Zeit vergessen. Hier kommen nun also meine Kinderbeschäftigungs Tipps, alle selber getestet, für pädagogisch wertvoll und auch vom Kleinkind für gut befunden. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Bin ich zu jung für ein Baby?

Bin ich zu jung für die Welt und ein Baby?

Bin ich zu jung für die Welt und ein Baby?

Ich weiß, in 10 Jahren werde ich mich freuen, wenn mich jemand 10 Jahre jünger schätzt. Für den Moment bedeutet das allerdings, dass ich auf 13 geschätzt werde. Womöglich glaubt ihr mir das nicht. Heute Morgen aber zum Beispiel klingelt es um kurz nach Acht an der Tür. Maja geistert verschlafen zur Tür, um einem freundlichen circa 30 jährigen Handwerker die Tür zu öffnen.

Guten Morgen, sind zufällig deine Eltern da?

sagt da der Handwerker. Dabei reicht er mir ein Formular rüber und fährt fort: “Wir haben die Haustür repariert die schon seit einiger Zeit defekt war. Jetzt müsste uns das jemand unterschreiben“. Ich nehme den Stift, den er in der Hand hält, und möchte meinen Otto auf das Formular kritzeln, da fragt er: “Ist denn deine Mutter oder dein Vater nicht mehr Zuhause?” Ich antworte etwas perplex: “Ich bin schon volljährig.” Er schaut noch etwas misstrauisch und fragt nochmal nach: “Aber deine Mutter könnte das jetzt nicht unterschreiben?” Ich drücke ihm den unterschriebenen Zettel in die Hand und sage noch, dass ich alleine wohne. Damit hatte er wohl nicht gerechnet, jedenfalls bedankt er sich und springt in den Firmenwagen.

Manchmal bringt einem das Zu-Jung-Aussehen natürlich auch Vorteile. So zum Beispiel wenn ich mein Ticket für den Bus kaufen muss und ich einfach nur sage: “Bis zur Dingensstraße”. Darauf bekomme ich dann häufig ein Kinderticket in die Hand gedrückt. Spart jedesmal einen Euro.

Es ist nicht immer ganz einfach seit dem ich Mutter geworden bin und trotzdem noch aussehe als sei ich gerade 14 Jahre alt geworden. Jung wird nämlich auch mit unwissend, unvorsichtig und nicht verantwortungsvoll  gleichgesetzt. Wenn du nun eine Person (äußerlich 14 Jahre alt) und ein Kleinkind zusammen siehst, dann fragst du natürlich erstmal: “Ist das deine Schwester”? Da springen schon ein paar Monokel aus den Augen der alten Herrschaften, wenn ich dann sage : “Nein das ist meine Tochter.”

Mich ärgert es wenn mich jemand für zu jung hält und im selben Augenblick mitschwingen lässt, dass er mich für verantwortungslos hält. Ich bin schon fähig mit mein Baby den Alltag zu meistern und ich würde mir wünschen, dass die Menschen mir das auch zutrauen. Einmal riefen mir ein paar “Erwachsene” gar hinterher: “Wenn Kinder, Kinder bekommen”. Ich möchte nicht beleidigt werden, nur weil ich eine junge Mutter bin und wesentlich reif zeigen sich die anderen damit auch nicht.

Was denkt ihr, sollten nur Greise Kinder bekommen?

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