Archiv fü Kategorie Mama und Selbsterziehung

Regeln sind was für Bequeme – Wie wir vor allem durch Vorleben erziehen

11. Juni 2012

See Pusteblumenbaby

Die bedürfnisorientierte Säuglingspflege räumte mit einem eisernen Erziehungsgesetz auf. In dem Glauben aufgewachsen, dass wir nur unbedruckte Seelenplatten wären, hatten moderne Gesellschaften versucht, ihre Kinder zu prägen. Ohne viel Verständnis für die Psyche und die Folgen der dramatischen Einwirkungen auf die Seele, begannen Eltern bald schon ihre Kinder zu Zucht und Ordnung prügeln zu wollen. Schlagen war stets eine Abkürzung, die kurzfristige Erfolge versprach. Gleichsam aber entwickelte sich die Pädagogik. Bald wurde dem Lehrer das Züchtigungsrecht in den Schulen entzogen. Lehrer mussten bald ohne dieses “Erziehungsmittel” auskommen. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Die Tigermutter übt Selbstkritik?

8. Mai 2012
Wie steht ihr zur Tigermama?

Wie steht ihr zur Tigermama?

Genau verstehe ich die so genannte Tiger-Mutter aus China nicht. Zunächst erzählt sie im Spiegel-Interview, wie sie ihre Kinder zum Erfolg gedrillt hat. Da drohte sie ihren Kindern schonmal alle Kuscheltiere zu verbrennen, wenn sie ein Stück nicht richtig spielen, das andere mal drohte sie mit dem Canceln aller Geburtstage wie auch der Spende des Puppenhauses an das Armenhaus. Bei diesen Erzählungen wundere ich mich, dass die Kinder überhaupt noch mit Puppen spielen durften. Auf der anderen Seite erzählt sie dann, wie sehr sie ihre Kinder liebt. Chinesische Eltern würden demnach das Konzept ihrer Kinder viel besser verstehen. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Mama auf Schlafentzug und ohne Privatsphäre – Mein Leben ohne Leben

8. April 2012
Ich freue mich über jedes Kommentar von euch und über jedes sharen auf Twitter oder Facebook :)

Ich freue mich über jedes Kommentar von euch und über jedes sharen auf Twitter oder Facebook :)

Wieviel Zeit lässt euch eigentlich eurer kleines Baby oder Kleinkind? Mein Kleinkind ist ein kleines Zeitfresserbaby. Gerne gehe ich viel mit ihr raus und mache die Spielplätze unsicher, aber alles muss Mama an der Hand begleiten und jede Rutschfahrt meiner kleinen Stuntfrau will ausreichend bestaunt sein. Wenn ich die Sandbackkünste meines Kindes dann nicht bestaune, gibt es schon mal einiges an Gemecker. Wirklich ruhig ist meine Tochter nur vor dem Fernseher, aber das versuche ich soweit wie möglich zu begrenzen. Mein Kleinkind ist eine Zeitklette und der Tag verläuft irgendwie immer zwischen Tür und Angel. Ich blogge dann in jeder freien Minute, aber viel Zeit ist dazu tagsüber nicht. Mit einem Kita-Platz könnte ich definitiv wesentlich effizienter sein. Nun gut, statt des Kitaplatzes habe ich mir also Schlafentzug verordnet. Ich entledige mich also meiner Zeitprobleme, indem ich einfach die Hoffnung auf Gesundheit aufgegeben habe. Dann in drei Jahren sehe ich dann aus wie 43 und bin bereit Oma genannt zu werden. Der Blog ist dann halt ein Omablog. Aber warum mache ich das. Nun ich sehe, wie sich langsam Sponsoren bei mir melden und für Sparbaby und andere Blogs darf ich nun sogar gegen Geld bloggen. Das ist zwar noch nicht viel, aber ich hoffe mir irgendwie was aufzubauen, was vielleicht nach dem Bloggen irgendwie weitergeht. Vielleicht kann ich irgendwie später bei einem Unternehmen einsteigen oder während des Studiums einen guten Nebenjob machen.

Wie schaffe ich das Bloggen?

Bereits bei der Geburt habe ich den größten Teil meiner Privatsphäre an der Krankenhauspforte abgegeben. “Die brauchen Sie sowieso nicht mehr”, sagten mir die Schwestern und ich machte bereitwillig die Beine breit. Gut, wenn du so ein Kind aus dir rauspresst, dann brauchst du auch nicht zimperlich sein und es ist ja alles ganz natürlich (irgendwie). Irgendwie eroberte ich meine Privatsphäre in Teilen zurück, aber mit gewissen Harmonien war es vorbei. Dein Bett darf nun ein Bettpirat beherrschen, der dich manchmal wie seine eigene Fregatte behandelt. Nachts wird zumeist das Milchdeck gelehrt, dann aber gibt es auch ausgemachte  Randale. So wie heute Nacht. Irgendwann schrie mein Kind und meinte die Wut in ihrem Bauch müsste raus. Am Ende war es nichts schlimmes, aber irgendwo schoss ihr nachts ein Gedanke quer.

Ein anderer Teil meiner Harmonie ist auf der Toilette (dem Hort der inneren Ruhe und Glückseligkeit) flöten gegangen. Als Mutti sitzt du dort immer irgendwie wie auf Kohlen. Ganz die Übermutti willst du dein Kind auf keinen Fall schreien lassen willst, weil ansonsten das ganze Gifthormon in seinem Kopf ausströmt.

Spruch am Rande: "Halte dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen". Abraham Lincoln

Wenn das Töchterchen draußen läuft, hat Mama mal zwei Minuten Zeit zum Luftholen ;)

Dann ist da noch die Sache mit dem Baden und Duschen. Ich würde mir wahnsinnig gerne ein Entspannungsbad wünschen, aber mein Baby zu baden, war bisher ungefähr das gleiche Unterfangen wie ein fleischgewordenes Lagerfeuer zu einer Dusche zu überreden. Mein Baby liebt das Wasser wie ein handzahmes, liebevolles Kätzchen, nämlich überhaupt nicht. Zudem hat mein Kleinkind Angst, dass ich beim Duschen ertrinke und versucht mich ständig aus der Dusche zu retten. Verratet mir mal, wie ich ordnungsgemäß meine Haare entfetten soll. Meine Nicht-Haare-Waschen-Karriere habe ich zwar offiziell beendet und pflege meine Haare nun vor allem nur mit Henna, dennoch könnte ich manchmal noch als Ökomodell meine fettigen Haare über den Laufsteg tragen. Ich hab halt keine Zeit. Aus den Haaren der Modemuttis auf dem Spielplatz höre ich oft noch den Fön nachrauschen. Wenn ich dann noch mein Kleinkind vollkommen verdreckt aus der Matschpfütze hole, hoffe ich nur, dass eine von ihnen nicht beim Jugendamt arbeitet.

Danke für die Kooperation

Nun wie schaffe ich es jeden Tag einen Artikel plus Fotos rauszubringen? Ich habe tatkräftige Unterstützung von vielen Menschen und dafür möchte ich mich schlicht bedanken. Kooperationen zahlen sich einfach aus. Mit Veronika folgt nun eine wunderbare Kooperation. Ich habe sie nun als Zeichnerin für das Pusteblumenbaby gewonnen. Wir wollen zusammen das Märchen um das Pusteblumenbaby entwickeln. Im Gegenzug helfe ich ihr, einen Kunstblog aufzubauen. Zusammen mit Norman sind wir nun schon drei Kölner Blogger, die sich unterstützen und gemeinsam viel machen. Gerade Norman hat mich durch seine Arbeit bei netzwerkB auf viele Erziehungsthemen aufmerksam gemacht, die mir vorher nicht bewusst waren. Außerdem hat er mir intensiv bei meinen Artikeln und bei meiner Rechtschreibung (Asche auf mein Haupt) geholfen.

Dennoch mein Kind lässt mir kaum Freizeit und ich blogge, wenn sie schläft. Ansonsten ist Schlafentzug noch die beste Alternative, um Zeit zu haben. Dennoch interessiert mich, wieviel Zeit habt ihr am Tag bei euren Kindern für euch?

Alles Liebe

eure Maja

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Meine Spiegelreflexkamera Revolution – von berauschender Bildqualität ohne Rauschen

15. Februar 2012
Wald

Eine Kamera für alle kunterbunten Lebenslagen

Wer ein Baby bekommt, beginnt Fotos zu knipsen. In allen Lebens-, Rücken- und Bauchlagen fotografiert die Mami mit viel Liebe ihr Kleines. Jeden Gesichtsausdruck soll die Kamera nahezu biometrisch erfassen. Muttis werden dabei meist nicht nur Muttis, sondern nach drei Kindern sind sie fast schon ausgebildete Fotografen. So war das Fotos knipsen auch von Anfang an für mich ein Vergnügen. Doch wer so freudig erregt durch die Lüfte knipst, der möchte auch beständig besser werden und sich nicht mit durchschnittlichen Fotos zufrieden geben. Zwar konnte ich beispielsweise ein paar schöne Fotos von meinem Baby machen, doch weil die Kamera keineswegs farbecht war, schien es oftmals so, als würde ich Leichen in einer Staublandschaft fotografieren. Meine alte Digital-Kamera hatte zudem eine von diesen grell blitzenden Flitzepiepen , wobei der Blitzschlag in jedem Foto meine Motive erschlug.

Als wäre das nicht schon Handycap  genug gewesen, fiel meine Kamera während mein Baby noch sehr jung war, dann bald in alle Einzelteile zusammen. Zunächst funktionierte sie überhaupt nicht, nach mehrfachen Auf- und Zusammenschrauben aber aktivierte sie sich wieder. Da ich während der fachmännischen “Reperatur” natürlich alle Schrauben verloren hatte, umwicklete ich sie mit einigen Bahnen Tesafilm und ging mit diesem Teil auf Reisen. Es gelangen mir doch ein paar schöne Fotos.

Zwar sind dies alles sehr schöne Motive, aber sie bleiben matt, da ich vor allem die die Bildqualität nicht verbessern kann. Trotz vieler Millionen Megapixel (ich weiß überhaupt nicht, was das bedeutet) blieben meine Bilder etwas trist und waren keineswegs so farbintensiv und detailgetreu.

Meine schlechten Bilder und ich

Da so ein Baby ganz schön schnell strampeln kann und meine Digicam nicht über die Funktion schnell auslösende Reihenaufnahme verfügte, produzierte ich zudem ziemlich viel Ausschuß. Sobald das Licht nicht mehr ausreichend vorhanden war, fotografierte ich Bilder wie Gemälde von Gerhard Richter (ihr wisst schon, schön verschwommen, allerdings mit dem Unterschied, dass Richter damit Millionen verdient und ich den Spott der Halbamateure ernte). Ich erinnere mich an ein paar Fotos, die ich für Ebay eines Nachts machte. Die Bilder, mit Blitz fotografiert, enthielten genau das Gefühl, dass im zweiten Weltkrieg kurz vor Kriegsende im Führerbunker geherrscht haben muss. Ich stellte sie trotzdem bei Ebay rein und wunderte mich, warum sich die Sachen so schlecht verkauften. Wahrscheinlich dachten die Leute, die meine Bilder sahen, dass der Verkäufer Osama Bin Laden sei, der seine letzten Möbel aus seiner  Höhle verhökern will.

Da ich nun viele andere Fotos auf anderen Blogs auskundschaftete und ich dort immer sehr fasziniert war, wollte ich selbst bessere Fotos machen. Ich träumte davon genauso schöne Bilder zu machen und dafür wollte ich nicht extra eine Ausbildung zur Fotografin beginnen (obwohl die Fotoblogs von ausgebildeten Fotografen manchmal auch zum Wegschmeißen sind).

Ich fragte also in einigen Foren nach, was ich verbessern könnte, ich versuchte es mit etwas mehr Sättigung und mit externen Lichtquellen. Aber meine Bilder rauschten irgendwie immer viel mehr und sahen nie so ansprechend aus wie auf den Fotoblogs. Ich meldete mich bei der Modelkartei als Fotografin an, ich dachte, dass mir vielleicht ein Model fehlt, welches meine Bilder mit rotem Lippenstift und 10 cm Highheels den nötigen Glamour verleihen würde. Bei der Modelkartei wollte mich aber niemand haben. Der Grund: Meine Bilder waren zu schlecht und man sagte mir, ich bräuchte eine bessere Kamera. Etwas stimmte mit meinen Bildern nicht, obwohl sie eigentlich sehr schön waren. War ich dazu verdonnert ein Leben lang in der grauen Flitzpiepenwelt festzustecken?

Hier seht ihr ein paar Bilder die ich mit meiner alten Digital Kamera gemacht habe. Trotz des schönen Lichts, der bunten Farben und der schönen Motive sehen sie etwas fahl aus.

Hier gefällt mir besonders gut die Motive und das Abendlicht, welches ein paar schöne Schatten zeichnet. Aber ihr seht auch wie sehr das Bild rauscht und wie unscharf die Motive wirken.

Hier gefällt mir besonders gut wie das Miniauto aus der Garage kommt und wie mein Kleinkind davor sitzt und das Abendlicht, welches ein paar schöne Schatten zeichnet. Aber ihr seht auch wie sehr das Bild rauscht und wie unscharf die Motive wirken.

Ich liebe dieses Bild. mein Baby steht so süß auf ihren Zehenspitzen und das Licht fällt hinten sehr schön auch der etwas unscharfe Boden im Vordergrund gefällt mir, aber auch hier ist die Bildqualität nicht sonderlich gut.

Ich liebe dieses Bild. mein Baby steht so süß auf ihren Zehenspitzen und das Licht fällt hinten sehr schön. Auch der etwas unscharfe Boden im Vordergrund entfaltet seine Wirkung, aber auch hier ist die Bildqualität nicht sonderlich gut.

Mein Baby beim modeln :)

Mein Baby beim Modeln :), mit meiner Nikon wäre das Ergebnis allerdings qualitativer ausgefallen.

Die Lösung meiner tristen Fotos 

Ich versuchte mein Glück noch einmal in einem Forum. Bei “Wer Weiß Was” schlug mir jemand vor, doch mal etwas Geld in eine bessere Kamera zu investieren. Ich war nicht sonderlich angetan, denn ich hatte mir meine kleine Digitalkamera in derSchwangerschaft besorgt und gedacht, die wäre super (ich meine hey 12 MillionenMegaPixel sind doch wohl nicht von schlechten Eltern). Meine Kamera war also schon recht neu und sie hatte auch 12 Megapixel, also warum sollte ich nochmal investieren?

In vielen, vielen Nachtschichten  las ich mich in die große, weite Welt der Kameras ein und ich erkannte, dass es dort einen kleinen aber feinen Unterschied gibt. Der Unterschied nennt sich Spiegelreflexkamera und sie war das, worauf ich solange hingesucht hatte. Als absoluter Neuling hing ich also im Dschungel voller Kameras und fragte mich, welche Kamera denn nun am besten für mich geeignet sei. Ich wollte eine Kamera, die ich leicht bedienen konnte, die eine gute Videofunktion hat, die meine Fotos schon beim Schießen mit Filtern pimpen kann und die den coolen Tiefenschärfe Effekt erzeugen kann. Nun das wollte ich als kompaktes Paket in einer Kamera. Sucht das mal als Neuling, da wird einem schwarz vor Augen. Ich meine so eine Kamera kostet locker mal um die 800 Euro (mit einem guten Objektiv).

Schließlich blieb ich bei der Nikon 5100 D hängen und endschloss mich, nach gründlicher Recherche und einigen Überlegungen gegen eine Canon EOS 600 D (die Konkurenz zur Nikon 5100D), da die Nikon ein Quäntchen mehr Ausstattung hat und auch in bestimmten Situation weniger Rausch erzeugt, außerdem passte sie gut in mein Budget (800 Euro). Bei soviel Geld, willst du dein Geld nicht sinnlos verprassen.

Fazit 

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Kamera. Schaut euch mal die Fotos an:

Als erstes fällt mir hier auf, dass die farben viel intensiver sind und das liegt nicht daran, dass ich erst da den Sättigungsregler entdeckt habe ;)

Als erstes fällt mir hier auf, dass die Farben viel intensiver sind und das liegt nicht daran, dass ich erst da den Sättigungsregler entdeckt habe ;) Außerdem ist der Bildsensor für das Licht wesentlich sensibler.

Auch hier kein Rauschen und der beliebte Tiefenschärfeeffekt

Auch hier kein Rauschen und ich bekomme den beliebten Tiefenschärfeeffekt

Im Gegesatz zu meinen alten Portiats ist das Bildrauschen verschwunden und die Details sind viel schärfer und naturgetreuer.

Im Gegesatz zu meinen alten Portiats ist das Bildrauschen verschwunden und die Details sind viel schärfer und naturgetreuer.

Baby
Solche Bilder sahen mit meiner Digitalkamera nie sonderlich gut
aus, da dort viel zu viel Rauschen drin war und die Motive nie so klar wie hier wie wurden. Zudem habt ihr bei einer Spiegelreflex den Vorteil, dass ihr die Bilder zuschneiden könnt und selbst bei kleiner Größe noch große Bildqualität habt.

Am Anfang ist es etwas ungewohnt mit einer schweren Kamera durch die Gegend zu rennen, aber ich habe schnell Gefallen daran gefunden (Frau sieht ja auch auf einmal wichtig aus). Auch die Anwendung ist bei einer SpiegelreflexKamera erstmal etwas anders als bei einer kleinen Digicam, da es viel mehr Funktionen gibt. Aber die Nikon ist sehr verständlich aufgebaut und so verstand sogar ich als Neuling, wo ich drehen und drücken musste. Die Bildqualität beeindruckte mich sehr, die ersten Fotos machte ich wieder Nachts bei Kunstlicht und mit Blitz, aber selbst diese sonst so grauenvollen Fotos sahen bedeutend qualitativer aus. Ich fotografierte Kissen, Teller und Klopapier. Jedes Foto kam mir vor wie ein Kunstwerk. Die höhere Bildqualität ist ein gravierender Unterschied, den ich unterschätzt hatte, so kann ich nun immer sehr große Fotos posten, was den Blog schöner macht. Ich mache zwar Fotos, die im RAW-Format teilweise über 60 Megabyte groß sind, dafür habe ich für die Bearbeitung nun extrem weiten Spielraum. Ich kann zudem nun rauschfreie Videos aufnehmen und bei Selbstportrais ist das schwenkbare Display von großem Vorteil. Sogar die gewünschte Tiefenschärfe konnte auf meinen Fotos entdecken und ich wurde auch endlich in der Modelkartei als Fotograf zugelassen, wodurch ich schon einige Modelanfrage hatte.

Eine Sache habe ich allerdings erst hinterher erfahren und zwar das mein 55mm Objektiv auch gerne Joghurtbecher genannt wird, da es zu den schlechteren Objektiven gehört. Nun spare ich auf ein besseres Objektiv, damit meine Fotos noch mehr Tiefenschärfe haben und noch detailgenauer werden. Wenn ich dieses habe, informiere ich euch (insofern Interesse besteht).

Die Kamera hat übrigens bei Stiftung Warentest mit gut (klar wenn ihr noch höher im Preis geht, bekommt ihr ein “sehr gut”, aber dies ist eine qualitative Mittelklassekamera, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach stimmt; (http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d5100), daher hat sie auch bei Testern wie Chip oder Fotomagazin mit sehr gut abgeschnitten (http://www.chip.de/artikel/Nikon-D5100-DSLR-bis-1.000-Euro-Test_44515555.html). Falls ihr euch unsicher seid, ob es eine Canon oder eine Nikon sein soll, so könnt ihr euch ja mal beide anschauen.

Liebe Grüße

eure Maja

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Blogparade Auswertung – Wessen Vorsätze leben noch?

17. Januar 2012
Mein Kleinkind ist auch ohne unerfüllbare Vorsätze gut gelaunt :)

Mein Kleinkind ist auch ohne unerfüllbare Vorsätze gut gelaunt :)

Heute möchte die gestresste Mama mal die Blogparade auswerten. Es haben unglaubliche und herzerweichende 6 fleißige Menschen daran teil genommen. Danke an meine Fans, denn ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Alle Teilnehmer haben mehr oder weniger einen ähnlichen Ansatz bei ihren guten Vorsätzen, sie wollen mehr für sich und vor allem mehr für ihre Gesundheit machen. Meistens sind dies die schwersten Vorsätze, da es viel Ehrgeiz fordert die alten Gewohnheiten abzulegen. Leider setzen sich aber nur sehr wenige konkrete Ziele. Nun gut, wer sind die Menschen mit den guten Vorsätzen?

1. Wild Flower hat sich vorgenommen ein gesundes, selbstgemachtes Essen mit zur Arbeit zunehmen. Ein guter Anfang. In kleinen Schritten liegt viel Potential, vielleicht lautet der Vorsatz für nächstes Jahr dann: Gesundes Essen auch den ganzen Tag. So wie es scheint hat es die ersten zwei Kalenderwochen auch funktioniert. Wie sieht es mittlerweile bei dir aus Wild Flower?

2. Jane von: “Zu klug um wahr zu sein“, hat sich vorgenommen ihr Spanisch zu verbessern, mehr Sport zu machen und weniger Zeit vor dem Computer zu verschwenden.  Das sie ihr Spanisch verbessern will finde ich persönlich am besten, ich wünschte auch ich könnte noch eine weitere Sprache neben den Standard Sprachen. Eigentlich sollte ich oder besser wir alle chinesisch lernen, da die Chinesen in 20 Jahren den Weltmarkt erobern und wir dann als billige Arbeiter nach China auswandern müssen um noch einen Job zu bekommen. Wenn ich dann schon Chinesisch könnte, steige ich bestimmt in der Hierarchie der günstigen Arbeiter auf. Zukunftsaussichten deluxe.
Ob Jane ihre Vorsätzen un durchgehalten hat, oder ob das BKA die toten Vorsätze irgendwann aus einem Garten ausgräbt, das weiß ich leider nicht. Ich finde allerdings, dass die Ansätze nicht so sehr erfolgversprechend sind, da die Formulierung etwas unkonkret ist.

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Wie wir unsere Kinder zur Schönheit erziehen – Überlegungen zur Beautyindustrie

14. Januar 2012
Schönheit ist vergänglich

Schönheit ist vergänglich

Da ich mich diese Woche doch recht häufig mit Pflege zur Verschönerung beschäftigt habe, stellt sich die Frage: Was ist Schönheit eigentlich?

Mamas haben ja in der Regel weniger Zeit für Kosmetik, Pflege und all den anderen Kram der Schönheit bringen und erhalten soll. In der Schwangerschaft schneiden sich gar einige die Haare ab, weil es ja einfacher sei (in meinen Augen ein Kapitalverbrechen). Noch schlimmer finde ich, dass zum Beispiel meine Mitbewohnerin die Haare als Kind kurz hatte, weil ihre Mutter dies als einfacher empfand. Baut auch nicht das Selbstbewusstsein auf, wenn alle im Kindergarten denken, du bist ein Junge.

Aber ganz ernsthaft, ich weiß auch nicht genau, was Schönheit eigentlich bedeuten sollte. Deswegen habe ich mir letztens etwas Zeit für Schönheit genommen und den Dokumentarfilm: “Sehnsucht nach Schönheit” im Ersten angemacht. Ich habe auch gehofft, dass mich dieser Dokumentarfilm über die neusten Methoden zur operativen Verschönerung aufklärt (jeder denkt ja mal darüber nach, ob er was machen sollte und zu Schminke sind wir ja mehr oder weniger alle bereit). Ich bin kein bekennender Fan von Schönheitsops, aber ich schaue mir gerne an, was alles so möglich ist und denke dann immer über den Mama Alterungsprozess nach.

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Mein Sportrhythmus – Wie halte ich mich fit?

5. Januar 2012
Im neuen Jahr soll jeder Morgen mit Sport beginnen.

Im neuen Jahr soll jeder Morgen mit Sport beginnen.

Als Mutter von einem Kleinkind, mache ich viele Dinge neben der Erziehung, so auch einen meiner guten Vorsätze ist eine konsequente Selbsterziehung, das heißt: Jeden Tag Sport. Täglich quäle ich mich nun in meinen Sportsachen mit Gewichten und auf die Sportmatte (an und für sich wäre es ja schöne draußen Ballspiele zu spielen, aber meine Freunde sind da etwas unmotiviert).  Warum mache ich das? Nun einerseits, weil ich ausgeglichener sein möchte, denn mit einem kleinen Engel als Kleinkind, was sich unvorhergesehen zu einem Wutbürger transformiert, braucht es Geduld und vor allem Ausgeglichenheit (wie ihr mit eurem Kleinkind als Wutbürger  am besten umgeht habe ich ja bereits in diesen Artikeln beschrieben) Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Blogparade – Eure Vorsätze für 2012 – Wer hält am längsten durch?

28. Dezember 2011
Gute Vorsätze sind zunächst einmal, wie der Sprung ins kalte Wasser.

Gute Vorsätze sind zunächst einmal, wie der Sprung ins kalte Wasser.

Es geht also um gute Vorsätze für das neue Jahr, aber in der Regel nehmen ja eher wenig Leute an meinen Mama-Blogparaden teil, was nicht so schlimm ist, dann mache ich die halt für mich selbst ;) Leider beteiligen sich auch nicht so viele an den Gewinnspielen, das liegt wohl daran, dass mich eher weniger lesen. Manchmal scheitert es dann auch von den Leuten die Adresse zu bekommen, wenigstens bei Fräulein Moon. Nun gut, aber heute geht es wohl eher um das Einhalten der guten Vorsätze, was so häufig scheitert und vielleicht fühlen sich ja einige motiviert, mich damit auch zu motivieren. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass wenn ich meine Vorsätze anderen mitteile, diese mich irgendwie indirekt kontrollieren. Ein Blog eignet sich dazu eigentlich hervorragend. Aber lest mal den Artikel, dann erfahrt ihr, worum es eigentlich geht.

Vorsätze für das neue Jahr

Ein neues Jahr steht vor der Tür und möchte angemessen behandelt werden. Das heißt,  die guten Vorsätze werden wieder aus dem Keller geholt. Beim Öffnen des verstaubten “Gute Vorsätze Kartons” kommen bei mir so einige Leichen und Leben, die nie ein Leben hatten,  zum Vorschein. Die Leichen, die schon mehrmals gekillt worden sind, heißen unter anderem: Sport, Haushaltsbuch und Tagesplan. Nun gut, also folgt die jährliche Wiederbelebung. Im neuen Jahr wie so häufig bin ich voll motiviert. Wie ist das bei euch? Habt ihr auch aufgeschobene Vorsätze von 2011, die ihr nochmal recyceln wollt? Also hier mal meine Vorsätze:

Sport

Ich scheitere immer wieder an der körperlichen Betätigung. Da sportle ich eine Woche komplett durch, werde in der nächsten Woche krank und habe die darauffolgende Woche die Vorsätze im Krankenbett gelassen. Es ist immer das gleiche, wenn ich einmal aus dem Rhythmus komme, dann übernimmt mein innerer Schweinhund das Ruder, das heißt es wird nicht mehr gerudert. Mein Schweinehund liegt nämlich lieber auf dem imaginären Sofa, stopft haufenweise Schokolade in sich rein, geht dann und wann mal aufs Klo und merkt, dass er chronisch überzuckert ist. Ja das ist mein wahres Ich, ein dickes, faules Tierchen. Das zu überwinden ist mit der selben Kraftanstrengung  verbunden wie einen 14 Tonner hinter sich her zuziehen. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Frauen zurück an den Herd!

30. Juli 2011

Frauen haben zwei Lebensfragen. Zwei Fragen, die ihr Leben vollständig bestimmen und lenken. Bei diesen Fragen geht es natürlich nicht um den Sinn des Lebens etwa (in gewisser Hinsicht allerdings dann doch). Welche Fragen sind das also? Nun die Fragen sind: “Was ziehe ich an?” und “Was koche ich?”

Wie das glaubt ihr nicht? Dann schaut euch mal das folgende Video an:

Ich kann mir schon vorstellen, das irgendeine hysterische Femministin jetzt vor ihrem Notebook hockt und sich die Kurzhaarfrisur rauft. In diesem Falle empfehle ich folgendes Video: Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Welches Konzept ist besser für die Babyentwicklung? Rabenmutter, Tagesmutter und Arbeiten oder Herdglucke

28. Juli 2011
Meine nächsten 18 Mama-Jahre (sehe ich nicht glücklich aus?)

Meine nächsten 18 Mama-Jahre (sehe ich nicht glücklich aus?)

Soll mein Kind oder Baby zu einer Tagesmutter, damit ich arbeiten kann? Oder ist dies schlechte Kindererziehung und bin ich eine Rabenmutter, die Kontakt zu ihrer biologischen Grundausstattung verloren hat und nicht weiß, was gut ist, für das Kind?

BILD-Schlagzeile: Heim- und Herdglucke beutet Staat aus

Es ist ein ewiger Hickhack. Bleibst du Zuhause, weil du entschieden hast, dass es für deine Familie das Beste ist, dann wirst du als Glucke, die ihr Nest wärmt, abgestempelt. Zudem heißt es, dein Kind erlange nun niemals Selbstständigkeit, wird in einsamer Zukunft immer an deinem Rockzipfel hängen und noch mit 30  Jahren mit dir in einem Bett schlafen. Tja, so sieht es wohl aus, wenn du dich entscheidest, im Schoß der Wohlfahrt zu bleiben und nicht schon 2 Tage nach der Geburt wieder beginnst, in der Industrie am Fließband zu stehen. Eine Mutti soll nach dieser Vorstellung wohl die Tage im Kalender abhaken bis endlich ihr Mutterschutz endet und sie sich endlich wieder als freie, ununterdrückte Frau ihrer Selbstständigkeit widmen darf.

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