Blogparade – Eure Vorsätze für 2012 – Wer hält am längsten durch?

Von Pusteblumenbaby. Abgelegt unter Mama und Selbsterziehung  |   
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Gute Vorsätze sind zunächst einmal, wie der Sprung ins kalte Wasser.

Gute Vorsätze sind zunächst einmal, wie der Sprung ins kalte Wasser.

Es geht also um gute Vorsätze für das neue Jahr, aber in der Regel nehmen ja eher wenig Leute an meinen Mama-Blogparaden teil, was nicht so schlimm ist, dann mache ich die halt für mich selbst ;) Leider beteiligen sich auch nicht so viele an den Gewinnspielen, das liegt wohl daran, dass mich eher weniger lesen. Manchmal scheitert es dann auch von den Leuten die Adresse zu bekommen, wenigstens bei Fräulein Moon. Nun gut, aber heute geht es wohl eher um das Einhalten der guten Vorsätze, was so häufig scheitert und vielleicht fühlen sich ja einige motiviert, mich damit auch zu motivieren. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass wenn ich meine Vorsätze anderen mitteile, diese mich irgendwie indirekt kontrollieren. Ein Blog eignet sich dazu eigentlich hervorragend. Aber lest mal den Artikel, dann erfahrt ihr, worum es eigentlich geht.

Vorsätze für das neue Jahr

Ein neues Jahr steht vor der Tür und möchte angemessen behandelt werden. Das heißt,  die guten Vorsätze werden wieder aus dem Keller geholt. Beim Öffnen des verstaubten “Gute Vorsätze Kartons” kommen bei mir so einige Leichen und Leben, die nie ein Leben hatten,  zum Vorschein. Die Leichen, die schon mehrmals gekillt worden sind, heißen unter anderem: Sport, Haushaltsbuch und Tagesplan. Nun gut, also folgt die jährliche Wiederbelebung. Im neuen Jahr wie so häufig bin ich voll motiviert. Wie ist das bei euch? Habt ihr auch aufgeschobene Vorsätze von 2011, die ihr nochmal recyceln wollt? Also hier mal meine Vorsätze:

Sport

Ich scheitere immer wieder an der körperlichen Betätigung. Da sportle ich eine Woche komplett durch, werde in der nächsten Woche krank und habe die darauffolgende Woche die Vorsätze im Krankenbett gelassen. Es ist immer das gleiche, wenn ich einmal aus dem Rhythmus komme, dann übernimmt mein innerer Schweinhund das Ruder, das heißt es wird nicht mehr gerudert. Mein Schweinehund liegt nämlich lieber auf dem imaginären Sofa, stopft haufenweise Schokolade in sich rein, geht dann und wann mal aufs Klo und merkt, dass er chronisch überzuckert ist. Ja das ist mein wahres Ich, ein dickes, faules Tierchen. Das zu überwinden ist mit der selben Kraftanstrengung  verbunden wie einen 14 Tonner hinter sich her zuziehen.

Aber neues Jahr, neues Glück. Ich bin ja nun 24 Jahre alt das heißt ich bin jetzt quasi Mitte zwanzig, also es ist theoretisch nur noch ein Katzensprung bis ich 30 bin. Da reift man ja auch in und mit seiner Persönlichkeit, und vielleicht hilft das ja gegen das Reifen des Körpers. Sport könnte da Abhilfe schaffen. Ich habe da einen guten Tipp von Steve Pavlina (dem Persönlichkeitsentwicklungsguru) gelesen. Er empfiehlt nicht nur Vorsätze zu verfolgen, sondern diese vor allem zu einer Gewohnheit zu machen. Dabei ist es nicht allein mit Motivation getan, sondern du musst die Dinge erstmal üben. Zum frühen Aufstehen empfiehlt er zum Beispiel, sich mehrmals am Tag mit dem vollen Programm schlafen zu legen, um dann den Wecker klingeln zu lassen und aufzustehen. So ist es am Ende nicht nur die Motivation, sondern der Automatismus Aufstehen, den man verfolgt. Zudem empfiehlt er 30 Tage Listen, wobei du erstmal 30 Tage durchgehalten haben musst, jeden Tag Sport zu machen, um von einer Gewohnheit zu sprechen. Was aber sagt er dazu, wenn man krank wird? Nun er sagt, dass es in der Flexibilität der Vorsätze steckt. Dann ist dies abhängig vom Ziel, so könne ich auch dann 30 Minuten etwas für meine Gesundheit tun, indem ich etwas besonders Gesundes zu Essen mache oder meditiere (haha – darauf warten wir noch).

Da ich Angst habe, dass ich es nicht schaffe bis Neujahr diese Motivation aufrechtzuerhalten, habe ich mir zudem überlegt, dass ich mich fortan erpressen werde. Damit das noch funktioniert, habe ich schon Vorgestern wieder mit Sport angefangen. Jeden Tag, den ich nun mit Sport zubringe,  kann ich in meinem Kalender abhaken, wenn 30 tage voll sind, dann gönne ich mir was kleines. Zum Beispiel 3 Kilo Milkaschokolade oder 3 Nutellagläser zum Löffeln oder eine Mousse au chocolat Torte, Kleinigkeiten halt, nichts großartiges, was meine Verdauung beeinträchtigen könnte. Halte ich allerdings die 30 Tage nicht durch, dann  fangen meine 30 Tage wieder von vorne an. An Tagen, an denen ich wirklich keinen Sport machen kann, versuche ich das durch andere gesunde Aktivitäten zu ersetzten, also, wenn ich zum Beispiel krank bin, dann versuche ich, so gesund wie möglich zu essen. Heute konnte ich zum Bespiel keinen Ausdauersport machen, da ich es gestern etwas übertrieben habe und nun etwas durch die Wohnung humple. Ich kann euch sagen: Ich habe den Muskelkater meines Lebens. Dafür habe ich gesund gekocht, war mit mein Baby beim Dom und mache nur Crunches.

Haushaltsbuch

Dieser lästige Kram, wie gerne schiebe ich ihn vor mir her und vor allem wie viel Geld werfe ich an Kuchentheken aus dem Fenster, weil ich keinen Überblick über mein tägliches Budget habe. Führt einer von euch ein Haushaltsbuch? Meine Oma hatte ein durchgängiges seit 1950, worin jeder Fitzel vermerkt war. Da kann ich gar sehen, wie viel ihr Leben am Ende gekostet hat. Ich habe mir vorgenommen, von nun an jede Ausgabe  vom Tag am Abend aufzuschreiben. Das habe ich schon mal gemacht und ich habe tatsächlich weniger Geld verschwendet. Es war als, wenn das Wunder der Sparsamkeit über mich gekommen wäre, aber es hing nur mit meinem Haushaltsbuch zusammen.

Tagesplan

Auch diese kleine und doch so effektive Tätigkeit, habe ich angefangen, wieder aufhört, wieder angefangen und wieder aufgehört. Dabei kostet es mich nicht viel Zeit, tut mir nicht weh (nur meinem faulen- Milka-liebenden- Schweinehund) und es macht meinen Tag um so vieles besser. Ich weiß, ich klinge wie der Streber mit seinem Karopullunder, der sogar alle seine Toilettengänge aufzeichnet. Aber es ist nicht so schlimm, wie es sich liest, es ist viel besser. Am Abend bin ich an Tagen mit Plan ins Bett gefallen und hatte das Gefühl, ich habe etwas getan, ich habe teilgenommen am großen Ganzen, ich war produktiv, ich hatte nicht das schlechte Gewissen, das an mir nagt, wenn ich den ganzen Tag nur Alltagsdinge tue, die mir gerade so in den Sinn kommen.

Blogparade 

Mich interessiert, was ihr euch für 2012 vorgenommen habt. Habt ihr ganz neue Vorsätze oder sind es immer wieder die alten, die ihr auftaut? Habt ihr überhaupt Vorsätze? Oder lasst ihr diese lästige Geschichte einfach weg? Ich dachte, dass ich dann in einem und in zwei Monaten einen kleinen Erinnerungspost mache, um zu “kontrollieren”, wer von euch noch dabei ist. Ich dachte das hält vielleicht die Motivation oben und unterdrückt den Schweinehund. Also schreibt einfach in einem Post, was ihr für einen Vorsatz habt und Diktatormaja wird euch kontrollieren.

Alles Liebe

Maja

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