Archiv fü Kategorie Mein Baby (Bilder)

Die Pusteblumenprinzessin im Zworgenland

19. Februar 2012
Mein blondes Pusteblumenbaby

Mein blondes Pusteblumenbaby


Unerschrocken landete eines tages die Pusteblumenprinzessin im Zworgenland.

Unerschrocken landete eines Tages die Pusteblumenprinzessin im Zworgenland.

Das Pusteblumenprinzesschen im Zworgenland

Nagut, es war einmal in einem Land voll von rosa Sonnenschein und grünen, blühenden Wiesen, wo ein Pusteblumenprinzesschen an einem Pusteblumenschirmchen vom Himmel schwebte. Dieses Pusteblumenbaby hatte nicht mehr an als ihre langen, blonden Haare, war nicht größer als ein Knopf und landete zwischen Gänse-, Sonnen- und Butterblümchen direkt vor den Füßen von eurem Aba Zworg.

Wir, die gutmütigen Zworgs waren ein Gärtnervölkchen und hatten natürlich keine Ahnung von solchen Geschöpfen; die meisten von uns waren kleine, rötliche Gesellen gar noch kleiner als das Prinzesschen, die dafür aber große Füße, noch größere Nasen und vor allem ein riesiges Herz besaßen. Das Herz eures Aba Zworgs war gar so groß, dass sein Körper herzförmig aussah. Er hatte das größte Herz von allen und war damit doppelt so groß wie jeder Einzelne der Zworgs. Genau benommen gehörte er zu der Gattung der Zwergenriesen, die dafür auserkoren worden waren, sich um die Wälder und Wiesen zu kümmern.

Das Pusteblumenprinzesschen landete also vom Himmel hinab genau vor seinen Füßen. Doch das kleine Bündel weinte bitterlich und euer Aba Zworg betrachtete es besorgt mit seinen bunten Augen und grübelte hinter seinem Bart aus Butterblumen und nahm es auf. Er nannte es Anell.

“Näht ihr ein Kleid aus Blütenblättern” befahl er sanftmütig wie ein Riese seinem Völkchen der Zworgs. Schon wuselten all die kleinen Zworgs durch das Gehölz, sammelten die Blumen der Wiesen und nähten ihr ein buntes Kleid aus zarten Blütenblättern. Papa Zworg und einem ganzen Völkchen ließ es das Herz, wie einen Adler in die Lüfte steigen, als Anell sie im neuen Kleid mit einem Lächeln verzückte. Doch schon wie ein Blitz fuhr es den Zworgs durch die Glieder, als das Anell wieder zu weinen begann.

Die Pusteblumenprinzessin weinte viele Tränen, bis den Zworgs das Wasser Knöchel hoch stand.

Die Pusteblumenprinzessin weinte viele Tränen bis den Zworgs das Wasser knöchelhoch stand.

“Was hat es nur?” grummelte es hinter Anells Butterblumenbart und das Zworgenvölkchen grübelte mit besorgter Miene zum doch lieblichen Geschrei. Selbst der letzte Grashalm auf der Wiese begann mit dem Weinen zu fühlen und es zitterten die Bäume. Das Pusteblumenprinzesschen hatte wohl die Gabe, das innere Lied in allen Dingen zum Klingen zu bringen, selbst wenn es bittere Tränen vergoß.

Gar die Kamillenfeehexe (ihre Eltern waren ein lesbisches Zauberpärchen) flog plötzlich aus einem Astloch auf ihrem Spitzwegerichbesen hervor. Sie war wunderschön und hässlich zugleich. Ihre Herzseite konnte jedes Zworgen- und jedes letzte Blumenherz erweichen, doch ihre dunkle Seite (selten gesehen) versteinerte schon so manchen Liebhaber. Heute aber war diese Seite hinter Schatten verborgen.”Wir hören es gar in der Welt der Zauberwesen klingen”, rief die Kamillenfeehexe. “Es ist ein Mädchen geboren, dass nicht aufhören will zu weinen und doch alle Dinge zum Klingen bringt. Lass mich dir helfen, Aba!”

Aba nickte nachdenklich, denn er vertraute der Kamillenfeehexe schon lange nicht mehr. Im Zworgenvölkchen munkelte es im Dunkeln, er hätte schon ihre dunkle Seite gesehen und seine Erfahrungen gemacht. Doch was sollte Aba tun?

“Es hat bestimmt unendlichen Durst!” sagte die Kamillenfeehexe als sie neben Aba Zworg landete. Dieser hatte Einsehen und rief sofort zur pummligen Bienenkönigin hinüber:

“Holt Blumennektar! und lasst Muramix den Dorfdruiden Tränke brauen.”

Die faule Bienenkönigen war eine Gebärmaschine und ernährte sich in ihrem Staat von Sozialhilfe (sie fraß die Währung “Nektar” und sorgte so stets für Finanzkrisen). Sie hob schwerfällig ihren Arm, und streckte unter Mühsal den Finger aus. Schon zischte ein Bienenschwarm aus den Startlöchern los – sie hatten nur darauf gewartet – sammelten die feinsten und seltensten Blütennecktare und brachten sie der Kamillenfeehexe.  Diese begann sofort ihren Baby-Koma-Schlaf-Trunk (bekannt aus der Pusteblumenlandwerbung) zu brauen und das Zworgenvölkchen stand furchtsam neben ihrem blubbernden und zischenden Töpfen. Papazworg war skeptisch gegenüber dem Naturgebräu, doch die Kamillenfeehexe sagte:

“Das ist ist ganzheitlich homöopathisch, gesegnet durch Sonnenlicht, in Bergkristallen geräuchert  und durch Glaspyramiden gefiltert. Es hilft gegen alles.”

Aba Zworg vertraute diesmal der wunderschönen Kamillenfeehexe, denn er war sich sicher, dass bei diesem Herzenslärm vom Pusteblumenprinzesschen alle Bösartigkeit von ihr abgefallen war. Die Kamillenfeehexe hielt also der kleinen Pusteblumenprinzessin den Becher an die Lippen. Sofort begann das Kleine das köstliche Gebräu in riesigen Schlucken zu trinken. Sie  trank gierig als hätten Weltmeere ihre Durst nicht stillen können, gleichwohl gluckste sie einmal zufrieden und lächelte. Sogleich pulsierte ein herzergreifendes Aufatmen durch Wald und Wiesen und ein raunendes, erleichtertes “Ah” kam aus den Mündern der Zworgs.

In der plötzlichen Ruhe sprachen plötzlich alle Dinge von dem kleinen Prinzesschen, dass in ihr Zworgenland geflogen kam. Die Bäume raschelten, die Blumen sangen und das Gras flüsterte. Doch der himmlische Frieden währte nur kurz. Bald schon flossen wieder dicke Zaubertränen aus den Augen der Kleinen und gleichwohl die Blumen blühten, wo diese Tränen auch hinfielen, Sorge breitete sich im Zworgenland aus.

Die Tränen der Pusteblumenprinzessin überschwemmten das Zworgenland mit kleinen Seen und viel Mitgefühl.

Die Tränen der Pusteblumenprinzessin überschwemmten das Zworgenland mit kleinen Seeen und viel Mitgefühl.

Das Zworgenvölkchen murmelte und erkannte bald: Ein liegendes Wesen, so ein Wurm wie Anell braucht doch ein Bettchen und so ein Zauberwesen ein besonderes Bettchen hinzu. Schon wuselten wieder alle Zworgs durch das Gehölz, sammelten Blütenblätter und bauten ihr nicht nur ein Bett, sondern ein ganzes Schlösschen aus den Blumen der Wiesen. In diesem Schlösschen errichteten sie einen himmlischen Turm, der hoch hinaus in das Himmelszelt ein wahres Himmelbett war. In diesem Turm stand ein Blütenblätterbettchen, das sich mit dem Turm hoch in den Himmel über die letzte Baumkrone erhob. Sie stapelten Tausende von Rosenblättern dafür, um das weichste Bett aller Zeiten mit dem schönsten Ausblick der Welt zu bauen.

Die Zworgs waren fleißig und schnell, so stand das Bett gar nach wenigen Augenblicken. Aba Zworg untersuchte ernsthaft, ob auch keine Erbse unter den Blättern lag, denn Prinzesschen sind bekanntlich sehr sensibel. Das Bett ragte nun in das Universum über dem Dorf hinaus und Aba Zworg ließ sich und das Pusteblumenprinzesschen von mutigen Spatzen hinauffliegen. Vorsichtig legten die Spatzen das Pusteblumenprinzesschen auf ihr Rosenblütenbettchen und zwei andere Spatzen hielten Papa Zworg an den Schultern. Er schaute in das hübsche Gesicht des Pusteblumenprinzesschens  und das ganze Zworgenvölkchen stand unten mit staunenden Mündern. Ganz Zworgenland wartete, doch das Pusteblumenprinzesschen hörte nicht auf zu weinen.

Aba Zworg war etwas verzweifelt, als er dort oben vor den Pusteblumenprinzesschen an den Spatzen hing. Doch von all dem Gewusel schaute plötzlich Zwergizworg aus seinem veganen Elfenbeinturm (gebaut aus Lexika) hinab. Er war wohl der Kleinste unter ihnen, aber hatte den größten Gehirnschmalz. Sein ganzes Leben hatte er nur gelernt und sich in die Höhen der Zworgenwelt hinauf zu den höchsten Begriffen gedacht. Sein Vorschlag war einzigartig:

“Da wir nicht wissen können…”, sprach Zwergizworg  ”…was das Kleine so in seinem Köpfchen denkt, so bin ich nach reiflicher Überlegung zu der Auffassung gelangt, dass nur die Sprache Lösung sein kann.” Papa Zworg nickte dankbar und schon setzte Zwergizworg seine Brille auf und begann, dem schreienden Bündel die Sprache zu lehren. Ein langfristiges Unternehmen, aber die vorerst letzte Hoffnung der Zworgs. Während also das kleine Bündel tagelang weinte und die Kamillenfeehexe ihr alle wunderschönen Trunke mit dem Nektar der Bienen braute, so kam bald Skeptizworg und war wie gewohnt anderer Meinung. Skeptizworg hielt nicht viel von der Welt und zweifelte gar oftmals an seiner eigenen Existenz. Er schlug vor, einfach mal abzuwarten, bevor sie etwas falsches machten. So ein Wesen (an das er im Übrigen nicht so recht glauben könne) sei vielleicht zerbrechlich und überhaupt nicht gemacht für die Sprache. Er meinte, irgendwann gewöhne sich das Pusteblumenprinzesschen bestimmt an die verzweifelte Welt, so wie er es einst tat. Papazworg legte seine Stirn in Falten und grummelte hinter seinem Butterblumenbart: “Aber müssen wir ihr nicht helfen?”

BabyWas kann es sein, dass die Tränen endgültig zum trockenen bringt?

Was kann es sein, dass die Tränen endgültig zum trockenen bringt?

Habt ihr vielleicht einen Vorschlag, der sich schneller als Zwergizworgs Idee, umsetzen lässt und nicht so zynisch wie Skeptizworgs Einfall daher kommt? Dann postet eure Ideen in den Kommentaren oder shared das ganze bei Facebook, soll uns die Croud doch helfen. Zwitschert es in die Twittergemeinde :)

Dies war also die Sonderaufgabe diese Woche war bei der Testmama und da war der Dichter in uns gefragt. Zugegeben: Ich hatte Nachhilfe von einem Schüler vom Meisterschüler von Berthold Brecht (angeblich), denn einfach waren die Vorgaben nicht (Elternsein, Karotten und Ballons sollte da in das Gedicht rein).  Da aber nun so ein Gedicht nicht genug Text für einen Beitrag enthält und der Beitrag also ein paar Kunstmomente mit sich bringt, so habe ich mich entschlossen, mein Märchen von der Pusteblumenprinzessin mit vorzustellen. An dem tüftle ich jetzt schon etwas längere Zeit. Ich hoffe es hat euch gefallen, denn es wird eine längere Serie werden, bei der ihr gerne mitmachen könnt. Also ich freue mich, wenn ihr dies shared.

Das war es aus dem Pusteblumenland für heute

Alles Liebe

Eure Maja

und einen schönen Karneval

 

Wie ich vom Konsumjunkie zum Sparschwein wurde – Lieber öko als rosa und arm (Testmamas Blogparade)

30. Januar 2012

Ich mag ihre Augen auf dem Bild, auch wenn sie etwas traurig in die Welt blickt :)

Die Blogparade von der lieben Testmama geht in die vierte Runde: wir erfahren erfahren also, wo die Sparschweine in der Blogosphäre zu Hause sind.

Während meiner Schwangerschaft habe ich mich nach und nach vom Konsumjunkie zur Rabattheftchentante gemausert. Dies war kein leichter Weg. Am Anfang meiner Schwangerschaft war ich noch davon überzeugt, dass ich mindesten 2 LKW Ladungen voll von rosa Stramplern für mein Baby brauche, ich war der Überzeugung dass mein Baby ganz besonders viele romantische Sachen benötigt, die mit rosa Rüschen und kleinen gelben Enten verziert sind.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment als mein Frauenarzt zu mir sagte, dass ich so zu 84% ein Mädchen bekommen werde. Zugleich gruppierten sich in meinem Kopf die Styleberaterinenn in einer Reihe und waren bereit sich in die Babyabteilungsschlacht zu begeben. Als ich dann aus der Praxis kam, glänzten meine Augen rosa und mein Konto weinte bittere Tränen. Ich glaube ich hatte die komplette rosa Babyausstattung, die es bei H&M gab, dann kaufte ich noch alle rosa Schnuller, die ich finden konnte, eine rosa Wickeltasche, rosa Söckchen, rosa Mütze, rosa, rosa, rosa, rosa, rosa. Ich sag euch, wenn ihr bei mir in die Wohnung wärt und eine rosa Brille aufgehabt hättet, hättet ihr nichts mehr gesehen. Am liebsten hätte ich auch rosa Windeln gekauft, aber die gab es leider nicht (Hinweis an die Konsumindustrie: Baut rosa Windeln – Windeln im Jeanslook gibt es ja schon).

Die Windel für das Konsumbaby von Welt (Quelle: http://www.schweizer-illustrierte.ch/tv-shows/frisch-geknipst-im-juni)

Ja am Anfang der Schwangerschaft  habe ich noch andere Frauen am Wühltisch angefaucht, wenn sie es wagten, zuerst nach den rosa Sachen zu greifen. Es durfte auch nicht irgendein rosa sein, nein dieses kitsch rosa mochte ich nicht, es musste ein ganz zartes sein, so zart wie mein Baby sein würde. Ja ich war völlig verblendet, ich sah die Preise nicht mehr vor lauter rosa Nebel in meinem Kopf.

Wie kehrte die triste Vernunft in meinen Kopf ein?

Zum einen überkam mich die Vernunft, als ich merkte, dass man rosa Strampler nicht essen kann und dass Nahrung essentieller ist als rosa. Dies war ein harter Schlag für mein rosa Mutterherz (und ich stand sehnsüchtig am Fenster meines Herzens und blickte hinaus in die graue Welt), aber es war der erste Weg zur Besserung. Gleich danach wurde ich auf die Baby-Öko-Schiene aufmerksam. Da ich ja das beste für meine Baby wollte, war es klar für mich, dass ich die Dinge, die mir das Internet jeden Tag erzählte, genauer in Erfahrung bringen musste. Hormonvernebelte Mütter wollen ja immer das Beste und so las ich mich in die Tragetuchphilosophie, in die Familienbetthistorie und den ganzen anderen Öko Kram ein. So kam es, dass ich plötzlich lieber ein rosa Tragetuch haben wollte, anstatt eines ein rosa Kinderwagens. Der Vorteil war,  dass ein rosa Tragetuch nur ein drittel vom rosa Kinderwagen kostete.

Diese Baby-Öko-Schiene ist ja im Prinzip an ganz einfach Dinge gekoppelt: Das Baby braucht beständige Liebe, ständige Sicherheit und immer verfügbare Milchquellen, um ein gesundes Urvertrauen aufzubauen. Für diese Dinge brauchte es nicht viel: Ein Tragetuch, ein paar Stillpads und ein bisschen Baumwollkleidung, welche am besten schon getragen wurde. Als ich dies las, schaute ich kritisch zu dem rosa Berg, welcher sich neben mir anfing zu stapeln. Hatte ich etwa übertrieben beim Einkaufen? Da ein Baby anscheind nicht viel brauchte, beschäftigte ich mich nicht weiter mit dem Konsum, sondern stieg um auf das Einfachheitsprinzip. Ich kaufte noch ein paar ausgelutschte und verwaschene Strampler, welche aber sicherlich ohne bedenkliche Farbstoffe waren; kaufte ein paar Ökowindeln, Stillpads, ein Tuch und einen Badeeimer, das war es dann.

Wie spare ich?

Irgendwann wurde mir dann auch bewusst, dass Gesundheit wichtiger ist als Konsum. Und diese Einstellung habe ich auch noch heute. Ich bin kein Erbsenzähler geworden, aber ich kaufe mehr mit Verstand ein. Ich spare eigentlich wo es geht, an der Kleidung, am Essen, an der Miete, an allen Kleinigkeiten die man sonst immer unüberlegt ausgibt. Ich muss auch gestehen, dass ich im Monat nur 250 Euro im Monat zur Verfügung habe und davon Essen, Windeln, Arztbesuche, neue Kleidung alles eben außer Miete bezahlen muss. Dennoch gebe ich das Geld an Stellen aus, die mir wichtig sind, dies sind zum Beispiel: Bio Reismilch, Bio Butter, Bio Käse, Vegane Würstchen & Co, Naturkosmetik, Schokolade (ganz wichtig) und Schuhe nicht zu vergessen. Ich kaufe natürlich auch Kleidung, allerdings bin ich viel sparsamer geworden und überlege erst, was ich wirklich brauche und schaue dann häufig bei Ebay oder Secondhandläden vorbei. Dort findet man auch ganz aktuelle Sachen, nur halt viel günstiger. Zudem finde ich es viel entspannter bei Ebay einzukaufen, als mit meinem Kleinkind durch die Stadt zu latschen. mein Baby ist da immer wenig begeistert, sie versucht mich ja schon vom Lebensmittelkauf abzuhalten, indem sie meine Hand nimmt und mich wegzerren möchte. Zudem ist mein Baby bekanntlich ein Kind aus Dynamit, dass mich zu der Tänzerin auf dem Vulkan macht. Ich frage mich, ob sie meine rosa Verschwendungssucht irgendwie beeinflusst hat. Ich habe mich von einer 68 qm² auf ein 22 qm² großes Zimmer reduziert, damit lebe ich sogar in Köln noch günstiger als mit meiner früheren, großen Wohnung. Mein Kleinkind und ich leben sehr gut in unserem Zimmer, wenn sie größer wird, muss ich mir zwar etwas anderes ausdenken, aber bis dahin finde ich diese Lebensform sehr gemütlich.
Manchmal kommen dann aber so Geldfresser dazwischen, wie ein Umzug oder ein neuer PC (mein jetziger möchte langsam in den Ruhestand, befürchte ich und ich meine damit nicht den Ruhestand, der Energie sparen soll), da muss man dann zwangsläufig Geld ausgeben, aber es dies sind  meistens alles sinnvolle Investitionen.

Was gab es heute sonst noch?

Wir waren heute beim Arzt, Ärzte findet mein Kleinkind nicht besonders toll. So wollte sie mich schon am Anfang wieder aus der Praxis zehren. Mein Kleinkind war ganz sicher der Meinung, dass wir dort nichts verloren haben. Aber wir haben alles gut überstanden und mein Baby hat zum Schluss noch einen Keks bekommen, was die Laune dann ziemlich schnell gehoben hat. Das lustige ist, dass mein Kleinkind heute die ganze Zeit mit ihrem Nachziehpferd rumlief. Ich dachte schon sie ist nicht so der Typ dafür aber auf dem Weg zum Arzt hat sie ihr Pferd brav hinter sich hergezogen und wollte sich ausnahmsweise auch nicht auf die Straße stürzten, wenn ein Brumm vorbei fuhr. Ich frage mich ob alles okay mit ihr okay ist.

Auf dem Heimweg haben wir ein entzückendes Pärchen im Fenster gesehen. Seht ihr wie liebevoll der Dino an Barbies Hand nagt :D

Dann haben wir auf dem Heimweg noch eine zerbrochene Dekovase mit Dekoinhalt gefunden. Was es damit wohl auf sich hat? mein Baby fand: Hauptsache Stöcke gefunden.

Fahrrad

Als letzte Station auf dem Heimweg, waren wir noch im Lieblingsbioladen, dort wollte mein Baby dann ganz unauffällig, denn Fahrradständer mitnehmen :D

 

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Ich hab die Haare schön – Henna für die Seele

4. September 2011
Schmeckt kleinen Kindern und großen Kindern

Schmeckt kleinen Kindern und großen Kindern

Früh übt sich, wer hoch hinaus will

Früh übt sich, wer hoch hinaus will

Henna, Kur, Shampoo und Schwarzen Tee braucht das Haar

Henna, Kur, Shampoo und Schwarzen Tee braucht das Haar

Heute gab es viel Sonnenschein, Joghurt mit Knusper-Brause-Bällchen und ein wenig Farbe für das Haar. Die Sonne hat ihr bestes gegeben, meine Haare sind an den Spitzen fast Blond. Irgendwie alles doof mit diesen Haaren und was tut Frau, wenn sie unzufrieden ist mit ihren Haaren? Genau sie geht zum Friseur. Was machen Frauen, die da eigentlich nicht mehr hinwollten, weil sie ja eigentlich die Haare züchten wollten? Sie suchen nach Ersatzbefriedigung. Mein Ersatz heißt “Henna”. mein Baby fand das ganze nicht so sonderlich wichtig, also hat mein Kind etwas Schokolade bekommen, damit sie zufrieden auf dem Klo sitzt und Mutti mal machen lässt. mein Baby fragte sich bestimmt auch, warum ich mir komisch riechende Erde mit Schwarzem Tee ins Haar schmiere. Dabei bin ich dann immer ganz hektisch, weil das Zeug muss ja warm serviert werden muss. Nun riechen meine Haare wieder schön öko-like. Doch sie sind leider nicht ganz so dunkel geworden wie beim letzten mal. Mit Kosmetika, die einziehen müssen, also die Zeit brauchen, komme ich ohnehin nicht zurecht. Ich mache das Zeug immer zu früh wieder runter, weil ich nicht warten kann und zu neugierig auf das Ergebnis bin.

Auf Wohnungssuche mit Kind in Köln – Keine Wünsche, keine Vorstellungen, nehme alles, zahle sofort

24. August 2011

Vor der Wohnungsbesichtigung gab es Mittagessen in der Uni-Mensa. Ich glaube mein Baby hat sich da gerade mit einem glitschigen Pilz auseinder gesetzt :D

Vor der Wohnungsbesichtigung gab es Mittagessen in der Uni-Mensa. Ich glaube mein Baby hat sich da gerade mit einem glitschigen Pilz auseinder gesetzt :D

Kartoffeln sind mein Babys Hit

Kartoffeln mit Pudding und Sahne sind mein Babys Hit

Nach dem Essen kann es gut gelaunt los gehen.

Meine Juniorprofessorin gut gelaunt vom Essen

Gestern waren mein Baby und ich auf Wohnungssuche in Köln. Ja Mutti zieht jobbedingt nach Köln und klein mein Baby zieht mit. Wir haben vor mit einem Freund und noch einer Unbekannten, nicht gecasteten Mitbewohnerin, eine WG zu gründen. Ich habe nun in meinem Leben auch schon ein bisschen Erfahrung mit Wohnungssuchen, jedoch war ich nicht auf die Gegebenheiten in Köln eingestellt. Makler flüchten dort vor Muttis wie Vampire vor der Sonne und der Gedanke an eine WG versteinert sie wie vom Blick der Medusa getroffen. Für ein 25 qm² Zimmer zahle ich in Köln fast dasselbe wie für meine jetzige 68 qm² Wohnung.

Wenn das das einzige Hindernis wäre okay, wir müssen ja nicht immer gleich einen ganzen Palast für uns haben, aber angehende Studenten stehen in der Gesellschaftspyramide anscheinend noch unter den Arbeitslosen und junge Mütter sind sowieso der Garant für ein zukünftiges Armenhaus. So musste ich mich durch einige Maklerbüros telefonieren bis ich dann mal zwei Termine bekommen habe (aus geschätzten 30 Telefonaten). Was einem aber teilweise angeboten wird, ist echt unter aller Kanone.

Wir haben dann aber heute doch eine schöne und zentrale Wohnung besichtigt. Also eine richtige Stadtmenschwohnung jedoch mit Park vor dem Haus ( der früher mal ein Friedhof war), Einkaufscenter um die Ecke, Ubahn direkt vor der Haustüre, Rheinufer ca 20 Minuten entfernt, der Dom zu Fuß 20 Minuten. Der bisherige Mieter der Wohnung wohnt noch in der Wohnung. Er hat dort 40 Jahre gewohnt, seine Kinder groß gezogen. Da er gelernter Schreiner ist, ist die Wohnung mit (…Na..???), richtig, mit viel Holz ausgestattet. Die Tapeten sind quasi durch Holzauskleidung ersetzt worden. Ich komme mir vor wie im Forsthaus Falkenau. Aber was macht das schon? Wir müssen nicht groß renovieren, tapezieren oder sonst wie großen Aufwand betreiben und ich kann ja erzählen, dass ich das alles alleine in meiner Schwangerschaft gemacht habe. Außerdem hat der Mann sich da wirklich Mühe gegeben und er hängt sehr an seiner Wohnung. Er zieht zwar nur 2 Etagen tiefer, aber er hat dort die Hälfte seines Lebens verbracht. Er war auch sehr lieb zu mein Baby, die noch 4 Schokoriegel abgestaubt hat, und ich hoffe nun dass wir nach einem Gespräch mit der Vermieterin noch Ende des Jahres dort einziehen können. Wenn ihr im Übrigen eine andere Mutti kennt, die in Köln im November eine Wohnung sucht, könnt ihr sie ja an mich verweisen. Vielleicht passt es ja.

Alles Liebe Maja

 

Blogmamas ab in die Blogroll – für bessere Vernetzung der Blogger

5. August 2011
Mein Baby will nicht mehr alleine spielen

Mein Baby will nicht mehr alleine spielen

Als ich ins “Bloggeschäft” eingestiegen bin, war es anfangs nicht sonderlich einfach andere BlogMamas zu finden. Zwar findet man über Google schon den ein oder anderen Blog, doch viele davon sind schon im Jahre 2004 stillgelegt worden. Richtigen  Zugang zu aktiven Mamablogs fand ich erst, als ich längere Zeit dafür investierte und das finde ich schade, denn ich lese immer gerne bei anderen mit. Ich lese gerne, wie andere Muttitage so aussehen, lese auch gerne Tipps, schaue mir Bilder an und verlinke gerne auf diese.

Da es nun auch automatisierte und gleichsam von Roboterameen (wahlweise Redakteure, die die Artikel verwalten) aufgestellte Muttiblogs gibt, die gleich Null (in Zahlen “0″) Persönlichkeit besitzen, gerät gerade die Erfahrung der Mutter in den Hintergrund. Die Ratschläge  der allgemein-gehaltenen Ratgeber helfen oftmals nicht weiter. Was hilft es mir zum Beispiel, wenn ich weiß, dass mein Baby in meinem Tragetuch in der Spreiz-Anhockhaltung sitzen soll, wenn das aus irgendeinem Archiv hervorgekramte Bild, diese Stellung garnicht zeigt? (Zu finden unter http://www.stern.de/kinderkrankheiten/tipps/schreiende-babys). Blind gepostete Beiträge von irgendwelchen Redakteueren, die sich vielleicht nicht mal mit den Themen beschäftigen. Hinzu kommt, dass die großen Seiten einen selbst auch nicht wirklich haben wollen. So wurde mir im Forum www.familie.de untersagt, meine Signatur unter Forumsbeiträgen zu veröffentlichen. Wir sollen uns also aktiv beteiligen und qualitativ da was aufbauen, aber dürfen nicht mal einen Link setzen?

Neben der angeblichen Konkurrenz, die Blogmamas im Netz darstellen, sind wir für die anonymen Konzerne auch lebende Konkurrenz, die natürlich für eine Industrie, die alles absetzen möchte, auch schon mal eine Gefahr darstellt. Gerade das Internet macht es Firmen schwierig, Pseudobabyhilfen anzupreisen. Schnell meldet sich vor allem in Blogs Widerstand. Diese ehrliche Kritik will ein Unternehmen natürlich auch nicht wirklich helfen, obwohl es den Markt nicht-staatlich gut regulieren könnte. Gut vernetzte Blogger würden dazu erheblich beitragen, Produkte zu kontrollieren und für bessere Standards sorgen. Kinderschokolade oder Fruchtzwerge sind dabei ja schon als reine Süßigkeiten bekannt:

 

 Kinderschokolade und Fruchtzwerge, die ich als Süßigkeiten garnicht verurteile, sind keineswegs ein großes Problem. Ein weitreicherendes Problem tritt auf, wenn Konzerne vor allem Profit mit Babys ohne Rücksicht auf die Babys machen wollen. Das klingt zwar nicht immer vorstellbar, doch es gibt solcherlei Fälle wie zum Beispiel hier der Verkauf von Pulvermilch in der dritten Welt. Der Verkauf von Pulermilch führte zu einem dramatischen Anstieg der Kindersterblichkeit in der dritten Welt, was die Konzerne in Ansehung der Profite billigend in Kauf nahmen. Natürlich gibt es bei Blogs auch schwarze Schafe, aber im Gegensatz zu den großen Konzernen leben diese vor allem durch Authentizität. Nicht Werbung bringt uns nach vorne, sondern qualitativer, ehrlicher Content. Nirgendwo seid ihr näher dran als bei einer Mutti, die sich mit den Problemen der Erziehung selbstkritisch auseinandersetzt oder das zumindest versucht. Daher findet ihr auch dort eine ehrliche Auseinandersetzung mit Erziehungsratgebern und Produkten und damit verändert sich auch die Industrie.

Nun habe ich bereits viele Muttiblogs gesucht, allerdings treffe ich bei meinen Google-Suchen immer wieder nur auf die großen Portale, die Automatenkinder beschreiben. Google wird von großen Firmen beherrscht, weil die kleinen Mutti-Blogs kaum Vernetzung aufweisen und somit nicht höher von Google gerankt werden. Aus diesem Grund möchte ich eine Blogliste mit vielen bloggenden Muttis aufstellen und hier aufnehmen. Vielleicht schreibt ihr ja in eurem Blog einen ähnlichen Beitrag und verlinkt hierher zurück. Dann nehme ich euch in die Liste auf. Außerdem habe ich bei Facebook eine Gruppe gegründet, wo wir uns einfach vernetzen können:

Blogging Mamas (mach mit! :D)

Warum aber vernetzen? Im Gegensatz zur amerikanischen Szene ist in Deutschland der Linkgeiz und Klickgeiz sehr verbreitet. Blogger gönnen anderen Bloggern nicht unbedingt den Erfolg und mögen sich pauschal nicht, deswegen wird zwar beäugt, aber seltener der Post weiterverbreitet und geshared. Dies führt nun allerdings dazu, dass die Bloggerszene sich untereinander weniger supported (unterstützt) und durch die mangelnde Vernetzung den großen Anbietern nur wenig Konkurrenz entgegen setzen können. Blogs setzen sich in Deutschland nicht so gut durch wie in Amerika. Je größer die Vernetzung aber untereinander, desto stärker wachsen auch die Möglichkeiten, Besucher zu bekommen und andere Muttis mitzunehmen, deswegen hoffe ich auf diesem Wege andere ansprechen zu können und ich würde mich freuen, wenn ihr diesen Beitrag so vielen wie möglich weiterempfehlt und vor allem mitmacht :) Ich möchte mehr auf andere Muttiblogs verlinken und nicht immer auf die anonymen Großseiten und euch damit von meinen Besuchern abgegeben, als auch euer Google-Ranking erhöhen, umgekehrt profitiere ich aber auch von einer stärkeren Bloggerszene in Deutschland.

Und noch eins: Ist das nicht gruselig zu wissen,  dass Computer schon richtig lesenswerte Artikel selbst produzieren, einfach indem Textschnipsel aus anderen Beiträgen zusammengesetzt werden? Zwar ist es im Moment nur eine Tendenz, wird sich aber in den nächsten Jahren zu einem starken Trend entwickeln und das Internet wandeln. Das Stichwort heißt Blogautomatisierung. Eines können die Computer aber nicht, das echte Leben kopieren.

Es sieht zwar nicht so aus, aber so schlimm war es für mein Baby auch nicht. Es hat gestern ein wenig genieselt und es war grau und kühl. Das lässt die Stimmung auch bei Babys nicht gerade aufleben oder sie vor Freude in die Luft springen. Wir haben sogar eine andere nette Familie getroffen und mein Baby hat ein paar Salzstangen geschnorrt. Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein paar Kastanien gefunden. Was soll’s, ich bin der Meinung das Kind muss nach draußen :). Und so schlimm wie auf den Fotos empfand mein Baby es nicht, aber sie sehen lustig aus :)

Nun gut, ich hoffe, das Thema überzeugt ich und ihr macht mit: Also bei Facebook und überall sharen. Liebe Grüße Maja

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Eine Sommerliebe mit Auto (mein Baby unterwegs)

28. Juli 2011
Es war Liebe auf den ersten Blick

 

mein Baby lief ihm direkt entgegen

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