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Kinderspiele fordern und fördern – Fakten über das Spielen

Spielmüde? Spielen fordert und fördert auch die Mamas :)

Spielmüde? Spielen fordert und fördert auch die Mamas :)

Am Wochenende war ich mit meiner nun zweijährigen Tochter auf dem Spielplatz. Mit roter Schleife im Haar standen wir nahezu allein auf dem Spielplatz. Muttertag ist eben Muttertag. Zu meiner Freude hat eine Vierjährige ausgiebig mit meinem Kleinkind gespielt. Beide liefen um eine Holzhütte herum und versuchten sich zu fangen, was bei meiner Tochter übrigens eher noch nach einer Zombieverfolgungsjagd aussieht. Etwas ungelenk sind die Zweijährigen ja noch. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Meine neue Mitbewohnerin – Mama und Kleinkind entlassen aus der Bodenhaltung

Erstmal gemütlich machen :)

Erstmal gemütlich machen :)

Die Couch ist für jede faule Potato eine geeignete Traumwiese. Couchen machen müde und erinnern an das innerliche Zusammensacken nach dem Feierabend, auf Couchen haben wir als Kinder “Wetten dass..?” gesehen und Fußballweltmeister geworden. Couchen sind Polster der Glückseligkeit, und was wäre Deutschland ohne seine Couch? Ich hatte ja schon darüber berichtet, was mit meiner alten Couch geschah. Ich hatte zwar mal eine ganz tolle Couch, mit kleinen Beistelltischchen aus besten Ikea Material. Diese Couch hätte euch Geschichten von mir erzählen können, die besser im Keller begraben bleiben. Leider aber ist meine ehemalige Couch in meiner letzten Wohnung geschimmelt, so dass ich auf polsterfreie Erziehung umgestiegen bin. Ich habe nur quälend aus der Not eine Tugend gemacht und dachte das Leben ohne Couch wäre ein wunderbares Leben. Das war es zu Teilen auch, aber nun ist etwas ganz Wunderbares passiert.

Der Schimmelbefall meiner alten Couch war schon ein Schicksalsschlag. Schweren Herzens musste ich sie im Sperrmüll entsorgen und ich hoffe ihr geht es jetzt gut im Couchhimmel und dass auch Gott noch Verwendung für sie hat. Mit etwas göttlichem Antischimmelspray geht das wohl. (Meine letzte Wohnung ist übrigens noch einen eigenen Beitrag wert, aber erst wenn ich die Kaution zurück bekommen habe, werde ich darüber mehr schreiben. Wir wollen nicht böse Vermieter beschwören).

Ich lebte also das letzte viertel Jahr dann ohne Couch und stieg damit in der Gesellschaftspyramide noch unter die “Mitten im Leben”- Schicht. Die haben nämlich wenigstens noch eine Couch auf Pump gekauft. Die Sitzecke ist ihnen neben PlayStation immer irgendwie das wichtigste an der gesamten Wohnung, aber eine Playstation habe ich immerhin, nur Spiele dafür kann ich mir nicht leisten.

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Die perfekte Erziehung? Streng oder altivernativ, wo stehe ich?

Diese zarten Geschöpfe wollt ihr schlagen?

Diese zarten Geschöpfe wollt ihr schlagen?

Ich habe diesen Artikel hier zur Frage nach der richtigen Erziehung im Artikelarchiv gefunden und fand den eigentlich ganz gut (Selbstlob). Ich muss den einfach nochmal auf die Startseite setzen, weil ich glaube, dass wir noch viel über unsere eigene Erziehung nachdenken müssen. (Nebenbei habe ich auch gesehen, dass ich meine Tableiste oben mal erweitern und ergänzen muss. Für alle, die schon länger meinen Blog lesen: Ich habe mal die Über-Mich-Seite ergänzt). Hier also der Artikel zur Erziehung der Kinder und zu der Frage, was ich unter meinen Erziehungsidealen begreife:

Eltern wollen für ihre Stammesbaumhüter nur das Beste. Häufig stehen sie dabei allerdings im Konflikt mit den eigenen Erfahrungen, die sie als Kind gemacht haben, das heißt, sie glauben an ein gewisses Weltkonstrukt, das sich durch ihre Biographie begründet. Viele Eltern kombinieren dabei schnell ihre neuen Ideale mit dem alten Erziehungsstil ihrer Eltern. Das Beste wollen und alles anders machen und dann doch an sich und seiner Geschichte scheitern. Wie kann das sein?

Eltern aus Stahl
Manche Eltern sind sehr autoritär und “herrschen” über ihre Kinder sowie über deren Entwicklung. Das fängt häufig schon damit an, dass diese Eltern ihre Babys für kleine Erwachsene halten. Ihr Baby muss lernen, alleine zu sein, ihr Baby muss lernen, dass Schreien – dessen einzige Art sich mitzuteilen – nichts nützt, ihr Baby muss aushalten. Ein Faden, ach was ein Stahlband der Strenge durchzieht daher die gesamte Kindheit, immer nur fremdbestimmt durch den größeren Anderen (der von seiner Größe und Intelligenz autorisierte Bestimmer). Werden aus diesen Kindern tatsächlich Bürger mit Rückgrat? Werden sie glücklich? Ich weiß es nicht, aber ich glaube es auch nicht.

Alternative Eltern
Demgegenüber stehen die alternativen Eltern. Hier differenziert sich das gesamte Feld der Elternschaft in ein buntes Allerlei aus Glaubensgemeinschaften. Es gibt die sorgsamen Eltern. Sie umsorgen ihre Kinder zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ihre Babys müssen nicht einmal mit der Wimper zucken, bevor Mama oder Papa kommt. Dann gibt es dabei die Babys, die mit ihren Eltern im Ehebett liegen, die Babys, die die Brust wie einen sicheren Hafen bei jeder Stimmerhebung anfahren dürfen. Dann gibt es die Babys, die keinesfalls in das dunkle Windelverlies sollen und mit denen die Mutter ganz natürlich über ihre Ausscheidungsbedürfnisse kommuniziert. Es gibt Eltern, die ihr Kind niemals in den Kinderwagen (dieses Produkt unserer konsumistischen Automobilgesellschaft) legen würden.  Es gibt Eltern, die lassen ihre Kinder alles machen; es gibt Eltern, die geben ihren Kindern nur Liebe; es gibt Eltern, die reden den ganzen Tag über Gefühle; es gibt Eltern, die reden nur über Esoterik und entscheiden nach dem Horoskop.

Was alles noch in gewisser Weise verschmerzbar wäre, wird dann problematisch, wenn diese Babys mal aus der Nestwärme eine kältere Welt spüren. Dann liegen manche Eltern den Lehrern in den Ohren, haben ihre Privatnummer und lassen ihr Kind kaum mit anderen Kindern spielen. Das Kind wird komplett umsorgt als hätte es den Bauch niemals verlassen und als wäre die Wohnung nur eine Erweiterung von Muttis Bauch. Dann gibt es Eltern, die geben den Kindern noch das Spritzbesteck mit auf den Weg nach St. Pauli. Was wird also aus allen ihren Kindern? Ich weiß es auch nicht, glaube aber, dass sie verwöhnt, verhätschelt, vernachlässigt, misshandelt werden.

Extreme Erziehung
Es ist sehr schwierig Erziehungsstile zu differenzieren. Jeder macht es für sich richtig. Es gibt ja keine Wahrheit, lautet zumindest die postmoderne Annahme (fragt sich, ob die Annahme wahr sein soll). Was wisssen wir schon? Dem angeblich alternativen Erziehungsstil aber entspricht meiner Meinung nur ein neues Spießbürgertum, allein mit dem Unterschied, dass die neuen Spießbürger wie Punks aussehen und nicht mehr Biedermeiermöbel in der Wohnung zu stehen haben. Strenger und alternativer Erziehungsstil unterscheiden sich nicht unbedingt. Was ich allerdings oftmals problematisch finde: Vielen Eltern steht leider ihr eigener Idealismus häufig im Weg. Auch mir. Vor kurzem dachte ich noch, mein Baby dürfte ins Bett, wann sie wolle. Das dachte ich solange bis sich ihr gesamter Biorhythmus zerschossen hat und sie irgendwann mal die ganze Nacht wie eine eins im Bett stand oder mich morgens um 4 aus dem Schlaf holte. Das war nicht clever von mir. Getrau nach dem alten Bioelternmotto dachte ich, dass Kinder, ach was, dass unser Körper in der Natur schon wüsste, was gut sei (so wird ja auch bei der Ernährung argumentiert). Allerdings glaube ich, dass wenn ich auf meinen Körper hören würde, vor Schokoladensucht irgendwann nicht mehr lebensfähig wäre.) Natur, was sollte das schon sein? Erziehen wir uns nicht gegenseitig, weil wir der Natur auch ein Stück weit entkommen wollen? Weil wir in unserer Gesellschaft zum Beispiel keine gewaltsamen Emotionen mehr haben wollen?

Erziehungsstil
Erziehungsstil ist daher auch nur eine Idee, wie wir uns eine zukünftige Gesellschaft vorstellen. Dabei unterscheide ich mich natürlich von denen, die aus ihrem Kind den Einzelkämpfer machen wollen. Ich unterscheide mich von den Eltern, die ihr Kind zum Besten machen wollen, indem es gegen andere gewinnt. Ich hoffe auch, dass mein Baby intelligent, schlau und kluck wird, allerdings hoffe ich, dass sie das in einer besseren Welt erreicht; in einer moralischen Welt.

Das ist sehr schwer. Es ist schwer für mich, den richtigen Erziehungsstil zu finden, die richtige Lebensweise. Es ist auch schwer für mich bei Kritik nicht mit Ablehnung des Gegenübers zu reagieren. Bei vielen Eltern ist es, dass, wenn jemand ihre Meinung nicht teilt, nicht ihr Freund sein kann. Damit aber stehen sie sich und ihrer Entwicklung oftmals selbst im Wege. Sie verbleiben in ihrem Kreis und wenn bei anderen etwas schief läuft dann wird das auf zu wenig tragen , zu wenig stillen, zu wenig Fürsorge oder zu wenig positives Feng Shui zurückgeführt. Natürlich gibt es dabei aber auch bei mir Grenzen: Die Debatte um das Schreien-lassen von Kindern sei noch dahin gestellt, was ich aber absolut ablehne, sind Eltern, die ihre Kinder schlagen. Vielleicht kann ich noch verschmerzen, dass Eltern so verzweifelt sind, dass ihnen mal die Hand ausrutscht. Wenn sie dann aber im Nachhinein rechtfertigen, dass das schon mal in Ordnung sei, dann bin ich etwas stur. Ich bin stur, denn ich möchte eine Welt ohne Gewalt und das mag für den einen oder anderen kindlich naiv klingen, aber ich glaube daran.

Das Konzept der Übereltern
Das Konzept der Übereltern ist eigentlich gut, denn Übereltern wollen einfach das Beste für ihr Kind. Alle Aktivitäten, seien es Strenge, Konsequenz, Nachgiebigkeit, Tragen oder Co-Sleeping, Ernährung, sind allerdings verhandelbare Optionen für die Entwicklung von Babys. Der Fehler aber hier ist oftmals die dogmatische Einstellung zu den Dingen. Dabei gibt es Kindererziehung noch garnicht so lange und wir wissen noch sehr wenig darüber. Erst mit der Aufklärung zum Beispiel gilt die Kindheit überhaupt als schützenswertes Entwicklungsstadium, davor waren Kinder einfach nur Arbeitskräfte, die auch entsprechend behandelt wurden. Sobald das Kind laufen konnte, hat es gearbeitet. Heute wird das Kind erzogen. Erzogen aber wohin? Hier gibt es viele offene Fragen und den Diskurs darüber haben wir erst gerade begonnen. Wir müssen also offen sein und das versuche ich auch zu sein. Denn oftmals ist es so, dass ich oftmals einfach nicht weiter weiß. Anstatt aber mit Strenge gegenüber dem Kind zu reagieren und vielleicht so Freiheiten für mich selbst zu erreichen, gehe ich einen schweren Weg, ich hinterfrage mich. Das ist vielleicht etwas selbstlobend, aber dieses Hinterfragen ist auch mit Selbstzweifeln verbunden, die schwer für einen selbst sind, denn eigentlich möchte ich es ja richtig machen.

Die autoritären Eltern
Im Kontrast dazu stehen nun tatsächlich die autoritären Eltern, denn sie übersehen wie schwer es ist den richtigen Erziehungsstil zu finden. Sie sind so feinfühlig wie ein Bagger und behandeln ihre Kinder wie groben Sand, der nur noch seine Form finden müsse. Als müssten die wertvollen Erze aus ihnen mit Gewalt hervorgeprügelt werden? Regeln und Verbote aber sind in unserer Gesellschaft nicht von Autoritäten gegeben, sondern die höchste Autorität ist der Mensch selbst. Gesetze bestehen nicht, weil der Staat das so möchte (wie vielleicht ein Killer aus Oslo mutmaßen würde), sondern weil wir frei sind. Und so sind auch alle Regeln und Verbote, die Eltern geben, nicht für die Kinder gemacht, die frei werden wollen. Wie entwickeln sich Kinder, die sich in dieser Hinsicht nie entwickeln durften? Sie lernen zu funktionieren wie Erwachsene sie gerne haben wollen, jedoch ohne dabei ihre Freiheiten zu besitzen. Meiner Meinung können Kinder daher diese Regeln und Verbote niemals schätzen lernen. Es muss gewaltlos gehen und das ist mein Ziel, wo ich tatsächlich starrsinnig bin.

Extreme
Selten mag jemand sein Essen nur salzig oder süß. Extreme sind immer schwierig, da der Extreme andere Menschen und Meinungen ausschließt. Eine Mischung aus positiven Erfahrungen aus der eigenen Kindheit und neuen Idealen bringt häufig eine entspannte Erziehungshaltung mit sich, denn wer nicht im Extrem lebt, muss auch nicht ständig auf der Hut vor einer Gegenmeinung sein. Er kann sich anhören, was andere zu sagen haben und kann abwägen, wie nützlich oder unnütz die Information ist. Die Welt ist entspannter und einfacher, wenn einer nicht alle Grenzen ummauert, sondern sich Freiräume lässt, um sich selber weiter zu entfalten und dazu zu lernen. Natürlich mischen sich hier Zweifel an sich selbst, aber die bringen uns im Idealfall weiter. In einer Hinsicht bin ich allerdings streng und autoritär: Keine Gewalt in der Erziehung (weder physisch noch psychisch).

Das muss doch möglich sein oder?

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Nun noch ein paar Ausflugsimpressionen

Baby

Ein Waldausflug macht auch kleine Waldkobolde müde

Baby

Ein bisschen Modder an der Schnute :)

Shoes

I Love My Converse All-Stars

Warum sollten wir Schaufel und Eimer eigentlich nur für den Sandkasten benutzen? Wir haben das Zeug einfach mal zum Umgraben des Waldes benutzt. mein Baby ist jedenfalls auf den Geschmack von Waldboden gekommen, was ihr deutlich an mein Babys Schmoddermund sehen könnt xD. Ansonsten fühlt mein Baby sich, so glaube ich, seitdem sie nicht mehr zur Tagesmutter geht und regelmäßig mit anderen Kindern spielt, etwas gelangweilt. Wir haben jetzt jedoch eine kleine Gruppe von anderen Muttis mit Kids gefunden und wollen nun regelmäßig freitags Frühstücken. Ach, wenn nur das Wetter mal wieder besser werden würde.

Alles Liebe

Maja

Auf dem Spielplatz mit Baby – Ein kleiner Alltagsbericht für zwischendurch

Mal ein Nostalgiepost von meinem Baby mit 11 Monaten. Sie werden ja so schnell alt. Alles noch mit alter Kamera. Mit dem Abstand muss ich schon sagen, dass ich mich entwickelt habe. Also wie stets mit den Spielplätzen, in Köln sind die leider weit weg und viele andere Muttis kenne ich leider noch nicht.

Der Weg mit meinem Baby zum Spielplatz war heute wieder übersät mit interessanten Dingen: Stöckchen, Steinchen und dem obligatorischen Müll, bestehend aus Spritzen, Bierflaschen, Kondomen und Binden. Es ist schon erschreckend für eine junge Mama, ihr noch so junges Baby mit einer kalten Kippe im Mund zu erwischen. Die Jugend wird also immer aufmüpfiger. Nun gut aber ich wollte doch über den Spielplatz schreiben.

 

Mein Baby bevor ich ihr sage, dass wir auf den Spielplatz gehen

Mein Baby bevor ich ihr sage, dass wir auf den Spielplatz gehen

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