Stillen undercover- Wie die Amerikaner in der Öffentlichkeit stillen

Von Pusteblumenbaby. Abgelegt unter Alltagsgeschichten  |   
Schlagwörter:
Home 
"Mamaa da"!

"Mamaa da"!

Mein Kind ist nun die Milchbar gewöhnt und behandelt meine sekundäre Intimzone wie ihren Privatbesitz. Da ich nun nur noch morgens und abends stille, heißt dies nun vor allem Wut mindern. Ja, auch ich als Langzeitstillerin möchte langsam abstillen. Natürlich weiß mein Kleinkind dies nicht richtig zu interpretieren und ist von der ganz unverschämten Sorte. Mit viel Elan versucht sie mich täglich auszuziehen. Dies macht sie schon eine ganze Weile mit einer Selbstverständlichkeit und einem Selbstbewusstsein, das wohl nicht mal Casanova hätte. Besonders heikel ist dies in der Öffentlichkeit, denn irgendwie empfand ich das Stillen in der Öffentlichkeit immer als zu offensiv. Habt ihr in der Öffentlichkeit gestillt?

Mein Kleinkind schleppt diesen Zoo übrigens freiwillig mit und es durfte auch niemand tragen helfen :D

Mein Kleinkind schleppt diesen Zoo übrigens freiwillig mit und es durfte auch niemand tragen helfen :D

Dennoch sagte ich mir innerlich, dass ich vielleicht andere damit stören könnte, obwohl es etwas ganz natürliches ist. Dabei störte es mich weniger, sondern es störte mich eher, dass es andere stören könnte. Auf Youtube stellt zum Beispiel das Stillen einen Verstoß gegen die Youtube-Richtlinien dar und christliche Privatkontrolleure durchstreifen die Videos, um diese an Big Brother “Youtube” zu melden. Umgehen, ohne viel Popanz werden diese entfernt. In Amerika stillt die Mama heimlich, so dass alle, aber doch auch niemand weiß, warum sie sich nun in die Schlafgemächer zurückzieht. Das ist schon kompliziert, denn das Stillen dient ja auch häufig tatsächlich zum Stillen.

Wie ich aber kürzlich bei Markus Lanz gesehen habe, sind die Amerikaner prüde wie ein katholisches Nonnenkloster so erzählte die amerikanische Komödiantin Gayle Tufts, dass ihre Mutter sie seit ihrer Geburt nicht mehr nackt gesehen hat. Im verordneten Aufklärungsfernsehen der USA haben sie sich eine Kalbsgeburt angeschaut, ohne dass irgendwer ein Wort darüber verlor. Die Lehrerin war verstört und schüchtern und die Schüler hatten jahrelang keine Lust auf Sex. So wie es also Sex bei manchen Leuten in Amerika nicht gibt, so darf es auch das Stillen nicht geben. Zu dem Thema wie die Amerikaner nun stillen, habe ich eine lustige Seite entdeckt http://www.moboleez.com/. Dort findet ihr lustige Hüte, die ihr eurem kleinen auf den Kopf zwingt und die so groß sind, dass ihr euch eigentlich gleich darunter mit verstecken könnt. Natürlich fällt so ein Hut überhaupt nicht auf. Vor allem wenn ihr den fleischfarbenen Hut nehmt, dann sieht es nicht so aus, als hättet ihr ein Baby das stillt, sondern eine monströse Brustwarze, die ihr gerade vor euch her tragt.

Auf der anderen Seite haben die Amerikaner natürlich keine Probleme damit, ihre Kleinkinder in zweideutigen Posen über die Laufstege zu schicken und ihnen, einen aufreizenden Eindruck zu geben. Der Film “Little Miss Sunshine” spielt mit all diesen Klischees und ist wirklich was für einen lustigen Nachmittag. Dazu ist er noch gesellschaftskritisch (also was wollt ihr mehr?).

Was bei den Amerikanern hinter der Prüderie jetzt also schwer in Mode kommt, sind die Absatzschuhe für Babys. Amerika bleibt wohl das Land der Extreme. Ich hoffe, dass diese Trends nicht wie so häufig zu uns rüberschwappen und Mamas sich irgendwann einen fleischfarbenen Stillhut aufsetzen, um ihr Kind zu verstecken. Hattet ihr Probleme in der Öffentlichkeit zu stillen?

Alles Liebe

eure Maja

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
  • http://twitter.com/Drachenelfe Mika Costadino

    Ok, auch wenn ich gerne länger gestillt hätte, ich glaube so
    lange hätte ich das nicht getan ;) Und wenn ich mir das durch den Kopf gehen
    lasse: Ich habe glaube ich niemals in der Öffentlichkeit gestillt. Bei beiden
    Kindern war die Stillzeit zu kurz, ich habe währenddessen eigentlich keine
    langen Ausflüge gemacht. Aber ich hätte mich auch nicht einfach irgendwo
    hingesetzt und in voller Öffentlichkeit gestillt. Das wäre mir irgendwie
    peinlich gewesen – keine Ahnung, warum. Allerdings gebe ich auch zu, es stört
    mich kein bisschen, wenn andere Frauen das machen. Nur ich hätte mich dann einfach
    lieber zurückgezogen, Trubel beim Stillen konnte ich nie leiden.

    Und noch was: Absatzschuhe für Babys??? *an die Stirn tipp*
    Klar doch, auf dass sie sich gleich die Füße kaputt machen!

    • Maja Mummer

      Hallo Mika,

      mittlerweile stille ich auch nicht mehr öffentlich,weil mir die Blicke zu doof sind und ich auch nicht immer darauf angesprochen werden möchte. Als mein Baby noch klein war, da empfanden es die Leute noch als okay und ich konnte auch entspannt in der öffentlichkeit stillen :P.

      Liebe Grüße 
      Maja

  • Lubi

    hihi ich finde das mit den Hüten lustig, aber auch ganz hübsch…eine Nette Idee :) ich persönlich habe mich nie beim stillen versteckt…die anderen müssen damit klar kommen, sie erstecken sich ja auch nicht beim Essen oder :DD
    den Film kenn ich und ich liebe Ihn …echt zu empfehlen…und super lustig…

    • Maja Mummer

      Hi Lubi, ich finde auch, dass stillen nichts ist was versteckt werden muss. Es sollte auch nicht provokativ geschehen, wenn aber in irgendeiner Ecke vom Cafe eine Mama ruhig ihr Kind stillt, dann ist das gesellschaftsfähig, denke ich. leider wurden ja vermehrt Mütter aufgefordert, das Cafe zu verlassen, wenn sie stillen. 

      • http://www.facebook.com/Neujahrsgirl Sabrina Schultz

         Ich muss sagen TOITOITOI wir wurden NIE rausgeschickt, einmal kam eine Bediehnung und meinte ob sie vieleicht einen Paravan umstellen soll, damit ich mehr ruhe hätte. zu süß hab es aber dankend abgelehnt ^^ Erst da bemerkten die Herren am nebentisch was ich tat und der älteste meinte nur: Schöööön sowas habe ich ewig nciht mehr gesehen, die jungen dinger verstecken sich ja nur noch oder geben das fläschle

        • Maja Mummer

          Bei dem älteren Herren hätte ich dann aber nicht mehr stillen können :D

      • Beizun

         Vielleicht ist nicht das Stillen an sich das Problem, sondern dass die Milch für das Baby kostenlos ist. Das Café verdient schließlich nix daran ;-)

  • magicaninfa

    im tragetuch, mei-tai oder babycarrier kann jeder mama praktisch stillen ohne dass jemand die brust sieht.Peinlich ist es fuer mich wenn jemand meine brust sieht (besonders maenner)weil es ein ziemlich intime seite ist von mein koerper.
    Am sonsten gibt es so viele nakte frauen im fernsehen und werbung.

    • Maja Mummer

      Versteh schon, ist mir auch irgendwie peinlich

  • Livingdreams1987

    Ich Stille nun seit fast 12Wochen und ich tu es sehr gern auch in der Öffentlichkeit–Und wenn jemand meine Brust sieht!!Na und??!!Mir ist das egal ob jemand meine Brust sieht ich Ernähre damit mein Kind und zeige sie ja nicht einfach so der Öffentlichkeit.

  • Nuray

    Ich finde die Idee mit den Hüten auch nicht schlecht. Es sieht lustig aus und erfüllt seinen Zweck. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich es auch benutzen könnte. Denn in den ersten Monaten nach der Geburt war ich beim Stillen immer sehr damit beschäftigt, dass die Kleine andockt und nicht wieder 100 mal abgedockt und wenn doch wieder sicher andockt! Also keine freien Hände für irgendwelche Hüte, die ich dann evt. noch festhalten muss oder so. Ansonsten habe ich schon in der Öffentlichkeit gestillt:  Im Auto, Flugzeug, Parkbank usw. Nur nich Cafes oder so. Das traue mich irgendwie nicht. Ich habe mir zwar extra Stilloberteile gekauft. Die sind aber sowas von unpraktisch…

  • Nina Lipke

    Meine Tochter konnte ich ja leider nciht stillen. Damals wäre es mir aber irgendwie noch unangenehm gewesen meine Brust in der Öffentlichkeit auszupacken. Bei meinem Sohn war das überhaupt nicht so. Völlig egal wo, ich habe überall meine Brust ausgepackt. Ich hab das eigentlich auch immer sehr gut hinbekommen ohne dass man etwas sah – Brust unter’m Pulli ausgezogen, der Kopf meines Sohnes davor, Pulli hoch und angedockt. Das ging irgendwie auch gar nicht anders – er kam zum Teil alle 1 1/2 bis 2 Std. Ich wollte und musste ja auch mal raus. Schon alleine wegen meiner Tochter. Mitlerweile ist mein Sohn 9 Monate und er wird nur noch morgens und abends gestillt.

  • mellyweber

    Ich habe ein Jahr lang in der Öffentlichkeit gestillt und für mich war das das Normalste auf der Welt. Ich hab meine Tochter überall gestillt. Im Restaurant, auf der Parkbank, im Einkaufszentrum, im Cafè, wo auch immer.
    Ich hab im Normalfall ein Stillunterhemd drunter getragen, so dass ich mein T-Shirt dann einfach hochgeschoben habe. So hat dann weder mein Bauch, noch mein Dekollete ‘hier’ geschrien und es war so auch ziemlich unauffällig.
    Klar, manche Leute haben mal hingeschaut, aber mich hat das nicht gestört und so richtig negativ war auch nie eine Reaktion darauf.
     

    • Maja Mummer

      Haha: Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem du gestillt hast? Müsste jetzt als Frage kommen O_o

  • http://www.facebook.com/people/Jana-Heinsohn/100001131919404 Jana Heinsohn

    Ich als nichtstillende Mama empfinde es überhaupt nicht als störend wenn in der Öffentlichkeit gestillt wird… Das Baby hat ein Bedürfnis und dem muss nachgegeben werden… Man sollte natürlich nicht provokativ die eigenen Möpse zur Schau stellen… Bei Freundinnen oder in der Familie ist mir allerdings selbst das egal… 

  • Nanna

    Hallo Maja,
    ich habe nach einem Jahr aufgehört meinen SOhn zu stillen! Und gestillt habe ich es immer genau da wo ich war auch in der Kirche oder im Restaurant! Ich finde das es das natürlichste der Welt ist! GErade am Anfang habe ich auch darüber nachgedacht, ob andere das vielleicht unangebracht finden! Irgendwann habe ich dann gedacht, wenn ich mir wünsche, dass in der Öffentlichkeit lockerer und selbstverständlicher damit umgegangen wird dann muss ich es einfach lockerer und selbstverstädnlciher machen! Also bin ich ab da ganz offen damit umgegangen und ein bisschen Protest- Stillen gemacht ;-)
    Liebe Grüße nanna

    • Maja Mummer

      Protest-Stillen schließe ich mich überall an ;) Vielleicht eine Demo?

  • Gänseblümchen

    Puh. Schwieriges Thema : D find ich. 
    Ich selber bin da total unsicher.
    Noch habe ich zwar Zeit (zwar habe ich vorzeitige Wehen, aber ansonsten sollte ich hoffentlich noch einen Monat Zeit haben, bis mein kleiner Krümel da ist), aber das Thema : / ist für mich selber nicht so einfach.
    Ich selber sehe meine Brüste auch als etwas intimes an, was nicht jeder sehen soll. 
    Klar, geht es darum, dass Bedürfnisse gestillt werden. Aber wenn ich auf’s Klo muss, pinkel ich ja auch nicht einfach jeden Baum in der Stadt an -wobei das ja nur genauso ein Bedürfnis ist. Ich selber kann mir nur vorstellen, in einer ruhigen Ecke in der Öffentlichkeit zu stillen und evt. mit Tuch alles so gut wie möglich zu kaschieren…oder so (wie es dann faktisch aussieht, seh ich ja dann wohl demnächst).
    Ansonsten finde ich generell, wenn man in der Öffentlichkeit stillt, sollte man es diskret machen. Dann finde ich es schon okay. Ich denke nicht, dass ich da prüde bin, sondern einfach einen kleinen Knacks habe -jedenfalls finde ich, gibt es durchaus Muttis, bei denen es viel mehr nach Milchbar-Präsentation geht, als um’s Stillen. Und sowas empfinde ich dann wirklich als störend. Klar, man kann wegschauen -man kann immer wegschauen. Und wenn jemand plötzlich seinen Mantel aufreißt und drunter nackig ist -da kann man auch wegschauen.
    : / hm.
    so richtig argumentativ/konstruktiv soll mein Beitrag jetzt nicht sein, sondern nur meinen eigenen persönlichen Zwiespalt zeigen. Ich finde stillen gut und es ist etwas natürliches. Aber ich muss ehrlich sein, dass, wenn in der Öffentlichkeit, dann bitte diskret. Was ich ganz toll finde, sind Stillräume. Ich weiß gar nicht, ob es hier in Deutschland so üblich ist. 
    Als ich aber vor nicht all zu langer Zeit in Japan war, gab es -nicht überall, aber häufig- bei den Toiletten auch so kleine Stillecken vor dem Waschbereich. Ich selber habe vom Stillen auch die Vorstellung im Kopf, dass das etwas beruhigendes sein sollte. Daher würde ich mich -zumindest von meinen jetzigen Überlegungen aus- tendenziell lieber zurückziehen zum Stillen, damit es auch wirklich ein ruhiger Moment ohne zu viele Reize ist. 
    Na ja. : )

    • http://www.facebook.com/people/Jana-Heinsohn/100001131919404 Jana Heinsohn

      Hmmmm, aber wenn dein Krümel dann mal ein nicht mehr ganz so kleiner Krümel ist, und sich seiner Windel entledigt hat, du unterwegs bist und er dringend mal muss, wird auch der nächste Baum deiner sein :)

      • Gänseblümchen

        Durchaus. : ) 
        Ich bin in einem ziemlichen Zwiespalt, muss ich sagen, was meine Einstellung betrifft.
        Ich möchte zbsp es auch mit der windelfreien Methode versuchen. Und da würden ja durchaus auch unschuldige öffentliche Bäume und Sträucher als Klo für mich in Frage kommen. 
        : ) mal schauen, wie es so wird. Wie gesagt; eigentlich bin ich da nicht verklemmt oder was weiß ich. 
        Aber Stillen …da hab ich irgendwie noch ein Problemchen im Hirnchen. ^^ 

        • Maja Mummer

          Hallo ganz kurz, denn heute ist etwas stressig. windelfrei habe ich auch probiert, leider war ich nicht diszipliniert genug, aber ich wünsche dir viel Glück dabei :) Erzähl mal wie es läuft :)

          • Gänseblümchen

            Ich bin zuversichtlich. Zwar sind Umfeld/Familienseits alle skeptisch/dagegen/der Auffassung, dass es eh nicht klappt, aber ich bin nicht ganz alleine, sondern habe einen Freund mit Engelsgeduld. Das ist echt der Wahnsinn. Er hat so eine unglaubliche Frustrationstoleranz und ist einfach mega geduldig xD
            Wenn ich mir vorstelle, ganz alleine auf mich alleine gestellt zu sein, würde es vielleicht schon anders aussehen.
            Aber mal schauen, wie es wird : ) ich werde versuchen, zu berichten ^^

    • Maja Mummer

      Deine Scham gibst du bei der Geburt ab, wenn du Glück hast, musst du sie nicht mehr zurückgeben ;) Ich fand deinen Beitrag übrigens sehr konstruktiv und ich kann dich gut verstehen :)

  • Annabel Rockt

    Hmm. Also ich bin jetz nicht Exibitionistisch veranlagt :D aber mir ist das nie unangenehm gewesen das einzigst unangenheme war das das meiner oma unangenhem ist D: die schaut dann immer nach rechts und links ob jemand zu schaut, so als würden wir grade Kaugummis klauen oder so .
    Allerdings kann ich mich noch an mein “erstes mal im Bus” erinnern :D ich hatte ein höllisch schlecht gelauntes Kind schreiend im Wagen und ich wusste sein “Wüaaaaa wüaaaa” heißt nix anderes als “HUNGER!” ich hab 5 min gebraucht um mich in die letzte Ecke mit einem Spucktuch zu verstcken um mein Monster ruhig zu bekommen und zu stillen….als ich ausgestiegen bin und mein glückliches nun schlummerndes Baby vor mich her schob habe ich die situation revue passieren lasssen und mich gefragt ob ich nich alle Latten am zaun hab. Stillen ist das absolut natürlichste der Welt und der letzte Mensch der sich dafür schämen sollte bin ich. Wenn es jemanden nicht passt muss er weg schaun. Ich misch mich auch nich ein wenn eine Mutter der meinung ist gegen das Zahnen einem 6 monate alten baby Wassereis von Bussy zu geben -_-” so hat es andere menschen nich zu interessieren ob ich mein Kind noch mit einem Jahr stille.

     Mein Kind interessiert es nämlich nicht ob ich grade meine lieblings Serie schaue, schlafen möchte oder im restaurant sitze , wenn der kleine mann speisen will, dann will er das sofort und nicht erst warten müssen bis Mama sich verkrochen hat :) ich habe einmal rücksicht nehmen wollen bei Ostermann, da die einzige Sitzgelegenheit mitten im Eingang stand habe ich die Dame in dem Kinder-spiele-paradies gefragt ob ich in das spiele-paradies rein könne um ungestört stillen zu können…die Dame meinte um die ecke ist eine toilette da könnte ich auch stillen ohne das mich jemand sieht…ich habe sie dann gefragt ob bei ihr zuhause auch auf der toilette gegessen wird und mich in dem eingang auf die couch gesezt und mein baby gestillt….
    Das ist wohl eine typ frage mit dem öffentlichen stillen ob man ein dickes fell hat und nichts dagegen hat in einen konflikt zu geraten oder ob man eher der typ ist der konflikte lieber vermeidet und kein  aufsehen erregen will….ich finde aber wir sollten uns jeder ein bisschen in den eingang setzen um zu zeigen das es nciht gang und gebe ist mit milchpulver und iso flasche durch die gegend zu rennen! Denn eigentlich sind die brüste ja nicht da um in einem Porno Film aufs tabeltt sreviert zu werden sondern einzig und allein damit wir unsere Kinder füttern können.Abgesehn davon wenn mich an jeder 2ten Bus Haltestelle irgendwelche halbnackten frauen ihre titten aus Werbe zwecken penetrant überzeugen wollen das ich diesen BH kaufen muss oder diese Jeans oder was weiß ich ncih was stört sich ja auch keiner dran…

    • Maja Mummer

      Haha ich habe so gelacht :) Lass uns mal Kaugummis klauen gehen ;)

  • Katrin

    Liebe Maja. Ein super Post! Da ich gerade in den USA bin und auch viele amerikanische Blogs lese kenne ich die Theamtik des öffentlichen Stillens in den USA sehr gut. Viel verbreiteter als die Hüte sind allerdings sogenannte “nursing covers” die man sich um den Hals bindet. Gute Modelle haben eine Stabilisierung eingenäht, sodass man das Baby von oben sehen kann. Auch innerhalb der Familie wird das Cover benutzt, weil der 3-jährige Bruder könnte ja “etwas” sehen. Verrückte Welt. Allerdings gibt es auch eine starke Bewegung gegen diese Cover oder Hüte. Jeder Staat hat eigene Gesetze dazu wo und ob überhaupt das Stillen in der Öffentlichkeit erlaubt ist. Wenn es legal ist und eine Frau aus einem Café o.ä. verwiesen wird wegen dem Stillen kann sie das im www auf Blogs oder facebook öffentlich machen und wenn sich genug Leute finden gibt es “nurse-inns”: dazu treffen sich stillende Mütter zu einem bestimmten Zeitpunkt in dieser Lokalität und stillen demonstrativ. Ob das allerdings der öffentlichen Akzeptanz zugute kommt ist fraglich für mich. Ich stille hier in den USA öffentlich (ist legal in dem Staat) und niemand hat sich bis jetzt aufgeregt. Ich finde immer, dass so ein cover mehr Aufsehen erregt als ohne. Als ich vor ein paar Tagen hier im Park stillte setzt sich jemand unweit von mir hin und nahm überhaupt keine Notitz von mir. Mein Mann sagte dann, dass dieser ältere Herr überhaupt nicht mitbekommen hat, dass ich stille! Ha!
    LG Katrin

    • Maja Mummer

      Waaah? Es gibt sogar Gesetze gegen das Stillen in der Öffentlichkeit?  Was machst du in Amerika? Das würde mich mal interessieren und wo bist du in Amerika?

  • http://www.facebook.com/Neujahrsgirl Sabrina Schultz

    Mir war es herzlichs egal wer was wie dachte. Hat mein Baby hunger stillte ich, ob ich nun bei Ikea in der Ausstellung auf den Sofa oder einen Stuhl saß, oder auf den Spielplatz meinen 1 1/2 Jährigen stillte, oder auf Festen am Tisch.
    Einmal wurde ich auf der Hochzeit von einer Freundin aufs Klo geschickt. Ich verließ dies dann mit den Worten: Magst du deinen Kuchen auf den Klo essen, dann tu das, ich geh lieber.

    Ich hatte kein Cover nichts, mein Sohn hatte nur ein Kuscheltuch, aber das hat er mir selten so gelegt das man nichts sah xD Stillen sit für mich das normalste auf der Welt und sehe es so: Falschenmamas gehen auch nicht aus den Zimmer, also warum soll ich gehen? Haben sie eben Pech gehabt.

    Später so mit 15 Monaten etwa habe ich dann das öffentliche Stillen dem Sohn verweigert, nicht weil mir das unangenehm war, sondern einfach es super unbequem war so ein langes schweres etwas richtig auf ner Bank zu stillen XD Ich konnte es daheim ja nur noch im liegen, damit mir nicht alles ein schläft. Es gibg recht gut und haben dann so weiter gestillt bis wir nun mit 28 Monaten abgestillt haben.

    Und zu den zurückzeiehn weils ja von Stille kommt, also sobald ich angelegt hatte, Habe ich um mir herrum nicht mehr wahrgenommen, ich war nur auf meinen Sohn fiziert, aufs stillen und wir hatten so unsere stille, auch wenn 100 Kinder um uns herrum tobten

  • Maja Mummer

    Erstmal: Ich hätte nicht gedahct, dass der Artikel ein solches Echo hervorruft. Vielen Dank für all die Kommentare, ich habe sie wirklcih sehr interessiert gelesen :) Ich würde mir sogar wünschen, dass einige von euch Gastbeiträge bei mir schreiben würden, so gut fand ich die Beiträge :)

  • http://margareteaudrey.wordpress.com/ margarete1

    Ich kann mich daran erinnern, dass wir mal so eine Schlossführung mitgemacht haben. Meine kleine Schwester bekam irgendwann Hunger und meine Mutter begann zu stillen. Sie wurde gebeten das zu unterlassen, weil es an dem historischen Ort nicht angebracht sei. Sie weigerte sich und wir mussten gehen. Ist aber auch schon 14 Jahre her, heute ist Stillen glaube ich viel akzeptierter, bei uns stillen zum Beispiel auch viele Frauen im Gottesdienst. Ich finde niemand sollte sich über das Stillen aufregen, schließlich haben die meisten Erwachsenen auch ständig eine Wasserflasche zur Hand und nuckeln bei jeder Gelegenheit daran :-D

  • Pingback: Ihr gewinnt die EM – helft Maja bei der Blog-EM (Gastbeitrag von Norman) – Pusteblumenbaby erziehen

  • Ori Gami

    oh mein gott, ich brauche dringend so einen hut!!!!! 
    da mein kind beim stillen immer einschläft und an sich gerne 20 stunden an der brust hängen würde (um mit dem mops im mund zu schlafen ;-) ) könnte ich so auch mal wieder nach draussen ^^ 
    ideen ham die leute…. ^^

  • http://twitter.com/xX_SnowWhite Snow White

    Ich habe alle beide Kinder in der Öffentlichkeit gestillt. Wenn es einen Stillraum (!) in der Nähe gab, habe ich das auch gerne genutzt. Aber ich habe auch meine Brust im Café, Restaurant, Bus, U-Bahn usw. ausgepackt. In der Regel sieht man dabei eh nichts. Wenn ein Kind hunger hat, hats nun mal hunger. Wenn ich hunger habe, und denke, dass ich jeden Moment verhungere, kaufe ich mir auch irgendwo ein Brötchen oder irgendwas anderes ;)

    Ich bin nur ein einziges Mal negativ angesprochen worden. Aber das war mir sowas von egal. Da muss man einfach drüber stehen. Viel mehr habe ich positive Erfahrungen gemacht. Ich würde es immer wieder tun!

  • http://schwangerschaft.erdbeerlounge.de/Welche-Sportarten-sind-fuer-Schwangere-geeignet_q14/site1 Vanessa

    Ich kam mir auch immer komisch vor, wenn ich in der Öffentlichkeit gestillt habe… Leider findet man ja aber nur selten passende Einrichtungen. 

  • Leonie

    Ich finde es echt traurig, wie sehr das Stillen in der Öffentlichkeit auch in Deutschland abgelehnt wird. Ich höre immer öfter Erzählungen von Müttern, dass sich sogar andere Mütter über das öffentliche Stillen anderer Mütter aufregen oder Frauen deshalb aus Cafés geschmissen werden.

    http://erziehungslucke.de

  • Andrea Mordasini, Bern

    Dass man in der heutigen modernen und scheinbar fortschrittlichen Zeit überhaupt über so was Normales, Natürliches, Gesundes und Selbstverständliches wie das (öffentliche) Stillen diskutieren und streiten muss, kann ich als Mutter zweier Kinder (7 und 5,5) nicht verstehen. In was für einem verknorzten Zeitalter und einer verklemmten Gesellschaft leben wir
    eigentlich, dass über das Stillen so ein Theater und Aufsehen gemacht wird! Ob und wie lange eine Mutter ihr Kind stillen will, ist allein ihre Entscheidung, egal was andere, die dies übrigens
    überhaupt nichts angeht, dazu denken, schreiben oder gar sagen mögen. Wir haben
    hier das Privileg, zwischen Muttermilch und mittlerweilen qualitativ hochwertigen Pulvermilchen entscheiden zu dürfen. Diese Alternative haben Mamis in Drittwelt- und Entwicklungsländern nicht. Auch ich habe meine beiden Kinder in den ersten paar Lebensmonaten voll gestillt, auch öffentlich, undglücklicherweise nie Probleme damit gehabt. Wir waren weder blöden Blicken noch
    hässigen Sprüchen ausgesetzt, noch wurden wir eines Lokals verwiesen. Solange sich die Mutter gesund und ausgewogen ernährt und während der Stillzeit möglichst auf Nikotin, Alkohol und blähende Speisen verzichtet, ist Muttermilch für das Baby/Kleinkind das Gesündeste und Beste. Zudem macht ein Kleinkind ja nichts anderes als wir Erwachsene auch – es stillt ein Grundbedürfnis, es isst und trinkt, und wie wir eben auch, ab und zu auswärts, im Restaurant oder sonst wo… Einfach traurig und tragisch, dass stillende Babies/Kleinkinder nach wie vor in einigen Restaurants und sonstigen öffentlichen Institutionen nicht willkommen sind :(. Was bitte soll an einem friedlich stillenden, also trinkenden/essenden Kleinkind schon so störend,
    schlimm und falsch sein? Stillen ist doch weder kriminell noch anrüchig oder pervers und verboten schon gar nicht! Mir sind ehrlich gesagt 10 friedliche Stillkinder im Restaurant 100 Mal lieber als ein einziger, schmatzender, rülpsender, rumpöbelnder und besoffener Zechpreller. Zudem: auf Werbeplakaten, in Modekatalogen und in Filmen sieht man in der Regel viel mehr nackte Haut/Busen als beim Stillen… Doppelmoral lässt grüssen… Wozu also dieser unnötige Aufschrei sowohl bei Euch in Deutschland als auch bei uns in der Schweiz?! Ich habe übrigens noch nie eine provokativ stillende Mutter mit gänzlich entblösster Brust gesehen. Die meisten tun dies ja eh möglichst diskret und so, dass sich das Stillkind nicht gestört und abgelenkt fühlt. Zudem bedeckt der Babykopf mehr oder weniger der ganze Busen, so dass dieser kaum bis gar nicht ersichtlich ist… ;). Mütter, die sich genieren auswärts zu stillen, tun dies eben nur zu Hause oder in einem für sie geeigneten, geschützten Rahmen bzw. geben ihren Kleinen die zuvor zu Hause abgepumpte Milch auswärts im Fläschchen. Und (prüde) Menschen, die sich tatsächlich ab einem Stillkind gestört fühlen und sich darob „ekeln“, haben wohl am ehesten ein Problem mit sich selber und sollen doch einfach weg- statt hinsehen oder am besten gleich zu Hause bleiben – und nicht umgekehrt! So einfach geht das ;). Mit etwas mehr gegenseitigem Leben und leben lassen, weniger Vorurteilen und weniger Anfeindungen, dafür mehr gesundem Menschenverstand, Toleranz, Offenheit, Akzeptanz, Respekt, Rücksicht, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Unterstützung, Anstand und Lockerheit auf allen Seiten wäre das leidige Stillthema gelöst, somit vom Tisch, solche Diskussionen überflüssig und das Zusammenleben noch viel einfacher, friedlicher, gemütlicher und harmonischer :)!

  • Thorsten

    Sehr toller Blog. Ich finde es einfach toll, dass du schon jetzt darauf zählst, dass dein Kind natürlich aufwächst.
    Sehr süß was für einen Privatzoo deine Tochter mit sich rumschleppt :D!
    Was hältst du denn eigentlich von Treppenschutzgittern? Wir sind grade dabei auf http://treppenschutzgitter-ohne-bohren.de nach dem richtigen zu suchen, sind aber unschlüssig ob es Sinn macht. Was hältst du denn davon?
    Liebe Grüße
    Thorsten