Wir sind wieder da – Vom anderen Ende der Welt

Von Pusteblumenbaby | Abgelegt unter Alltagsgeschichten
Die erste Erkundungtour nach neun Stunden rumfliegen

Die erste Erkundungtour nach neun Stunden rumfliegen

Ungefähr drei Jahre ist es jetzt her, dass ich zuletzt das Dashboard von Pusteblumenbaby gesehen habe und mich bemüht habe ein paar anständige Sätze auf die Reihe zu bekommen. Das Internet entwickelt sich so schnell und es kommt mir so vor, als würde ich nicht mehr zu diesem Blog gehören. Da wundert es mich eigentlich sehr, dass es immer noch Menschen gibt, die an diese kleine, doch recht verstaubte Ecke im Internet denken. Bei Facebook fragen mich hin und wieder ein paar wildfremde Leute, wann ich denn wieder mit bloggen beginne, warum ich nicht weiter mache oder ganz simpel, ob es uns gut geht. Für all die lieben Menschen da draußen und um hier mal ein bisschen den Staub zwischen den Zeilen zu wegzufegen, kommt hier ein kleiner Rückblick und Ausblick und irgendwie kommt es mir auch so vor als gehöre zu jedem anständigen Haushalt der entsprechende Blog.  Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Unser Alltag in Amerikas Kirchen

Von Pusteblumenbaby | Abgelegt unter Alltagsgeschichten

Im Garten hinter dem Haus

Ich dachte, ich sollte einmal das Thema Glauben/Kirche anschneiden. Bisher gehörte Kirche für mich mehr zur Allgemeinbildung dazu, anstatt ein fester Bestandteil meines Lebens zu sein. An Weihnachten habe ich meinen obligatorischen Kirchengang hinter mich gebracht, manchmal war noch genug Motivation für Ostern übrig, da hörte es dann aber auch auf. Hier in den USA finde ich Kirche allerdings richtig gut. Nicht, dass ich jetzt zum Fanatiker werden will und mit: Jesus rettet dich, Schild durch die Innenstadt ziehe. Allerdings gefällt mir die große Gemeinschaft, der Zusammenhalt und die Art des Gottesdienst. Ich möchte euch ein bisschen darüber berichten, da ich es interessant finde und es hier zum alltäglichen Leben dazugehört.

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Gut ausgerüstet geht´s zum Spielplatz :)

Gut ausgerüstet geht´s zum Spielplatz :)

Ich bin wohl eine Ökomama. Die meisten meiner Leser fragen sich da, was soll aus meiner Tochter nur werden? Mit 3 sei sie das verhaltensauffällige Mädchen im Kindergarten, das immer nur mit einem Jutesack bekleidet und barfuß (im Winter gibt es Babybirkenstocksandalen) in die Gruppen kommt und verhaltensauffällig anderen Kindern das Schreien beibringt, aber ihnen dafür im Gegenzug das Spielzeug wegnimmt. Alles, weil Ökomama sie krümeln lässt, keine strikte Zu-Bett-Geh-Pflicht besitzt und mit ihr eher mit dem mit ihr spielt (affilliate), kurz, weil ich generell mein Kind eher machen lasse als zu viel zu reglementieren.

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Wie Babys spielerisch essen lernen / Baby-led weaning

Von Pusteblumenbaby | Abgelegt unter Babyentwicklung
Im Park finden sich viele tolle Stöcke.

Im Park finden sich viele tolle Stöcke.

Kennt ihr das auch von eurem Baby? Mein Baby wollte sich lange nicht füttern lassen; es verweigerte die kontrollierte Breifütterung durch das Mamatier. Immer wenn die herzensgute Mama den Löffel in Nähe des Babymunds brachte, das heißt, die Schuchubahn kommen ließ oder die Landeerlaubnis für Tante Pauline einholen wollte, drehte mein Kind störrisch wie ein Esel den Kopf zur Seite. Ich hatte Angst, dass mein Baby verhungert oder am Ende mit einer Magensonde ernährt werden muss, denn über neun Zehntel eines Tellerinhalts verteilten sich regelmäßig auf dem Hochstuhl, auf dem Boden, auf dem Lätzchen, auf dem Körper und ganz besonders schön in den Haaren meines Babys. Zwar habe ich schon viele ungewöhnliche Haarkuren vorgestellt, aber Lebensmittel gehören meiner bescheidenen Auffassung weiterhin in Babys Bauch. Nach dem Essen war mein Baby dann entsprechend von oben bis unten eingesaut. Besonders nach Tomatensoße sah das Wohnzimmer oftmals so aus als hätte die Mafia ein Massaker verübt (Bildschlagzeile: “Tomatenmarc schlägt wieder zu”). Mein Baby sah zudem aus wie der Schlächter von Hagen.

Baby schulte also Mutti zur professionellen Raumpflegerin um und ich und Sagrotan schrubbten  abends die guten Möbel. Nennt mich Frau Misses Proper, mir fehlte nur noch die Glatze.

Was macht das Mamatier dann?

Bei all den Breifütterungsversuchen machte ich einen entscheidenden Fehler: Ich dachte mein Baby, müsste von jetzt auf gleich mit dem Essen beginnen. Ich erwartete, dass sie sich sofort füttern lassen will. Dies übt auf die Babys allerdings Zwang aus und da sie sich gerade in ihrer Freiheit entwickeln, reagieren sie mit erstem Trotz.

Da viele Eltern dies nun nicht richtig verstehen, tritt ein Teufelskreis ein. Sie denken, sie müssten die Kinder zum Essen zwingen und haben das Gefühl, die Kinder würden dies andernfalls nicht lernen und schließlich verhungern. Mir ging es ähnlich:

Kurz vom Kleinkindalter trat mein Baby in den Hungerstreik. Mein Mamainstinkt übernahm meine Gedanken: Wie soll mein Baby nun groß und stark werden? Wird es jemals Mrs. Universum werden? Nach einem weiteren, frustrierenden Abendessen, bei dem ich mein Baby mit selbstgekochten Brei vollschmierte und ich wieder mit Baby auf dem Rücken (in der Babytrage) mein Sofa putzte, wollte ich etwas an meiner Verhaltensweise ändern. Ich wollte mein Baby nicht zwangsernähren und suchte etwas, dass ihr Freiheit gibt. Ich befragte als das Orakel von Google.

Im Internet fand ich einen Forenbeitrag, in dem eine hilflose Mutter ebenfalls über ihren Fütterverweigerer besorgt war. Der Beitrag klang ein bisschen nach: ” Hilfe mein Baby lässt sich nicht füttern, muss es jetzt per Magensonde zwangsernährt werden”? Die Antworten auf ihre Frage gingen von “Mit Gewalt geht alles” über “Lass es mal Hungern, dann sieht es, was es davon hat” bis zu “lass dein Baby doch selber essen”. “Kann ein Baby denn schon selber essen?”, fragte ich mich. Ich forschte diesem nach und stieß auf Baby-led weaning.

Was ist Baby-led weaning?

Baby-led weaning ist heute das Thema bei der Testmama. “Baby-led weaning”  das bedeutet soviel wie: Das Baby isst selbst, benutzt dazu seine eignen Hände und lässt sich keine Flugzeuglöffel für Tante Emma in den Mund stopfen. Das Ziel von Baby-Led-Weaning ist, das Baby langsam und selbstbestimmt an das Essen heranzuführen. Es soll sich ganz langsam daran gewöhnen und selbst entscheiden können, was es wie isst. Das Ziel ist nicht Stillmahlzeiten zu ersetzen, wie es normalerweise bei den Breigläschen der Fall ist, sondern einfach nur ein erstes Kosten zu ermöglichen und die Stillbeziehung wie gewohnt weiter zu führen.

Kinder wollen auch Matsche mit allen Sinnen erfahren.

Kinder wollen auch Matsche mit allen Sinnen erfahren.

Ziele des Baby-led weaning

Das Ziel ist ganz simpel: Es gibt keine radikalen Schnitte und ihr fördert das Baby in seiner Selbstständigkeit, ihr stärkt Babys Vertrauen und gewöhnt es langsam ans Essen. Eigentlich hatte ich dies schon mal gemacht:  Als mein Baby noch ein Krümel war, im zarten Alter von vier Monaten gab ich ihr stets kleine Stücke Brokkolie, Gurken, Möhren und Brokkoli. Diese Stücke bearbeitete mein Baby dann nach der Spinnen Methode. Sie besabberte das Gemüse ausgiebig und weichte es so langsam auf. Das hört sich natürlich sehr lecker an.

Dennoch hatte ich einige unbegründete Ängste. Als erste vollwertige Baby-led weaning Mahlzeit hatte ich ein Stück Brokkoli und etwas Möhre weich gekocht, als Nachtisch stand ein Stück Apfel auf dem Speiseplan. Doch ich hatte Angst, dass sich mein Baby daran verschlucken könnte. Wie ihr allerdings wisst, lebt mein Baby noch. Das Alleine-Essen zeigte sich als die richtige Methode. Mein Baby schüttelte oftmals energisch mit dem Kopf, wenn ich den Löffel selbst in die Hand nahm. Mein kleiner Spatz wollte vor allem selbst essen. Sie hatte eine Aufgabe, auch wenn es für sie eine motorische Großaufgabe war den Löffel vom Teller in Richtung Mund zu bringen. Meistens verlor sie die Stücke unterwegs oder schaffte es nicht, mit dem Löffel den Mund zu treffen. Dies veranstaltete zwar immer noch eine Schweinerei und ich bin immer noch Mrs. Propper, aber mein Baby wurde ein glücklicher, selbstständiger Esser.

Baby-led weaning macht Babys viel Spaß  und Eltern bereitet es viel Freude, ihrem Sprössling die verschiedenen Dinge aufzutischen und zu beobachten, wie sich bei der süßen Banane das Gesicht erhellt und beim sauren Rhabarber und saure Gurke in einer Babygrimasse verzieht. Babys experimentieren und entscheiden, was sie essen, lasst ihnen schon dort die kleine Freiheit und zwingt sie nicht in ein Regelkorsett. Dies lernen sie auch noch später und zwar dann, wenn es notwendig ist. Lasst euer Kind gar mit dem Essen etwas spielen.

Darf Essen Spielzeug sein und womit spielt mein Baby gerne?

Das Spiel mit dem Essen sieht die Kriegsgeneration nicht gerne. Daher ist in vielen Familien immer noch aufessen angesagt. Natürlich sollten wir nicht mit dem Essen verschwenderisch umgehen, aber vielleicht fangen wir damit bei uns an und nicht bei den Babys? Ich denke das Spiel gehört für Babys einfach dazu, denn sie müssen das Essen nicht nur mit dem Geschmackssinn erproben, sondern sie wollen auch mit ein paar anderen Sinnen das Essen spielerisch erforschen. Mein Baby hat bis zu ihrem ersten Lebensjahr sehr intensiv mit dem Essen gespielt, aber ich erkannte ihre Neugier in der unbekannten Materie und es war irgendwie klar für mich, dass sie nicht mit der Absicht Erbsenfußball spielt, um mich zu ärgern. Mäuschen hat beim Essen viel gelacht und es war mir eine Freude ihr dabei zuzusehen. Mit zunehmenden Alter kam auch manchmal ein etwas rebellischer Spieltrieb auf, der die Erbsen zum Zwecke der Aufmerksamkeit als Fußball benutzte, aber darüber sah ich hinweg.

Letztlich schauen sich die Kinder die Tischmanieren von uns Großen ab, wir müssen sie nicht dazu zwingen oder erziehen. Mein Kind ist immer noch ein relativ freier Esser, sie rennt gerne beim Essen rum und das Essen wird auch immer noch gerne mit der Hand gegessen. Essen ist immer noch eine Art Kinderspiel für sie, aber so langsam neigt sie sich den Knigge Regeln. Zum Beispiel isst sie immer öfter unaufgefordert mit der Gabel und dem Löffel und bleibt an ihrem Platz. Besonder süß ist es, wenn sie etwas verschüttet und die Küchenrolle holt, um das sauber zu machen. Nach dem Essen macht sie sich immer unaufgefordert die Hände mit der Küchenrolle sauber, ohne dass ich sie jemals dazu aufgefordert hätte.

Ich hoffe der Beitrag hat einigen von euch geholfen. Wie habt ihr dies gehandhabt? Wenn euch der Beitrag gefällt, dann hinterlasst mir ein Feedback. Auch Kritik wäre schön, wie ich meine Beiträge vielleicht besser schreiben kann. Wenn euch der Beitrag allerdings so wie er ist gefällt, dann könnte ihr ihn gerne bei Facebook empfehlen ;)

Alles Liebe

Eure Maja

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"Mamaa da"!

"Mamaa da"!

Mein Kind ist nun die Milchbar gewöhnt und behandelt meine sekundäre Intimzone wie ihren Privatbesitz. Da ich nun nur noch morgens und abends stille, heißt dies nun vor allem Wut mindern. Ja, auch ich als Langzeitstillerin möchte langsam abstillen. Natürlich weiß mein Kleinkind dies nicht richtig zu interpretieren und ist von der ganz unverschämten Sorte. Mit viel Elan versucht sie mich täglich auszuziehen. Dies macht sie schon eine ganze Weile mit einer Selbstverständlichkeit und einem Selbstbewusstsein, das wohl nicht mal Casanova hätte. Besonders heikel ist dies in der Öffentlichkeit, denn irgendwie empfand ich das Stillen in der Öffentlichkeit immer als zu offensiv. Habt ihr in der Öffentlichkeit gestillt?

Mein Kleinkind schleppt diesen Zoo übrigens freiwillig mit und es durfte auch niemand tragen helfen :D

Mein Kleinkind schleppt diesen Zoo übrigens freiwillig mit und es durfte auch niemand tragen helfen :D

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Die Tigermutter übt Selbstkritik?

Von Pusteblumenbaby | Abgelegt unter Mama und Selbsterziehung
Wie steht ihr zur Tigermama?

Wie steht ihr zur Tigermama?

Genau verstehe ich die so genannte Tiger-Mutter aus China nicht. Zunächst erzählt sie im Spiegel-Interview, wie sie ihre Kinder zum Erfolg gedrillt hat. Da drohte sie ihren Kindern schonmal alle Kuscheltiere zu verbrennen, wenn sie ein Stück nicht richtig spielen, das andere mal drohte sie mit dem Canceln aller Geburtstage wie auch der Spende des Puppenhauses an das Armenhaus. Bei diesen Erzählungen wundere ich mich, dass die Kinder überhaupt noch mit Puppen spielen durften. Auf der anderen Seite erzählt sie dann, wie sehr sie ihre Kinder liebt. Chinesische Eltern würden demnach das Konzept ihrer Kinder viel besser verstehen. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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Brauchen wir starke Typen?

Brauchen wir starke Typen?

Männer haben irgendwie schon für Kinder eine andere Rolle. Deswegen sind schon für Kindergartenkinder Männer immer irgendwie ein Mysterium. Auch Mama-Schlaflos verweist darauf, dass sie ihre Kinder ja eigentlich nur den Briefträger und den Bauarbeiter wirklich kennen. Jungs umschwärmen Bauarbeiter, da  Bauarbeiter etwas bauen und Jungs bauen gerne. Weiter geht es in der Grundschule, wo dann Lehrerinnen immer mal gleich den Morgenkreis einberaumen, weil Leon und Kèvin sich wieder gerauft haben. Unser Erziehungssystem ist tatsächlich mit Frauen überschwemmt. Nun könnten wir vermuten, wo sollen eigentlich unsere Jungs lernen, was es bedeutet ein richtiger Mann zu sein?

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Spielmüde? Spielen fordert und fördert auch die Mamas :)

Spielmüde? Spielen fordert und fördert auch die Mamas :)

Am Wochenende war ich mit meiner nun zweijährigen Tochter auf dem Spielplatz. Mit roter Schleife im Haar standen wir nahezu allein auf dem Spielplatz. Muttertag ist eben Muttertag. Zu meiner Freude hat eine Vierjährige ausgiebig mit meinem Kleinkind gespielt. Beide liefen um eine Holzhütte herum und versuchten sich zu fangen, was bei meiner Tochter übrigens eher noch nach einer Zombieverfolgungsjagd aussieht. Etwas ungelenk sind die Zweijährigen ja noch. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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5 Dinge die Kinder in ihrer Kindheit unbedingt getan haben sollten (http://www.pusteblumenbaby.de/)

Das Bild könnt ihr verwenden bei eurer Teilnahme an der Blogparade

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Mama

Kinder spielen zusammen (http://www.pusteblumenbaby.de/)Tasche http://www.pusteblumenbaby.de/Schläft(http://www.pusteblumenbaby.de/)Summer sky (http://www.pusteblumenbaby.de/)

Vielen Dank an alle für eure intensive Unterstützung. Maja ist tatsächlich im Viertelfinale der Blog-EM. 390 Stimmen sind nicht schlecht und es haben viele gevotet und für Maja aufgerufen. Ohne diese viele Unterstützung von zum Beispiel Antje (Mimöchen), Sarah, Mimi, Anthi, Daniela, und ohne alle, die ich nicht gesehen oder vergessen habe, wäre das nicht möglich gewesen. Majas Blog ist zwar noch ein kleines grünes Pflänzchen, aber es ist schön, dass sie schon so viele Freunde darüber gefunden hat. Natürlich wäre es nett, wenn ihr Maja und ihr Pusteblumenprinzessin auch im Viertelfinale der Blog-EM unterstützt.Diesmal geht es allerdings gegen den schwersten Gegner, die Testmama. Wir sind da schon der Underdog. Sie hatte fast 600 Stimmen im letzten Durchgang. Aber nicht nur das. Ich habe mit Kerstin auch schon viel gechattet und sie hilft allen, wenn sie ein Problem haben. Deswegen voten auch so viele für sie und unterstützen sie. In diesem Sinne kann ich es auch verstehen, wenn die geteilten Fans, die wir haben, eher für sie stimmen. Nunja, aber wir versuchen es trotzdem. Vielleicht bekommen wir ja doch die nötigen Stimmen und ich weiß, dass wir das beide sportlich nehmen :)

Bei so viel Unterstützung gab es natürlich auch kritische Stimmen: Die Community wundert es wohl, warum es drei Babyblogs bis ins Viertelfinale von Peer Wandigers Blog-EM geschafft haben. Es ist zwar irgendwie ein Nischenblogcontest und alle Blogs sind nicht mit so wahnsinnig vielen Fans groß. Der Zusammenhalt war jedenfalls gerade bei den Babyblogs da, obwohl es auch hier viel Neid gibt (leider!).

Ich sehe das anders als die kritischen Stimmen bei der Blog-EM, Babyblogs gehören wohl irgendwie zum Landschaftsbild des Webs und durch Maja interessiere ich mich jetzt auch für all den Babydudel-Kram.  Es gibt meines Erachtens nichts wichtigeres für das Leben als eine schöne Kindheit, die die Stabilität mitgibt, um später in der Gesellschaft, im Beruf und unter Freunden zu bestehen. Es ist eine der großen Fragen, wie wir unsere Kinder erziehen sollen und ich bin heilfroh, dass unsere Gesellschaft dem Schlagen und dem Drill endlich den Rücken kehrt. Ohne die vielen Babyblogs und engagierten Mütter, würden wir wahrscheinlich immer noch glauben, dass wir Babys schreien lassen müssen, dass wir sie schlagen müssen oder dass sie von Tragetüchern einen krummen Rücken bekommen.

Auch wenn sonst eher die Wissenschaftstheorie mein Feld an der Universität ist, so habe ich, motiviert durch Maja und ihr Pusteblumenprinzesschen, immer mehr auf diesen Blogs gestöbert und mich tatsächlich auch dafür interessiert. Nun gut, ich habe noch ein bisschen Zeit, bevor ich dann ins Ausland gehe und deswwegn unterstütze ich Maja noch ein bisschen. Vielleicht schreibt ihr ja in den Kommentaren, wenn ihr sie unterstützt oder teilt diesen Artikel.

Vielleicht votet ihr ja daher für Maja und gebt ihr ein Signal, dass sie weitermachen soll. Wenn ihr zufällig hierher gekommen seid, dann schaut euch mal im Archiv nach den Themen um oder lest ihr Pusteblumenmärchen.

Und noch eins: Ich weiß natürlich, dass viele Fans von Maja auch bei der Testmama sind und das macht es doppelt schwer. Wir sind der Underdog, aber manchmal gewinnt ja auch der Underdog. Also kokettieren wir ein bisschen mit dem Status und votet für Maja http://www.blogprojekt.de/2012/06/13/blog-em/blog-em-2012-viertelfinale/ :)

Norman (und vielleicht interessiert ihr euch ja auch für meinen neuen Blog www.bewusstes-lernen.de dort geht es allerdings weniger um Babys, sondern um alle Themen zum Bereich lernen).

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Die Tage können lang werden, wenn man alleine mit dem Baby zuhause sitzt, der Partner und die Freunde den ganzen Tag über arbeiten oder anderweitig beschäftigt sind, das Wetter vielleicht zu schlecht ist, um spazieren zu gehen und das Baby die meiste Zeit schläft und als Gesprächspartner noch nicht so viel hergibt. Gerade die ersten Monate mit dem neuen Familienmitglied empfinden viele Mütter aus dem Grund als schwierig, weil man mit dem kleinen Wesen noch nicht viel anfangen kann, auf der anderen Seite aber gezwungen ist, immer bei ihm zu sein, während für alle anderen das Leben seinen normalen Gang geht. Doch wie gut, dass es für die Phasen, wenn man sich gar nicht mehr zu beschäftigen weiß, das Smartphone gibt, das mit ein paar passenden Apps bestimmt dafür sorgen wird, dass man sich nicht allzu sehr langweilt.

Lieblingsserien anschauen

Um das Thema Baby dreht sich ja sowieso den lieben langen Tag so gut wie alles. Da ist es nicht schlimm, wenn man zwischendurch auch mal ganz etwas anderes machen möchte. Zum Beispiel kann man die Zeit, die man alleine mit dem Kind zuhause verbringt,  ja dafür nutzen, all die Serien zu gucken, für die man zuvor sonst nie genug Zeit hatte, weil man arbeiten oder sozialen Verpflichtungen nachgehen musste. Am besten kuschelt man sich also mit dem Tablet oder Smartphone aufs Sofa und lädt sich die Watchever App herunter. Damit gönnt man sich zwischendurch ein wenig Zeit für sich und kann in allen erdenklichen Soaps und Serien schwelgen.

Das Glück herausfordern

Auch Spiele können einen an so langen Nachmittagen alleine verdammt gut beschäftigen. Wie wäre es da zum Beispiel mit der App eines Online Casinos wie 32Red oder PlayMillion? Direkt vom Mobilgerät aus kann man sich nämlich so im Roulette, Poker oder Black Jack versuchen und all die Spiele genießen, die man sonst auch im Netz auf 32Red und Co. geboten bekommt. Und das Beste an der Sache ist natürlich, dass man mit ein bisschen Glück und Können auch noch etwas gewinnen kann. Man muss zwar ein kleines Risiko eingehen, doch wenn man am virtuellen Pokertisch mitfiebert, wird die Zeit bestimmt sehr viel schneller vergehen, als wenn man einfach nur auf dem Sofa sitzt und sich langweilt, bis das Baby das nächste Mal aufwacht.

Den Babyspeck loswerden

Während der Schwangerschaft hat sich ja einiges am eigenen Körper gebildet, worauf man nach der Geburt alles andere als stolz ist. Wenn die Zeit des Wochenbetts vorbei ist und mögliche Geburtsverletzungen verheilt sind, kann man langsam wieder damit beginnen, den eigenen Körper zum Beispiel mit Yoga in Form zu bringen. Doch da man selber wahrscheinlich keine Ahnung davon hat, welche Übungen passend sind und überhaupt von jungen Müttern angewendet werden sollten, hilft einem die App Beckenboden Training – Während der Schwangerschaft und nach der Geburt. So kommt man ohne Frage schnell wieder auf die Beine und tut zusätzlich etwas für das eigene Wohlbefinden. Aber nicht übertreiben! Denn der Körper gewöhnt sich erst langsam an seine neue Rolle und sollte deshalb nicht überbeansprucht werden.

Auf der größten Pinnwand im Netz stöbern

Wenn man so alleine zuhause sitzt, das Baby ist gerade wieder eingeschlafen und man selber möchte am liebsten endlich mal wieder unter Leute kommen und interessante Dinge hören, dann muss man sich eben auf andere Art und Weise mit Informationen versorgen. Das Stalken auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken ist da bald ausgeschöpft, aber wie gut dass es die App von Pinterest gibt, eine riesige Pinnwand im Internet, auf der Nutzer alles Mögliche posten, was sie gerade interessant finden. Das können Bilder sein, aber auch Rezepte oder Info-Grafiken. Zusätzlich bekommt man dort immer wieder tolle Ideen zum Basteln oder Gestalten verschiedener Dinge. Da ist doch eigentlich vorprogrammiert, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Und schon ist der Tag vorbei und man kann hoffentlich mit dem Baby so lange wie möglich durchschlafen.

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Wie ihr bessere Fotos macht – Motive für das Motiv suchen

Von Pusteblumenbaby | Abgelegt unter Baby Tipps

Das sind wir zwei Pusteblumen-Insulaner

Gut im Hintergrund positioniert, die Pusteblumenlandbewohner

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Regellos durch den Alltag

Regellos durch den Alltag

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Baby with hat (http://www.pusteblumenbaby.de)

Macht eure Kinder mit Attachment Parenting zu starken Persönlichkeiten, die sich viel zutrauen

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Die Gewinner des Gewinnspiels

Von Pusteblumenbaby | Abgelegt unter Baby Tipps
Gewinnspielbild Juni (http://www.pusteblumenbaby.de/)

Nehmt alle teil, Gewinne im Wert von mehr als 450 Euro

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Petitebox aufmachen

Wenn der Postbote zweimal klingelt, dann weiß der gescholtene Akademiker wieder, dass ihm die Nacht in den Gliedern steckt. Ich arbeite vorrangig dann wenn andere schlafen gehen. In einem Babyhaushalt war das sehr positiv, denn mit der Nacht legte sich eine angenehme Ruhe in die Flure. Die Nächte aber wehren kurz, da Maja immer wieder ihre Paketfrachten empfängt und ich dann zu Hause bin und den schwer atmenden Postboten im fünften Stock empfange. Wieder einmal erreichte uns also eine Petitebox und von der üblichen Neugierde zerfressen, öffnete das Pusteblumenkind den tatsächlich sehr schönen Karton.

Die Petitebox will jeden Monat für 24,90 überraschen und liefert oft Produkte, die deutlich mehr wert sind. Die Überraschungs-ei-mentalität besticht vor allem die Zwerge, die sich gleich über alle Sachen hermachen. Ich beobachte dabei, dass das Pusteblumenkind vor allem mein amerikanisches “Wow” übernommen hat und dies mit aller Begeisterung dehnt “Woooooooooooowwwwwwww”.

Ich als Schokoladenabhängiger bedaure allerdings, dass bei aller Überraschungsmentalität die Box nicht essbar ist. Ich hoffe die Petite-Box-Industrie hat hier bald ein Einsehen und setzt auch auf essbare Verpackung (wie auch die ganze andere Industrie). Aber zurück zum Thema: Wieder einmal hatten Superhebammen für das entsprechende Lebensalter die Sache genau benommen und uns ein Paket zusammengestellt, das uns die Freuden auf Erden bringen sollt. Eine  shoppinggewordene Modemama zerfließt dabei auf der Türschwelle wie Butter auf heißem Toast, vor allem dann, wenn die Produkte sich als Schnäppchen herausstellen und ich glaube das ist diesmal geschehen.

geöffnet

Die Box war diesmal also wieder gut befüllt und bestach vor allem durch eine Schildkröte, die alle zunächst für einen Helm hielten. Diesen Helm könnte die kleine durchaus auch gut gebrauchen und so war die Freude groß.
Hut

Der Helm entpuppte sich aber bald als ein wundervoller Sternennachthimmel, der durchaus auch für größere Kinder geeignet ist. Das Licht wirft die Milchstraßen der Welt an die Decke und schaltet sich dann nach 45 Minuten aus. Eine wundervolle Nachtlichtidee also. Twilight Turtle kostet über 40 Euro, womit sich die Anschaffung der Petitbox allein schon rentiert hätte.

Darüber hinaus gab es noch einen Markenbody mit Superheldenmarkenemblem auf der Brust, damit euer Kind in der Krabbelgruppe auch markengerecht auflaufen kann und nicht, wie nun schon immer früher üblich, von anderen Krabbelkkindern gemobbt wird. Die Qualität zeigt sich natürlich vorrangig im Stoff und in der feinen Rüschenverarbeitung (ich weiß nicht, ob ihr mir den Satz als Mann abkauft O_o.)
Gesammelt

Zudem haben wir es mit einer Wildrosendusche (6,95) zu tun. Warum Frauen sich gerne in Kräutern und Wasser berauschen lassen, habe ich nie verstanden, denn ich habe eine alles in eins Lösung. Unser Bad besticht hingegen durch eine bunte Ansammlung von irgendwelchen Essenzen, so dass ich immer hoffe, es kommt nicht irgendwann zu einem Chemieunfall.  Von allen ca. 100 Tuben im Bad habe ich zwei: Zahnpasta und zwei in eins Shampoo. Wenn es die beiden auch noch in einer Dose geben würde, hätte ich demzufolge nur eine. Zumindest vergrößert die Wildrosendusche unser Chemieauffkommen nicht über die Maßen, denn das Ganze hat einen Öko-Tüv “sehr gut”.

Zudem gab es noch einen Sonnenschutz (ca. 14 Euro), wobei euer Kind mit Lichtschutzfaktor 50 dann auch auf der Sonne spazieren könnte. Schutz vor der Sonne ist schließlich gerade von Kindesbeinen an an Kindesbeinen unerlässlich. Für den Sommer seid ihr dann noch einmal bewaffnet.

Wildrosendusche

Das folgende Produkt, und das ist auch nicht gerade billig, verwirrt mich. Es handelt sich um Mama-Wodka. In der Beschreibung heißt es:

“Der milde, hochwertige Vodka wurde vom Gründer des Labels als Ode an seine eigene Mutter entwickelt. Nun können sich Mamas auf aller Welt damit selbst feiern – gemäß des Labelslogans: „All different – each unique!“ Blicke auf ein aufregendes Jahr zurück und stoße – wenn Du schon abgestillt hast – mit Freundinnen oder Deinem Liebsten auf den ersten Geburtstag Eures kleinen Schatzes an: Du hast Großartiges geleistet!”

Die pathetische Ode an Mama kostet auf 0,7 Liter über 30 Euro und ihr könnt euch vor allem selbst feiern und betrinken. Die Botschaft ist mir dabei allerdings unklar. Ich trinke keinen Alkohol, denn ich weiß, wie gerade Alkohol Eltern nachlässig werden lässt. Fröhlich und unbekümmert haben sie dann ja auch mal Spaß, aber die Kleinen nicht unbedingt. Alkohol ist irgendwie eine Feierentschuldigung und ich weiß wie Kinder den fröhlichen Vater einschätzen, der dann schonmal Bier anbietet (von den Aggressivlingen schweige ich heute mal). Mir sind zu viele Schicksale bekannt, wo der Aufheiterer gerade bei labilen Persönlichkeiten zu Schwierigkeiten führte und sich dies auf die Kinder auswirkte. Alkohol ist auch immer eine Problemkur, vor allem für die, die sich nicht anders entspannen können. Reichen denn Klosterfrau Melissengeist und Mamas kleine Helfer nicht mehr? Nun gut, so wie es aussieht, soll das Hochprozentige dazu dienen, um das Einjährige Bestehen des Kindes zu feiern und nicht den gesammelten Alltag von Mama zu begleiten. Ironisch wirkt es doch irgendwie, sind denn die kleinen Tröten so unausstehlich? Da ich dann durchaus auch Stillen befürworte (ACHTUNG: insofern möglich), da es zum Beispiel viele Immunentwicklungen des Kindes positiv begleitet, wäre Alkohol natürlich unverantwortlich. Ich hoffe, dass Alkohol daher wirklich kontrolliert zum Einsatz kommt (denn oft geschieht das nicht). Ansonsten glaube ich, dass eine von den Superhebammen, die die Produkte auswählen, wohl mal gerade Pause gemacht hat?

Wodka

Kritik ist erträglich. Die Box hat es mal wieder in sich gehabt. Wenn euch die Produkte interessieren, die es sonst noch so gibt, könnt ihr euch gerne auf der Seite mal umschauen: http://www.petitebox.de/products/   Ansonsten könnt ihr natürlich noch die Petitebox vom letzten Mal im Gewinnspiel bis Donnerstag bei Maja gewinnen (einfach rechts in der Seitenleiste auf Gewinnspiel klicken). Da die Petitebox bis ein Jahr geht, verlost Maja jene gerne weiter. (Bei der Schildkröten-Petite-Box ist sie sich noch nicht sicher).

Was denkt ihr nun dazu? Ich als Außenstehender finde den Umfang eigentlich sehr beträchtlich. Für wenig Geld erhaltet ihr schon ne Menge oder?

 

Ach und fast hätte ich es vergessen, Müsli gab es auch noch. Müsli to go, Milch und Joghurt rein. Fertig, nur den Becher könnt ihr nicht essen.

Alles gute

Norman.

Müsli To Go

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Der Bondolino – Eine rückenschonendere, einfachere Babytrage

Von Pusteblumenbaby | Abgelegt unter Baby Tipps
Gewinnt einen Bondolino von Hoppediz2

Der Bondolino wurde von einem kleinen hilfreichen Zwerg geliefert

Weil Maja noch nicht gesund ist, übernehme ich heute mal die ehrenwerte Aufgabe und berichte über den Bondolino von Hoppediz. Ein Bericht, der wirklich schwierig ist, denn ich berichte über ein Muttithema und da löst einer mit einer nüchternen Überzeugung ganz schnell mal einen Shitstorm aus. Die Lästerzange spürt einer hier schnell am Genick und würde ich über das Stillen schreiben, würde ich wahrscheinlich gleich erschossen werden. Nunja aber Fettnäpfchen sind mein Laufsteg und in meiner Porzelankiste wohnt ein Elefant. Also los: Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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