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Viele Produkte für wenig Geld? Was denkt ihr über die neue Petitebox?

Petitebox aufmachen

Wenn der Postbote zweimal klingelt, dann weiß der gescholtene Akademiker wieder, dass ihm die Nacht in den Gliedern steckt. Ich arbeite vorrangig dann wenn andere schlafen gehen. In einem Babyhaushalt war das sehr positiv, denn mit der Nacht legte sich eine angenehme Ruhe in die Flure. Die Nächte aber wehren kurz, da Maja immer wieder ihre Paketfrachten empfängt und ich dann zu Hause bin und den schwer atmenden Postboten im fünften Stock empfange. Wieder einmal erreichte uns also eine Petitebox und von der üblichen Neugierde zerfressen, öffnete das Pusteblumenkind den tatsächlich sehr schönen Karton.

Die Petitebox will jeden Monat für 24,90 überraschen und liefert oft Produkte, die deutlich mehr wert sind. Die Überraschungs-ei-mentalität besticht vor allem die Zwerge, die sich gleich über alle Sachen hermachen. Ich beobachte dabei, dass das Pusteblumenkind vor allem mein amerikanisches “Wow” übernommen hat und dies mit aller Begeisterung dehnt “Woooooooooooowwwwwwww”.

Ich als Schokoladenabhängiger bedaure allerdings, dass bei aller Überraschungsmentalität die Box nicht essbar ist. Ich hoffe die Petite-Box-Industrie hat hier bald ein Einsehen und setzt auch auf essbare Verpackung (wie auch die ganze andere Industrie). Aber zurück zum Thema: Wieder einmal hatten Superhebammen für das entsprechende Lebensalter die Sache genau benommen und uns ein Paket zusammengestellt, das uns die Freuden auf Erden bringen sollt. Eine  shoppinggewordene Modemama zerfließt dabei auf der Türschwelle wie Butter auf heißem Toast, vor allem dann, wenn die Produkte sich als Schnäppchen herausstellen und ich glaube das ist diesmal geschehen.

geöffnet

Die Box war diesmal also wieder gut befüllt und bestach vor allem durch eine Schildkröte, die alle zunächst für einen Helm hielten. Diesen Helm könnte die kleine durchaus auch gut gebrauchen und so war die Freude groß.
Hut

Der Helm entpuppte sich aber bald als ein wundervoller Sternennachthimmel, der durchaus auch für größere Kinder geeignet ist. Das Licht wirft die Milchstraßen der Welt an die Decke und schaltet sich dann nach 45 Minuten aus. Eine wundervolle Nachtlichtidee also. Twilight Turtle kostet über 40 Euro, womit sich die Anschaffung der Petitbox allein schon rentiert hätte.

Darüber hinaus gab es noch einen Markenbody mit Superheldenmarkenemblem auf der Brust, damit euer Kind in der Krabbelgruppe auch markengerecht auflaufen kann und nicht, wie nun schon immer früher üblich, von anderen Krabbelkkindern gemobbt wird. Die Qualität zeigt sich natürlich vorrangig im Stoff und in der feinen Rüschenverarbeitung (ich weiß nicht, ob ihr mir den Satz als Mann abkauft O_o.)
Gesammelt

Zudem haben wir es mit einer Wildrosendusche (6,95) zu tun. Warum Frauen sich gerne in Kräutern und Wasser berauschen lassen, habe ich nie verstanden, denn ich habe eine alles in eins Lösung. Unser Bad besticht hingegen durch eine bunte Ansammlung von irgendwelchen Essenzen, so dass ich immer hoffe, es kommt nicht irgendwann zu einem Chemieunfall.  Von allen ca. 100 Tuben im Bad habe ich zwei: Zahnpasta und zwei in eins Shampoo. Wenn es die beiden auch noch in einer Dose geben würde, hätte ich demzufolge nur eine. Zumindest vergrößert die Wildrosendusche unser Chemieauffkommen nicht über die Maßen, denn das Ganze hat einen Öko-Tüv “sehr gut”.

Zudem gab es noch einen Sonnenschutz (ca. 14 Euro), wobei euer Kind mit Lichtschutzfaktor 50 dann auch auf der Sonne spazieren könnte. Schutz vor der Sonne ist schließlich gerade von Kindesbeinen an an Kindesbeinen unerlässlich. Für den Sommer seid ihr dann noch einmal bewaffnet.

Wildrosendusche

Das folgende Produkt, und das ist auch nicht gerade billig, verwirrt mich. Es handelt sich um Mama-Wodka. In der Beschreibung heißt es:

“Der milde, hochwertige Vodka wurde vom Gründer des Labels als Ode an seine eigene Mutter entwickelt. Nun können sich Mamas auf aller Welt damit selbst feiern – gemäß des Labelslogans: „All different – each unique!“ Blicke auf ein aufregendes Jahr zurück und stoße – wenn Du schon abgestillt hast – mit Freundinnen oder Deinem Liebsten auf den ersten Geburtstag Eures kleinen Schatzes an: Du hast Großartiges geleistet!”

Die pathetische Ode an Mama kostet auf 0,7 Liter über 30 Euro und ihr könnt euch vor allem selbst feiern und betrinken. Die Botschaft ist mir dabei allerdings unklar. Ich trinke keinen Alkohol, denn ich weiß, wie gerade Alkohol Eltern nachlässig werden lässt. Fröhlich und unbekümmert haben sie dann ja auch mal Spaß, aber die Kleinen nicht unbedingt. Alkohol ist irgendwie eine Feierentschuldigung und ich weiß wie Kinder den fröhlichen Vater einschätzen, der dann schonmal Bier anbietet (von den Aggressivlingen schweige ich heute mal). Mir sind zu viele Schicksale bekannt, wo der Aufheiterer gerade bei labilen Persönlichkeiten zu Schwierigkeiten führte und sich dies auf die Kinder auswirkte. Alkohol ist auch immer eine Problemkur, vor allem für die, die sich nicht anders entspannen können. Reichen denn Klosterfrau Melissengeist und Mamas kleine Helfer nicht mehr? Nun gut, so wie es aussieht, soll das Hochprozentige dazu dienen, um das Einjährige Bestehen des Kindes zu feiern und nicht den gesammelten Alltag von Mama zu begleiten. Ironisch wirkt es doch irgendwie, sind denn die kleinen Tröten so unausstehlich? Da ich dann durchaus auch Stillen befürworte (ACHTUNG: insofern möglich), da es zum Beispiel viele Immunentwicklungen des Kindes positiv begleitet, wäre Alkohol natürlich unverantwortlich. Ich hoffe, dass Alkohol daher wirklich kontrolliert zum Einsatz kommt (denn oft geschieht das nicht). Ansonsten glaube ich, dass eine von den Superhebammen, die die Produkte auswählen, wohl mal gerade Pause gemacht hat?

Wodka

Kritik ist erträglich. Die Box hat es mal wieder in sich gehabt. Wenn euch die Produkte interessieren, die es sonst noch so gibt, könnt ihr euch gerne auf der Seite mal umschauen: http://www.petitebox.de/products/   Ansonsten könnt ihr natürlich noch die Petitebox vom letzten Mal im Gewinnspiel bis Donnerstag bei Maja gewinnen (einfach rechts in der Seitenleiste auf Gewinnspiel klicken). Da die Petitebox bis ein Jahr geht, verlost Maja jene gerne weiter. (Bei der Schildkröten-Petite-Box ist sie sich noch nicht sicher).

Was denkt ihr nun dazu? Ich als Außenstehender finde den Umfang eigentlich sehr beträchtlich. Für wenig Geld erhaltet ihr schon ne Menge oder?

 

Ach und fast hätte ich es vergessen, Müsli gab es auch noch. Müsli to go, Milch und Joghurt rein. Fertig, nur den Becher könnt ihr nicht essen.

Alles gute

Norman.

Müsli To Go

Wo ihr einen günstigen Vaporisator findet – Dinge, die die Welt nicht braucht?

Auch heute geht es wieder um nützliche Dinge im Mutterdasein

Auch heute geht es wieder um nützliche Dinge im Mutterdasein

Nun gut bei meiner Blogparade zu Dingen, die das Kind nicht braucht, kam ja heraus, dass viele einen Destilator für überflüssigen Plunder halten. Ist ja auch klar: Stillmütter haben so gut wie keine Fläschchen im Gebrauch und die paar Fläschchen, die dann hin und wieder auftauchen, werden kurz im Topf abgekocht. Bei mir war das allerdings anders. Als meine Tochter noch sehr jung war, wollte ich unbedingt mein Abitur nachmachen. Ich hatte das Gefühl, die Zeit läuft uns  davon und mit der Geburt meiner Tochter wurde mir dies noch bewusster. Dennoch wollte ich, dass meine Tochter natürliche Muttermilch bekommt und damit vor allem ihr Allergierisiko reduzieren und ihr einen wirklich guten Start ermöglichen. Bis heute war sie nur einmal ernsthaft mit Fieber krank. Studien belegen, dass Kinder, die gestillt werden, eben seltener krank sind. Aus diesem Grund habe ich dann auch während der Schulzeit regelmäßig abgepumpt und mein Kleinkind vor der Schule längere Zeit gestillt und für die Tagesmutter reihenweise Fläschchen abgefüllt. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Unser neuer Kinderwagen – Kinderwagen kann so einfach sein

Angeblich konnten Eltern in der DDR ihre Kinder bei einer Kindergärtnerin abgeben, um in Ruhe zu shoppen, angeblich gab es aber auch meistens nur wenig zum Shoppen [Gahlbeck, Friedrich via wikimedia Commons"

Die DDR hatte also nicht nur Kinderwagen, sondern sogar Kindergärtnerinnen, die die Kinder gegärtnert haben, wenn Mama dringend noch Windeln besorgen musste. Natürlich gab es wenig zu kaufen, umgekehrt erscheint mir aber ein Kindergartenplatz gerade mehr wert, als die Möglichkeit zwischen hundert Produkten wählen zu müssen (du kriegst ohnehin nie das wirklich richtige und verbrauchst nur Zeit). Vielleicht aber habe ich bald einen Kindergartenplatz in Aussicht (dazu aber später mehr).

Aber egal. Heute geht es um Kinderwagen, die es offensichtlich auch in der DDR gab. Um genauer zu sein geht es heute nicht um Kinderwagen, sondern um Kinderbuggys. Britax hat mir nun freundlicherweise einen High-Tech-Buggy zur Verfügung gestellt und dies ist wirklich ein Buggy: Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Wie mein Kleinkind festlich kleiden?

Für den Spielplatz, reicht Schlabberkleidung vollkommen ;)

Für den Spielplatz, reicht Schlabberkleidung vollkommen ;)

Mit wenig Geld gehe ich zumeist in den Umsonstladen und decke mich mit Kinderklamotten ein. Für mich gibt es dort zwar zumeist nur Schlabberkleidung, da ich zu schlank bin, aber für mein Kleinkind finde ich da schon einiges an hübschen Kleidungsstücken. Das spart vor allem ein wenig Geld beim Kleidungskauf und Kinder entwachsen ja ohnehin so schnell den guten Stücken. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Was brauchen Kinder außer Liebe (Zusammenfassung Teil II)

Geheimnisvolle Kiste? Schnell aufmachen :)

Geheimnisvolle Kiste? Schnell aufmachen :)

Nun also berichten wir mal weiter von unseren rosa Sünden. Einkäufe ohne Sinn und Verstand, dafür waren wir bekannt. In der Blogparade haben wir nun mal gesagt, was an Krempel Babys brauchen und was nicht. Als bisheriger Sieger zeichnen sich Mullbinden, Stillkissen und Tragetücher ab. Also schauen wir mal weiter: Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Was brauchen Kinder außer Liebe (Blogparade Zusammenfassung erster Teil)

Mein Kleinkind trägt seit neustem Schnurrbart :P

Mein Kleinkind trägt seit neustem Schnurrbart :P

Wenn ich einen Film über meine Schwangerschaft drehen würde, so hieße dieser “Eine Frau sieht Rosa”. Viel unnötiger Glitzerkram stapelte sich in meinem Zimmer und ich fühlte mich wie Barbie vor der Wahl zur Miss World. Rückblickend trauere ich vor allem dem vielen Geld hinterher, das ich wie immer hätte besser gebrauchen können. Daher kam auch die Idee zur Blogparade: Welche Dinge brauchen Babys außer Liebe? Ich freue mich, dass so viele mitgemacht haben und will jetzt mal auswerten. Leider gebietet es mir die wenige Zeit, die eine junge Frau mit einem Wutkind hat, möglichst schnell zusammenzufassen.

Den Anfang machte Mamaschlaflos Lesen Sie den gesamten Eintrag »

Habt ihr auch eine Spielzeugmüllhalde bei euch? Neues Konzept von meine Spielzeugkiste

Überall liegt Spielzeug rum, im Bad, in der Küche, im Flur und vor der Haustür

Überall liegt Spielzeug rum, im Bad, in der Küche, im Flur und vor der Haustür

Putzt ihr auch so viel? Ich komme mir schon vor als hätte ich den Beruf “Putzfrau” gewählt. Heute bin ich wieder aufgestanden und in unsere unaufgeräumte WG-Küche gestolpert. Einige bei uns bringen einfach nicht den Müll runter, wenn sie damit dran sind, das heißt der quillt auch mal wieder über, dann türmen sich die benutzten Tassen und von den Herdresten kann ich mir wieder ein ganzes Menü zusammenstellen (ihr lacht bestimmt, aber wenn ich nicht aufpasse macht das mein Kleinkind wirklich).

Nun gut, gestern Abend noch hatte ich wenigstens mein Zimmer aufgeräumt. Ich komme also in mein Zimmer vom morgendlichen Schlaf-im-Bad-Ausschütten zurück und sehe, dass sich mein Tochter dazu entschlossen hat, den gesamten Inhalt aller ihrer Spielkisten auf einem Haufen zu entleeren und im Zimmer zu verbreiten. Ich sage mir innerlich: “Wenigstens begrüsst sie den Tag mit Spielerei”. Damit das Aufräumen aber besonders schwer wird, hat sie natürlich auch noch die Wäschekiste darin vermengt, so dass Mutti erstmal wieder eineinhalb Stunden mit Sortieren und Umräumen beschäftigt ist. Ich würde dies gerne ein kreatives Chaos nennen, aber ich glaube mein Kind hat ein Problem, sich mit ihrem Spielzeug konkret auseinanderzusetzen, denn sie hat tatsächlich zu viel Spielzeug, was zudem nicht mehr altersgemäß ist. Eigentlich kommt neues Spielzeug ja recht selten und pädagogisch wertvolles Spielzeug liegt nach ersten Spielerfolgen oftmals gelangweilt in der Ecke oder mein Kleinkind schmeißt es nur noch hin und her.

Nun hat mich www.meine-spielzeugkiste.de angeschrieben, die Spielzeug vermieten und ob ich ihre Seite nicht für überzeugend halte und nein es ist keine Werbung. Zunächst fand ich das Konzept etwas merkwürdig. Die Idee ist, dass ihr für zwei Monate Spielzeug mietet und dann Neues bekommt, irritierte mich. Aber dann sah ich mal wieder auf die Spielzeughalde, die sich in meinem Zimmer anhäufte. Es fällt mir so schwer altes Spielzeug wegzuwerfen.

Bei Spielzeugkiste könnt ihr das alte Spielzeug zurückschicken und bekommt neues. ,Spielzeugkiste reinigt es dann professionell und eine neue Familie darf sich darüber freuen. Das würde mich auch irgendwie zufrieden machen und ich glaube ich würde der neuen Familie sogar Karten beilegen und ihnen viel Spaß mit dem Spielzeug wünschen. Darüber hinaus ist das Spielzeug nach pädagogischen Richtlinien ausgewählt und ich würde einige Dinge wirklich gerne haben. Schaut auch mal die Reportage an, dort erklären sie es schon sehr genau:

Gerade bei der Auswahl tue ich mich häufig schwer und denke endlose Stunden über das richtige Spielzeug nach. Für den Geburtstag meiner Tochter soll es ja jetzt ein Puppenbuggy sein. Aber besser wäre es tatsächlich, wenn ich ein derartiges Spielzeugabo hätte und weniger nachdenken müsste. Wenn ein Spielzeug dann wirklich schön ist, könnte ich es dann verbilligt kaufen, denn es wäre ja gebraucht. Ganz ehrlich ich überlege gerade, ob ich es meinen Eltern als Sponsoring für meine Tochter vorschlage und wir ihr das alle zum Geburtstag gemeinsam schenken (Meine Tochter hätte dann ein Spielzeugabo, hört sich irgendwie lustig an).

Noch ein anderer Punkt, der mir persönlich sehr wichtig erscheint: Wir schmeißen unwahrscheinlich viel Plastikspielzeug weg und wir recyceln wenig. Ich als standhafte Ökomama finde dieses Spielzeug als einen Schritt in eine bessere Welt, die weniger verbraucht (auch wenn ihr jetzt ein wenig lacht :)

Ordnung ist die halbe Arbeit..

Ordnung ist die halbe Arbeit..

Nun gut jetzt mal ernsthaft an meine Leser. Eine L Box mit 6 Spielzeugen kostet 34 Euro im Monat, eine S-Box mit 2 Spielzeugen 14 Euro. Ich überlege, ob ich die vielleicht Ava zum Geburtstag schenke. Die Spielzeuge sind noch nicht viele. Was haltet ihr davon?

Textinterview mit meine Spielzeugkiste

Ich habe dem Gründer  Florian Spathelf von www.meineSpielzeugkiste.de noch ein paar Fragen gestellt.

Maja: Ganz allgemein erstmal. Da ihr Spielzeugprofis sein müsst, wenn ihr eine Spielzeugfirma habt: Worauf sollten Eltern beim Spiel ihrer Kinder achten?

Florian Spathelf: Ganz allgemein; Eltern sollten Ihren Kindern vor allem den Raum zum Spielen geben, statt sie mit zu vielen Spielzeugen zu überfordern. Wenn Eltern auf die angeborene Neugier ihrer Kinder vertrauen und Ihnen vor allem altersgerechte Spielzeuge zum spielen geben, fördern sie so die ganz individuellen Interessen und Fähigkeiten ihres Kindes bestmöglich. Gerade mit dem Richtigen Spielzeug im richtigen Maß lernen Kinder schnell dazu, entwickeln ihre Fähigkeiten von der Motorik über ihr Gedächtnis bis hin zu sprachlicher und auch musikalischer Begabung. Und das im wahrsten Sinne des Wortes spielend.

Maja: Ich persönlich finde das Spiel meiner Tochter mit anderen Kindern sehr wichtig. Habt ihr auch Spielzeug, was den Kontakt zwischen den Kindern stärkt?

Florian Spathelf: Gerade die Entwicklung des Gemeinschaftssinnes und des Gespürs für andere Menschen und andere Persönlichkeiten finden wir auch sehr wichtig. In unserer eigenen Kategorie „Gemeinschaftssinn“ findest Du Spielzeuge genau dafür. Ob ein Theaterstück, in dem verschiedene Rollen eingenommen werden müssen und mit anderen Rollen kommuniziert wird oder beim Kaufladenspiel. Diese Spielzeuge stärken das Bewusstsein, dass es noch andere Kinder mit anderen Ansichten und Interessen gibt, mit denen man spielen kann.

Maja: Ich würde gerne mitmachen, aber ich weiß nicht, ob ihr langfristig für neue Spielzeuge plant. Ich zähle momentan 14 Spielzeuge bei den 2-3 Jährigen, jedoch bin ich mir unsicher, ob dies nicht bei einer M-Kiste (4 Spielzeuge) sehr schnell ausgeschöpft ist. Eine S-Kiste mit nur 2 Spielzeugen im Gegenzug erscheint mir wiederum zu wenig, da ich die Idee voll ausschöpfen möchte. Habt ihr vor, euer Sortiment noch zu erweitern?

Florian Spathelf: Du hast Recht, bisher ist unser Sortiment noch stark limitiert. Das liegt zum Einen daran, dass wir jedes Spielzeug gut auswählen und sicherstellen, dass es pädagogisch sinnvoll ist. Auch ist uns wichtig, dass das Spielzeug unseren Qualitätsansprüchen gerecht wird und leicht zu reinigen und zu überprüfen ist. Es sollte also beispielsweise aus nur wenigen Einzelteilen bestehen. Wir entwickeln unser Sortiment aber stetig weiter und können schon bald neue Spielzeuge anbieten. Langfristig wollen wir mehrere hundert Spielzeuge in unserem Sortiment haben. Wenn Du einen Vorschlag für uns hast sind wir Dir für jede Idee dankbar.

Maja: Hattet ihr selbst Kinder oder wie seid ihr auf die Idee gekommen? Mich persönlich interessiert dabei auch, wie lange habt ihr das Konzept entwickelt und wer daran alles mitgewirkt hat?

Florian Spathelf: Interessanterweise haben die beiden Gründer selbst keine Kinder, allerdings sind sie schon Onkel und haben einige Kinder in ihrer Verwandt- und Bekanntschaft. Zusammen mit zwei erfahrenen Unternehmern aus Berlin haben sie die Spielzeugkiste gegründet und sich Frau Cornelia Nitsch als Spielzeugexpertin ins Team geholt. Es hat etwa 4 Monate gedauert, bis das Konzept entwickelt war und die erste Website online ging. Gegründet hat sich das Unternehmen, um zum Einen hochwertige Spielzeuge in viele deutsche Kinderzimmer zum günstigen Mietpreis zu bringen und dabei zum Anderen noch den Geldbeutel der Kunden und vor allem die Umwelt zu schützen. Mit jedem Mietspielzeug muss ein Spielzeug weniger produziert werden. Das spart eine Menge Ressourcen, die ohnehin schon knapp sind.

Meine Blogparade: Was brauchen Kinder außer Liebe

Ich hoffe ihr fandet das Interview etwas aufschlussreich und mich würde interessieren, ob ihr auch so eine Spielzeugkiste als Geburtstagsabo nutzen würdet. So ein Abo ist eigentlich ideal als Geschenkgutschein für Eltern oder? Zudem passt es auch zu meiner gegenwärtigen Blogparade, wo ihr noch eine Petite-Box gewinnen könnt. Dort wollte ich 5 Dinge wissen, die eure Kinder unbedingt brauchen und welche Dinge eure Kinder nicht brauchen. Mich würde freuen, wenn ihr dort noch mitmacht.

Alle Liebe

Maja

Blogparade: Welche Dinge brauchen Babys außer Liebe? (Petite-Box im Wert von 25 Euro gewinnen)

Zuhause türmt sich der Krimskrams, den Mama im Babyshoppingwahn gekauft hat

Zuhause türmt sich der Krimskrams, den Mama im Babyshoppingwahn gekauft hat

Vor der Schwangerschaft habe ich mir so viele sinnlose Dinge gekauft. Als ich vom Arzt erfuhr, dass mein Baby ein Mädchen sein wird, leuchteten meine Augen rosa und ich shoppte alle Hello-Kitty-Produkte, die ich finden konnte. Zu den vielen Kleidungsstücken aber verschwendete ich mein Vermögen noch in anderen Babysachen. Ich shoppte: Schnullerketten, Kinderwagenketten, plüschige Klingelbären, sinnlose Funparks, bunte Perlen für die Kinderwagenräder, Deko, Kinderbücher und einfach nur Kram. Ziel dieser Blogparade ist es nun Orientierung zu geben. Was haltet ihr für die 5 wichtigsten Dinge, die eine Schwangere am Anfang benötigt und was haltet ihr für die 5 unnötigsten Dinge, die ihr nicht brauchtet.

Wenn ihr nun noch nicht schwanger seid, dann könntet ihr vielleicht auch ein Produkt vorstellen, was ihr für überflüssig haltet: Beispiele wären Babypumps, Jeanswindeln oder Babybikinis. Seid kreativ und macht fleißig mit.

Also ich hoffe ihr macht mit bei der Blogparade mit: Welche Dinge brauchen Babys außer Liebe?

Gewinnen

Es gibt auch wieder einen kleinen Gewinn. Mit der Teilnahme an meiner Blogparade könnt ihr eine Petite Box  im Wert von 25€ gewinnen. In der Petite-Box bekommt ihr jeden Monat Produkte zugesandt, mit denen ihr eure kleinen verwöhnen können. Ein Team von Superhelden-Hebammen wählt für euch das passende aus, damit ihr euer Baby zu einem vollfunktionsfähigen Gesellschaftsmitglied baut. Zudem bekommt ihr auch noch ein Los bei meinem anderen Gewinnspiel auf meinem Blog, das heute noch startet. Dort gibt es noch mehr tolle Preise im Wert von 200€ .

 

Gewinnspiel Bild (http://www.pusteblumenbaby.de/)

Die Teilnehmer erhalten jeweils ein Los für mein Gewinnspiel

Teilnahmebedingungen 

Die Blogparade endet am 2. Mai um 23:59:59 Uhr wie auch das Pusteblumenbabygewinnspiel. Ich hoffe, ihr habt Lust und nehmt teil. Ich fasse hier mal noch die Teilnahmebedingungen zusammen:

  • Ihr braucht schlicht nur einen Beitrag zum Thema “Welche Dinge brauchen Babys außer Liebe?” schreiben, der mehr als 300 Wörter hat und verlinkt natürlich auf Pusteblumenbaby.de
  • Zudem könnt ihr euch dann noch jeweils 5 Extralose sichern, indem ihr (insofern ihr einen Beitrag geschrieben habt), diese Blogparade bei Facebook, GooglePlus oder bei Twitter weiter sagt (die Links dazu schreibt ihr bitte in die Kommentare, damit ich das auch werten kann).
  • Die Gewinner werde ich zeitnah auslosen und die Gewinner werden hier auf dem Blog bekannt gegeben.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Das Bild oben könnt ihr gerne und ausdrücklich unter meiner Namensangabe für die Blogparade verwenden.
  • An der Blogparade kann jeder teilnehmen, allerdings kann ich die Gewinne nur innerhalb Deutschlands verschicken.

Viel Spaß mit dem Beitrag, bis die Tage und ich hoffe, es nehmen viele teil.

Alles Liebe

Eure Maja

 

Babymode sollte vor allem praktisch sein (von praktischen Babystramplern) =))

Babymode sollte vor allem praktisch sein :)

Babymode sollte vor allem praktisch sein :)

Als Schwangere hatte ich mich nicht all zuviel mit Funktionskleidung beschäftigt, ich dachte ein Baby wäre nicht schwerer als eine Puppe anzuziehen. Da ich geübte Puppenmutti war (irgendwie müssen zehn Jahre Puppenerfahrung doch Spuren hinterlassen) machte ich mir darüber keine Gedanken.

Babywahrheit Nummer eins: Anziehen ist keine Leichtigkeit 

Ich habe also die Geburt wie ein Zugunglück hinter mich gebracht, mein Unterleib fühlte sich an wie der neue Berliner Hauptbahnhof und nun, so dachte ich, warten noch 18 Jahre voller Entspannung auf mich. Dies ist mal wieder eine Geschichte aus der Kategorie “Denkste”. Neben meinen immensen Stillproblemen (was ich demnächst bei Chris von Sparbaby veröffentlichen werde), neben dem Babyschlaf und dem Wickeln war das Anziehen eines der größten Probleme.

Im Krankenhaus bereiteten mich die Schwestern nicht auf den harten Umziehalltag vor. Mein Baby war die ganze Zeit in Tücher gewickelt oder lag unter meiner Decke an mich gekuschelt. Die Notwendigkeit von praktischer Babykleidung war mir keineswegs bewusst. Ich dachte, die pinken Glitzer-Strampler werden einfach wunderbar an meinem kleinen Mädchen aussehen und alles wird in Ordnung sein und übersah, dass diese Strampler Öffnungen hatten, womit mein Kind nochmals eine zweite Geburtserfahrung auf den Weg bekam. Diese Strampler waren echt eine Qual. Ich steckte diese winzig kleinen und weichen Ärmchen in die Ärmel vom Body, ungeübt wie eine junge Mutter ohne Erfahrung nunmal ist, immer von der Angst begleitet, dass sie auf einmal ein Ärmchen in Händen hält und das dazugehörige Baby im Strampler erstickt ist. Das Gefriemel war schlimmer als ein Puzzle mit 1000 Teilen. Noch schlimmer wurde es beim Shirt und beim farblich abgestimmten Strampler, beides war nicht sonderlich nervenfreundlich konstruiert, da konnten mich auch die netten Blümchen und Bienchen auf dem Strampler nicht beruhigen. Als mein Kleinkind dann so verzweifelt schrie und ihr das Ankleiden überhaupt nicht gefiel, war ich so verzweifelt, dass ich sie am liebsten nackt gelassen hätte.

Leider ist schöne mode nicht immer praktisch. Ich mochte das Shirt auf dem Bild so gerne, aber das anziehen war sehr unschön.

Leider ist schöne mode nicht immer praktisch. Ich mochte das Shirt auf dem Bild so gerne, aber das anziehen war sehr unschön.

Zuhause ging die Fummelei weiter, in Anbetracht der Tatsache, dass ein Baby ziemlich oft die Wäsche vollspuckt, wird das Umziehen zu den am wenig geschätzten Tätigkeiten. Ich friemelte und schwitzte also immer, wenn ich meine Baby in eine neue Schale verpackte. Irgendwann machte sich dann Erleichterung breit, als ich einen Strampler geschenkt bekam, den ich komplett öffnen konnte. Dazu gab es dann noch ein Wickelbody und ein Wickelshirt. Das war wirklich ein Geschenk der Mutter Gottes. Der Erfinder dieser Sachen sollte heiligen Status erhalten. Hätte ich von solchen Strampler schon früher gewusst, wäre meine Wickelzeit deutlich stressfreier verlaufen. Mit dieser praktischen Babymode konnte ich mein Baby einfach in seine Schalen legen und zu wickeln und knöpfen, es war so einfach.

Babymode sollte praktisch sein

Leider entdeckte ich den Wickelbody erst zuspät und auch den Strampler, der im Schritt knöpfbar ist, bekam ich erst einige Tage nach der Geburt zu Gesicht und ich hatte lange Zeit nur einen. Gesehen hatte ich die Sachen alle schon mal, aber in der Schwangerschaft erschienen sie mir irgendwie nicht stylisch genug und ich dachte, mein Baby könnte sich mit all den Knöpfen unwohl fühlen. Sie sehen aus als würden sie zwicken und das sah unpraktisch für ein so zartes Baby aus. Ich wurde eines besseren belehrt und kann heute nur jeder Mutter raten: Deckt euch mit knöpf- und wicklebarem Zeug ein, ihr werdet es damit wesentlich leichter haben.

Liebe Grüße

eure Maja

Wie ihr Unbeschenkbare mit originellen Fotogeschenken bekehrt (Beitrag von Norman)

Originelle Fotogeschenke Kalender

Kalender als Geschenk für Unbeschankbare

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