Archiv fü Kategorie Produkttest

Viele Produkte für wenig Geld? Was denkt ihr über die neue Petitebox?

26. Juni 2012

Petitebox aufmachen

Wenn der Postbote zweimal klingelt, dann weiß der gescholtene Akademiker wieder, dass ihm die Nacht in den Gliedern steckt. Ich arbeite vorrangig dann wenn andere schlafen gehen. In einem Babyhaushalt war das sehr positiv, denn mit der Nacht legte sich eine angenehme Ruhe in die Flure. Die Nächte aber wehren kurz, da Maja immer wieder ihre Paketfrachten empfängt und ich dann zu Hause bin und den schwer atmenden Postboten im fünften Stock empfange. Wieder einmal erreichte uns also eine Petitebox und von der üblichen Neugierde zerfressen, öffnete das Pusteblumenkind den tatsächlich sehr schönen Karton.

Die Petitebox will jeden Monat für 24,90 überraschen und liefert oft Produkte, die deutlich mehr wert sind. Die Überraschungs-ei-mentalität besticht vor allem die Zwerge, die sich gleich über alle Sachen hermachen. Ich beobachte dabei, dass das Pusteblumenkind vor allem mein amerikanisches “Wow” übernommen hat und dies mit aller Begeisterung dehnt “Woooooooooooowwwwwwww”.

Ich als Schokoladenabhängiger bedaure allerdings, dass bei aller Überraschungsmentalität die Box nicht essbar ist. Ich hoffe die Petite-Box-Industrie hat hier bald ein Einsehen und setzt auch auf essbare Verpackung (wie auch die ganze andere Industrie). Aber zurück zum Thema: Wieder einmal hatten Superhebammen für das entsprechende Lebensalter die Sache genau benommen und uns ein Paket zusammengestellt, das uns die Freuden auf Erden bringen sollt. Eine  shoppinggewordene Modemama zerfließt dabei auf der Türschwelle wie Butter auf heißem Toast, vor allem dann, wenn die Produkte sich als Schnäppchen herausstellen und ich glaube das ist diesmal geschehen.

geöffnet

Die Box war diesmal also wieder gut befüllt und bestach vor allem durch eine Schildkröte, die alle zunächst für einen Helm hielten. Diesen Helm könnte die kleine durchaus auch gut gebrauchen und so war die Freude groß.
Hut

Der Helm entpuppte sich aber bald als ein wundervoller Sternennachthimmel, der durchaus auch für größere Kinder geeignet ist. Das Licht wirft die Milchstraßen der Welt an die Decke und schaltet sich dann nach 45 Minuten aus. Eine wundervolle Nachtlichtidee also. Twilight Turtle kostet über 40 Euro, womit sich die Anschaffung der Petitbox allein schon rentiert hätte.

Darüber hinaus gab es noch einen Markenbody mit Superheldenmarkenemblem auf der Brust, damit euer Kind in der Krabbelgruppe auch markengerecht auflaufen kann und nicht, wie nun schon immer früher üblich, von anderen Krabbelkkindern gemobbt wird. Die Qualität zeigt sich natürlich vorrangig im Stoff und in der feinen Rüschenverarbeitung (ich weiß nicht, ob ihr mir den Satz als Mann abkauft O_o.)
Gesammelt

Zudem haben wir es mit einer Wildrosendusche (6,95) zu tun. Warum Frauen sich gerne in Kräutern und Wasser berauschen lassen, habe ich nie verstanden, denn ich habe eine alles in eins Lösung. Unser Bad besticht hingegen durch eine bunte Ansammlung von irgendwelchen Essenzen, so dass ich immer hoffe, es kommt nicht irgendwann zu einem Chemieunfall.  Von allen ca. 100 Tuben im Bad habe ich zwei: Zahnpasta und zwei in eins Shampoo. Wenn es die beiden auch noch in einer Dose geben würde, hätte ich demzufolge nur eine. Zumindest vergrößert die Wildrosendusche unser Chemieauffkommen nicht über die Maßen, denn das Ganze hat einen Öko-Tüv “sehr gut”.

Zudem gab es noch einen Sonnenschutz (ca. 14 Euro), wobei euer Kind mit Lichtschutzfaktor 50 dann auch auf der Sonne spazieren könnte. Schutz vor der Sonne ist schließlich gerade von Kindesbeinen an an Kindesbeinen unerlässlich. Für den Sommer seid ihr dann noch einmal bewaffnet.

Wildrosendusche

Das folgende Produkt, und das ist auch nicht gerade billig, verwirrt mich. Es handelt sich um Mama-Wodka. In der Beschreibung heißt es:

“Der milde, hochwertige Vodka wurde vom Gründer des Labels als Ode an seine eigene Mutter entwickelt. Nun können sich Mamas auf aller Welt damit selbst feiern – gemäß des Labelslogans: „All different – each unique!“ Blicke auf ein aufregendes Jahr zurück und stoße – wenn Du schon abgestillt hast – mit Freundinnen oder Deinem Liebsten auf den ersten Geburtstag Eures kleinen Schatzes an: Du hast Großartiges geleistet!”

Die pathetische Ode an Mama kostet auf 0,7 Liter über 30 Euro und ihr könnt euch vor allem selbst feiern und betrinken. Die Botschaft ist mir dabei allerdings unklar. Ich trinke keinen Alkohol, denn ich weiß, wie gerade Alkohol Eltern nachlässig werden lässt. Fröhlich und unbekümmert haben sie dann ja auch mal Spaß, aber die Kleinen nicht unbedingt. Alkohol ist irgendwie eine Feierentschuldigung und ich weiß wie Kinder den fröhlichen Vater einschätzen, der dann schonmal Bier anbietet (von den Aggressivlingen schweige ich heute mal). Mir sind zu viele Schicksale bekannt, wo der Aufheiterer gerade bei labilen Persönlichkeiten zu Schwierigkeiten führte und sich dies auf die Kinder auswirkte. Alkohol ist auch immer eine Problemkur, vor allem für die, die sich nicht anders entspannen können. Reichen denn Klosterfrau Melissengeist und Mamas kleine Helfer nicht mehr? Nun gut, so wie es aussieht, soll das Hochprozentige dazu dienen, um das Einjährige Bestehen des Kindes zu feiern und nicht den gesammelten Alltag von Mama zu begleiten. Ironisch wirkt es doch irgendwie, sind denn die kleinen Tröten so unausstehlich? Da ich dann durchaus auch Stillen befürworte (ACHTUNG: insofern möglich), da es zum Beispiel viele Immunentwicklungen des Kindes positiv begleitet, wäre Alkohol natürlich unverantwortlich. Ich hoffe, dass Alkohol daher wirklich kontrolliert zum Einsatz kommt (denn oft geschieht das nicht). Ansonsten glaube ich, dass eine von den Superhebammen, die die Produkte auswählen, wohl mal gerade Pause gemacht hat?

Wodka

Kritik ist erträglich. Die Box hat es mal wieder in sich gehabt. Wenn euch die Produkte interessieren, die es sonst noch so gibt, könnt ihr euch gerne auf der Seite mal umschauen: http://www.petitebox.de/products/   Ansonsten könnt ihr natürlich noch die Petitebox vom letzten Mal im Gewinnspiel bis Donnerstag bei Maja gewinnen (einfach rechts in der Seitenleiste auf Gewinnspiel klicken). Da die Petitebox bis ein Jahr geht, verlost Maja jene gerne weiter. (Bei der Schildkröten-Petite-Box ist sie sich noch nicht sicher).

Was denkt ihr nun dazu? Ich als Außenstehender finde den Umfang eigentlich sehr beträchtlich. Für wenig Geld erhaltet ihr schon ne Menge oder?

 

Ach und fast hätte ich es vergessen, Müsli gab es auch noch. Müsli to go, Milch und Joghurt rein. Fertig, nur den Becher könnt ihr nicht essen.

Alles gute

Norman.

Müsli To Go

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Wie ein frischer Sommerwind – Produktest: Britax Kinderwagen

29. Mai 2012
Mit Kinderwagen Richtung Sonne

Mit Kinderwagen Richtung Sonne, mit Sonnendach kein Problem :)

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Eine neue Lampe für mein Zimmer? Chuppi, die kleine Monsterlampe

25. Mai 2012
Der kleine Chuppi ist weiß und wechselt munter die Farbe, wenn man ihn einschaltet :).

Der kleine Chuppi ist weiß und wechselt munter die Farbe, wenn man ihn einschaltet :).

Okay, wo ist die Kitschprinzessin unter euch? Ich habe eine Chuppi-Lampe zum Testen bekommen und für die Teilzeitkreativen unter euch erscheint sie mir ideal. Die Chuppi-Lampe ist ein kleines Monster, wobei ihr das Grauenhaft an dem Monster mit allerlei Smileys selbst gestalten könnt. Ich habe ja auch gehört, dass es so etwas wie liebevolle Monster geben soll. Schließlich leuchtet euer Chuppy-Monster am Ende auch in verschiedenen Farben.

Damit euer Chuppi euch auch Nachts anlächelt, könnt ihr ihm mit den verschiedenen Stickern ein nettes Gesicht zulegen.

Damit euer Chuppi euch auch Nachts anlächelt, könnt ihr ihm mit den verschiedenen Stickern ein nettes Gesicht zulegen.

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Unser neuer Kinderwagen – Kinderwagen kann so einfach sein

21. Mai 2012

Angeblich konnten Eltern in der DDR ihre Kinder bei einer Kindergärtnerin abgeben, um in Ruhe zu shoppen, angeblich gab es aber auch meistens nur wenig zum Shoppen [Gahlbeck, Friedrich via wikimedia Commons"

Die DDR hatte also nicht nur Kinderwagen, sondern sogar Kindergärtnerinnen, die die Kinder gegärtnert haben, wenn Mama dringend noch Windeln besorgen musste. Natürlich gab es wenig zu kaufen, umgekehrt erscheint mir aber ein Kindergartenplatz gerade mehr wert, als die Möglichkeit zwischen hundert Produkten wählen zu müssen (du kriegst ohnehin nie das wirklich richtige und verbrauchst nur Zeit). Vielleicht aber habe ich bald einen Kindergartenplatz in Aussicht (dazu aber später mehr).

Aber egal. Heute geht es um Kinderwagen, die es offensichtlich auch in der DDR gab. Um genauer zu sein geht es heute nicht um Kinderwagen, sondern um Kinderbuggys. Britax hat mir nun freundlicherweise einen High-Tech-Buggy zur Verfügung gestellt und dies ist wirklich ein Buggy: Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Wie mein Kleinkind festlich kleiden?

14. Mai 2012
Für den Spielplatz, reicht Schlabberkleidung vollkommen ;)

Für den Spielplatz, reicht Schlabberkleidung vollkommen ;)

Mit wenig Geld gehe ich zumeist in den Umsonstladen und decke mich mit Kinderklamotten ein. Für mich gibt es dort zwar zumeist nur Schlabberkleidung, da ich zu schlank bin, aber für mein Kleinkind finde ich da schon einiges an hübschen Kleidungsstücken. Das spart vor allem ein wenig Geld beim Kleidungskauf und Kinder entwachsen ja ohnehin so schnell den guten Stücken. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Etwas für die Nähtanten unter euch – Gastbeitrag von Gretels Werke

30. April 2012

Blog Header Gretels Werke

Heute mal ein Gastbeitrag von der Frau vom Ostwestfalen, der ja hier schon einiges an Zeit verbracht hat und mich auch vielfach unterstützte. Daher freue ich mich, heute mal den Shop seiner Gattin und Mutter seiner zwei Söhne vorstellen zu dürfen.

Gastbeitrag von Gretels Werke

Hallo ihr Lieben mein Name ist Annegret, ich bin 38 Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei fünf und acht Jahre alten Söhnen und blogge auf Gretels Werke (www.gretels-werke.de) über meine Leidenschaft Nähen und Filzen.

Als gelernte Bankkauffrau stand ich nach zwei Elternzeiten vor der Frage, ob ich in meinen Beruf als Wertpapier-Sachbearbeiterin in einem hiesigen Kreditinstitut zurückkehre oder ob ich anderweitig eine Beschäftigung finde. Weil ich vor knapp fünfzehn Jahren berufsbedingt von Ostwestfalen ins Rheinland gezogen bin, ist es ohne Familie (Eltern oder Schwiegereltern) sehr schwierig, eine Kinderbetreuung dauerhaft sicherzustellen. Insbesondere Eltern von Kindergartenkindern wissen nur zu gut, wie schnell ein Infekt eingefangen ist, der die Kids ans Bett fesselt und ein Arbeiten der Mutter unmöglich macht. Darüber hinaus ist mein großer Sohn in der dritten Klasse der Grundschule und benötigt eine Hausaufgabenbetreuung. Von den weiteren Verpflichtungen wie Gitarrenunterricht, Schwimmsportverein und Handballmannschaft möchte ich erst gar nicht anfangen…

Die fehlende Kinderbetreuung war für mich ein gewichtiger Grund, die Rückkehr in meinen bisherigen Beruf vorerst hinten an zu stellen. Dank einer großzügigen Familienzeitregelung meines Arbeitgebers pausiert mein Arbeitsverhältnis derzeit und ich kann mich meiner neuen alten Leidenschaft widmen und quasi mein Hobby zum Zweitberuf machen. Es ist ungefähr zwei bis drei Jahre her, dass ich mich intensiv um das kreative Kunsthandwerk Nähen und Filzen gekümmert habe und mit viel Leidenschaft kleine Kunstwerke gestalte.

Maja hat mir als Vorbereitung für diesen Gastbeitrag einige Fragen gestellt, die ich gern beantworte, weil sie einen schönen Einblick in mein künstlerisches Schaffen geben:

  1. Welchen Anfängerfehler hast du häufig beim Nähen gemacht?
    Weil ich schon seit Kindes an Spaß am Nähen hatte, kann ich mich an klassische Fehler nicht erinnern. Vielleicht gelte ich in dieser Hinsicht als Autodidakt ;-)
    Anfängerfehler beim Nähen beginnen meist schon bei der Auswahl der passenden Nähmaschine. Ich kann empfehlen, nicht das günstigste Angebot im Internet zu nutzen, sondern lieber ein Ladengeschäft mit kompetenter Beratung und Service auch nach dem Kauf zu wählen. Das ist vielleicht ein wenig teurer, aber die Investition lohnt sich.
  2. Selbstgenähte Sachen sind ja neuerdings in jedem guten Elternhaus zu finden. Der Kreativtrend hat voll eingesetzt. Nach 25-jähriger Pause bist du nun auch wieder dabei. Was hat dich dazu bewogen?
    Ich bin in Thüringen in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Wenn die Wende nicht dazwischen gekommen wäre, hätte ich eine Schneiderausbildung gemacht. Der Ausbildungsvertrag lag mir bereits vor und die Lehre hätte im August 1989 in Erfurt begonnen.
    Die Motivation zum Wiederbeginn kam im Mai 2010, als ich für meinen Sohn und meinen Mann die Reissverschlüsse an den Jacken gewechselt habe. Dabei habe ich Blut geleckt und bin mit einer Freundin kurze Zeit später das erste Mal zum Stoffmarkt nach Venlo gefahren. Von da an war meine Leidenschaft geweckt.
  3. Gibt es Dinge die du beim Nähen noch lernen möchtest/musst?
    Das Nähen ist so ein weites Feld, dass ich niemals auslerne. Mein Tag könnte 48 Stunden habe – denn ich strotze vor Ideen, habe aber oftmals viel zu wenig Zeit, um alles umzusetzen und neue Projekte anzugehen.
  4. Für meine Tochter habe ich einmal ein Kleid genäht, das letztlich wie eine Wurstpelle an ihr saß. Gut habe ich das nicht gemacht. Welche Tipps würdest du also Nähanfängern wie mir geben?
    Spart nicht an dem Garn. Ordentliches Markengarn ist Pflicht für schöne Ergebnisse. Gleiches gilt für die Nähmaschine. Nicht das billigste Angebot ist das Beste – und am Ende zahlt man teures Lehrgeld.
  5. Passend zum Trend bietest du nun speziell genähte Produkte in deinem DaWanda-Shop für Mütter an. Orientierst du dich hier an Trends? Wie würdest du dich selbst in der Nählandschaft “Internet” und den neueren Trends verorten?
    Ich laufe nicht jedem Trend hinterher. Meist kommen mir die Ideen für neue Produkte plötzlich und unerwartet in den Sinn. So wie bei diversen Smartphone-Taschen, eine Hülle für mein iPad (weil mich die erhältlichen Hüllen auf dem Markt gar nicht angesprochen haben) und auch wie bei der Einsteckhülle für den Mutterpass. Darüber hinaus entwickeln sich manche Ideen auch, wenn Kunden auf mich mit speziellen Sonderaufträgen zukommen wie beispielsweise der Filz-Engel. Die Geschichte hat allerdings einen traurigen Hintergrund.
Übrigens: meine Produkte (Motto: “Schönes für mich”) stelle ich nicht nur im Blog (viel Spaß beim Stöbern!), sondern auch in meinem DaWanda-Lädchen zum Verkauf. Ich freue mich über Euren virtuellen Besuch im Blog und bei DaWanda und bedanke mich bei Maja für die Möglichkeit zu diesem Gastbeitrag.

 

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Wie ihr den Babyhaushalt praktisch in einer Tasche verstaut.

25. April 2012
Mit der Wickeltasche von Britax bringt ihr Ordnung in euren Taschenhaushalt.

Mit der Wickeltasche von Britax bringt ihr Ordnung in euren Taschenhaushalt.

Jeder kennt sie: Damen, die den letzten Rest ihrer Intimsphäre nicht für sich bewahren können. Ich meine diese Damen, die völlig ungeniert den Inhalt ihrer Tasche in aller Öffentlichkeit ausschütten, weil sie ihren Personalausweis nicht finden. Tampons und Präservative sind dabei zumeist noch die weniger peinlichen Details, die sich aus dem Privatleben der Damenhandtaschen offenbaren. Außen wirkt die modisch zierliche Blondine, aufgeräumt und gestyled, aber das Innenleben ist zumeist in modischer Hülle nur schön verpackt. Taschen für Damen sind selten praktisch, sondern nur ein Sack voll von Problemen.

Die modische Damenhandtasche ist zumeist nur eben dieser modische Sack, der mit teuren Schnitten anderen Frauen suggeriert, der Träger sei etwas besseres. Zumeist aber weiß die Dame von Welt nur nicht wohin mit ihrer seelischen Möle. Als Mütter sind wir da etwas anders. Wir haben zumeist die Erotik (vorerst!) vorerst sowieso auf der Geburtsstation abgegeben. Lange Zeit haben wir uns nur noch für den Frauenarzt hübsch gemacht. Wenn wir nun mit dem Kinderwagen unterwegs sind, interessiert uns eigentlich nicht das äußere Layout einer Tasche, sondern wir haben Panik, dass unser Kind gerade jetzt entscheidet, Geschäfte der besonderen Größenordnung zu verrichten.

Eine unaufgeräumte Damenhandtasche können wir beim Kinder wickeln selten in die Landschaft kippen. Wir sind jetzt Mütter und wollen schnell den Schnuller, die Windeln, das Kuscheltier, die Feuchttücher, das Fläschchen, das Ersatzhemd oder den frischen Strampler finden. Ordnung ist dabei die halbe Babypflege. Eine gute Wickeltasche nimmt uns tatsächlich viel Arbeit ab und dürfte (ganz nebenbei) auch die Herren der Schöpfung begeistern. Eine Wickeltasche ist praktisch, selten aber entschließen sich Eltern zum Kauf (deswegen ist es wohl auch ein guter Geschenktipp).

Die Wickelunterlage und das Fläschchenisolier-Täschen ist der Zubehör

Als Zubehör habt ihr noch eine Wickelunterlage und ein Fläschchenisolier-Täschen

Ich hatte immer alles irgendwie in meine Damenhandtaschen gestopft und war dabei oftmals überfordert. Ich hatte eine schöne Kollektion an Taschen, die allesamt nicht wirklich nützlich waren. Leider hatte ich kein Geld für eine Wickeltasche. Dennoch kann ich die Wickeltasche von Britax empfehlen, denn sie ist sehr geräumig und bietet alles, was so eine Wickeltasche bieten muss. Mehrere Außen- und Innenfächer machen euch zum Musterschüler in Sachen Ordnung. Sie ist leicht abwaschbar, was ja bei unseren kleinen Sabberspezialisten kein Nachteil ist. Zusätzlich habt ihr eine Wickelauflage, womit ihr euer Kind jederzeit auch unter extremsten Bedinungen wickeln könnt.

Wir haben diese Tasche am Wochenende in Sachen Tragekomfort mal ausprobiert und sind auch ein bisschen mit ihr am Rhein spazieren gegangen. Sie hat einen breiten Gurt, aber das Briefträgerimage haftet etwas an ihr. Egal, denn ihr seid vorerst vom Beruf her Mutter und ihr sollt die Tasche ja nicht zum Date mit ins 3 Sterne Restaurant nehmen.

Wenn ihr noch so eine Tasche braucht, dann könnt ihr sie natürlich in meinem Gewinnspiel gewinnen, das noch bis zum 2. Mail läuft. Ein bisschen Werbung also auch für diese Wickeltasche, denn sie kostet immerhin 40 Euro. Nach der Babybegleitung bleibt die Wickeltasche übrigens weiterhin praktisch, denn die vielen Fächer eignen sich wohl auch für Frauen, die auf Arbeit eine innere Aufgeräumtheit benötigen.

Außerdem könnt ihr noch die Bentobox, eine Petitebox, eine schöne Damentasche, Alva Produktpröbchen und ein wenig Kindermode gewinnen. Also schaut mal einfach an der Seitenleiste ins Gewinnspiel rein, denn Mitmachen lohnt sich.

Liebe Grüße

eure Maja

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Hilfe, mein Baby wurde entführt – Spielzeuge im Test

28. Februar 2012
Aye, los geht es durch das wilde "Meer".

Aye, los geht es durch das wilde "Meer".

Mein Pusteblumenbaby und ich, wir wurden entführt. Als Piratenschifftester bei Spielwelt.de waren wir von den Oberpiraten auserkoren worden und mit einer staatlichen Fregatte auf die Meere der Spielzeugwarentester verschleppt worden. Mein Kleinkind hatte ja ohnehin schon seine Leidenschaft für das Baden in sich entdeckt, die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer schäumte in ihr und eine Piratenleidenschaft konnte ich dem Wutbürger noch nie absprechen. Es passte also irgendwie wie der Nuckel ins Baby oder die Schokolade in Muttis Schokoladenbauch, dass ein Piratenschiff mit ganzer Crew in unserer Wohnung andockte und mein Kleinkind kidnappte. Wir unterwarfen uns also dem Fluch der Karibik und suchten nach dem geheimnisvollen Piratenschatz. Wo war er nur der Schatz, den ich dann mit mein Baby den ganzen Nachmittag im Park suchte? Mutti hoffte natürlich bis heute darauf, dass Captain Jack Sparrow irgendwo auftaucht, aber den Schatz, den wir schließlich fanden, war ein anderer.

Wir sind Piraten und keine Mechaniker

Bevor wir allerdings zu unserer Schatzsuche ablegten, musste Mama das Schiff erstmal auf Vordermann bringen. Der Babypirat stand ganz aufgeregt vor dem großen Karton und sprang in einer Dada-Symphonie um den Mamapiraten herum. Es gib einen Grund, warum ich mit meiner Legokarriere auch nie über die Duplosteine hinausgekommen bin. Selbst die Carrerabahn, die unsere Vermieterin uns schenken will, bereitet mir Bauchschmerzen.

Mamapirat hat es tatsächlich geschafft das Schiff zu montieren, jetzt fehlen nur die Kleinteile.

Mamapirat hat es tatsächlich geschafft das Schiff zu montieren, jetzt fehlen nur die Kleinteile.

Für alle, die es noch nicht wissen, ich bin eine Prinzessin, nur mein Baby ist die Piratin. Aus diesem Grund bin ich auch eher im sozialen Bereich tätig, während mein Babypirat mich terrorisiert. Von Technik verstehe ich somit wenig und ich bin froh, dass ich meinen Laptop jeden Morgen anbekomme. Aber was tut Mama nicht alles, wenn es um den einzigartigen Schatz geht.

Mamapirat hockte also vor dem zukünftigen Schiff und puzzelte den Mast, das Heck und das Segel irgendwo hin. Dem namhaften Piratenhersteller Playmobil sei Dank gibt es in der modernen Piraterie auch Anleitungen. Es war ganz einfach und verständlich, sogar ich als Baukastenidiot habe dieses Schiff zusammenbekommen und meinem Babypiraten zur Verfügung stellen können. Mein Kleinkind ging also auf Schatzsuche.

Ahoi wir stechen in “See”

Wir verabschiedeten uns tränenreich von unseren geliebten Kuschelbären und Psychopuppen daheim. Wir trommelten unsere neue, mitgelieferte Mannschaft zusammen. Sie bestand aus einem kleinen Küchenjungen mit Suppenkelle in der Hand, einem Häftling mit bemerkenswerten Silberring um den Hals, einem fiesen Glatzkopf und natürlich dem Kapitän mit imposanten Hut und bunten Papagei.

Doch bald schon kam Hunger auf. Unser Schiffsjunge zauberte uns aus den mitgelieferten Fässern eine leckere Skorbutsuppe.

Doch bald schon kam Hunger auf. Unser Schiffsjunge zauberte uns aus den mitgelieferten Fässern eine leckere Skorbutsuppe.

 

der Guantanamo Häftling bewachte die große Goldmünze, der Käpten saß über seiner Karte und der Fiesling stand am Steuer. Eine Sache macht mir allerdings Sorgen, seitdem mein Baby jetzt ein Pirat geworden ist scheint ihr die Macht zu Kopf gestiegen zu sein und sie lebt ganz nach dem Fluch der Karibik Motto:" Du kommst mir bekannt vor...hab ich dich schon mal bedroht ?"

Der Häftling bewachte die große Goldmünze, der Caipt'n saß über seiner Karte und der Fiesling stand am Steuer. Eine Sache macht mir allerdings Sorgen: Seitdem mein Baby jetzt ein Pirat geworden ist, scheint ihr die Macht zu Kopf gestiegen zu sein und sie lebt ganz nach dem Fluch der Karibik Motto:" Du kommst mir bekannt vor...hab ich dich schon mal bedroht ?"

Der Kapitän verstaut den Goldschatz lieber höchstpersönlich ;).

Der Kapitän verstaut den Goldschatz lieber höchstpersönlich ;).

Ich bin froh, dass der Fiesling nur so klein ist, ich finde ihn ganz schön gruselig.

Ich bin froh, dass der Fiesling nur so klein ist, ich finde ihn ganz schön gruselig.

Was soll ich sagen mein Kleinkind ist ein begeisterter Pirat. Sie hat eine enge Freundschaft mit ihrer Crew geschlossen und trägt sie auch bei Landgängen oftmals mit sich umher. Sie werden sogar neben dem Kuschelbär ins Bett gelegt und mit einem Küsschen versehen. Wahrscheinlich bekommen die Piraten nun endlich in ihrem Leben die Liebe, die sie in ihrer Kindheit vermisst haben.

Wir lichteten also den Anker, um den geheimnisvollen Schatz im Park zu suchen.  Mein Kleinkind ließ die Segel lichten und wir schipperten mit unseren Schiff durch den doch etwas trockenen Flur, der aber aufgrund der eingebauten Räder, für unser Schiff kein Problem war. Das Schiff ist schließlich eine Art Bondschiff der sieben Weltmeere, es wird im Flur auf Beutezug geschickt, es wird in der Wiese auf Abenteuerreise gesteuert und am liebsten würde mein Kleinkind mit dem Schiff auch baden und schlafen gehen. Draußen im Park also suchten wir den Schatz meines Piratenbabys. Als wir ihn in endlosen Spielen nicht fanden und Mama auch nicht Captain Jack Sparrow traf, wollte ich die erfolglose Schatzsuche abbrechen. Aber Piraten sind keine Landratten wie ich die Prinzessin. Mein Baby bekundete mit intensivem Trotz, dass ihr Schatz dort ist, wo auch ihr Herz wohnt. Der Schatz meiner Piratentochter lag in der Freiheit ihres Piratenlebens. Auf den sieben Phantasiemeeren sind unsere Kinder zu Hause und so musste ich sie schließlich weinenden Auges in unsere Wohnung zurückkidnappen, denn in der Dunkelheit draußen haben wir harten Piraten beide Angst.

Heute herrscht ein kräftiger Seegang.

Heute herrscht ein kräftiger Seegang.

Im imaginären Meer können wir auch Bergab fahren :D.

Im imaginären Meer können wir auch Bergab fahren :D.

Mein Kind ist immer noch fasziniert von den Piraten, auch wenn sie noch nicht so recht weiß, was diese sind. Wenn ihr allerdings auch die Phantasie eurer Kinder beflügeln wollten, dann schaut mal im Spielwaren Onlineshop vorbei und stattet euch standesgemäß aus. Es gibt dort auch für andere Berufsgruppen die passende Ausrüstung. So könnt ihr eure großen Kinder  mit der Märklin Modeleisenbahn zu Eisenbahnern werden lassen, stattet eure kleine Köchin mit leckerer Holznahrung aus oder versorgt euer Baby mit erstem Lernspielzeug von Ravensburger.

Kreative Spielzeuge vergrößern schließlich immer den größten Schatz, den ihr in euch tragt. Nicht wir, sondern die Phantasie unserer Kinder hat das Spielzeug erfunden.

Wenn ihr euch über Angebote und Neuerungen von Spielwelt informieren wollt, dann schaut auf ihrer Facebook Seite vorbei.

 Alles liebe

eure Maja

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Wie ihr Unbeschenkbare mit originellen Fotogeschenken bekehrt (Beitrag von Norman)

11. September 2011
Originelle Fotogeschenke Kalender

Kalender als Geschenk für Unbeschankbare

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